Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  8. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

„Kirche in Not“ ruft zu Hilfe für Opfer des Zyklons „Idai“ auf

27. März 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Wirbelsturm hat im südostafrikanischen Staat Mosambik schwere Verwüstungen hinterlassen.


Wien-München (kath.net/KIN) Ein Wirbelsturm hat im südostafrikanischen Staat Mosambik schwere Verwüstungen hinterlassen. Begleitet wurde der Zyklon „Idai“ von heftigen Regenfällen, die weite Teile des Landes überflutet haben. Besonders betroffen ist die Region rund um die Küstenstadt Beira.

Der Erzbischof von Beira, Claudio Dalla Zuanna, hat in einem Brief an das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ die dramatischen Zustände beschrieben: „Häuser, Schulen, Krankenhäuser und Kirchen haben keine Dächer mehr. Bei einigen Gebäuden sind auch die Wände eingestürzt. Zahllose Bäume sind auf Gebäude, Straßen und Fahrzeuge gestürzt.“ Die Stadt Beira sei wegen des Einsturzes einer Brücke abgeschnitten.


Region Beira: 200 000 Menschen haben alles verloren

Derzeit gebe es keine Trinkwasser- und Stromversorgung. Nur rund um den Flughafen von Beira gebe es Elektrizität und Empfang. Dies mache die Kommunikation besonders schwer, so Erzbischof Zuanna. Wie er weiterschreibt, seien Lebensmittel knapp. Viele Feldfrüchte sind durch die starken Regenfälle verdorben, und wegen des fehlenden Stroms könnten auch keine konserviert werden.

Laut Erzbischof Zuanna leben etwa eine Million Menschen in dieser Region. Nach ersten Schätzungen hat ein Fünftel der Einwohner alles verloren. Sieben Schulen und 22 Pfarrkirchen wurden beschädigt, drei von ihnen total zerstört. Auch zahlreiche Pfarr- und Ordenshäuser haben zum Teil erhebliche Schäden.

Auch Malawi und Simbabwe betroffen

Erst im Januar 2018 fegte ein heftiger Zyklon über Mosambik hinweg. Augenzeugen zufolge war der aktuelle Wirbelsturm „Idai“ noch viel gravierender. Der Zyklon und die Regenfälle zogen weiter nach Simbabwe und Malawi, wo ebenfalls Flüsse über die Ufer getreten sind. Auch mit den dortigen kirchlichen Stellen steht „Kirche in Not“ in Kontakt und hilft seit Langem. Über die Zahl der Opfer und Betroffenen in den drei Ländern gibt es derzeit aufgrund der zerstörten Infrastruktur nur spekulative Angaben. Es werden jedoch über 1000 Tote befürchtet.

Foto: Vom Zyklon Idai beschädigte Kirche im Erzbistum Beira (c) Erzbistum Beira


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche in Not

  1. Kardinal Kurt Koch zum Präsidenten von "Kirche in Not“ ernannt
  2. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung
  3. Informationen über Freud und Leid in Afrikas Kirche
  4. Tragisches Schicksal der verfolgten Christen
  5. «Ich komme nicht, um zu weinen!»
  6. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“
  7. Weltweite Aktion lädt Kinder zum Rosenkranzgebet für den Frieden
  8. "Kirche in Not": Mord an Priestern auch in "katholischen Ländern"
  9. Kirchliche Schule in Karakosch (Nordirak) wiedereröffnet
  10. Größte katholische Kirche auf der Arabischen Halbinsel wird geweiht







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  3. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  4. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  5. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  6. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  7. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  8. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  9. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  10. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  11. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles
  12. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  13. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  14. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  15. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz