12 März 2019, 11:30
Historisch-kritische Bibelauslegung zerstört Grundlagen des Glaubens
 
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Bekannter evangelikaler Pfarrer Ulrich Parzany: Größtes Problem der Kirche ist, dass zentrale Glaubensaussagen an vielen Stellen bestritten werden.

Düsseldorf (kath.net)
Die historisch-kritische Methode der Bibelauslegung zerstört laut dem bekannten evangelikalen Pfarrer Ulrich Parzany (Foto) die Grundlagen des christlichen Glaubens. Der Vorsitzende des Netzwerks „Bibel und Bekenntnis“ betonte laut "idea" bei einem Vortrag in Düsseldorf, dass es das größte Problem der Kirche sei, dass zentrale Glaubensaussagen an vielen Stellen bestritten würden. Dadurch werde die Autorität der Bibel als Wort Gottes oft nicht anerkannt. Laut Parzany seien außerdem viele Kirchenvertreter nicht mehr der Ansicht, dass Jesus Christus der einzige Weg zum Heil sei. Sie stellten auch infrage, dass Gott die Welt durch den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu mit sich versöhnt habe. Die historisch-kritische Bibelauslegung habe dieser Entwicklung den Boden bereitet, so Parzany. Nach dieser Methode werde etwa Gottes Reden und Handeln nicht als historische Tatsache angesehen. Das Gleiche gelte für zentrale Aussagen über das Leben und die Lehre Jesu. So würden die Berichte über die Jungfrauengeburt, die Wunderheilungen und die Auferstehung als Legenden abgetan. Parzany forderte die Kirchen auf, die Gebote der Bibel wieder als gültigen Maßstab für Glauben und Leben aller Christen anerkennen.

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