Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um

Kaczynski: LGBT und Gender sind ein gefährlicher westlicher Import

2. Mai 2019 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polen sei bis heute wesentlich christlich geprägt. LGBT- und Genderbewegung entspringen einer westlichen Ideologie, die jetzt nach Polen importiert werde, warnte der Vorsitzende der Regierungspartei PiS.


Wloclawek (kath.net/LSN/jg)
Jaroslaw Kaczynski (68), der Vorsitzende der polnischen Regierungspartei PiS, bezeichnete die LGBT- und Gendertheorie als Angriffe auf Familie und Kinder. Die genannten Theorien stammten aus dem Westen, nicht aus Polen, sagte der Politiker.

Kaczynski (Foto) sprach bei einer Konferenz in Wloclawek anlässlich des hundertsten Jahrestages der Wiedergewinnung der staatlichen Unabhängigkeit Polens 1919.


„Wir haben es mit einem direkten Angriff auf die Familie und die Kinder zu tun: diese Sexualisierung, die LGBT-Bewegung, alles zusammen mit Gender, diese ganze Bewegung stellt jede Form der Zugehörigkeit in Frage“, sagte er wörtlich.

Die genannten Ideen würden einer im Westen entstandenen Ideologie und Philosophie entspringen, die jetzt nach Polen importiert werde. Dies bedrohe die Identität und das Bestehen des polnischen Staates. Polen müsse daher ein souveräner Staat in der Europäischen Union und der NATO bleiben, warnte Kaczynski.

Die polnische Kultur sei bis heute wesentlich christlich geprägt. Der katholischen Kirche komme als Bewahrerin des Glaubens in Polen eine besondere Position zu. Das müssten auch Nichtgläubige akzeptieren, betonte er.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 3. Mai 2019 

Glaube und Vernunft bzw. auch gesunder Menschenverstand gehören zusammen

@Dottrna: Das Problem ist, das der fehlende Glaube und der Relativismus auch den gesunden Menschenverstand erheblich ins Wanken bringt oder gar verschwinden lässt.


2
 
 Andrzej123 2. Mai 2019 
 

@Stephaniius: Als "Reaktionär"

beschinpft zu werden ist nun das mindeste, das sich ein Christ verdienen muß :)


7
 
 girsberg74 2. Mai 2019 
 

Mein Gott, haben wir den keine Traute, das Richtige zu tun?

@Stephaninus
Das Problem: „dass wichtige Themen wie Lebensschutz oder fundamentale Bedeutung der dauerhaften Verbindung von Mann und Frau bei uns von den Mainstreammedien dann als reaktionäre Positionen diffamiert werden können.“

Auf, den Kaczynski unterstützen, wo immer er das Richtige sagt!

Wollen wir auf die Medien starren, wie das Kaninchen auf eine Schlange.
Wer auf die Schlange starrt, hat schon verloren, bevor es ihn trifft.


9
 
 Dottrina 2. Mai 2019 
 

Natürlich hat Herr Kaczynski recht!

Und er hat das Recht, sein Land vor diesem Gender-Schwachsinn zu schützen. Ich beneide die Polen und Ungarn um ihre jeweiligen Regierungen. Wie lange brauchen die Deutschen noch, um endlich aufzuwachen? Wenn sie schon nicht wieder an Gott glauben und rechristianisiert werden, sollten sie zumindest ihren gesunden Menschenverstand einsetzen.


14
 
 Stephaninus 2. Mai 2019 
 

Kaczynski hat hier zwar recht

aber ob seine Politik insgesamt zum Guten Polens und Europas ist - da gibt es schon auch Fragezeichen. Der Kurs von Kaczynski träg m.E. eben mit dazu bei, dass wichtige Themen wie Lebensschutz oder fundamentale Bedeutung der dauerhaften Verbindung von Mann und Frau bei uns von den Mainstreammedien dann als reaktionäre Positionen diffamiert werden können.


1
 
 anjali 2. Mai 2019 
 

Kaczynski

Er hat Recht finde ich.


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Polen

  1. Polnisch ist jetzt offiziell eine der sieben Hauptsprachen des Vatikans
  2. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  3. Polnische Bischofskonferenz: „Wir appellieren um Respekt vor dem hl. Johannes Paul II.“
  4. Bischof Bertram Meier sieht die Versöhnung mit Polen auf einem guten Weg
  5. Papst entscheidet: Neun polnische Märtyrer der NS-Zeit werden seliggesprochen
  6. Polen: Die Orthodoxe Kirche sprach Märtyrer von Katyn heilig
  7. Polen ist 2025 das Land mit den meisten Priesterweihen in Europa
  8. Polnischer Präsidentschaftskandidat gegen Abtreibung auch bei Vergewaltigung
  9. Polens Regierung startet Angriff auf den Religionsunterricht
  10. Polen bleibt Pro-Life







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  4. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  5. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  6. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  7. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  8. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  9. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  10. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  11. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  12. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  13. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  14. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  15. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz