Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

‚Avengers: Endgame’: Erster Marvel-Film mit ‚LGBT-Diversität’

1. Mai 2019 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einer kurzen Szene berichtet ein namentlich nicht genannter Mann von einem Rendevouz mit einem anderen Mann.


Hollywood (kath.net/LSN/jg)
„Avengers: Endgame“ ist der erste Film der Marvel-Studios, der eine homosexuelle Person zeigt. Die Reaktionen darauf sind unterschiedlich.

Nachdem der Schurke Thanos im Film „Avengers: Infinity War“ (2018) die halbe Weltbevölkerung ausgerottet hat, zeigt eine frühe Szene in „Endgame“, der inhaltlich daran anschließt, wie eine Gruppe Überlebender mit dem Verlust nahestehender Personen umgeht. Ein namentlich nicht genanntes männliches Mitglied der Gruppe erzählt von seinen ersten Rendezvous nach der Katastrophe und verwendet männliche Pronomen für seine Begleitung. Er war also offenbar mit einem Mann verabredet.


Die Figur wird im Film von Joe Russo, einem der beiden Regisseure, dargestellt. Russo sagt in einem Interview, es sei den Filmemachern wichtig gewesen, eine homosexuelle Rolle in einem der von ihnen produzierten Filme zu haben. Sie wollten dies unter anderem dadurch zum Ausdruck bringen, dass einer von ihnen die Person verkörpern würde.

LGBT-Aktivisten hatten seit Jahren gefordert, Homosexuelle und Transgender-Personen in Filmrollen darzustellen. Kevin Feige, der Chef der Marvel-Studios, hat dies auch seit Jahren zugesagt.

Für LGBT-Aktivisten ist die homosexuelle Figur im Film aber zu unbedeutend. Sie kritisieren, dass die Figur nicht einmal einen Namen habe, im Film nur kurz vorkomme und nur wenige Sätze zu sagen habe. Wäre es einer der „Avengers“ oder eine Person aus dem direkten Umfeld der „Avengers“ gewesen, hätte man wirklich von einer Darstellung Homosexueller in dem Film sprechen können, schreibt John Jirak von Comicbooks.com.

Der Film ist kommerziell sehr erfolgreich und wird auch von Filmkritikern durchwegs positiv beurteilt. Auch von konservativer Seite gibt es Lob für den Film, etwa von John Nolte von Breitbart.com. Der Film habe einiges zu sagen über Mitmenschlichkeit, Familie und Opferbereitschaft, schreibt er.

Das „Marvel Universum“ ist ein fiktives Universum, in welchem eine Rehie von mittlerweile 22 Filmen spielt. Diese basieren auf den Marvel Comics, in denen die Erlebnisse von Superhelden wie Captain America, Iron Man und anderen erzählt werden.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 PerryR 2. Mai 2019 

LGBT-isierung des Kinos

Es ist schade, war bis vor einigen Jahren ein großer Freund der Star Trek-Serien und Filme, beim letzten Film und bei der jüngsten Serie fing die "Gayfizierung" des Franchises ebenfalls an, was mich zum persönlichen Boykott veranlasste, Hollywood richtet sich selber zugrunde... Wenn man mal bedenkt, dass es in den 50ern teilweise noch aufwändige Bibel-Verfilmungen von dort gab, kann man heute wirklich von einem Sündenpfuhl sprechen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Film

  1. Warum Mel Gibson sich entschlossen hat, ‚Die Passion Christi‘ zu drehen
  2. US-Schauspieler David Henrie sieht ‚neue Renaissance‘ für religiöse Themen in Hollywood
  3. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  4. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  5. Angel Studios bringen Film mit Jonathan Roumie und Kevin James in die Kinos
  6. Dreharbeiten zu Mel Gibsons ‚Die Auferstehung des Christus‘ sollen im August in Rom beginnen
  7. Netflix kündigt neuen Film der Reihe ‚Die Chroniken von Narnia‘ für 2026 an
  8. Dokumentation über Papst Benedikt XVI. gewinnt Emmy
  9. Die fünf beliebtesten katholischen Filme
  10. ‚Die Passion Christi: Auferstehung’ – Dreharbeiten sollen 2025 beginnen







Top-15

meist-gelesen

  1. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  2. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  3. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  4. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  5. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  6. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  7. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  8. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  9. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  10. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  11. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  15. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz