01 Mai 2019, 12:00
Ordensgewand als Zeichen des christlichen Zeugnisses
 
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Ordensgründerin Sr. Miriam: "Menschen brauchen keine Ordensleute, die genau so sind wie sie, wie Kinder keine Eltern brauchen, die Freunde oder Spielgefährten sind. Sie brauchen Ordensleute, die sie zum Himmel führen"

Irondale (kath.net/Fides) "Menschen brauchen keine Ordensleute, die genau so sind wie sie, wie Kinder keine Eltern brauchen, die Freunde oder Spielgefährten sind. Sie brauchen Ordensleute, die sie zum Himmel führen", so Schwester Miriam, Gründerin des Ordens der Töchter Marias Mutter der Hoffnung Israels, zur Rolle der Ordens und der Bedeutung der Ordenstracht im Zeichen des christlichen Zeugnisses, der Mission und der Evangelisierung.

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Schwester Miriam berichtet, warum sie das lange Ordensgewand wieder einführen wollte, was sie selbst junge jüdische Frau ohne Kenntnis über den katholischen Glauben fasziniert hatte. "Wenn ich durch die Straßen und Einkaufszentren gehe, kommen oft Leute zu mir und fragen: ‚Sind Sie eine Nonne? Ich dachte, sie wären ausgestorben!‘ Und sie bitten mich um Gebete. Das Gewand schenkt der Gesellschaft und der Welt Hoffnung".

Dies bekräftigt auch Schwester Marie Andre, Äbtissin in Tonopah (Arizona) gegenüber der US-amerikanischen Zeitschrift "National Catholic Register": "Wir lieben unsere Kleidung! Und ob Sie es glauben oder nicht, sie ist praktisch für unser kontemplatives Leben, selbst in der Wüste. Wir sind von Kopf bis Fuß bedeckt, wie die meisten Menschen, die in trockenen und sehr heißen Ländern leben, aber unsere Kleidung ist bequem.“

Laut Bruder Glenn Sudano, Priester und Mitgründer der Franziskanermönche von der Erneuerung, erinnert daran, dass die drei Gelübde eines Kapuzinermönchs, Armut, Keuschheit und des Gehorsams, durch die drei Knoten des Gürtels dargestellt werden, den er um sein graues Ordensgewand trägt. "Wir kleiden uns jeden Tag so", erklärt er. „Egal, ob Sie mich in der U-Bahn, im Flugzeug oder zu Hause antreffen, Sie würden mich immer so sehen." "Die Reaktion auf das Gewand ist positiv, auch wenn einige junge Leute nicht wissen, wer wir sind." Wir sind oft unterwegs und die Menschen respektieren uns überall. Wir tragen das Ordensgewand mit einem Lächeln ", schließt er.

Schwester Clare Matthias, Generaloberin der Franziskanerinnen von der Erneuerung, betont auch, dass die typische Kleidung der Ordensfrau sie leicht erkennbar macht und deshalb „den Menschen zeigt, dass wir hier sind, um ihnen zu helfen. Ich kann die Straße nicht entlanggehen, ohne dass mich jemand aufhält, weil er mit mir reden will", bemerkt sie. "Die Leute beginnen sofort ein Gespräch mit uns, sie sprechen sofort über ihr Leben und bitten uns um Gebete." "In New York sind wir heute Teil der gesellschaftlichen Landschaft", kommentiert sie, "aber wenn wir die Stadt verlassen, sind die meisten Leute überrascht, uns mit der Ordenstracht zu sehen." Dieses Staunen wird oft zu Neugierde und damit Anlass für das Zeugnis des eigenen christlichen Glaubens und einer "zum Himmel gewandten" Perspektive.

Foto: Symbolbild

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