Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  12. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  13. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  14. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  15. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode

‚Avengers: Endgame’: Erster Marvel-Film mit ‚LGBT-Diversität’

1. Mai 2019 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einer kurzen Szene berichtet ein namentlich nicht genannter Mann von einem Rendevouz mit einem anderen Mann.


Hollywood (kath.net/LSN/jg)
„Avengers: Endgame“ ist der erste Film der Marvel-Studios, der eine homosexuelle Person zeigt. Die Reaktionen darauf sind unterschiedlich.

Nachdem der Schurke Thanos im Film „Avengers: Infinity War“ (2018) die halbe Weltbevölkerung ausgerottet hat, zeigt eine frühe Szene in „Endgame“, der inhaltlich daran anschließt, wie eine Gruppe Überlebender mit dem Verlust nahestehender Personen umgeht. Ein namentlich nicht genanntes männliches Mitglied der Gruppe erzählt von seinen ersten Rendezvous nach der Katastrophe und verwendet männliche Pronomen für seine Begleitung. Er war also offenbar mit einem Mann verabredet.


Die Figur wird im Film von Joe Russo, einem der beiden Regisseure, dargestellt. Russo sagt in einem Interview, es sei den Filmemachern wichtig gewesen, eine homosexuelle Rolle in einem der von ihnen produzierten Filme zu haben. Sie wollten dies unter anderem dadurch zum Ausdruck bringen, dass einer von ihnen die Person verkörpern würde.

LGBT-Aktivisten hatten seit Jahren gefordert, Homosexuelle und Transgender-Personen in Filmrollen darzustellen. Kevin Feige, der Chef der Marvel-Studios, hat dies auch seit Jahren zugesagt.

Für LGBT-Aktivisten ist die homosexuelle Figur im Film aber zu unbedeutend. Sie kritisieren, dass die Figur nicht einmal einen Namen habe, im Film nur kurz vorkomme und nur wenige Sätze zu sagen habe. Wäre es einer der „Avengers“ oder eine Person aus dem direkten Umfeld der „Avengers“ gewesen, hätte man wirklich von einer Darstellung Homosexueller in dem Film sprechen können, schreibt John Jirak von Comicbooks.com.

Der Film ist kommerziell sehr erfolgreich und wird auch von Filmkritikern durchwegs positiv beurteilt. Auch von konservativer Seite gibt es Lob für den Film, etwa von John Nolte von Breitbart.com. Der Film habe einiges zu sagen über Mitmenschlichkeit, Familie und Opferbereitschaft, schreibt er.

Das „Marvel Universum“ ist ein fiktives Universum, in welchem eine Rehie von mittlerweile 22 Filmen spielt. Diese basieren auf den Marvel Comics, in denen die Erlebnisse von Superhelden wie Captain America, Iron Man und anderen erzählt werden.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Film

  1. Warum Mel Gibson sich entschlossen hat, ‚Die Passion Christi‘ zu drehen
  2. US-Schauspieler David Henrie sieht ‚neue Renaissance‘ für religiöse Themen in Hollywood
  3. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  4. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  5. Angel Studios bringen Film mit Jonathan Roumie und Kevin James in die Kinos
  6. Dreharbeiten zu Mel Gibsons ‚Die Auferstehung des Christus‘ sollen im August in Rom beginnen
  7. Netflix kündigt neuen Film der Reihe ‚Die Chroniken von Narnia‘ für 2026 an
  8. Dokumentation über Papst Benedikt XVI. gewinnt Emmy
  9. Die fünf beliebtesten katholischen Filme
  10. ‚Die Passion Christi: Auferstehung’ – Dreharbeiten sollen 2025 beginnen






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  10. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  13. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  14. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  15. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz