Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  4. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  7. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  8. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  9. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  10. Österreichische Bischöfe bitten im Corona-Hirtenwort um Entschuldigung

Mysterium lunae – Scheinen wie der Mond

10. April 2019 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Die gefährlichste Haltung für ein christliches Leben ist der Stolz. Der Mensch kann lieben, weil Christus den Sünder zuerst geliebt hat. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht“ (1 Joh 1,8-9).

Generalaudienz am Mittwoch der fünften Woche der Fastenzeit. Papst Franziskus setzte bei regnerischem Wetter seine Katechesenreihe zum Vaterunser fort. Die zwölfte Katechese ging nach der Bitte um das tägliche Brot auf das Thema des Bereichs unserer Beziehung zu den anderen ein: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“.

Der Christ müsse sich in jedem Gebet der Wahrheit bewusst sein, dass er dem himmlischen Vater gegenüber immer in der Schuld stehe. Die gefährlichste Haltung für ein christliches Leben sei daher der Stolz. Dieser könne sich versteckt ins Herz einnisten und uns meinen lassen, dass wir besser als die anderen und mit Gott immer im Reinen seien.

In Wirklichkeit seien wir jedoch in allem Gottes Schuldner: „einerseits, weil wir in diesem Leben, in das uns der Herr aus dem Nichts gerufen hat, das Wichtigste empfangen haben: die Existenz, Vater und Mutter, die Freundschaft, die Wunderwerke der Schöpfung. Andererseits stehen wir in Gottes Schuld, weil wir es aus eigner Kraft nicht schaffen, vollkommen zu lieben“.

Wir könnten nur lieben, weil Christus uns Sünder zuerst geliebt habe: „wie der Mond nur durch das Licht der Sonne scheinen kann, so können wir nur durch das Licht Christi in dieser Welt leuchten“. Jeder von uns verdanke dem Herrn also alles. Wir liebten, weil wir zuerst geliebt seien, „wir können vergeben, weil uns Vergebung geschenkt wurde“.

Keiner von uns liebe Gott so, wie er uns geliebt habe. Es genüge, sich vor das Kreuz zu stellen, um die Proportionen zu erfassen: „Er hat uns geliebt und liebt uns immer zuerst“.

„Bitten wir darum“, so der Papst abschließend: „Herr, auch der Heiligste unter uns hört nicht auf, dein Schuldner zu sein. Vater, erbarme dich unser aller!“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Von Herzen grüße ich die Pilger deutscher Sprache. Besonders heiße ich den Kulturausschuss des Landkreises Waldshut-Tiengen in Deutschland, die Jugendseelsorge Thurgau in der Schweiz und die Ministranten aus Eupen in Belgien willkommen. Leben wir immer in der Dankbarkeit für die unermessliche Güte Gottes, der uns in Jesus mit seiner Gnade erfüllt.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbstlicht 10. April 2019 
 

Eine gute Katechese heute, daher Danke!


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Das Gebet des Gerechten
  2. Das Geheimnis der Schöpfung
  3. Das christliche Gebet und sein glühender Kern
  4. Das Gebet – das Rufen zu Gott
  5. Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen
  6. AUDIENZ
  7. Das gemeinsame Haus und das Evangelium der Schöpfung
  8. Shalom – der wahre Friede
  9. Das Leiden Christi in der Zeit der Pandemie
  10. Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen








Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  3. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  4. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  5. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  6. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  7. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  8. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  9. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  10. Wegfall der 10-Quadratmeter-Regel pro Person - Maskenpflicht fast abgeschafft!

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz