Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  4. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  7. Die Welt heilen
  8. Hubschrauber am Landeplatz der Arche Noah
  9. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  10. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  11. Ich glaube an … Engel?
  12. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  13. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  14. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  15. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!

Kardinal Müller kritisiert Kurienreform: Theologische Ahnungslosigkeit

7. Mai 2019 in Deutschland, 43 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei der Beschreibung der Aufgaben der neuen Behörde für die Glaubenslehre zeige sich "eine erschütternde theologische Ahnungslosigkeit der Verfasser dieses Abschnitts".


Rom (kath.net)
Kardinal Gerhard Ludwig Müller,der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation, hat den Entwurf für die römische Kurienreform scharf kritisiert. Im Interview mit der "Passauer Neuen Presse" (PNP) spricht Müller von "theologischer Ahnungslosigkeit". In den verschiedenen Medien sei "kein schlüssiges Konzept von Ursprung, Wesen und Sendung der Kirche erkennbar". Statt sich deutlicher am Kirchenbegriff des Zweiten Vatikanischen Konzils zu orientieren, bleibe "die Kurie in einem ortlosen Schwebezustand, weil sie nicht mehr eindeutig dem Dienst des Papstes für die Universalkirche zugeordnet" werde. Das Dokument war vom Kardinalsrat des Papstes beschlossen worden und liegt derzeit führenden Kirchenstellen zur Begutachtung vor.


Kritisch sieht Müller auch, dass die Sonderrolle der Glaubenskongregation relativiert werden soll. "Im Entwurf handelt es sich um eine planlose Aneinanderreihung von 16 Ministerien, die irgendwie im Dienst des Papstes, der Einzelbischöfe und der Bischofskonferenzen stehen." Die Evangelisierung komme "an erster Stelle, obwohl sie eine Aufgabe der ganzen Kirche und keine spezifische des Papstes ist". Müller findet deutliche Worte: "Es handelt sich bei dieser Skizze für eine künftige Apostolische Konstitution um ein Konglomerat von subjektiven Einzelideen, frommen Wünschen, moralischen Appellen mit einzelnen Zitaten aus Konzilstexten und Verlautbarungen des derzeitigen Papstes."

Der ehemalige Regensburger Bischof kritisiert auch, dass der Entwurf zur Kurienreform "nicht klar" zwischen den weltlichen und geistlichen Aufgaben des Papstes unterscheide. Die weltlichen Aufgaben seien "nur sekundär und keineswegs wesentlich mit dem Papsttum verbunden". Die "höchste Mission des Papstes" sei "sein Lehramt als Mitglied und Haupt des Bischofskollegiums". Doch obwohl "das universalkirchliche Lehramt der Existenzgrund des päpstlichen Primates" sei, erscheine die Glaubenslehre nun nur noch als "beliebige Aufgabe des Papstes unter vielen anderen".

Gerade bei der Beschreibung der Aufgaben der neuen Behörde für die Glaubenslehre zeige sich, so Müller, "eine erschütternde theologische Ahnungslosigkeit der Verfasser dieses Abschnitts". So würden Grundbegriffe der katholischen Theologie wie Offenbarung, Evangelium oder Lehramt "falsch oder schief verwendet". Es bleibe deshalb zu hoffen, "dass dieser Abschnitt von einem ausgewiesenen Theologen und Kanonisten von Grund auf neu formuliert wird".


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wunderer 10. Mai 2019 
 

@Federico R.

Jeder kann und soll die Bibel lesen, und zwar von Anfang bis zum Ende, und darüber, über die vielen Texte, immer wieder meditieren und nachsinnen. Und dann sollte man den Kathechismus lesen und studieren, die Enzykliken u.a.m.

Man sollte aber die starke Kritik des Gottmenschen Jesus an den damaligen Zuständen im Judentum nicht weich waschen oder auf die leichte Schulter nehmen. Es waren katastrophale Zustände. Jesus gebraucht deutliche Worte für Schriftgelehrte und Pharisäer- aus Liebe, zu ihrem Seelenheil. Aber die meisten glaubten nicht, hielten sich nicht mal an die 10 Gebote, die ihnen Mose gegeben hatte, sondern machten sich mit ihren hunderten von Vorschriften und Gesetzen ihre eigenen Lehren und luden den Menschen schwere Lasten damit auf.
Aus Furcht vor den Juden mußten sich die Christen verstecken usw. Wir begreifen das hier bei uns nur schwer.

Der hl. Apostel Paulus wendet sich explizit gegen das "Gesetz", ihre verkehrten Gesetze und verkündet das Gesetz Jesu Christi.


2

0
 
 Federico R. 9. Mai 2019 
 

Dass die Heilige Familie – Jesus + Maria + Josef – ...

... dem Judentum entstammt und nie etwas anderes war als eine jüdische Familie, und dass auch die Apostel Juden waren, ist ja wohl eine Binsenweisheit, die man niemandem extra erzählen muss (es sei denn, er/sie hat von christlicher Religion null Ahnung). Und dass auch die Schriften des Alten Testaments zur Bibel der Christen gehören, ist ebenso hinlänglich bekannt. Darum werden die Juden auch zurecht von Päpsten des vergangenen Jahrhunderts und selbstverständlich auch von Papst Benedikt XVI. ausdrücklich „unsere älteren Brüder und Schwestern“ genannt. Wie die Juden betreffenden, kritisch klingenden NT-Aussagen einzuordnen sind, sollte man besser den ausgewiesenen Bibelexegeten überlassen.

Nahezu unmöglich ist es allerdings, von islamischen Gläubigen als „unseren jüngeren Geschwistern“ zu sprechen. Denn mit Jesus Christus ist die Offenbarung Gottes endgültig abgeschlossen. Und wohl niemand käme auf die Idee, den Koran in den Kanon der Heiligen Schrift mit aufzunehmen.


8

0
 
 Diadochus 9. Mai 2019 
 

@Wunderer

Mit dem Kommentar möchte ich keine neue Diskussion lostreten. Nur, was das Judentum anlangt, ist es nicht einfach, die richtigen Worte zu finden, ohne gleich missverstanden zu werden. Die Hl. Schrift ist nun mal so geschrieben wie sie eben geschrieben ist und sie ist so zu deuten, wie es der Schriftsinn verlangt und nicht "vergangenheitsbelastet" schöngefärbt. Es ist auch unredlich, das Thema deswegen gänzlich auszuklammern. Eine ehrliche Meinung muss nach wie vor erlaubt sein, ohne gleich des Antisemitismus bezichtigt zu werden. Lieber @Wunderer, schreiben Sie weiter ehrlich Ihre Meinung.


7

0
 
 Wunderer 9. Mai 2019 
 

@Peisistratos

Würden Sie bitte den Vorwurf, ich sie "antisemitisch" zurücknehmen?
Damit habe ich nichts zu tun.

Ich lese die Bibel, die Evangelien, und da spricht der Herr Jesus davon, daß von diesem Tempel, den er mit seinen Jüngern vom Ölberg aus betrachtet, in all seiner Herrlichkeit kein Stein auf dem anderen bleiben werde- warum sagt er das wohl? Der Heiland spricht hier von Wirkungen- und aufgrund welcher Ursachen bitte?
Und bei seinem Kreuzestod riß der Vorhang im Tempel, der das Allerheiligste den Blicken verbarg und nur 1mal im Jahr vom Hohenpriester gesehen werden durfte, mitten entzwei. Was sagt das?

Lesen Sie bitte auch mal die Jesus-Bücher von Papst Benedikt sowie seine jüngsten Dialoge mit dem Oberrabiner von Wien, Ariel Folger.


5

0
 
 stephanus2 7. Mai 2019 
 

zu @ginsterbusch

Ich danke Ihnen für diesen Post ! Er stärkt mich, und ich schließe mich ihm an. Dies ist eine Zeit der Prüfungen, aber auch eine Zeit der Gnade, in der die Rosen des Heils schon wachsen, habe ich neulich gelesen. Das Böse triumphiert n i c h t, und wenn es noch so mächtig scheint.In Ewigkeit n i c h t ! Trotz aller Tücke, Schliche, Bösartigkeit, Grausamkeit usw. Der einzige ewige Schade , den wir nehmen können, ist der an unserer ewigen Seele. Das Böse bäumt sich noch einmal auf (oder so), aber : Habt keine Angst ! (Papst Johannes Paul II.). Euer Herz erschrecke sich nicht und fürchte sich nicht- CHRISTUS !


10

0
 
 freya 7. Mai 2019 
 

@derkaplan

Sind Sie der Kaplan von Casa Santa Marta?!


13

0
 
 Montfort 7. Mai 2019 

@derkaplan - Ihre Beiträge zeigen deutlich, dass Sie ein "falscher Kaplan" sind!

"Ahnungslosigkeit
Mit Verlaub, was soll das ?
Die Kurie ist eine von Menschen gemachte und organisierte Einrichtung, die dem Papst in seiner Funktion zuarbeitet.
Sie ist keine göttlich Einrichtung!
Also hat auch jeder Papst das Recht und auch die Pflicht, die Kurie so zu organisieren, wie er sie für die Leitung der Kirche benötigt.
Was hat das mit Theologie zu tun ?
Müller agiert hier aus der Verbitterung heraus, dass er nicht mehr gefragt ist."

Auch bei Ihnen scheint die "theologische Ahnungslosigkeit" die Wahrnehmung und die Selbsterkenntnis zu trüben. Es ist aufschlussreich, dass Sie in Bezug auf die Kurie fragen: "Was hat das mit Theologie zu tun?"

Und wenn Sie meinen, Kardinal Müller agiere "aus Verbitterung" heraus, sollten Sie darüber reflektieren, aus welcher persönlichen Betroffenheit heraus Sie selbst agieren" - "gefragt" scheinen Ihre Beiträge kaum zu sein, im Gegensatz zu den Hoffnung und Klarheit stärkenden Beiträgen Kardinal Müllers!


15

0
 
 Hadrianus Antonius 7. Mai 2019 
 

@wedlerg : K.Heussi und C.P.Thiede

Ihr und J. Ratzingers Gesichtspunkt wird in der mir vorliegenden 12. Auflage des "Kompendiums der Kirchengeschichte" v. K.Heussi (§4 und §5)(S.16-23) eingehend besprochen.
Besonders hervorzuheben die damalige numerische Dominanz der jüdischen Diaspora, mit ihrer besonders lebendigen Gemeinschaften (dazu auch die Proselyten und Phoboumenoi) und die Lektüre der Septuagint; in dieser radition auch Philon von Alexandrien.
Wie weit die Sadduzäer schon vom jüdischem Gedankengut abgefallen waren, zeigt die Archäologie: in dem Familienossuar der Hohepriester z.Z. Jesus' fand sich in der Mundhöhle eines kleinen Mädchens ein Obolus: reinste griechische Tradition (für den Fährmann Charon) und nach der Thora total verboten (C.P.Thiede).
Gerade in dieser Gemengenlage konnte nach der Tempelzerstörung in 70 n.C. beim sog. "jüdischen Konzil" in Ägypten die pharisäisch-hellenistische Fraktion siegen und im Römischen Reich weiterbestehen bleiben.
"Vaert wel ende levet scone!" (Hadewych)
H.A. RIP


9

0
 
 Wunderer 7. Mai 2019 
 

Danke werter @wedlerg

genauso meine ich es.
Vielen Dank Ihnen!


25

0
 
 wedlerg 7. Mai 2019 
 

@bücherwurm: kann dem nicht folgen

Ich sehe nicht, dass @wunderer eine antisemitische Haltung eingenommen hat. Ich denke, hier wird ihm Unrecht getan.

So wie ich ihn verstanden habe, ging es ihm darum darzustellen, dass der hohe Priester und die Schriftgelehrten (also die Leute des Tempels) Politik gemacht haben, aber Gott nicht mehr gehört haben. In diesem Sinne äußert sich auch Benedikt in seinem Jesusbuch zu Stellen in den Evangelien, die klar benennen, dass die "Juden" (so die Evangelisten) Jesus getötet haben.

Für Benedikt ein klarer Hinweis auf die Mächtigen des Tempels und deren "Gefolge" ("Volk" passt da vielleicht nicht).

Man sollte nicht vergessen, dass Stephanus als erster Märtyrer genau das den "Juden" (also insbesondere den Leuten des Tempels) vorgehalten hat: ihr habt die Offenbarung Gottes geleugnet, ihr habt den Tempel entweiht, ihr habt die Propheten nicht ernst genommen! Dafür musste er sterben: weil er den geistigen Verfall des Tempels kritisiert hat und Christus zur Rechten Gottes sah.


30

0
 
 bücherwurm 7. Mai 2019 

@Wunderer: Ich habe Ihre diesbezüglichen Posts jetzt gelöscht und ermahne Sie!


3

0
 
 Peisistratos 7. Mai 2019 
 

@Wunderer

Jesus von Nazareth, inkarnierter Logos, war selbstverständlich Jude, und er hat den Tempelkult kritisiert, wie es auch andere getan haben: Johannes der Täufer, Jesus, der Sohn des Ananias, der ägyptische Prophet, Theudas, usw. usf. (steht alles bei Flavius Josephus). Das war eine innerjüdische Diskussion.

Als Mitglied eines Volkes, dass sechs Millionen Juden vergewaltigt, gefoltert, erschossen und vergast hat, sollten wir uns – auch und gerade als gläubige Christen! – davor hüten, das Judentum zu enteignen, indem wir uns anmaßen, sich historische Auseinandersetzungen innerhalb des Judentums zu eigen zu machen. Ihnen steht es ebensowenig wie mir zu, das Tempeljudentum als "geistig tot" zu bezeichnen. Lesen Sie bitte auch die Apostelgeschichte: Die Mitglieder der Jerusalemer Urgemeinde sind alle in den Tempel gegangen.

Ich bleibe dabei: Was Sie sagen, ist zutiefst antisemitisch.


3

0
 
 wedlerg 7. Mai 2019 
 

Spiritualisierung der Gesinnung

Müller spricht von der "Spiritualisierung der Gesinnung" und dem Versuch die Kirche wie einen Konzern zu führen.

Wenn man das zusammenführt, dann ist man bei einer maffiösen Vereinigung, die in St. Martha die Fäden ziehen will.


20

0
 
 lesa 7. Mai 2019 

@Montfort: Danke für diesen und andere links!


11

0
 
 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 7. Mai 2019 
 

@Montfort Vergelt´s Gott für Ihren Hinweis auf das "gesamte Interview".
Man sollte es wirklich ganz lesen!
Klare und sachliche Aussagen mit Inhalt.
Herzlichen Dank!


16

0
 
 Chris2 7. Mai 2019 
 

@Selene

Das zum Nachfolger gilt leider auf vielen Ebenen, in so manchem Bistum, in vielen Pfarreien und auch so manchen Staaten. Wer möchte z.B. das Erbe Merkels antreten und der Kanzler (m) sein, in dessen Amtszeit uns die hunderttausenden (Millionen?) jungen Männer ohne Papiere (aber oft vielen "Identitäten") um die Ohren fliegen werden? Die ganz offiziell 102 Toten und über 3200 Opfer sexueller Gewalt durch Asylzuwanderer allein im BKA-Lagebericht für 2018 hätten in jedem anderen Land eine Revolution ausgelöst, nur nicht im Lande des Michel mit seiner Schlafmütze. Die gestrige Meldung, dass die Vielweiberei nicht einmal mehr ein Einbürgerungshindernis ist, ist da nur noch das Sahnehäubchen. Denn unsere Regierung tut wirklich alles, damit Islamisten im Land "gut und gerne leben" - und es nie wieder verlassen müssen.


19

0
 
 Ginsterbusch 7. Mai 2019 

Ohne Angst voran

Je schneller der „scheinbare“ Niedergang kommt, umso schneller kommt der Sieg unserer himmlischen Mutter.
@Stephaninus: haben Sie Mut, die treuen HABEN ihr Wort schon oft erhoben, angefangen mit der Dubia. Diese Zeit ist unsere Zeit sagt die Gottesmutter in Amsterdam. Beten wir täglich den Rosenkranz in tiefem Vertrauen. Suchen Sie sich einen treuen Priester, dass sind die, die von den Bistümern in die hinterste Ecke versetzt worden sind. Unser Herz wird sie trotzdem finden. Lasst uns oft die Hl. Messe feiern, solange es sie noch gibt. Die Kirche wird im Blut gewaschen und glorreich auferstehen. Ich fürchte keine Amazonas Synode mehr. Es ist uns in der Bibel alles gesagt worden. Beten wir!


17

0
 
 lesa 7. Mai 2019 

Was ist die Kirche Anderes?

@derKaplan: Wie kann man so etwas fragen? Wissen sie überhaupt, was Theo-logie ist? Und was ist denn die Kirche anderes, als die dem Kyrios, dem Wort Gottes Gehörige?

Mit "Ahnungslosigkeit" dürfte zutreffend sein. Sie erkennen die Strömung nicht, von der sie sich täuschen lassen.

@vk: Bemerkenswert ist es schon, dass sich Kardinal Müller noch immer um die Glaubenslehre kümmert. Es ist aber einfach die Erfüllung des Wortes: "Ich gebe euch Hirten nach meinem Herzen, die euch mit Einsicht und mit Weisheit weiden werden." (Jer 3, 15) Christus, der Herr der Kirche, der ewige Hirte, ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. (Hebr) Er ist Gottes Kraft und Gottes Weisheit. (Kor)


14

0
 
 Tisserant 7. Mai 2019 

Das alles scheint mir gewollt zu sein!
Als ich von 1998 bis 2001 im Studium der Religionspädagogik war und dort die linke Haltung erfahren durfte, weiß ich was das Ziel dieser Leute ist, eine neue Kirche zu schaffen!
Das alte komplett zerstören und eine Alt 68 ziger Kirche nach eigenem Gutdünken zu bauen.
Gerade in Deutschland ist man auf diesem Gebiet ja seit dem V II sehr aktiv und hat, Dank der neuen Bischöfe auch schon einiges erreicht.
Nun ist eben die Weltkirche dran.
Der Priester Angel ist gewollt, denn die Priester stören den ungesunden Gender Wahn massiv.
Freuen wir uns also auf eine Kirche in der bald Frauen oder FrauInnen_X*/d oder auch MännerInnen_*/d als PriesterInnen_*/d eine Freakshow veranstalten, die in früheren Zeiten als Gottesdienst bekannt war.

Beten wir und verbleiben wir mit Kardinal Müller im Gebet verbunden.


19

0
 
 MSM 7. Mai 2019 
 

@ThomasR

Na klar...
Wie "gern" Bergoglio das Motu proprio Summorum Pontificum von Papst Benedikt XVI. hat, ist wohl allseits bekannt. Fragen sie mal bei den Franziskanern der Immaculata nach und hören Sie bitte auf, Bergoglios Hände stellvertretend in Unschuld zu waschen, als hätte er mit all dem nichts zu tun und wären es nur die bösen Bischöfe vor Ort, die die Zerstörung vorantreiben.


17

0
 
 Lautensack1 7. Mai 2019 
 

Wie viele Kurienreformen

gab es eigentlich schon seit dem II. Vatikanischen Konzil? Hier wird häufig der Eindruck erzeugt, es handele sich um eine jahrhundertealte (und daher 'verknöcherte', 'frischen Windes bedürftige' etc.) Organisation, doch ist es seit den 60er Jahren wohl kein Stein auf dem anderen geblieben.

Es ist gut, daß der Kardinal (in einer hier nicht abgedruckten Passage) auch die Kurienreform von Paul VI. kritisiert - erkennt langsam auch er, daß schon seit dem letzten Konzil vieles falsch gelaufen ist?

Wenn er sich aus seiner anti-traditionalistischen Rhetorik befreien und besser mit anderen aufrecht katholischen Prälaten (etwa Card. Burke) zusammenarbeiten könnte, wäre für die Kirche viel gewonnen.


5

0
 
 Stephaninus 7. Mai 2019 
 

Rom schafft sich möglicherweise selber ab

wir sind Augenzeugen eines historisch fast schon beispiellosen Niedergangs. Schlimm nur, dass die Konservativen in der Kirche mehr oder minder schweigen. Die Amazonassynode könnte zur nächsten Abbruchbirne werden.


26

0
 
 Montfort 7. Mai 2019 

Ich bin so froh, dass es Kardinal Müller gibt!

Danke für die klaren Worte!

Das gesamte Interview ist hier zu lesen:
https://www.pnp.de/mobile/?cid=3313523

www.pnp.de/mobile/?cid=3313523


30

0
 
 Federico R. 6. Mai 2019 
 

In der Glaubenskongregation können ...

... eigentlich nur qualifizierte, standfeste, lehramtstreue Theologen arbeiten und wirken, keine Ideologen, Glaubensverfälscher oder Scharlatane. Die kann man viel leichter in ein progressives, undurchschaubares Evangelisierungsdikasterium einschleusen und auf diesem Weg weitaus nachhaltiger die Kirche in ein befreiungstheologisches Fahrwasser führen und sie auch in manch anderen Bereichen dem Zeitgeist anpassen und bis zum Nicht-mehr-wieder-Erkennen verändern. Das könnte bestens in die Agenda des argentinischen Papstes und seiner lateinamerikanischen Berater und Freunde – z.B. der Kardinäle Maradiaga und Hummes - passen. Und das dürfte wahrscheinlich auch der eigentliche Grund sein, warum die Glaubenskongregation peu à peu von p.Franziskus abgehalftert wird.

Nebenbei: Dass der amtierende und der emeritierte Papst, letzterer einst Präfekt der Glaubenskongregation, es „gut miteinander können“, sozusagen Hand in Hand arbeiten, ist, wie inzwischen wohl jeder weiß, ein Märchen.


27

0
 
 ThomasR 6. Mai 2019 
 

Strukturreformen haben nur dann Sinn wenn ihnen liturgische

Erneuerung vorgezogen wird.

Auch Neuevangelisierung hat nur dann Sinn wenn durch liturgische Erneuerung begleitet wird.

Dank Motu Proptrio Summorum Pontificium von Papst Benedikt füllen sich auch unter Papst Franziskus (und in Treue zu Papst Franziskus) sonst wie leergefegte Kirchen.

Es ist auch allein Entscheidung der Ortsbischöfe,daß sich sonst eher leergewordene Priesterseminare nicht füllen und kaum Bewerber anziehen. In keinem deutschen diözesanen Priesterseminar wird die Ausbildung auch im alten Ritus angeboten. So eine Möglichkeit gibt es weiterhin nach Motu Proptrio Summorum Pontificium unter Papst Franziskus.


4

0
 
 nazareth 6. Mai 2019 
 

Wir brauchen eine große Intervention des Himmels. Denn die Garantie für die Kirche liegt bei Gott! Das ist sehr offensichtlich. Es scheint, dass der gesellschaftliche Zustand der Verwirrung, Relativierung und des moralischen Verfalls keine Blockade an der Vatikanmauer erkennt. Und das ist somit eine Verfinsterung weltweit. Wir wissen aber, dass die Sonne trotz Wolkenmauer scheint. Und wir gehen weiter ob 1000 zur rechten und zur linken fallen durch Pfeilhagel hindurch. Wie sagte Bischof Marian Eleganti heute auf Radio Maria? Am Ende des Buches der Offenbarung steht der Sieg des Lammes!


17

0
 
 girsberg74 6. Mai 2019 
 

Ich bin überrascht und zwar über mich!

Zwar weiß ich von Apparaten, wozu diese zu gebrauchen oder zu missbrauchen sind, - beides liegt ja ganz nah beieinander -, doch zu den beiden Beiträgen (je @Eliah und je @wedlerg einer) stehe ich in Äquidistanz. - Ganz merkwürdig!

Werde das Thema aufmerksam(er) verfolgen, dennoch in Ruhe die Nacht antreten.


3

0
 
 vk 6. Mai 2019 

Kann es einfach nicht lassen

Ich finde es bemerkenswert, dass Kardinal Müller, obwohl er leider als Chef der Glaubenskongregation entlassen wurde sich immer noch so gewissenhaft um die Lehre der Kirche kümmert.


14

0
 
 Ehrmann 6. Mai 2019 

@wedleberg : der Papst, der alles wieder aufräumen muß, wird nicht allein sein!

Nach der Zeit der Prüfungen ist wohl mit einer Zeit zu rechnen, in der vor allem der Hl.Geist wieder die Kirche aufbaut


16

0
 
 berno 6. Mai 2019 
 

Aber katholisch ist er noch?


1

0
 
 Eisenherz 6. Mai 2019 
 

Wir sind halt etwas verwöhnt aus der Zeit der deutschen Theologen, die bisher an den Schaltstellen

der Kurie arbeiteten, wie seinerzeit Kard. Ratzinger oder viele andere, die im Umkreis des Campo Santo Teutonico wirkten, der nicht umsonst zwischen Petersdom und Glaubenskongregaton liegt. Nachdem der Papst anscheinend germanophob zu sein scheint und die "Vormachtstellung" der Deutschen im Vatican zurückdrängen will, ist der theologische Qualitätsverlust unumgänglich! Ein Zeichen der Zeit, denn scheinbar ist das theologische Wissen beim Kirchenvolk auch nicht so ausgeprägt und die Verantwortlichen scheint das auch nicht zu jucken, wenn man sich das Glaubenswissen und seine Vermittlung in den Schulen anschaut - eigentlich für die Katz, würde man in Bayern sagen...den Schülern kann man das allerdings am wenigsten vorwerfen, viel eher den Bischöfen, die ihrer Pflicht und Aufgabe eines Episkopus nicht nachkommen und dafür vermutlich auch sich vor Gott werden rechtfertigen müssen! Was wäre das für eine attraktive Kirche, in der ein Pflichtschulabgänger tatsächlich Glaubenswissen hat...


6

0
 
 Adamo 6. Mai 2019 
 

Erschütternde theologische Ahnungslosigkeit.

Da hätte man von McKinsey wohl bessere Ergebnisse erwartet!!!!!


2

0
 
 dulcedo 6. Mai 2019 
 

Planvolle Zerstörung

"Ahnungslos" klingt etwas
nach "naiv".

Naiv ist das aber alles nicht.
Im "Gästehaus" St. Marta wird nichts ohne Absicht ausgeheckt.


19

0
 
 scheinfrager 6. Mai 2019 
 

Die Passage:

"Im Interview mit der PNP spricht Müller von "theologischer Ahnungslosigkeit". In den in verschiedenen Medien sei "kein schlüssiges Konzept von Ursprung, Wesen und Sendung der Kirche erkennbar". Statt sich deutlicher am Kirchenbegriff des Zweiten Vatikanischen Konzils zu orientieren, bleibe "die Kurie in einem ortlosen Schwebezustand, weil sie nicht mehr eindeutig dem Dienst des Papstes für die Universalkirche zugeordnet" werde."

insbesondere der Satz:

"In den in verschiedenen Medien sei "kein schlüssiges Konzept von Ursprung, Wesen und Sendung der Kirche erkennbar"."

sollte überarbeitet werden, da das kein vollständiger Satz zu sein scheint.

Inhaltlich gibt es - wie bei Kardinal Müller üblich - eher wenig bis nichts zu ergänzen.


Dass Kardinal Müller von Ahnungslosigkeit spricht kann auch der Vorgabe geschuldet sein, immer das am wenigsten negative über andere anzunehmen.

Solange also "Ahnungslosigkeit" nicht ausschlißbar ist, ist sie zu unterstellen statt Vorsatz.


2

0
 
 benedettino 6. Mai 2019 
 

Zum einen mag es "theologische Ahnungslosigkeit" sein, vielmehr ist aber wohl eine bewusste Zerstörung des Katholischen geplant. Da haben wir ihn wieder, den schwarzen Rauch, von dem Paul VI.sprach. Kardinal Müller, bitte nicht aufgeben. Weiterkämpfen! Wir brauchen Sie.


20

0
 
 Diadochus 6. Mai 2019 
 

Pfusch

Das soll eine Reform sein? Die übersteht doch nur eine Amtszeit. Bis jetzt waren Reformen in der Kirche ein langfristige Angelegenheit, die mitunter Jahrhunderte überdauert haben.


7

0
 
 Selene 6. Mai 2019 
 

Mal boshaft gedacht

könnte es sein, dass Kardinal Müller sein Amt verloren hat, weil er der "Reform" von Kurie und Glaubenskongregation im Weg stand?

Auch mir tut heute schon der Papst leid, der der Nachfolger von Franziskus werden wird. Ich frage mich, ob überhaupt noch einer bereit sein wird, die Wahl anzunehmen.


11

0
 
 Der Gärtner 6. Mai 2019 

@ wedlerg

Ich denke schon länger, dass Ihr Fazit nicht nur die Kurienreform betrifft.


21

0
 
 derkaplan 6. Mai 2019 
 

Ahnungslosigkeit

Mit Verlaub, was soll das ?

Die Kurie ist eine von Menschen gemachte und organisierte Einrichtung, die dem Papst in seiner Funktion zuarbeitet.

Sie ist keine göttlich Einrichtung!

Also hat auch jeder Papst das Recht und auch die Pflicht, die Kurie so zu organisieren, wie er sie für die Leitung der Kirche benötigt.

Was hat das mit Theologie zu tun ?

Müller agiert hier aus der Verbitterung heraus, dass er nicht mehr gefragt ist.


1

0
 
 wedlerg 6. Mai 2019 
 

@Eliah: Ahnungslosigkeit und Politik

Ich bin überzeugt, dass die Truppe in St. Martha Laiendarsteller sind, die in der Tat keine Ahnung haben, was sie da tun bzw. was die Kurie ist oder was die Aufgabe des Papstes ist, etc.

Dass sie mit ihren Taten Weichen stellen wollen, glaub ich auch. Allein zeigt die Geschichte, dass sich solche Kräfte nie lange halten konnten. Der Papst, der das alles wieder aufräumen muss, tut mir heute schon leid.


44

0
 
 Smaragdos 6. Mai 2019 
 

De propaganda confusione

Ich bin ja vollkommen einverstanden mit Kardinal Müller. Ein Evangelisationsdikasterium, welches über der Glaubenskongregation steht, kann doch nur ein Dikasterium "De propaganda confusione" sein: für die Verbreitung der Verwirrung! Wovon wir seit sechs Jahren eh schon genug haben. Doch das scheint den Papst nicht zu stören, im Gegenteil.


11

0
 
 Marcus, der mit dem C 6. Mai 2019 
 

Die schwammige Definition

ist wahrscheinlich gewollt, weil Häresie nicht mehr Übel sondern Programm ist. Und Abteilungen, die dagegen kämpfen nun kontraproduktiv sind.

Wie war das mit der Post und der Glaubenskongregation... ? Wer sprach da von abheften und weitermachen wie bisher?


22

0
 
 Eliah 6. Mai 2019 
 

Ahnungslosdigkeit?

Erschütternd mag einiges an der Kurienreform ja sein. Ahnungslosigkeit sehe ich aber nicht als Ursache dafür an. Eher schon die Absicht, Weichen umzustellen.


49

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Müller

  1. Kardinal Müller: Ziel der Geschichte ist nicht Klassenkampf, sondern die Gemeinschaft der Heiligen
  2. „Rassismus ist ein direkter Widerspruch zu Gott“
  3. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  4. Kardinal Müller: Bischöfe dürfen öffentliche Messen nicht verbieten
  5. Müller: „Der Souverän der Kirche ist nicht das Volk, sondern Gott“
  6. Kardinal Müller würdigt NS-Widerstandskämpfer Bonhoeffer
  7. Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria
  8. Querida Amazonia – Papst dankt Kardinal Müller
  9. „Hoffe, dass man jetzt in Deutschland eine religiöse Kehre vollzieht“
  10. Viele Bischöfe sind im Laufe der Kirchengeschichte häretisch geworden








Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  2. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  3. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  4. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  5. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  6. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  7. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  8. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  9. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  10. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  11. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  12. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  13. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  14. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“
  15. Hubschrauber am Landeplatz der Arche Noah

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz