Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Teenstar oder ein mediales Ablenkungsmanöver

5. April 2019 in Österreich, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mütter berichten von schrecklichen Zuständen im Sexualkundeunterricht anderer Vortragender, unter denen Kinder leiden würden - Ein Bericht von der Teenstar-Pressekonferenz von Christof Zellenberg


Wien (kath.net/cz)
100 externe Vereine und Privatpersonen werden in Österreichs Schulen für den Sexualkundeunterricht herangezogen, da Lehrer sich häufig überfordert fühlten, ähnlich wie die Eltern der Kinder. Bei einer Pressekonferenz von Teenstar am Donnerstag in Wien, erzählten auch zwei Mütter von den Erfahrungen ihrer Kinder mit anderen Gruppen und eine Mutter zitierte aus einem Schulbuch. 8- 10 jährige Kinder kämen verstört aus dem Unterricht zurück, bei dem sie sich über ihre Sexualpraktiken unterhalten sollten, den Gebrauch von Kondomen an Dildos üben mussten und mit pornographischem Bildmaterial konfrontiert wurden. Beispiele dafür zeigte Teenstar in einer bereitgestellten Pressemappe.

Ein Kind sagte seiner Mutter nach dem Unterricht: „Mama, die haben mir meine Kindheit gestohlen!“

Vor dem Hintergrund dieser Berichte erschien es dem Facharzt für Psychiatrie, Dr. Christian Spaemann richtig, bei der Kampagne gegen Teenstar von einem „großangelegten Ablenkungsmanöver“ zu sprechen.


Teenstar geht einen anderen Weg. Es geht um eine ganzheitliche Befassung mit Liebe, Sexualität und dem menschlichen Körper. Sexualität soll nicht isoliert und auf reine Triebbefriedigung reduziert werden. Vor dem Unterricht werden die Eltern zu einem Infoabend geladen, in dem man sie über den Unterricht und die verwendeten Unterlagen informiert. Oft komme es dabei vor, daß Eltern meinten, sie hätten noch nie in dieser Art über Sexualität gesprochen. Dazu sagt die Teenstar Verantwortliche Ursula Waismayer: In einer Gesellschaft die eine Verhütungsmentalität propagiert, sind oft sogar die Eltern erstaunt und lernen Neues.

Da die Kampagne gegen Teenstar in Salzburg seitens der HOSI (Homosexuelleninitiative) aufgebracht wurde und das Ministerium den dortigen Landesschulrat um eine Stellungnahme bat, ersuchte auch Teenstar mehrfach, um ein Gespräch mit dem LschR aber erfolglos. Ebenfalls fand bislang, trotz mehrfacher Bitten von Teenstar, selbst Minister Fassmann keine Zeit für ein Gespräch, ließ aber über die linke Stadtzeitung Falter ausrichten, er würde Schulen davon abraten, mit Teenstar zu kooperieren.

Wenn man sich dazu die offiziellen Schulerlässe des Ministeriums ansieht, in denen von ideologisch getriebener Geschlechtergerechtigkeit und einer Sexualkunde der Vielfalt gesprochen wird und man dazu weiß, daß die stv. Abteilungsleiterin für Schulpsychologie, Dr. Beatrix Haller, die Mutter des Geschäftsführers der Hosi Salzburg, Paul Haller ist, dann kommt es zu einem zweifelhaften Bild der Befangenheit und Einseitigkeit der Ausrichtung im Ministerium.

Teenstar meinte, man überarbeite laufend die genützten Unterlagen, da die Kinder immer wieder mit neuen Themen und Fragen kämen. Die generelle Grundausrichtung wäre zwar das jüdisch-christliche Menschenbild und das wäre wohl in unserem Kulturkreis auch keine Besonderheit, allerdings würde man sich im Unterricht auf dem nahezu wertfreien und rein faktenbasierten Boden der jüngsten, wissenschaftlichen Forschung bewegen. Kinder sollten behutsam und ganzheitlich auf das Leben mit ihrer neu aufblühenden Sexualität herangeführt und darin auch nicht überfordert werden. Viele Schulen und Vereine würden derzeit ihre Zusammenarbeit mit Teenstar bekräftigen, da die Erfahrungen durchwegs positiv waren.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugend

  1. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  2. Die Jugend von heute, die neue Generation Alpha, „sucht Sinn, Rituale und Spiritualität“
  3. Über 12.000 junge Menschen bei Loretto-Pfingstfest
  4. „Hoffnung ist keine gute Taktik“
  5. "Gott will ALLES von uns haben!"
  6. Papst ermutigt Jugendliche zu mehr Aktivität
  7. Weltjugendtag in Portugal steht kurz bevor
  8. Nuntius: Weltjugendtag ist Ermutigung für die Jugend und die Kirche
  9. Erzbischof Lackner bei Loretto-Fest an Jugend: Pflegt eure Sehnsucht
  10. ‚Plattform Christdemokratie’ ruft zum Protest gegen Drag-Show für Kinder auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz