29 März 2019, 09:30
„Mehrheit der deutschen Bischöfe wollte keine Revision des Messbuchs“
 
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Freiburger Dogmatikprofessor Hoping: Der Vorgang sei „ein Machtkampf mit dem Vatikan“ gewesen

Freiburg (kath.net) Für eine Revision des deutschen Messbuchs hätte es durchaus einen Weg gegeben, sofern man willens gewesen wäre. Allerdings habe die Mehrheit der katholischen Bischöfe in Deutschland keine Revision des Messbuchs gewollt. Das erläuterte der Freiburger Dogmatikprofessor Helmut Hoping gegenüber der Würzburger „Tagespost“ anlässlich. Jahrestags der Promulgation der Apostolischen Konstitution „Missale Romanum“. Der Vorgang sei „ein Machtkampf mit dem Vatikan“ gewesen, „das wurde während des Übersetzungsprozesses immer deutlicher und am Ende haben sich die Bischöfe für den Boykott entschieden.“ Dass es durchaus einen Weg gegeben hätte, zeige die Einführung der neuen Einheitsübersetzung in die Messlektionare, dort habe man „mit wörtlichen und konkordanten Übersetzungen kein Problem“.

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Auch zu den neuen Messlektionaren äußerte Hoping Kritik: man hätte sich mehr Zeit für die Erprobung nehmen müssen. So fänden sich jetzt in den Lektionaren einige theologisch fragwürdige Änderungen. Außerdem sei es teilweise schwierig geworden, die Psalmen und die Evangelien zu singen.



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