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Teenstar oder ein mediales Ablenkungsmanöver

5. April 2019 in Österreich, 12 Lesermeinungen
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Mütter berichten von schrecklichen Zuständen im Sexualkundeunterricht anderer Vortragender, unter denen Kinder leiden würden - Ein Bericht von der Teenstar-Pressekonferenz von Christof Zellenberg


Wien (kath.net/cz)
100 externe Vereine und Privatpersonen werden in Österreichs Schulen für den Sexualkundeunterricht herangezogen, da Lehrer sich häufig überfordert fühlten, ähnlich wie die Eltern der Kinder. Bei einer Pressekonferenz von Teenstar am Donnerstag in Wien, erzählten auch zwei Mütter von den Erfahrungen ihrer Kinder mit anderen Gruppen und eine Mutter zitierte aus einem Schulbuch. 8- 10 jährige Kinder kämen verstört aus dem Unterricht zurück, bei dem sie sich über ihre Sexualpraktiken unterhalten sollten, den Gebrauch von Kondomen an Dildos üben mussten und mit pornographischem Bildmaterial konfrontiert wurden. Beispiele dafür zeigte Teenstar in einer bereitgestellten Pressemappe.

Ein Kind sagte seiner Mutter nach dem Unterricht: „Mama, die haben mir meine Kindheit gestohlen!“

Vor dem Hintergrund dieser Berichte erschien es dem Facharzt für Psychiatrie, Dr. Christian Spaemann richtig, bei der Kampagne gegen Teenstar von einem „großangelegten Ablenkungsmanöver“ zu sprechen.


Teenstar geht einen anderen Weg. Es geht um eine ganzheitliche Befassung mit Liebe, Sexualität und dem menschlichen Körper. Sexualität soll nicht isoliert und auf reine Triebbefriedigung reduziert werden. Vor dem Unterricht werden die Eltern zu einem Infoabend geladen, in dem man sie über den Unterricht und die verwendeten Unterlagen informiert. Oft komme es dabei vor, daß Eltern meinten, sie hätten noch nie in dieser Art über Sexualität gesprochen. Dazu sagt die Teenstar Verantwortliche Ursula Waismayer: In einer Gesellschaft die eine Verhütungsmentalität propagiert, sind oft sogar die Eltern erstaunt und lernen Neues.

Da die Kampagne gegen Teenstar in Salzburg seitens der HOSI (Homosexuelleninitiative) aufgebracht wurde und das Ministerium den dortigen Landesschulrat um eine Stellungnahme bat, ersuchte auch Teenstar mehrfach, um ein Gespräch mit dem LschR aber erfolglos. Ebenfalls fand bislang, trotz mehrfacher Bitten von Teenstar, selbst Minister Fassmann keine Zeit für ein Gespräch, ließ aber über die linke Stadtzeitung Falter ausrichten, er würde Schulen davon abraten, mit Teenstar zu kooperieren.

Wenn man sich dazu die offiziellen Schulerlässe des Ministeriums ansieht, in denen von ideologisch getriebener Geschlechtergerechtigkeit und einer Sexualkunde der Vielfalt gesprochen wird und man dazu weiß, daß die stv. Abteilungsleiterin für Schulpsychologie, Dr. Beatrix Haller, die Mutter des Geschäftsführers der Hosi Salzburg, Paul Haller ist, dann kommt es zu einem zweifelhaften Bild der Befangenheit und Einseitigkeit der Ausrichtung im Ministerium.

Teenstar meinte, man überarbeite laufend die genützten Unterlagen, da die Kinder immer wieder mit neuen Themen und Fragen kämen. Die generelle Grundausrichtung wäre zwar das jüdisch-christliche Menschenbild und das wäre wohl in unserem Kulturkreis auch keine Besonderheit, allerdings würde man sich im Unterricht auf dem nahezu wertfreien und rein faktenbasierten Boden der jüngsten, wissenschaftlichen Forschung bewegen. Kinder sollten behutsam und ganzheitlich auf das Leben mit ihrer neu aufblühenden Sexualität herangeführt und darin auch nicht überfordert werden. Viele Schulen und Vereine würden derzeit ihre Zusammenarbeit mit Teenstar bekräftigen, da die Erfahrungen durchwegs positiv waren.


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