SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
- Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
- Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
- Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
- Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
- Die katholischsten Länder der Welt sind...
- "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
- Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
- Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
- Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
- Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
- Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
- Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
- Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
- Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
| 
Zürcher Stadtrat lehnt Marsch fürs Läbe erneut ab!15. April 2019 in Prolife, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Dem Schweizer Marsch fürs Läbe wird in Zürich der Demonstrationszug verweigert Lebensschützer reichen Rekurs ein
Zürich (kath.net/pm) Der Zürcher Stadtrat stellt sich hinter Polizeivorsteherin Karin Rykart (Grüne). Diese hatte einen Demonstrationsumzug im Rahmen des 10. Marsch fürs Läbe‟ vom 14. September 2019 verboten. Dagegen erhoben die Veranstalter Einsprache beim Stadtrat. Nach Eintreffen der erneut verweigernden stadträtlichen Antwort haben die Lebensschützer nun beim Zürcher Bezirksrat Rekurs gegen den Entscheid eingereicht. Mit dramatisierten Szenarien versucht die Zürcher Stadtregierung das Verbot eines Bekenntnismarsches für das Lebensrecht durch die Strassen Zürichs zu rechtfertigen. Trotz eines massiven Polizeiaufgebots bestünden ernsthafte und konkrete Risiken, dass es zu schwerwiegenden Zwischenfällen mit erheblich verletzten Personen kommen könne und Warenauslagen wären einer nicht zu tolerierenden Gefahr ausgesetzt‟. Es erscheine daher gerade als unverantwortlich, solche Umzüge zu bewilligen. 
Gemessen an der Faktenlage ist die Argumentation des Stadtrats keineswegs einsichtig. Auf eine Anfrage im Gemeinderat hin musste der Stadtrat im März 2019 ausweisen, zu welchen Sach- und Personenschäden es in den letzten vier Jahren kam (GR Nr. 2019/50). An 257 bewilligten und unbewilligten Demonstrationen in den Jahren 2015 bis 2018 gab es lediglich fünf Verletzte. Bei 21 Demonstrationen im selben Zeitraum entstanden Sachschäden in Höhe von 817175 Franken. Die weitaus grösste Schadensumme (490000 Franken) erfolgte durch Vandalenakte im Umfeld des 1. Mai-Umzugs, bei Frauendemonstrationen und bei der Zurich Pride 2018. Bei den Zürcher Märschen fürs Läbe 2010 bis 2016 gab es hingegen keine Verletzten. Auch Sachbeschädigungen durch linksradikale Gegner erfolgten nur in geringem Masse (ewz-Strombuffets 2011 und 2012, Fahrzeuge der Polizei und der VBZ 2014). Die Ungleichbehandlung ist gemäss Aussage des Organisationskomitees des Marsch fürs Läbe offensichtlich. Der Stadtrat würde weder den 1.-Mai-Umzug, noch die Frauendemonstrationen oder die Zurich Pride verbieten, weil im Umfeld dieser Anlässe Warenauslagen einer nicht zu tolerierenden Gefahr ausgesetzt seien. Der Marsch fürs Läbe hingegen werde wegen unverantwortlichen Risiken verboten und als Standkundgebung auf den Turbinenplatz ausgegrenzt. Gegen diese Diskriminierung hat der Verein Marsch fürs Läbe nun beim Zürcher Bezirksrat Rekurs eingelegt. Denn die anhaltende, politisch motivierte Ausgrenzung familienorientierter Lebensrechtsveranstaltungen ist nicht akzeptabel und muss entsprechend klar bekämpft werden. 9. Marsch fürs Läbe - Bern 2018

Foto © Marsch fürs Läbe
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | iJnip 16. April 2019 | | | | Kalt, kälter, Mainstream Immer wieder auf's Neue bin ich regelrecht entsetzt darüber, welche Ablehnung - ja welcher Hass - einem begegnet, wenn man sich klar und deutlich für den Schutz jeden Lebens und gegen Abtreibung ausspricht und positioniert. Es stimmt mich (männlich, Mitte 30, aus Bayern) sehr traurig, wenn ich aufgrund einen solchen Bekenntnisses regelmäßig und von verschiedensten Personengruppen als Sexist, Frauenfeind, religiöser Spinner usw. bezeichnet werde.
Die generell oftmals mit religiösen, lebensbejahenden Bekenntnissen einhergehende gesellschaftliche Ablehnung ist ein schmerzhafter Preis, den man zu bezahlen hat, wenngleich auch Nichts im Vergleich zu den Martyrien unserer zahlreichen unterdrückten und auch physisch drangsalierten Glaubensbrüder und -schwestern.
Halten wir fest an unserem Glauben und an unseren Überzeugungen, denn wir sind teuer erkauft!
Schön, dass es mit kath.net eine Website gibt, die mich als noch einigermaßen jungen Menschen in meinen Ansichten zusätzlich bestärkt. |  0
| | | | | girsberg74 15. April 2019 | | | | Ein Argument aus Händlerseelen? Originalton der Zürcher Stadtregierung (gemäß kath.net): „ … und „Warenauslagen wären einer nicht zu tolerierenden Gefahr ausgesetzt‟. Es erscheine daher gerade als unverantwortlich, solche Umzüge zu bewilligen.“
Bei „Asterix und Obelix“ liest sich das (von kathargischen Händlern, frei aus dem Gedächtnis) so:
„Die (Seeräuber) könnten uns töten oder gar unsere Ware stehlen.“
Überlegung: Sind diese Leute in Zürich nicht versichert oder sonst nicht auf der Hut, wenn es um ihre Waren geht? Das kennt man doch nicht in der Schweiz, dass man vor wirklich friedlichen Leuten Angst hat. Müssen diese Regierenden in Zürich aber ein schlechtes Gewissen haben!
Oder hat das vielmehr damit zu tun, dass Zürich vor fünfhundert Jahren aufgehört hat, eine katholische Stadt zu sein und dass man daher mit harten Bandagen gegen alles vorgeht, was irgendwie an original Katholisches erinnert? |  7
| | | | | Adamo 15. April 2019 | | | | Das Verbot nenne ich FREIHEITSBERAUBUNG in der Schweiz und ist ein Diktat der grünen und linken Gesinnung in der freiheitsliebenden Schweiz. |  9
| | | | | GKC 15. April 2019 | | | | Grüne halt ... |  7
| | | | | Chris2 15. April 2019 | | | | Eine absolute Frechheit, diese Argumentation. Da die einzige Gefahr von gewaltbereiten Gegendemonstranten ausgeht, erinnert das an "Schutzhaft". Ja, die "Toleranz" der Linken endet oft dann, wenn sie selbst an der Macht sind oder ihre Ideologien zumindest den Diskurs beherrschen (was in Deutschland der Fall ist). |  8
| | | | | Ad Verbum Tuum 15. April 2019 | |  | Toleranz .. gilt in unseren achso freien Tagen & Gesellschaften halt nur, wenn sie sich im Rahmen des politisch Gewollten abspielt.
Hier manifestiert sich ein totalitäres System, der Staat gibt vor, was zu Denken erlaubt ist.
Kirche & Medien und eigentlich auch die Parteien müssten auf die Barrikaden gehen, wenn ... ja wenn sie denn wirklich freiheitlich orientiert wären.
Es ist monströs ... die offene Gesellschaft erweist sich in erster Linie als eine ignorante Gesellschaft, die alles mitträgt, weil sie sich für nichts interessiert.
Gemeinwohl .. war gestern.
Mitläufertum 2.0 - und nachher hat's wieder keiner gewusst.
Ich bin müde. |  9
| | | | | Anton_Z 15. April 2019 | |  | Fakt ist: Wir leben in kranken Zeiten in denen doch tatsächlich Bekenntnismärsche für das Lebensrecht Ungeborener nötig sind. |  9
| | | | | Paul-Lukas 15. April 2019 | | | | Diskriminierung gegen das ungeborene Leben Diese Menschen sind nicht Pro Choice, sie Sie Pro-Tötung!
Es sind lächerliche Ausreden, mit denen man versuchen will, die Stimmen derer, die sich für das Leben aussprechen, verstummen zu lassen! Eine Schande!
Und dann kommen lächerliche Lügen-Argumente, die nicht haltbar sind!
Andere weitaus gefährlichere Demos sind erlaubt und werden gutgeheissen.
Aber die Christen, die sich für das Leben aussprechen, will man zum Schweigen bringen.
Bitte bis zum Höchsten Gerichtshof, und diese Freinde der Menschheit verklagen, sie sind für die Tötung ungeborener Kinder! Schande |  8
| | | | | M.Schn-Fl 15. April 2019 | | | | Auch in der Schweiz ist die Demokratie und Meinungsfreiheit höchst gefährdet. |  15
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuLebensschutz- Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
- Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
- Marsch für das Leben/Warschau: rund 40.000 Teilnehmer!
- Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
- ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
- Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
- Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
- Dezidiert pro-Life: Papst erhebt Leiter der Päpstlichen Akademie für das Leben zum Bischof
- Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
- Linksradikaler Anschlag auf Veranstaltungsort eines Lebensschutz-Treffens
| 





Top-15meist-gelesen- Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
- Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
- Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
- Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
- Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
- Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
- Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
- Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
- Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
- Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
- "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
- Die katholischsten Länder der Welt sind...
- Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
|