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Gründer der Johannesgemeinschaft soll Schwestern missbraucht haben

6. März 2019 in Weltkirche, 60 Lesermeinungen
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Dies behauptet eine TV-Dokumentation von Arte mit dem Titel "Gottes missbrauchte Dienerinnen", die am Dienstag ausgestrahlt wurde


Paris (kath.net)
P. Marie-Dominique Philippe, der Gründer der Johannesgemeinschaft, soll Ordensfrauen missbraucht haben. Dies behauptet eine TV-Dokumentation von Arte mit dem Titel "Gottes missbrauchte Dienerinnen" von Eric Quintin und Marie-Pierre Raimbault, die am gestrigen Dienstag ausgestrahlt wurde. Der Dominikaner starb 2006 und hat im Sommer 1975 gemeinsam mit einigen französische Studenten der Universität Freiburg die religiösen Gemeinschaft gegründet. Der Pater soll vor einem Kirchengericht laut französischen Medienberichten "unangemessene Gesten" eingeräumt haben. Eine Strafe gab es aber nicht. Laut einem Bericht des ORF hat die Familie von P. Philippe mit der Veröffentlichung einer "Gegen-Untersuchung" reagiert und die psychische Verfasstheit eines der mutmaßlichen Opfer in Frage gestellt. Beim Frauenzweig der Gemeinschaft gab es später eine Abspaltung. Papst Franziskus meinte Anfang Februar, dass "sexuelle Sklaverei" der Grund für die Auflösung gewesen sei.



ARTE DOKU über P. Marie-Dominique Philippe


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