Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  2. Päpstliche Endzeit
  3. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  4. 'Allahu Akbar' - Islamistenangriff in der Kirche Notre Dame/Nizza - Sakristan der Basilika geköpft
  5. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  6. „Europa, finde zu dir selbst! Entdecke deine Ideale wieder, die tiefe Wurzeln haben“
  7. Die beiden wichtigsten Gebote
  8. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  9. Bischof Eleganti: "Päpstliche Interviews sind inflationär geworden"
  10. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  11. ‚Wie geht man mit päpstlichen Fehlern um?’
  12. „Päpste und Bischöfe müssen es in Medienwelt von heute lernen, sich klar und eindeutig auszudrücken“
  13. Deutsches Gericht: Maskenpflicht gilt auch für Priester
  14. Amy Coney Barrett ist US-Verfassungsrichterin! – Senat bestätigt die Kandidatin
  15. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen

USA: Diskussion um Spätabtreibungen stärkt den Lebensschutz!

6. März 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine deutliche Mehrheit der US-Wähler lehnt Spätabtreibungen ab. In den letzten Wochen war eine deutliche Verschiebung zugunsten des Lebensschutzes festzustellen, zeigt eine aktuelle Umfrage.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Nach dem Beschluss liberaler Abtreibungsgesetze in zwei Bundesstaaten sowie der Ablehnung eines Gesetzesvorschlages, der Kindern die ihre Abtreibung überlebt haben, medizinische Versorgung garantiert, bezeichnen sich mehr Amerikaner als Lebensschützer („Pro-Life“) als zuvor. Dies ergaben Umfragen des Marist Institutes, die im Auftrag der „Knights of Columbus“ jedes Monat durchgeführt werden, berichtet die National Review. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Im Januar beziehungsweise Februar wurden in den Bundessstaaten New York und Virginia Abtreibungsgesetze beschlossen, die auch Spätabtreibungen zulassen beziehungsweise erleichtern. In den Parlamenten beider Bundesstaaten stellen die Demokraten die Mehrheit der Abgeordneten. Ende Februar haben Senatoren der Demokratischen Partei den „Born-Alive Survivors Protection Act“ verhindert, der die medizinische Versorgung von Kindern, die ihre Abtreibung überleben, garantieren würde.


Die neueste Umfrage, die nach diesen Beschlüssen durchgeführt wurde, zeigte eine deutliche Verschiebung zugunsten des Lebensschutzes. Dieses Ergebnis war insbesondere bei Wählern der Demokratischen Partei und bei jungen Menschen deutlich ausgeprägt.

Unter Demokraten sank der Anteil der Abtreibungsbefürworter („Pro-Choice“) von 75 auf 61 Prozent. Als Lebensschützer („Pro-Life“) bezeichneten sich 34 Prozent, im Vormonat waren es nur 20 Prozent gewesen. Die Differenz verringerte sich von 55 Prozentpunkten auf 27.

Bei jungen Amerikanern war das Verhältnis von Lebensschützern zu Abtreibungsbefürwortern 47 zu 48. Im Monat davor hatten sich nur 28 Prozent als Lebensschützer bezeichnet, 65 Prozent als Abtreibungsbefürworter.

Die Umfragezahlen würden zeigen, dass viele Amerikaner, die sich als „Pro-Choice“ bezeichnen, Abtreibungen nur in einem sehr engen Rahmen befürworten.

Die Extrempositionen, die Abgeordnete der Demokratischen Partei in den genannten Abstimmungen vertreten hätten, würden von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnt, sagte Carl Anderson, der Großmeister der Knights of Columbus in einem Interview mit Kathryn Jean Lopez von der National Review. Die Abtreibungsbefürworter hätten bis jetzt stets argumentiert, sie würden für Freiheit, Wahlmöglichkeit, Frauen und Gesundheit eintreten. Wenn es um das Schicksal lebend geborener Babys gehe, wirke diese Rhetorik nicht mehr, sagte Anderson.

Er hofft, dass die neuen Umfrageergebnisse auch Politiker davon überzeugen könnten, dass der Lebensschutz eine Position sei, mit der man Stimmen gewinnen könne.


Link zum Artikel von Kathryn Jean Lopez in der National Review (englisch):

Real Hope After Born-Alive Vote


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 7. März 2019 
 

Danke!

BumBumBummerang! Danke für diesen wertvollen Dienst liebe Demokraten den Menschen die Augen zu öffnen! Es ist ja auch unvorstellbar dass diese Gesetzgebung nicht schockiert, anekelt und zum Protest wachrüttelt! Yes you can Amerika..!


1

0
 
 ThomasR 6. März 2019 
 

100 TSD Abtreibungen im Jahr (davon um 80 TSD durch Müttern christlicher Herkunft*)

* wo wenisgtens noch die Gr0ßeltern des Kindes getauft waren- im Christentum geht es nicht um die Entrichtung der Kirchensteuer und z.B. Finanzierung von BDKJ, Frauenbundes und von ZdK, sondern um Taufe)
macht die Tore auf für die Moslemisierung von Deutschland.
Hoffnung, daß irgendwann Moslems Kirchensteuer zahlen ist eher trügerich und realitätsfremd
5% von Kirchensteuereinnahmen (Kirchensteuereinnahmen sind übrigens viel geringer als Gesamteinnahmen der Kirche)würden ausreichen um die Abtreibungsquote in Deutschland um bis zu 10% über die Einrichtung und Betrieb von Frauenhäusern für die ungewollt schwanger gewordene Frauen zu reduzieren.
Dazu war die Amtskirche leider bis dato keinesfalls bereit. (Kirchensteuereinnahmen werden auch ausschließlich von der Amtskirche verteilt, Kirchenvolk hat hier keine Mitsprache).
Damit sind auch Tausende von Kirchenaustritten sowohl theologisch als auch moralisch begründbar(über gelebter Abstand von der Lehre vomStuhl Petri innerhalb der Kirche)


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Bischof an Joe Biden: ‚Wie wollen Sie Gott ihre Position zur Abtreibung erklären?’
  2. Pro-Life-Demokraten kritisieren Abtreibungspolitik von Joe Biden!
  3. Lebensschützer demonstrieren gegen ‚Katholiken für Biden’
  4. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  5. US-Bischof: Joe Biden zitiert Papst Franziskus selektiv
  6. Trump gibt Liste möglicher Kandidaten für den Obersten Gerichtshof bekannt
  7. ‚Black Lives Matter’-Aktivist überschreibt ‚Unborn Lives Matter’
  8. Open Society: wie der „Philanthrop“ George Soros die Jesuiten finanziert
  9. Irland: 2,9 Millionen Euro für medikamentöse Abtreibungen
  10. UN-Generalsekretär: ‚Recht auf Abtreibung’ darf nicht ausgehöhlt werden








Top-15

meist-gelesen

  1. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  2. Päpstliche Endzeit
  3. 'Allahu Akbar' - Islamistenangriff in der Kirche Notre Dame/Nizza - Sakristan der Basilika geköpft
  4. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  5. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  6. Benedikt XVI. zeigt wahre Größe – Benedikt distanziert sich von der „Integrierten Gemeinde“ (IG)
  7. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  8. Farbanschlag auf katholische Kirche – „Abtreibungsgegnerinnen: Wir kriegen euch alle“
  9. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  10. Einen geistlichen Krieg gilt es zu streiten
  11. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  12. Die beiden wichtigsten Gebote
  13. „Papst Benedikt XVI. hat mir eine erste Brücke zur katholischen Kirche gebaut“
  14. Deutsches Gericht: Maskenpflicht gilt auch für Priester
  15. „Päpste und Bischöfe müssen es in Medienwelt von heute lernen, sich klar und eindeutig auszudrücken“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz