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Kardinal Sarah: ‚Die Kirche befindet sich in einer großen Krise’

4. April 2019 in Weltkirche, 34 Lesermeinungen
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Eine ganze Reihe von Priestern, Bischöfen und sogar Kardinälen würden aus Angst vor Ablehnung die Botschaft Gottes nicht mehr verkünden. Die Auferstehung Christi gebe Hoffnung auch im Dunkeln, sagte der Kardinal.


Rom (kath.net/LSN/jg)
Robert Kardinal Sarah, der Präfekt der Gottesdienstkongregation, hat in einem Interview die gegenwärtige Situation der Kirche mit dem Verrat an Jesus am Karfreitag verglichen.

„Die Kirche befindet sich in einer großen Krise“, stellte Kardinal Sarah im Interview mit der französischen Internetseite Valeurs Actuelles fest. Der Kurienkardinal sprach über sein Buch „Le soir approche et déjà le jour baisse“, das 2019 erscheinen wird. Der Titel ist ein Zitat aus dem Lukas-Evangelium: „Es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt“ (Lk 24,29).

Das Buch sei in erster Linie ein „Aufruf zur Klarheit und zur Weisheit“. Es sei ein Buch für die Gläubigen, welche durch die täglichen Skandale entmutigt seien. Er hoffe, das Buch könne den Lesern die Freude geben, die Christus gibt, sagte er.


„Es ist die Auferstehung, die inmitten der Dunkelheit Hoffnung gibt“, fuhr er wörtlich fort. Der Buchtitel sei bewusst der Erzählung des Ganges nach Emmaus entnommen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Situation durch die wir jetzt in der Kirche gehen, in allen Punkten dem Karfreitag entspricht, als die Apostel Christus verlassen haben, den Judas verraten hat, weil der Verräter einen Christus nach seinen eigenen Vorstellungen erwartet hat, einen Christus der sich politischen Fragen widmet“, sagte er weiter. Eine ganze Reihe von Priestern und Bischöfen unserer Tage seien geradezu besessen von politischen und sozialen Fragen, kritisierte der Kardinal.

Priester, Bischöfe und sogar Kardinäle hätten heute Angst, die Botschaft Gottes zu verkünden und die Lehre der Kirche zu vermitteln. Sie hätten Angst davor, abgelehnt und als Reaktionäre bezeichnet zu werden. Deshalb würden sie sich vage und ungenau ausdrücken und jeden Anlass zu Kritik vermeiden. Diese Anpassung an die Welt sei eine Form von Verrat, beanstandete Kardinal Sarah.

Politische und soziale Fragen seien aber nur im Licht der christlichen Lehre wirklich zu beantworten. Es sei Christus der uns solidarischer und brüderlicher mache. „So lange wir Christus nicht als älteren Bruder haben, gibt es keine echte Nächstenliebe“, betonte er.

„Christus ist das einzige Licht der Welt“, fuhr er fort. Wie könnte sich die Kirche von ihm abwenden und sich in rein materialistischen Fragen verlieren, fragte er.

Die Kirche müsse daher ihren Sinn für ihre große göttliche Mission wieder gewinnen, die darin bestehe, die Menschen zu Christus zu führen.

„Christus ist die Hoffnung“, fügte er hinzu. Er sei der einzige, der die Kirche aus ihrer momentanen Krise herausführen könne. Zugleich räumte er ein, dass eine Mehrheit der Priester treu zu ihrer Mission sei. Weltweit gesehen sei es nur eine kleine Zahl von Klerikern, die der Versuchung nachgeben würden, die Kirche den momentanen Werten der westlichen Gesellschaften anzupassen, sagte der Kardinal.


© Foto: Paul Badde



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Lesermeinungen

 Benediktus2018 5. April 2019 
 

Kardinal Sarah - ein heller Stern!

@vere: so ist es! Dass ich noch Hoffnung für meine Kirche habe und nicht ganz am Verzweifeln bin, liegt an den afrikanischen Bischöfen - allen voran an Kardinal Sarah. Er muß unter Papst Franziskus viel leiden - wie in seinem ganzen Leben. Aber: sein Kampf für die Wahrheit wird am Ende siegreich sein! Beten wir für Kardinal Sarah!


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 vere 5. April 2019 
 

afrikanische Glaubensstärke gegen DBK-Wischiwaschi

Kardinal Sarah verkörpert den kraftvollen Glauben des afrikanischen Kontinents. Sarah ist ein Bekenner, von dem weite Teile der Führung der deutschen und europäischen Kirche viel lernen könnten, um aus ihrer Anpasser-Haltung an political - correctness wieder wegzukommen - wenn sie denn wollten. Diese Hoffnung ist allerdings gering; denn die Afrikaner "sollen auch nicht zu sehr sagen, was wir tun sollen." (Kardinal Kasper). Jedenfalls kann man sich nicht vorstellen, dass ein Bekenner wie Kardinal Sarah sein Kreuz in die Tasche steckt.
Sarah zeigt uns, dass die Zukunft des Glaubens und der Kirche nicht im satten, weitgehend glaubensfernen Europa liegt, sondern in den jungen Staaten und Kontinenten, wo die Menschen ihren Glauben oft unter Einsatz des Lebens bekennen. Kardinal Sarah wäre der ideale Nachfolger von Papst Franziskus und würde mit Sicherheit kein Ohr haben für für für soziologisch-theologieferne Einflüsterungen selbsternannter „Retter und Wegweiser der Weltkirche".


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 JP2B16 5. April 2019 
 

Wer sein Buch "Gott oder Nichts" gelesen hat, ...

...weiss, unter welchen in unseren Breiten unvorstellbaren Umstände er in seiner vom Marxismus geprägten Heimat Guinea während der Herrschaft Tourés als gläubiger Katholik mit seinen Eltern gelebt hat und wie sehr diese sein Leben geprägt haben. Er hat das Martyrium schon erlebt und lebt aus tiefstem Herzen und aus seinem unerschütterlichen Glauben heraus die Gnade der Dankbarkeit. Ganz anders wie hierzulande nicht wenige unserer in der Zeit des Wirtschaftswunder aufgewachsenen Hirten, die längst übersatt und, wie so typisch für unsere selbstherrliche Gesellschaft, dazu noch undankbar und hochmütig sind, sogar in aller Öffentlichkeit spöttisch auf die ancebliche "theologische" Rückständigkeit Afrikas zeigen. Wenn man sich das alles vor Augen führt, bleibt einem eigentlich nur die stellvertretende Sühne. Für mich ist Kardinal Sarah schon jetzt zu Lebzeiten wie Johannes Paul der Große ein großer Heiliger. Wie schön doch der Gedanke, ihn eines Tages mit Hl. Vater ansprechen zu können.


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 griasdigott 5. April 2019 

Gott schütze und segne Kardinal Sarah

Ich kann mich den positiven Wortmeldungen nur anschließen. Hoffentlich gibt es sein neues Buch bald auf deutsch.

Auch auf weltlichen Medien, zwar nicht wirklich Mainstream aber sehr kirchenkritisch (angesichts der desaströsen Lage in Rom und Deutschland kein Wunder), volles Lob für Kardinal Sarah. Ja, auch die Welt dürstet nach Wahrheit. Ein Kommentator meinte gar, macht nochmal ein Photo von ihm.

Gott segne und schütze Kardinal Sarah!


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 mirjamvonabelin 4. April 2019 
 

Meinen herzlichen Dank, lieber Kardinal Sarah

Danke das sie uns wieder aufrichten, stärken, trösten...
Gestärkt können wir durchhalten....


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 f12 4. April 2019 
 

Eine wahre Lichtgestalt. Gnadenreich und trostreich zugleich.


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 Adamo 4. April 2019 
 

Mit den Kardinälen Sarah und Müller

haben wir Gott sei es gedankt zwei Felsen echten Glaubens an Gott in der kaum zu ertragenden Brandung der Irrwege des Anpassungs-Klerus in unserer heiligen Kirche.


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 Ulma 4. April 2019 
 

Einfach Klasse!

Dieser Artikel erhebt den Geist und das Gemüt.

Das ist das Niveau, nach dem man sich sehnt.

Danke! Danke!


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 Wunderer 4. April 2019 
 

Von nichts kommt nichts

In den theologischen Fakultäten hierzulande werden und wurden seit Jahrzehnten die Seminaristen doch geradezu gedrängt und dazu gebracht, den Glauben fallen zu lassen. Von nichts kommt doch nichts!

Verkündigung, Mission ist (beinahe)zu einem Unwort geworden. Und wenn Mission, dann "Mission" gegen die Lehren. Dieses Spiel läuft doch schon seit Jahrzehnten.

Sogar einem ausgesprochenen Missionspriester, dem Gründer der Steyler Missionare (SVD), legen seine heutigen Ordensangehörigen in Deutschland den Begriff "Dialog mit allen" in den Mund. Es ist zum Fremdschämen. Dabei lag dem hl. Arnold Janssen nichts mehr im Sinn, als junge Männer zu Missionaren heranzubilden für die Missionsgebiete in Ostasien, Afrika und auch Amerika. Mission, Bekehrung zu Christus, dem wahren Licht aller Menschen: dafür arbeitete, opferte und kämpfte er. Wie tief ist dieser Orden gesunken! Und seit Jahrzehnten so gut wie kein Nachwuchs in Deutschland. Wie auch bei dieser grotesken Anpassung an die Welt?


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 JBE 4. April 2019 
 

wahrer Seelenführer

Hier spricht ein wahrer Hirte und Seelenführer. Er würde ein wunderbarer Heiliger Vater


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 Stephaninus 4. April 2019 
 

En allemand

s'il-vous-plaît! Pour les evêques en Allemagne, à l'Autriche et en Suisse!


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 Selene 4. April 2019 
 

Kardinal Sarah ist ein Hoffnungsträger

ihn wünsche ich mir als zukünftigen Papst.


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 doda 4. April 2019 

"Weltweit gesehen sei es nur eine kleine Zahl von Klerikern, die der Versuchung nachgeben würden,

die Kirche den momentanen Werten der westlichen Gesellschaften anzupassen, sagte der Kardinal."
Und mir vermittelt die DBK den Eindruck, daß die meisten von diesen in Deutschland leben.


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 Philipp Neri 4. April 2019 

Hier spricht ein Kardinal, der sich der Wahrheit gegenüber verpflichtet fühlt!

Diese Stellungnahmen von Kardinal Sarah zeigen deutlich auf, dass hier einer spricht, der sein Herz ganz auf die Wahrheit ausgerichtet hat!
Er sieht vollständig, umfassend und ohne Ausnahme auf den Herrn der Schöpfung und erkennt durch diese geistige Haltung auch die wahre Bedeutung von Jesus, der von sich selbst ja gesagt hat:
"Ich bin der Weg und das Leben und die Wahrheit!"
Danke, Kardinal Sarah, dass Sie uns in unserem Glauben so nahe sind und uns dadurch stärken!


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 Philipp Neri 4. April 2019 

Die Politisierung der Kirche ist gewollt!

Papst Franziskus hat unsere Kirche immer mehr politisiert und von den wahren geistigen Problemen abgelenkt!
Seine Aufgabe wäre es die Kirche zu stärken im geistigen Sinn und nicht zu schwächen imm Ungefähren!


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 wedlerg 4. April 2019 
 

@schlicht: "weltweit" sind es wenige!

Die Weltkirche hat 1,3 Mrd. Mitglieder und die überwiegende Mehrheit der Priester und ORdensleute in dieser Weltkirche ist nicht darauf aus, säkulare weltliche Ziele anzustreben. das Führungspersonal in Rom/St.Martha und dt. Bischöfe sind hierfür nicht repräsentativ.


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 schlicht 4. April 2019 
 

Wirklich?

"Weltweit gesehen sei es nur eine kleine Zahl von Klerikern, die der Versuchung nachgeben würden, die Kirche den momentanen Werten der westlichen Gesellschaften anzupassen"

Nach meiner Erfahrung ist das zumindest in Deutschland ein sehr großer Teil. Vielleicht schreien die nur lauter, aber dann sollten die Anderen endlich Ihre Stimme erheben auch gegen Ihre Vorgesetzten. Der Paderborner Priesterkreis ist ein guter Anfang, aber es müssen viel mehr werden!


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 AntlitzChristi 4. April 2019 
 

Übersetzung?

Es wäre schön, wenn man dieses Buch ins Deutsche übersetzen könnte.


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 Msgr.Regensburg 4. April 2019 
 

Wenn ich mir einen neuen Papst wünschen könnte,

fiele meine Wahl höchstwahrscheinlich auf Kardinal Sarah!


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 wedlerg 4. April 2019 
 

Er hat noch mehr gesagt

z.B., dass diejenigen Bischöfe, die die Migration befürworten, politisch motiviert seien. Es sei nicht christlich, Migration zu befürworten, Gott will keine Migration!

Die Tagespost-Nachrichten auf Radio Horeb berichten heute davon.


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 lesa 4. April 2019 

Yes, we can!

Danke für diese große, verständnisvolle Stärkung!
Solches kann bestimmt auch viele Hirten guten willens bestärken, dass sie sich nicht länger einschüchtern und an die Wand drängen lassen, so sehr man begreift, welchem Druck und welcher inneren Auseinandersetzung und Gewissensplage sie ausgesetzt sind. Es hilft nur die Wahrheit. Mit Cholera kann man die Pest nicht bekämpfen.
"Die junge Kirche ließ sich durch den heidnischen Materialismus nicht beeinflussen. Sie schenkte uns ihre Märtyrer." Ich bin sicher, dass viele eben diesen Job (martüs, Zeugnis) noch lernen werden. Jesus hat angekündigt: "Ihr werdet Zeugnis geben."
Yes, we Can!"


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 serafina 4. April 2019 
 

Verkünde die Wahrheit - sei es gelegen oder ungelegen!

Es gibt sie noch - die wahren Hirten. Ewiges Vergelt's Gott, Kardienal Sarah.
Weiter so und dazu viel Kraft und Gottes reichen Segen. Ich bete für Sie und die Heilige Mutter Kirche.
Mein persönlicher Wunsch:
Papa Benedetto auf dem Stuhl Petri und Kardinal Sarah sein "Geschäftsführer".


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 cyberoma 4. April 2019 
 

Die einzig logische Konsequqenz

auf den Vortrag bei der DBK wäre gewesen, Herrn Schockenhoff mit sofortiger Wirkung den Lehrstuhl zu entziehen!Ich bin zudem erschüttert über die geistige Verwirrung der meisten deutschen Bischöfe!Solche Häresie zieht die sofortige Exkommunizierung nach sich!


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 Herbstlicht 4. April 2019 
 

GOTT sei Dank!

Wie tröstlich und ermutigend, dass wir Kardinal Sarah haben!
Er und einige andere Bischöfe und Kardinäle lassen uns angesichts der derzeitigen Situation nicht den Mut verlieren.


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 Bebe 4. April 2019 
 

wieder einmal

treffend, mit einfachen Worten und für jeden verständlich, auf den Punkt gebracht. Danke Kardinal Sarah für die vielen Zeichen der Hoffnung.


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 Diadochus 4. April 2019 
 

@Rolando

Ja, halten wir durch. Mit Kardinal Sarah sind wir auf dem richtigen Weg.


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 Rolando 4. April 2019 
 

Beten, lieben, durchhalten....

.... es kommt auch die Auferstehung, ein neues Pfingsten.


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 mphc 4. April 2019 

Kardinal Pell sitzt wegen Verteidigung des Glaubens

in Australien im Gefängnis!
Betet für ihn jeden Tag, dass er den Mut nicht sinken lässt.


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 Critilo 4. April 2019 
 

Yes, we can!

(Um Bob den Baumeister bzw. einen schwarzen US-Präsidenten zu zitieren, der den Friedensnobelpreis dafür bekam, dass er "auch irgendwas" wollte wie neulich eine JF-Karikatur seinen Beitrag zum Weltfrieden treffend zusammenfasste.)

Zeit, dass die Kirche einen schwarzen Papst bekommt.
Zeit, dass die Kirche einen solchen schwarzen Papst wie Kard. Sarah bekommt.
Let's make Vatican great again! (wie ein anderer US-Präsident sagen würde)


29

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 Ginsterbusch 4. April 2019 

Die Priester unterstützen

Eine Begebenheit aus unserer Gemeinde (2 Jahre her):
An der Tür zur Kapelle hängt eine Einladung für einen Jugendgottesdienst mit u.a folgenden Zitat: GOTT schuf den Menschen nach seinem Ebenbild.......mehr nicht. Ich hab dann zu dem Priester gesagt, da fehlt noch was nach dem Satz, nämlich „als Mann und Frau schuf er sie“.
Die Antwort des Priesters, der wirklich ein guter Priester war (leider versetzt) hat mich sprachlos gemacht.
Frau ..., wenn ich das schreibe, dann ist hier die Hölle los, ich bekomme dann wieder böse Mails und werde beschimpft.

Deshalb kann ich Kardinal Sarah traurigerweise nur zustimmen.


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 Quirinusdecem 4. April 2019 
 

"..Wenn ich etwas Unrechtes gesagt habe, dann beweise es mir! Bin ich aber im Recht, warum schlägst du mich dann?" , so Jesus vor dem Rat der hohen Priester

Leider ist die deutsche Bischofskonferenz auf falsche Beweise eingestiegen. Was sagte noch Kardinal Marx? Es gibt neue Erkenntnisse in der Wissenschaft....
Gibt es die? Keiner in der Bischofskonferenz ist momentan in der Lage diesen Satz Jesu vor der Weltöffentlichkeit auszusprechen und sich schlagen zu lassen und einsam seinen Weg weiter zu gehen. Keiner ist in der Lage die Gesellschaft immer wieder zur Frage zu zwingen "Was ist Wahrheit?" Es hilft halt nicht gesellschaftliche Realität für die "Wahrheit" zu halten, das war schon bei Pilatus so und sollte Theologen eigentlich klar sein.....


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 siebenschlaefer 4. April 2019 
 

Kardinal Sarah: einer der letzten Aufrechten!

Und wieder mal eine tiefe Verneigung und ein herzliches Danke!


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 Eliah 4. April 2019 
 

Kardinal Sarah hat mir Mut gemacht

Kardinal Sarahs Vergleich der aktuellen Situation der Kirche mit dem Karfreitag hat mir Mut gemacht: Mut nicht wegen der Priester, Bischöfe und Kardinäle, die wie einst die Apostel Christus heute verlassen haben, und Mut auch nicht wegen des neuen Judas, der ihn verraten hat. Sondern Mut, weil der Karfreitag nicht das Ende war und wegen der Gewissheit, dass der Verrat auch diesmal nicht den Sieg davontragen wird.


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 Chris2 4. April 2019 
 

Ich bin Katholik und Deutscher

und beide Institutionen, die noch vor wenigen Jahren bzw. Jahrzehnten verlässliche und sichere Institutionen waren, werden gerade von Ideologen bewusst gespalten und zerstört. Es macht Hoffnung, dass es noch Hirten wie Kardinal Sarah gibt. Leider gilt auch die Gewissheit, das die Pforten der Hölle die Kirche Christi nie überwältigen werden, nicht für alle Teilkirchen. Das haben schon früh z.B. die blühenden afrikanischen Diözesen bitter erfahren müssen, die in wenigen Jahren vom Islam überrannt worden waren.


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