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„Mehrheit der deutschen Bischöfe wollte keine Revision des Messbuchs“

29. März 2019 in Deutschland, 20 Lesermeinungen
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Freiburger Dogmatikprofessor Hoping: Der Vorgang sei „ein Machtkampf mit dem Vatikan“ gewesen


Freiburg (kath.net) Für eine Revision des deutschen Messbuchs hätte es durchaus einen Weg gegeben, sofern man willens gewesen wäre. Allerdings habe die Mehrheit der katholischen Bischöfe in Deutschland keine Revision des Messbuchs gewollt. Das erläuterte der Freiburger Dogmatikprofessor Helmut Hoping gegenüber der Würzburger „Tagespost“ anlässlich. Jahrestags der Promulgation der Apostolischen Konstitution „Missale Romanum“. Der Vorgang sei „ein Machtkampf mit dem Vatikan“ gewesen, „das wurde während des Übersetzungsprozesses immer deutlicher und am Ende haben sich die Bischöfe für den Boykott entschieden.“ Dass es durchaus einen Weg gegeben hätte, zeige die Einführung der neuen Einheitsübersetzung in die Messlektionare, dort habe man „mit wörtlichen und konkordanten Übersetzungen kein Problem“.


Auch zu den neuen Messlektionaren äußerte Hoping Kritik: man hätte sich mehr Zeit für die Erprobung nehmen müssen. So fänden sich jetzt in den Lektionaren einige theologisch fragwürdige Änderungen. Außerdem sei es teilweise schwierig geworden, die Psalmen und die Evangelien zu singen.



KARIN2 from kath.net on Vimeo.

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Lesermeinungen

 Couperin 1. April 2019 
 

Nur ein Teilaspekt

Warum wird aus dem langen Interview mit den Professoren Hoping und Haunerland nur über diese eine Aussage berichtet? Hier der Link:
https://www.die-tagespost.de/politik/pl/Die-nachkonziliare-Liturgiereform-Heilige-Handlung;art315,196826


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 lesa 30. März 2019 

Glaubenszusammenhänge schützen oder Verflachung fördern

@Zeitzeuge: Danke für Ihre Kommentare und Literaturhinweise!


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 Zeitzeuge 30. März 2019 
 

Wir kennen die "Mehrheiten" der Deutschen Bischofskonferenz,

seit über 50 Jahren.

Lex orandi - Lex credendi!!

Es geht nicht "nur" um die Liturgie
u.d. liturgischen Bücher, es geht auch um
das damit zusammenhängende Glaubensver-
ständnis per se!

Zum Thema "Pro multis" vgl. u.a.:

Prof.Dr. Manfred Hauke:

"Für Viele vergossen"

Artikel 15251 vom 20.11.2006 in kath.net

Vatikan veröffentlicht "Pro multis"-
Klarstellung

Allgemein wichtig für die "Reform der
Reform" (Papst Benedikt XVI.) ist der

Artikel "Neue liturgische Bewegung"

in der kathpedia

mit wichtigen Literaturhinweisen
für das Thema!


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 Zeitzeuge 30. März 2019 
 

Prof.Dr. Hoping ist verheirateter, ständiger Diakon,

vgl. auch -online-

Hoping: Kreuz und Altar

Wer an fundierter Kritk an der Übersetzung
des deutschen Missale interessiert ist, kann googeln:

Johannes Stöhr:

Dichtung und Wahrheit

Una Voce Korrespondenz

8. Jg., Heft 3, Mai-Juni 1978

Rudolf Kaschewsky:

Tendenzen in den Orationen des neuen
Missale

Veröffentlicht in zwei Teilen:

Una Voce Korrespondenz

10. Jg. Heft 5, Sept.-Okt. 1980

12. Jg. Heft 2-3, März-Juni 1982

Wie alle Hefte der UVK sind auch die
o.a. Hefte online abrufbar!

Prof.Dr. Johannes Stöhr (1931) ist ein
Theologe von echt kath. Format und heute
noch als Subsidar in St. Pantaleon in
Köln u. i. Senat der Gustav Siewerth Akademie tätig.

Dr. Rudolf Kaschewsky(1939) war fast
25 J.Herausg. der UVK, ist ein Schüler
des den Älteren hier sicher noch bekannten Kritikers der Nachkonzilszeit
Prof.Dr. Paul Hacker (Indologe, Konvertit) und hat die Schriften Hackers
beim Patrimonium-Vlg. herausgeben unter
dem Titel:

Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte

Tolle et lege!


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 winthir 30. März 2019 

Nun haben wir in Deutschland zwei Versionen

der Einstzungsworte:

im Meßbuch "für Alle", was noch Papst Johannes Paul der II. in einem Gründonnerstagsbrief an die Priester als korrekte Übersetzung bezeichnete, und

im Gotteslob "Für Viele", aufgrund eines Wunsches von Papst Benedikt.

Liturgierechtlich kann ein Wunsch eines Papstes nicht die Liturgie ändern - dazu bedürfte es eines Dekrets (was nicht existiert).

Also ist Version 1 nach wie vor die Amtliche.


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 Couperin 29. März 2019 
 

Schwieriger Prozess

Das Problem war, dass es am Anfang hieß: "Vergesst alle bisherigen Übersetzungen. Jetzt gibt's einen Paradigmenwechsel." Obwohl die berühmte Übersetzer-Instruktion verschiedene Kriterien aufzählt, wurde als Vorgabe für die Arbeitsgruppen nur die Wörtlichkeitder künftigen Übersetzung hervorgehoben. Verkleidetes Latein (Romano Guardini) ergibt keinen vortragbaren liturgischen Text. Dass dann etlichen Bischöfen das Ergebnis nicht gefiel, versteht man.


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 Eremitin 29. März 2019 
 

Dann sollen sie s doch lassen. Brauchen wir doch auch nicht,

genauso Geldverschwendung wie das neue Gotteslob!


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 Hibiskus 29. März 2019 
 

Herzlichen Dank Ihnen allen

sellvertretend möchte ich @Martinus Theophilus nennen, er bringt es auf den Punkt.
Wir müssen uns frei machen, auch dort wo wir umringt sind. Wer kann uns etwas anhaben?
Bei allem was passiert, es gibt auch noch ganz schöne Momente. In Konstanz konnte ich vor gut einem Jahr eine Sonntagsmesse erleben, die Erfüllung aller Träume war. Es war zeitgemäß, aber perfekt und alles passte. Als ich mich danach bedankte war man überrascht und meinte, das wäre doch normal.
Das sind Erlebnisse, von denen man zehren kann, ohne dass sie verzehrt werden.


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 lesa 29. März 2019 

Alles gesagt

@Martinus Theophilus: Herzlichen Dank, Vergeltsgott! In zwei Zeilen haben Sie alles gesagt.


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 Martinus Theophilus 29. März 2019 
 

Veritas vincit.

Entscheidend ist nicht die Mehrheit, sondern die Wahrheit, denn Christus selbst ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!


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 lesa 29. März 2019 

@Beda: Der Novus Ordo an sich steht hier nicht zur Debatte, sofern er ordnungsgemäß gefeiert wird - was Gott sei Dank auch vorkommt. Ich möchte Sie nicht beunruhigen! Gott freut sich über jeden Messbesucher, das ist sicher.


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 Beda46 29. März 2019 

@lesa
Ich "träume" keineswegs im Gottesdienst; aber ich weiß, was in der Messe geschieht, und es gibt genug Anhaltspunkte im Novus Ordo, mich zufriedenzustellen.

Ich MUSS einfach davon absehen können, dass man im Altarraum herumlatscht wie in einem Hühnerstall, dass das "Motto" der Messe völlig ablenkt vom Opfer des Herrn, von neuen Mess-Teilen (Meditation nach der Kommunion), neuen Responsorien (danke gleichfalls) usw. usw.

Was soll ich Sonntag morgens denn Im Wald? Mit meiner Methode, übrigens eine andere Art tätiger Teilnahme, bin ich im Gottesdienst nicht selten "im Himmel" statt mich zu ärgern. Ich erkämpfe mir, was Umstände und Zelebrant uns beharrlich verweigern.


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 Chris2 29. März 2019 
 

Sind die falschen

("für alle", "Sünde der Welt") und missverständlichen ("das unverlierbare Heil") Übersetzungen denn jetzt korrigiert worden?


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 Chris2 29. März 2019 
 

Einfach die klassische Liturgie

besuchen (da gibt es keine Experimente, nur Gottesdienst im eigentlichen Sinn), z.B. bei der Petrus- oder Piusbruderschaft - wenn man das kann. Pro Missa Tridentina hat z.B. eine Suchfunktion, die leider Pius X. ausklammert.


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 lesa 29. März 2019 

Nicht selbstverständlich ...

@beda 46: Um "eigenen Gedanken nachzugehen" und zu träumen würde ich mich am Bodensee auf ein Bänklein setzen oder im Wald spazieren gehen. Beim Messbesuch möchte man an der (authentischen und genderfreien) Liturgie der Kirche teilnehmen. Wie dankbar bin ich, dass es jahrzehntelang möglich war, so dass man in den gesunden Glauben der Kirche hineinwachsen durfte von Kindheit an und wie würde ich es allen Heranwachsenden wünschen! Dass es jetzt nicht mehr selbstverständlich ist, ist eine schwierige Umstellung. Aber wenn es der Fall ist, umso kostbarer und beglückender.
Es könnte ja sein, dass man irgendwo geboren ist, wo das Christentum unbekannt oder gänzlich unterdrückt ist...Nichts ist selbstverständlich.


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 Beda46 29. März 2019 

@lesa

Man kann seine Augen schließen.

Eigene Gedanken können das Hören "übertönen".

Von beidem mache ich im Gottesdienst Gebrauch und erlebe die Liturgie für gewöhnlich ohne Groll.


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 lesa 29. März 2019 

Optionen

@Hibiskus: So weit ist es schon bei derartig umgestaltetem Lektionar, dass eine Hörschädigung zum Vorteil geworden ist. Wie recht hat doch Sankt Paulus: "denen, die Gott lieben müssen alle Dinge zum Guten dienen". (Röm 8)
Aber welche Option bleibt dem, dessen Gehörssinn sehr gut ausgebildet ist? den? Sich in der Nähe zur Kirchentür positionieren. Und im Falle schriftgemäßer und geisterfüllter Liturgie sich umso mehr freuen zu können!


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 Hibiskus 29. März 2019 
 

Problem der DBK

worauf ich an anderer Stelle schon einmal verwiesen habe: Für uns Gläubige ist es kein Problem, wie die Mehrheit stimmt, viel schlimmer ist das Wegducken durch Enthaltungen. Ich will die Gegenstimmen sehen. Ich bin und war immer eine Minderheit. Mut gemacht haben mit die, die den geraden weg gingen, ohne Blick nach links und rechts. Bisher sind immer nur dies angekommen. Die anderen haben sich selbst dem Untergang preisgegeben.


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 Hibiskus 29. März 2019 
 

ich will den alten Text

nun kann ich die Ursprache nicht. Aber die bisherigen Texte waren bekannt und klar. Jetzt werden neue Worte verwendet, die missdeutig sind oder einen ganz anderen Sinn geben.

Meine Reaktion ist einfach: ich klappe die Ohren zu und lese im Schott-Messbuch den richtigen Text. Fertig. Meine kleine Schwerhörigkeit lässt es zu, die Hörgeräte auszuschalten, teils auch bei zweifelhaften Predigten. Das funktioniert für mich ohne Schaden bis ans Ende meines Lebens. "Meine Kirche" lebt, auch wenn der Teufel alle anderen in Besitz genommen hat. So kann ich auch Benedikt XVI in mir hören.


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 Sebi1983 29. März 2019 
 

Die Mehrheit der Bischofskonferenz...

...scheint nicht nur ein Problem zu haben sondern ein Teil des Problems zu sein.


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