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Zürcher Stadtrat lehnt „Marsch fürs Läbe“ erneut ab!

15. April 2019 in Prolife, 9 Lesermeinungen
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Dem Schweizer „Marsch fürs Läbe“ wird in Zürich der Demonstrationszug verweigert – Lebensschützer reichen Rekurs ein


Zürich (kath.net/pm) Der Zürcher Stadtrat stellt sich hinter Polizeivorsteherin Karin Rykart (Grüne). Diese hatte einen Demonstrationsumzug im Rahmen des „10. Marsch fürs Läbe‟ vom 14. September 2019 verboten. Dagegen erhoben die Veranstalter Einsprache beim Stadtrat. Nach Eintreffen der erneut verweigernden stadträtlichen Antwort haben die Lebensschützer nun beim Zürcher Bezirksrat Rekurs gegen den Entscheid eingereicht.

Mit dramatisierten Szenarien versucht die Zürcher Stadtregierung das Verbot eines Bekenntnismarsches für das Lebensrecht durch die Strassen Zürichs zu rechtfertigen. Trotz eines massiven Polizeiaufgebots bestünden ernsthafte und konkrete Risiken, dass es zu schwerwiegenden Zwischenfällen mit erheblich verletzten Personen kommen könne und „Warenauslagen wären einer nicht zu tolerierenden Gefahr ausgesetzt‟. Es erscheine daher gerade als unverantwortlich, solche Umzüge zu bewilligen.


Gemessen an der Faktenlage ist die Argumentation des Stadtrats keineswegs einsichtig. Auf eine Anfrage im Gemeinderat hin musste der Stadtrat im März 2019 ausweisen, zu welchen Sach- und Personenschäden es in den letzten vier Jahren kam (GR Nr. 2019/50). An 257 bewilligten und unbewilligten Demonstrationen in den Jahren 2015 bis 2018 gab es lediglich fünf Verletzte. Bei 21 Demonstrationen im selben Zeitraum entstanden Sachschäden in Höhe von 817‘175 Franken. Die weitaus grösste Schadensumme (490‘000 Franken) erfolgte durch Vandalenakte im Umfeld des 1. Mai-Umzugs, bei Frauendemonstrationen und bei der Zurich Pride 2018. Bei den Zürcher Märschen fürs Läbe 2010 bis 2016 gab es hingegen keine Verletzten. Auch Sachbeschädigungen durch linksradikale Gegner erfolgten nur in geringem Masse (ewz-Strombuffets 2011 und 2012, Fahrzeuge der Polizei und der VBZ 2014).

Die Ungleichbehandlung ist gemäss Aussage des Organisationskomitees des Marsch fürs Läbe offensichtlich. Der Stadtrat würde weder den 1.-Mai-Umzug, noch die Frauendemonstrationen oder die Zurich Pride verbieten, weil im Umfeld dieser Anlässe Warenauslagen einer nicht zu tolerierenden Gefahr ausgesetzt seien. Der Marsch fürs Läbe hingegen werde wegen „unverantwortlichen“ Risiken verboten und als Standkundgebung auf den Turbinenplatz ausgegrenzt.

Gegen diese Diskriminierung hat der Verein Marsch fürs Läbe nun beim Zürcher Bezirksrat Rekurs eingelegt. Denn die anhaltende, politisch motivierte Ausgrenzung familienorientierter Lebensrechtsveranstaltungen ist nicht akzeptabel und muss entsprechend klar bekämpft werden.

9. Marsch fürs Läbe - Bern 2018


Foto © Marsch fürs Läbe


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Lesermeinungen

 iJnip 16. April 2019 
 

Kalt, kälter, Mainstream

Immer wieder auf's Neue bin ich regelrecht entsetzt darüber, welche Ablehnung - ja welcher Hass - einem begegnet, wenn man sich klar und deutlich für den Schutz jeden Lebens und gegen Abtreibung ausspricht und positioniert. Es stimmt mich (männlich, Mitte 30, aus Bayern) sehr traurig, wenn ich aufgrund einen solchen Bekenntnisses regelmäßig und von verschiedensten Personengruppen als Sexist, Frauenfeind, religiöser Spinner usw. bezeichnet werde.
Die generell oftmals mit religiösen, lebensbejahenden Bekenntnissen einhergehende gesellschaftliche Ablehnung ist ein schmerzhafter Preis, den man zu bezahlen hat, wenngleich auch Nichts im Vergleich zu den Martyrien unserer zahlreichen unterdrückten und auch physisch drangsalierten Glaubensbrüder und -schwestern.
Halten wir fest an unserem Glauben und an unseren Überzeugungen, denn wir sind teuer erkauft!

Schön, dass es mit kath.net eine Website gibt, die mich als noch einigermaßen jungen Menschen in meinen Ansichten zusätzlich bestärkt.


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 girsberg74 15. April 2019 
 

Ein Argument aus Händlerseelen?

Originalton der Zürcher Stadtregierung (gemäß kath.net): „ … und „Warenauslagen wären einer nicht zu tolerierenden Gefahr ausgesetzt‟. Es erscheine daher gerade als unverantwortlich, solche Umzüge zu bewilligen.“

Bei „Asterix und Obelix“ liest sich das (von kathargischen Händlern, frei aus dem Gedächtnis) so:
„Die (Seeräuber) könnten uns töten oder gar unsere Ware stehlen.“

Überlegung: Sind diese Leute in Zürich nicht versichert oder sonst nicht auf der Hut, wenn es um ihre Waren geht? Das kennt man doch nicht in der Schweiz, dass man vor wirklich friedlichen Leuten Angst hat. Müssen diese Regierenden in Zürich aber ein schlechtes Gewissen haben!

Oder hat das vielmehr damit zu tun, dass Zürich vor fünfhundert Jahren aufgehört hat, eine katholische Stadt zu sein und dass man daher mit harten Bandagen gegen alles vorgeht, was irgendwie an original Katholisches erinnert?


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 Adamo 15. April 2019 
 

Das Verbot nenne ich FREIHEITSBERAUBUNG in der Schweiz

und ist ein Diktat der grünen und linken Gesinnung in der freiheitsliebenden Schweiz.


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 GKC 15. April 2019 
 

Grüne

halt ...


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 Chris2 15. April 2019 
 

Eine absolute Frechheit,

diese Argumentation. Da die einzige Gefahr von gewaltbereiten Gegendemonstranten ausgeht, erinnert das an "Schutzhaft". Ja, die "Toleranz" der Linken endet oft dann, wenn sie selbst an der Macht sind oder ihre Ideologien zumindest den Diskurs beherrschen (was in Deutschland der Fall ist).


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 Ad Verbum Tuum 15. April 2019 

Toleranz ..

gilt in unseren achso freien Tagen & Gesellschaften halt nur, wenn sie sich im Rahmen des politisch Gewollten abspielt.
Hier manifestiert sich ein totalitäres System, der Staat gibt vor, was zu Denken erlaubt ist.
Kirche & Medien und eigentlich auch die Parteien müssten auf die Barrikaden gehen, wenn ... ja wenn sie denn wirklich freiheitlich orientiert wären.
Es ist monströs ... die offene Gesellschaft erweist sich in erster Linie als eine ignorante Gesellschaft, die alles mitträgt, weil sie sich für nichts interessiert.
Gemeinwohl .. war gestern.
Mitläufertum 2.0 - und nachher hat's wieder keiner gewusst.
Ich bin müde.


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 Anton_Z 15. April 2019 

Fakt ist:

Wir leben in kranken Zeiten in denen doch tatsächlich Bekenntnismärsche für das Lebensrecht Ungeborener nötig sind.


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 Paul-Lukas 15. April 2019 
 

Diskriminierung gegen das ungeborene Leben

Diese Menschen sind nicht Pro Choice, sie Sie Pro-Tötung!

Es sind lächerliche Ausreden, mit denen man versuchen will, die Stimmen derer, die sich für das Leben aussprechen, verstummen zu lassen! Eine Schande!
Und dann kommen lächerliche Lügen-Argumente, die nicht haltbar sind!

Andere weitaus gefährlichere Demos sind erlaubt und werden gutgeheissen.

Aber die Christen, die sich für das Leben aussprechen, will man zum Schweigen bringen.

Bitte bis zum Höchsten Gerichtshof, und diese Freinde der Menschheit verklagen, sie sind für die Tötung ungeborener Kinder! Schande


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 M.Schn-Fl 15. April 2019 
 

Auch in der Schweiz

ist die Demokratie und Meinungsfreiheit höchst gefährdet.


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