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Erzbischof Kochs Aussage zur Klimaschützerin Greta Thunberg

15. April 2019 in Deutschland, 38 Lesermeinungen
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Die Schlagzeilen waren teilweise populistisch ausgefallen mit dem Tenor: Berliner Erzbischof vergleiche Greta Thunberg mit Jesus. Doch hatte Koch dies nicht so schlicht gestrickt, wie es von Medien suggeriert wurde. Von Petra Lorleberg


Berlin (kath.net/pl) Die Schlagzeilen waren populistisch ausgefallen und in die Richtung gelaufen: Der Berliner Erzbischof vergleiche die Klimaaktivistin Greta Thunberg mit Jesus. Dass er dies nicht so schlicht gestrickt hatte, wie es dann von verschiedenen Medien suggeriert wurde, das zeigt der Blick in das Originalstatement des von Erzbischof Heiner Koch im RBB-Radio. Die jungen Menschen, die in den Freitagsprotesten auf die Straße gehen, „auf die bedrohliche Klimaerwärmung hinweisen und aufbegehren gegen die Verschmutzung der Natur durch Plastik und Abgase“, seien ernstzunehmen, so hatte Koch festgestellt. Sie folgten „einem Idol, einer jungen Frau aus Schweden, die den Protest initiiert hat und nun wie eine Heldin von manchen Politkern und Medien“ verehrt werde. Diese Freitagsdemos erinnerten ihn „ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem“, auch dieser sei „für viele eine Art Triumphzug für einen Volkshelden… Mancher sah in dem Mann aus Galiläa einen Propheten, einen nationalen Retter“. Doch wolle er, so erläuterte Erzbischof Koch ausdrücklich, Greta aus Schweden nicht „zu einem weiblichen Messias zu machen, indem ich sie mit Jesus von Nazareth vergleiche. Auch möchte ich nicht falsch verstanden werden, als hielte ich den Beifall, den sie von den Schülerinnen und Schülern bekommt, nur für ein kurzes Strohfeuer, dem vielleicht bald die Enttäuschung folgt.“

Doch wolle er durchaus „daran erinnern, dass unsere Gesellschaft und auch unsere Kirche von Zeit zu Zeit echte Propheten braucht, die auf Missstände und Fehlentwicklungen hinweisen, und die Lösungswege vorschlagen – auch wenn diese nicht auf ungeteilte Zustimmung aller stoßen, oder wenn die beschrittenen Wege, etwa das Schuleschwänzen, höchst zwiespältig zu bewerten sind“.

Er fragte, ob „unserer Gesellschaft und auch unserer Kirche oft nicht Vorbilder“ fehlten, „die begeistern, die für eine Idee und Perspektive stehen, für die es sich lohnt, sich einzusetzen?“

Dann lud der Berliner Erzbischof dazu ein, anlässlich der Palmsonntags-Gottesdienste „auch über unsere heutigen Propheten und Vorbilder und ihre Botschaften nachzudenken“.

Weiterführender Link: Erzbischof Koch: „Der Palmsonntag und die Freitagsdemos“

Pressefoto Erzbischof Heiner Koch / Erzbistum Berlin


Archivfoto Erzbischof Koch (c) Erzbistum Berlin


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Lesermeinungen

 Benediktus2018 17. April 2019 
 

Greta und die deutschen Bischöfe

@vere: auf den Punkt gebracht! Wenn die Kirche so weitermacht, "schafft sie sich ab", um Sarrazin zu zitieren.


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 vere 17. April 2019 
 

Willkommen, ihr Bischöfe im "Greta-Taka-Tuka-Land"!

Der Beitrag vieler deutscher Bischöfe zur KARWOCHE besteht in einer Beifall-heischenden öffentlichkeitswirksamen, naiven und theologisch substanzlosen Anpassung an den Hype um einen Teenager. Diese Bischöfe reihen sich nahtlos ein in das durchschaubare Verhalten von Politgrößen wie Steinmeier und Merkel (gegen die sich ironischerweise die Proteste, denen sie Beifall klatschen, eigentlich richten).
Vielleicht sollte diese Bischöfe einmal darüber nachdenken, dass ihr Beruf „GLAUBE “ heißt und nicht : „Wie kann ich am besten Beifall bekommen, wenn ich brav im politischen mainstream mitschwimme?“ Dazu braucht es nämlich keinen Mut, allerdings auch KERINE BISCHÖFE.


3

0
 
 stephanus2 15. April 2019 
 

voll daneben

Sorry, Ihre Kommentare habe ich noch nicht gelesen, aber ich möchte los werden: ich lehne den Vergleich von Koch zutiefst ab. Jesu Einzug in Jerusalem mit einer Schülerin zu vergleichen, ist ehr- und respektlos. das gehört zu dieser Verweltlichungstendenz von dem, was göttlich ist. Natürlich will er es dann nicht so verstanden wissen und verbrämt es, aber dem ist nicht zu trauen. Jesu ritt auf einem Esel in Jerusalem ein auf dem Weg zu seinem qualvollen freiwilligen Opfertod am Kreuz, ein heiliger Vorgang. Herr Bischof Koch, wie konnte Sie nur dieses Heilige an die Klima Schülerin erinnern?


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0
 
 Einsiedlerin 15. April 2019 
 

@Herbstlicht

Bin ganz Ihrer Meinung. Ich denke die beiden werden sich blendend verstehen...


4

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 Einsiedlerin 15. April 2019 
 

Die echten Propheten gibt es!

Z.B. Papa em. Benedikt XVI, Kard. Müller, Kard. Sarah, Bischof Schneider...


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0
 
 Chris2 15. April 2019 
 

Nur gut, dass man vor den Europawahlen

mit dem Hype um das Mädel aus Skandinavien ein wenig von den selbst zusammengebrauten Problemen im Land ablenken kann, etwa den Folgen der Messwerthysterie (eigenmächtig verschärfte Messverfahren, falsch aufgestellte Meßstationen etc.), des Bashings gegen unsere Autoindustrie (die Diesel sind natürlich viel schmutziger als vor 30 Jahren, klar) oder dem immer offener sichtbaren drohenden Kollaps der inneren und (erklärtermaßen von der Kanzlerin nicht gewollten und von vdL verunmöglichten) äußeren Sicherheit. Man beachte z.B. die unfassbaren Zahlen zu Tötungs- und Sexualdelikten durch Migranten an Deutschen im BKA-Lagebild für 2018 und vergleiche sie mit den umgekehrten Zahlen!


7

0
 
 Chris2 15. April 2019 
 

Wahrhaft prophetische Worte hier:

Kardinal Müller in bester Tradition des Löwen von Fulda, Erzbischof Dyba. Sehr lange hat man solch kraftvolle und klare Worte nicht mehr vernommen.

kath.net/news/67624


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 Bernhard Joseph 15. April 2019 
 

@wedlerg

Gab's da nicht mal diesen Schlager "Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb"? Glaube der Sänger hiess Gildo Horn.

Ich frag mich auch, was könnte diesen epidemischen Verstandesverlust bis hin zum Vatikan wohl verursacht haben?


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 wedlerg 15. April 2019 
 

Selbst in den Medien ist man verblüfft

Liest man die online Ausgabe der Welt, stellt man fest, dass selbst dort die Redakteure den Unsinn nicht fassen können, den Koch da transportiert hat.

Ich habe den Verdacht, dass man in D auf Gedeih und Vederb auf einer "habt mich endlich lieb" Welle in der dt. "kath." Kirche reitet: "Liebe Medien, wir wollen auch dazu gehören, habt uns lieb, wir haben auch alle lieb!"

Andres kann man solche Peinlichkeiten gar nicht mehr ertragen. Und dabei läuft man noch Strippenziehern hinterher, die atheistische Ziele als einzigen Lebenssinn ausweisen.


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 Adamo 15. April 2019 
 

EB Koch soll seinen Hut nehmen und abtreten!

Beim völlig überzogenen Umbau der St.Hedwigskathedrale wirft er die Millionen nur so zum Fenster hinaus.

Beim Bischof von Limburg ist die Bevölkerung bis zu seinem Rausschmiss tätig geworden.

Beim EB Koch kräht kein Hahn nach dieser unnötigen Geldverschwendung.

Und jetzt wird ihm vorgeworfen, dass er die Klimaaktivistin Greta Thunberg auch noch mit Jesus vergleicht.

Das ist kein Bischof als Hirte mehr, sondern ein vom Weg Christi abgekommener Politiker.


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0
 
 Emmanuel M. 15. April 2019 

An Propheten unserer Zeit

mangelt es nicht, wenn man auf die richtigen Leute hört, welche Fakten benennen und den Finger in die Wunde legen (Papst Benedikt, Kardinal Müller, Kardinal Sarah etc. oder auch ein Imad Karim oder Gottfried Curio.


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0
 
 Geroni 15. April 2019 
 

Redet er dem Papst nach dem Mund,

damit er endlich den Kardinalshut bekommt?


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 Geroni 15. April 2019 
 

Warum stellt er den Vergleich überhaupt an

- und warum mischt er sich in das Thema überhaupt ein? Das hat doch rein gar nichts mit der Botschaft Christi zu tun.
Klingt so, als wollte er auch mal ein bisschen mehr in die Medien!
Traurig nur, dass er nicht mehr zu sagen hat.


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0
 
 Herbstlicht 15. April 2019 
 

Treffen Franziskus - Greta bei der Audienz am Mittwoch

Was wird das erst für ein Aufsehen geben, wenn Papst Franziskus Greta während der Audienz am Mittwoch begrüßen wird.
Ich bin schon jetzt skeptisch, was er bei diesem Treffen evtl. wieder spontan von sich geben wird.

Auch wenn sich dieses Mädchen wirklich ernsthaft Gedanken um die Zukunft macht - wer sind die Geldgeber im Hintergrund und wer die Organisatoren?
Wer profitiert davon?
Ein so junges Mädchen und krank dazu könnte dies alles doch gar nicht organisieren und bezahlen sowieso nicht, auch nicht ihre Eltern.

https://www.nordbayern.de/politik/bei-generalaudienz-greta-thunberg-trifft-papst-franziskus-1.8806317


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 Sol 15. April 2019 
 

Vorbilder und Propheten

Bischof Koch fragt, ob unserer Kirche nicht oft Vorbilder fehlten. Kennt er keine Heiligen, die ihm als Vorbild dienen können? Auf solch falsche Propheten wie Greta Thunberg können wir verzichten.


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 myschkin 15. April 2019 
 

Der Vergleich

hinkt schon deshalb, weil er sowohl den jungen Leuten, als auch dieser Greta eine Verantwortung auferlegt, die sie überfordern würde und die sie gar nicht tragen können. Ich finde nicht, dass es kind- und jugendgerecht ist, so zu reden.

Gerade die Kirche hat Möglichkeiten genug, über die Ehrfurcht vor der Schöpfung zu sprechen. Die Bibel bietet hier Handreichung mehr als genug.


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 dominique 15. April 2019 
 

Comparaison n´est pas raison

Vergleiche hinken nicht nur, sondern sie lenken häufig vom vernünftigen Denken ab. Ich tue mich schwer, diesem bischöflichen Vergleich etwas Vernünftiges abzugewinnen. Mehr als heiße Diskursluft ist nicht zu erkennen.


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 je suis 15. April 2019 

DANN LIEBER HERR BISCHOF...

Dann lud der Berliner Erzbischof dazu ein, anlässlich der Palmsonntags-Gottesdienste „auch über unsere heutigen Propheten und Vorbilder und ihre Botschaften nachzudenken“.

...SOLLTEN SIE UND IHRE "KOLLEGEN" EINEM WELTWEIT ANERKANNTEN, ABER IN DEUTSCHLAND VERPÖNTEN (und das ist noch freundlich ausgedrückt)THEOLOGEN UND GEHORSAMSAM SEINEM HERRN FOLGENDEN PRIESTER, DESSEN SCHRIFTEN AUCH OFT PROPHETISCHE ZÜGE HABEN, SEHR VIEL AUFMERKSAMER GEHÖR SCHENKEN UND IHM NACHEIFERN.
PAPST EM. BENEDIKT. XVI ALLE GUTEN WÜNSCHE ZU SEINEM ANSTEHENDEM GEBURTSTAG!


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 M.Schn-Fl 15. April 2019 
 

Nachtrag

Petra Lorleberg hat sehr gut daran getan, hier den EB wörtlich zu zitieren. Natürlich muss man heute bei dieser Presse immer das Original lesen, bevor man sich äußert. Das ist auch auf der Bistumsseite Berlin einzusehen Koch ist geschickt. Vor dem "dicken Hund" erst Richtiges zu sagen. Das macht die Beurteilung immer schwieriger als eine plakative Äußerung.


wedberg
Koch hat sich gewunden, indem er erst einmal eine Nebelkerze warf.
Das beste Beispiel für das richtige Verstehen, hat ausgerechnet das Domradio geliefert, das nicht im Verdacht steht, unbedingt lehramtstreu zu sein. Aber man kann - bei genauem Hinsehen - Koch meiner Meinung nach nicht anders verstehen.


10

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 Kirchental 15. April 2019 

Liebe @lakota!

Sie erinnern mich an einen Spruch aus meiner Jugend: ich weiß gar nicht, was die alle gegen Atomkraft haben. Mein Strom kommt aus der Steckdose!

Heute: mein Handy geht doch nicht mit Diesel - das hat doch nix mit Co2 zu tun! ;-)

Das ist ja das fatale - immer mit dem Finger auf die anderen zeigen. Die linke Politik lebt es vor, die Schüler machen es nach. Im Bayerischen Landtag hat die Fraktion der Grünen mit Abstand die meisten Flugreisen zu verzeichnen - aber am Freitag demonstrieren wir mit den Schülern für Klimaschutz. Und der Handwerker in der Innenstadt soll gefälligst seinen Diesel abgeben. Und gegen Plastikmüll demonstrieren wir mit einem Coffee to go Becher in der Hand!

Und vor diesen Karren lassen sich jetzt auch noch unsre Bischöfe spannen! Unfassbar und völlig unsozial. Grün sein muss man sich erst mal leisten können.

Was jetzt um Himmels Willen nicht heißen soll, dass ich die Umwelt zumülle. Aber halt einfach alles mit Maß und Verstand!


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 wedlerg 15. April 2019 
 

@M.Schn-Fl: Ja und Nein!

Der Originalbeitrag bei RBB ist online einsehbar. Koch hat sich nicht besonders gewunden. Er hat schlicht versucht auf einer Welle mitzusurfen und gleichzeitig so formuliert, dass er sich jederzeit noch mit der Schwimmweste absetzen kann, sollte Kritik kommen: sprich: der Jubal am Palmsonntag war auch nur aufgesetzt.

Aber so einfach ist da nicht. Greta ist ein bedauernswertes Geschöpf, behindert (und das auch noch in ihrer Kommunikationsfähigkeit, die praktisch nicht vorhanden ist) undProdukt ihrer mediengeilen Eltern. Sie ist da facto Spielball einer kommunistischen Internationalen, die in den Medien die Strippen zieht und Greta mit einer Grünen Aktivistin durch die Lande fliegen lässt.

Mich erinnert das nicht an den Palmsonntag, sondern an Aufmärsche am 1.Mai, im dritten Reich, der DDR oder China. Mit Kindern haben totalitäre Kräfte immer Bilder gemacht.

Ein Erzbischof müsste Greta als Anti-Prophetin erklären. Aber dazu fehlt in D Glaube, Mut und Verstand.


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 Winrod 15. April 2019 
 

Muss wissen, was er sagt!

Ich habe kein Verständnis dafür, dass ein Erzbischof auch nur andeutungsweise einen Zusammenhang zwischen echtem Prophetentum und dem politisch inszenierten Greta-Rummel herstellt.
Leider kommt es zur Zeit öfter vor, dass sich Leiter der Kirche vorschnell zu Aussagen hinreißen lassen, die für die Gläubigen irritierend, aber für die kirchenfeindlichen Medien und Teile der Gesellschaft ein "gefundenes Fressen" sind.


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 M.Schn-Fl 15. April 2019 
 

Jein

Der Bischof muss wissen und weiß es auch, dass seine Aussagen von der Presse verkürzt werden. Einen Zusammenhang der Freitagsdemonstrationen mit dem Einzug des Messias in Jerusalem herzustellen, ist für mich völlig daneben und reiner Populismus. Der Palmsonntag feiert den Beginn des die Welt erlösenden Leidens von Gottes Sohn und damit die Vollendung des Heilsplans Gottes. Auch wenn Koch beim genauen Hinsehen vorsichtig formuliert und sich windet, tut er eben doch das, was er bestreitet zu tun: die "Klimaprophetin" Greta "von hinten durch die Brust ins Auge", d.h. fein verschleiert in Beziehung zu Christus und die Propheten zu setzen.
So etwas hätte Koch als Weihbischof in Köln nie getan.
Selbst das Domradio hat Koch völlig richtig verstanden:
"An Palmsonntag fühlt sich Erzbischof Koch vom Erzbistum Berlin an Greta Thunberg und die Klimaaktivisten der Fridaysforfuture erinnert."
Und das geht für einen katholischen Bischof nicht!


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 agora 15. April 2019 
 

Einfach nur dumm und peinlich,

was sich hier ein Bischof(!) leistet. Da gibt es nichts zu entschuldigen. Er ist für sein Amt nicht geeignet.


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 lakota 15. April 2019 
 

@Liebe Kirchental

letzten Freitag war ich unterwegs und hörte im Autoradio, daß in einer Schule an diesem Tag Strom gespart würde. Kein Beamer, kein Licht ect.
Mir kam dann der boshafte Gedanke: Ja und wenn ihr nach Hause kommt, wird als erstes der Akku vom Handy aufgeladen. Wieviel Strom würde wohl gespart, wenn die jungen Klimademonstranten mal eine Woche lang aufs Handy verzichten würden?
Würde man das voraussetzen, wäre es mit den Freitagsdemos wohl schnell vorbei.


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 Ad Verbum Tuum 15. April 2019 

Unnötig tagespolitisch ...II

.. dennoch hat EB Koch der Sache der Kirche insgesamt eher einen Bärendiesnt erwiesen, indem er auf dieses umstrittene tagespolitische Thema setzte.
Bei WELT-Diskussionen rund um die Kirche tritt "natürlich" stets eine weitgehend kirchenfeindliche Grundstimmung zutage - was ggfs. auch den entsprechend formulierten Artikeln geschuldet ist.
Gleichwohl war m.E. dieser Diskussion auch zu entnehmen, dass bei vielen - auch atheistischen Menschen - dieses Gespür noch da ist, dafür, wenn Stellungsnahmen das eigentliche Spielfeld der Kirche verlassen, wenn das Zeitgeistige, das Anbiedern, überhand nimmt. Das Gespür dafür, dass die Kirche fürs Heil des Menschen positiv ist, wird doch noch eher eingeräumt. Viele Kommentare waren m.E. dieser Überschreitung der Grundbestimmung der Kirche geschuldet ...
Die Kirche hat nicht das empirische Wissen, nicht das technische KnowHow hier konkrete Mittel & Wege vorzuschlagen (bzgl. Galileos büßt sie heute noch dafür) - Greta ist insofern "Mittel".


8

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 Beethoven 15. April 2019 
 

Warum bitteschön polulistisch?

Was bitteschön ist denn an den Meldungen populistisch? In allen Meldungen die ich gelesen habe wurde Koch wörtlich zitiert, die Schülerdemos erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem. Das ist eine unglaubliche Entgleisung, einer neuer Höhepunkt bischöflicher Lästerungen über den katholischen Glauben. Als nächstes kann eigentlich nur der komplette Abfall vom Glauben kommen. Die Spirale in die Apostasie dreht sich mit unglaublicher Geschwindigkeit.


21

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 Ad Verbum Tuum 15. April 2019 

Unnötig tagespolitisch ...

schätze ich es dennoch ein. Die Sache mit Greta Thunberg ist ja nicht zu Unrecht umstritten.
Ein leicht behindertes Kind wird instrumentalisiert (eine andere Art des Missbrauchs) und an die Medienfront geschickt, damit man eine vernünftige Diskussion unterdrücken kann (man kann doch so einem armen Kind nicht offensiv widersprechen). D.h. diese Art der Themenplatzierung wird der Sache nicht gerecht, sie ist Emotionalisierung & Ideolisierung - sollte alleine deshalb nicht für den Vergleich mit Jesus herangezogen werden.
Mit Bescheidenheit, einer weiteren Zuschreibung im Interview hat diese Sache ebenfalls nichts zu tun, es ist knallhartes Geschäft ...
Mich schmerzt es, dass der Vergleich damit die Religion noch mehr aus dem Licht des Vernünftigen zerrt, das Gegenteil wäre notwendig.
Ich hatte Samstag/Sonntag die Diskussion auf WELT verfolgt, und nicht kommentiert, da mir das Original des Interviews fehlte und ich eine einseitige Interpretation nicht ausschloss ... -Teil2


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 Rolando 15. April 2019 
 

Wollen wir es mal positiv betrachten

Er meint vielleicht den Vergleich, Jesus und Greta, die Gesellschaft sollte so auf Jesus hören wie sie auf Greta hört. Greta verspricht nichts, kann auch nichts halten, macht auch keinen Sinn, ihren Visionen zu folgen. Anders bei Jesus, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, er verspricht dies und hält es auch. Propheten brauchen wir nicht mehr, wir haben Jesus, Maria und viele Heilige als nachahmenswerte Vorbilder.


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 doda 15. April 2019 

Vorbilder fehlen keineswegs!

"Er fragte, ob „unserer Gesellschaft und auch unserer Kirche oft nicht Vorbilder“ fehlten, „die begeistern, die für eine Idee und Perspektive stehen, für die es sich lohnt, sich einzusetzen?“
Der HEILIGEN KALENDER der katholischen Kirche ist sehr gut gefüllt.
Herr Erzbischof, empfehlen Sie die Heiligen der Kirche!


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 Kirchental 15. April 2019 

Friday for schwänzen

Wenn nächste Woche, in den Osterferien, genau so viele junge Menschen für das Klima demonstrieren, dann glaube ich, dass es ihnen wirklich darum geht.

Wenn nicht - dann ist wohl doch überwiegend das Schuleschwänzen lustig.


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 Stefan Fleischer 15. April 2019 

Propheten heute

"Wir brauchen keine Propheten, denn diese Zeit ist vorbei." Hinter diese Aussage möchte ich doch ein Fragezeichen setzen. Sicher, die Zeit der alttestamentlichen Propheten ist vorbei. Aber wir Christen wurden alle unserer Taufe und unserer Firmung gesalbt zu Priester, Königen und Propheten. So haben wir alle auch den Auftrag, das Wort Gottes, das wir empfangen haben, zu verkünden, ob man es hören will oder nicht. Und so haben wir auch den Auftrag zu mahnen und zu warnen, dort wo einzelne Menschen oder ganze Gesellschaften die breite Strasse gehen, welche ins Verderben führt. Ich glaube, wenn unsere Kirche, unsere Hirten und wir alle unsere prophetische Aufgabe wieder ernster nehmen würden, hätten die falschen Propheten in unserer Welt viel weniger Einfluss. Natürlich müssen wir dabei «klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben» vorgehen. Aber auch «Feigheit vor dem Feind» werden wir Gott zu verantworten haben.


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 Mysterium Ineffabile 15. April 2019 

Es ist, wie dem auch sei, falsch

und das sieht man allein an der Verwendung des Wortes "Prophet". Es ist einfach alles falsch, was hier gesagt wurde, unangebracht als "Einführung" in die Heilige Woche. Si tacuisset... aber was will man sich von diesen Bischöfen schonn erwarten.


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 horologius 15. April 2019 
 

Der Greta-Hype

ist wahrlich symptomatisch. Er basiert auf Stimmungen und Meinungsmache, mit PR- Maschinerie im Rücken. Die Propheten wußten, wovon sie sprachen. Die Jugend sollte sich lieber nicht mit Internethalbwissen auf die Straße begeben, sondern ordentlich lernen.


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 freya 15. April 2019 
 

"...dass unsere Gesellschaft und unsere Kirche von Zeit zu Zeit echte Propheten braucht,

die auf Missstände und Fehlentwicklungen hinweisen und die Lösungswege vorschlagen - auch wenn diese nicht auf ungeteilte Zustimmung aller stoßen..."

Wie wäre es also, wenn Sie Herr Erzbischof mitsamt DBK, auf die Stimme so vieler Propheten und Prophetinnen im Land hören würden, die vor einem synodalen Weg und vor dem Machen einer neuen Kirche warnen und die die Rückbesinnung auf das Lehramt und die Tradition fordern - "auch wenn diese nicht auf die ungeteilte Zustimmung aller stößt?"
Müssen wir dafür auch in Freitags-Demos auf die Straße gehen, damit uns die Bischöfe endlich Gehör schenken?!


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 Zeitzeuge 15. April 2019 
 

"..heutige Propheten und Vorbilder..." ein Exkurs:

Kath.net rügte völlig zu Recht in einem
Artikel vom 02.11.2017 -61516- die auf
einer Internetseite des Bistums Berlin
veröffentlichten, skandalösen

"Praxistipps für den Einsatz von Methoden in der sexualpädagogischen
Arbeit mit Jugendgruppen"

Diese "Tipps" sind weiterhin online verfügbar!

So ist das Bistum Berlin leider eine
Srachrohr für "heutige Propheten und
Vorbilder" der anderen Art, nämlich
des Zeit(un)geistes und der Jugendverderbnis.

Das Ganze nennt sich dann auch noch

"katholisches-netzwerk-kinderschutz"

Custos quid de nocte?


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 Bernhard Joseph 15. April 2019 
 

Gibt es keine Vorbilder in unserer Kirche?

Ist mir neu!

Wer sie sehen will, kann sie zahlreich sehen, die Kirchengeschichte kennt viele Heilige und große Denker in der Kirche!

Dieser Hype um ein junges Mädchen hat etwas befremdliches, gleichzeitig ist es auch symptomatisch für den Zustand unserer Gesellschaft.

Als hätte es nie eine substantielle Kritik am Materialismus und Naturalismus gegeben, es gab und gibt sie auf höchstem Niveau, nur da fehlt den meisten das Verständnis, weil man nur noch in Phrasen oder Schlagworten zu denken versteht.

Einerseits wird die Welt immer komplexer, man begrüßt das als Globalisierung, andererseits möchte man Lösungen, die so schlicht sind, dass man sich wirklich fragt, ob das ernst gemeint ist. Dabei wird deutlich, dass man eben selbst nicht weiß, wie man aus einem Prozeß austeigen soll, der längst eine radikale Eigendynamik angenommen hat.

Sollte es wahr sein, dass ein Kind hier die "Lösungswege" aufzeigt, dann bitte auch die Konsequenzen ziehen und die Universitäten sofort schließen!


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 Diadochus 15. April 2019 
 

Propheten

Selbst wenn EB Koch richtig zitiert worden wäre, so wäre es immer noch falsch gewesen. Wir brauchen keine Propheten, denn diese Zeit ist vorbei. Wir haben Jesus Christus. Er ist der Messias, der Sohn Gottes. Wir brauchen Vorbilder und Heilige, die sich in Seine Kreuzesnachfolge begeben. Das könnte EB Koch auch selbst sein, ohne auf andere verweisen zu müssen, wenn er das täte, was Jesus Christus will.


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