Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Friede, Freude, apostolische Sendung: die Ostergaben Jesu

28. April 2019 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: die Wunden Jesu – Quelle des Friedens. Die Auferstehung Jesu – der größte Grund unserer Freude, der Beginn einer neuen Dynamik der Liebe. Appell für Migranten in Libyen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli am Weißen Sonntag, Sonntag der Barmherzigkeit. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Evangelium vom Tag (Joh 20,19-31). Jesus erscheine im Abendmahlsaal und bringe drei Geschenke: den Frieden, die Freude und die apostolische Sendung.

Die ersten Worte, die er sage, seien: „Friede sei mit euch“. Der auferstandene Herr bringe echten Frieden, weil er durch sein Opfer am Kreuz die Versöhnung zwischen Gott und der Menschheit erreicht und Sünde und Tod besiegt habe.

Seine Jünger brauchten als erste diesen Frieden, denn nach der Gefangennahme und dem Todesurteil des Meisters seien sie in Verwirrung und Angst geraten. Jesus erscheine unter ihnen lebendig und zeige seine Wunden im glorreichen Leib und schenke so den Frieden als Frucht seines Sieges.


Doch an jenem Abend sei der Apostel Thomas nicht anwesend gewesen. Über dieses außergewöhnliche Ereignis informiert beanspruche er, ungläubig gegenüber den Aussagen der anderen Apostel, die Wahrheit dessen, was sie behaupteten, persönlich überprüfen zu wollen. Acht Tage später, wiederhole sich die Erscheinung. Jesus komme der Ungläubigkeit des Thomas entgegen und fordere ihn auf, seine Wunden zu berühren. Sie seien die Quelle des Friedens, weil sie das Zeichen der immensen Liebe Jesu seien, der die dem Menschen feindlichen Kräfte, die Sünde, das Böse und den Tod, besiegt habe.

Das zweite Geschenk sei die Freude. Die Osterzeit sei daher eine Zeit der Freude.


Neben dem Frieden und der Freude bringe Jesus den Jüngern als Geschenk auch die Sendung. Er sage ihnen „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“ (V. 21). Die Auferstehung Jesu sei der Beginn einer neuen Dynamik der Liebe, die die Welt mit der Kraft des Heiligen Geistes verwandeln könne. Diese Liebe verbreite sich durch die Apostel.

An diesem zweiten Ostersonntag seien wir eingeladen, uns mit Glauben Christus zu nähern und unser Herz für den Frieden, die Freude und die Sendung zu öffnen.

Nach dem Mittagsgebet forderte Franziskus dazu auf, sich seinem Gebet für die Flüchtlinge anzuschließen, die sich in Aufnahmestellen in Libyen befinden, "deren bereits sehr ernste Lage durch den anhaltenden Konflikt noch gefährlicher wurde". Er rief dazu auf, dass besonders die Frauen, die Kinder und die Kranken so schnell wie möglich durch humanitäre Korridore evakuiert werden können.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  5. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  6. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  7. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  8. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  9. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  10. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  11. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  12. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  13. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  14. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  15. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz