Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

Libanon: Syrisch-Orthodoxe starten Kirchensender ‘Suboro TV’

31. März 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Patriarch Mor Ignatius Aphrem II.: Neuer Kanal soll "gute Nachricht" und das "authentische spirituelle Erbe" der Kirche von Antiochien verbreiten - Auch Studio in Deutschland in Planung.


Beirut (kath.net/ KAP)
Der syrisch-orthodoxe Patriarch Mor Ignatius Aphrem II. hat am Fest Mariä Verkündigung - das im Libanon als nationaler Feiertag begangen wird -, das libanesische Studio des neuen TV-Kanals seiner Kirche ("Suboro TV") eröffnet und gesegnet. In der von christlichen Volksgruppen gesprochenen Sprache Suryoyo wird die Verkündigung des Engels an Maria mit dem Wort "Suboro" bezeichnet. Als "Stimme Antiochiens" werde "Suboro TV" die Aufgabe haben, die "gute Nachricht" vom "Heil der Menschen" zu verbreiten, zu deren Verkündigung Christus seine Jünger aufgerufen habe, sagte der Patriarch laut Angaben der Stiftung "Pro Oriente" vom Samstag. Das über Satellit und Soziale Medien verbreitete TV-Programm werde auch das "authentische spirituelle Erbe" der Kirche von Antiochien zum Ausdruck bringen.

Der libanesische TV-Kanal soll in den Worten von Mor Ignatius Aphrem II. "das Wort Gottes durch die orientalische Spiritualität und die apostolische Tradition Antiochiens weitertragen". Der bringe die gute Nachricht "nicht nur zu den Christen der syrischen Tradition, sondern zu allen Menschen, wo immer sie stehen mögen". Das Programm von "Suboro TV" wird aber laut den Ankündigungen nicht nur starke spirituelle und liturgische Akzente haben, sondern auch über das Leben der Kirchen in aller Welt berichten. An der Eröffnungszeremonie nahmen auch der armenisch-apostolische Katholikos von Kilikien, Aram I., und der syrisch-katholische Patriarch Mor Ignatius Yousif III. Younan teil.


In der Eigenbeschreibung von "Suboro TV" heisst es, man produziere und verbreite "qualitätvolle Programme, die die spirituellen Bedürfnisse unseres Volkes anerkennen und erfüllen". Produziert werden sollen aber auch "maßgeschneiderte religiöse, kulturelle und soziale Programme" für bestimmte Gruppen der Community, wie etwa ein Kinder- und Jugendprogramm. Ziel sei es, "das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus, den Glauben der Kirche und die Lehren der Väter der syrisch-orthodoxen Kirche zu verbreiten". "Suboro TV" wolle aber zugleich auch weltweit über die Herausforderungen der Christen vor Ort und multikulturelle Verständigung und religiösen Dialog fördern. "Unsere Programme sollen die Leute aus unserer syrisch-christlichen Tradition, aber auch die nichtsyrischen Seherinnen und Seher, bereichern", heißt es in dem "Mission statement".

Der Heilige Synod des syrisch-orthodoxen Patriarchats hatte erstmals bereits 2009 vorgeschlagen, einen mit der Kirche von Antiochien verbundenen TV-Kanal einzurichten. 2015 wurde dieser Vorschlag vom Heiligen Synod wieder aufgegriffen. Obwohl es bereits mehrere TV-Kanäle gibt, die auf Suryoyo senden oder die syrisch-christliche Tradition pflegen, gab für das Patriarchat dann die Überlegung den Ausschlag, dass es auch einen direkt mit der Kirche verbundenen Kanal geben sollte, der nicht die Ansichten und Visionen bestimmter politischer oder kultureller Gruppierungen spiegelt.

Neben dem Studio im Libanon soll auch ein Studio in Deutschland eingerichtet werden. Zudem ist der Aufbau eines Korrespondentennetzes in Syrien, dem Libanon, im Irak und in der Türkei sowie in den wichtigsten Zielländern der syrisch-orthodoxen Diaspora - darunter Deutschland, Schweden, Niederlande, USA, Brasilien, Australien - vorgesehen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Libanon

  1. Vatikan-Medien: Pfarrer im Libanon von israelischen Bomben getötet
  2. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  3. Libanesin: "Papst hat unsere Nation aufgerichtet"
  4. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  5. Auch im Libanon zeigte sich Leo XIV. in kraftvoller Energie - "Lasst die Welt in Hoffnung erblühen!"
  6. Ganz Beirut freut sich über den Papst
  7. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  8. Libanon und Syrien: „Die Menschen versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben“
  9. Libanon: Ein interreligiöses Wunder am Stadtrand von Beirut
  10. Libanon: Ein Weihnachtswunder inmitten von Hitze, Verwüstung und Tod






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz