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Dein Reich komme!

6. März 2019 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Franziskus: ‚Ja, ich komme bald. – Amen. Komm, Herr Jesus!’. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten“ (Mt 13,31-32).

Generalaudienz am Aschermittwoch, die 261. des Pontifikats. Papst Franziskus setzte vor rund 10.000 Pilgern und Besuchern seine Katechesenreihe zum Vaterunser fort. Die neunte Katechese stand unter dem Thema: „Dein Reich komme!“.

In der zweiten Vaterunserbitte „Dein Reich komme!“, so der Papst, beteten wir darum, dass sich das Kommen des Reiches Gottes beschleunige. Schon zu Beginn seines öffentlichen Wirkens habe Jesus verkündet: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15). Seine Wundertaten und seine Sorge für die Benachteiligten seien Zeichen für die Herrschaft Gottes. Jesus bringe die Frohe Botschaft des Heils. Die Zeichen des Kommens dieses Reiches seien sichtbar und positiv.


Jesus sei gekommen, doch die Welt sei immer noch von der Sünde geprägt, „der Sieg Christi ist noch nicht völlig verwirklicht“. Eben in dieser Situation bäten wir mit Nachdruck „Dein Reich komme!“, gleichsam um zu sagen: „Jesus, wir brauchen dich, du sollst überall und für immer Herr unter uns sein!“.

Auf die Frage, warum Gottes Reich sich so langsam verwirkliche, gäben uns die Gleichnisse Jesu Antwort. Der Acker mit dem Unkraut unter dem Weizen besage, dass Gott geduldig sei und seine Herrschaft nicht mit Gewalt, sondern mit Güte errichte.

Das Reich Gottes „ist die größte Kraft überhaupt, aber nicht nach den Kriterien der Welt“ – davon sprächen die Gleichnisse vom Sauerteig und vom Senfkorn.

Das „Geschick“ des Reiches Gottes sähen wir am Leben Jesu selbst: „Er ist das Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt, damit es reiche Frucht bringt. Wie der Same keimt und wächst durch Gottes Wirken, so wächst sein Reich unter uns“.

„Dein Reich komme!“, so Franziskus abschließend: „Sähen wir dieses Wort inmitten unserer Sünden und Misserfolge. Geben wir es den Menschen, die vom Leben besiegt und gebeugt sind, denen, die mehr Hass als Liebe genossen haben, denen, die nutzlose Tage gelebt haben, ohne jemals zu verstehen, warum. Geben wir es denen, die für Gerechtigkeit gekämpft haben, allen Märtyrern der Geschichte, denen, die zu dem Schluss gekommen sind, dass sie um nichts gekämpft haben und dass das Böse in dieser Welt immer herrscht. Dann hören wir, wie das Gebet des ‚Vaterunser’ antwortet. Er wird diese Worte der Hoffnung wiederholen, dieselben, die der Geist als Siegel der ganzen Heiligen Schrift gesetzt hat: Ja, ich komme bald. – Amen. Komm, Herr Jesus!’ (Off 22,20)“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Von Herzen grüße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache. Besonders heiße ich den Franziskus-Chor aus Limburg und den Minichor der Ministranten aus Bruneck willkommen. Öffnen wir uns immer dem Wirken des Heiligen Geistes. Als seine Werkzeuge wollen wir am Kommen des Reiches Gottes mitarbeiten und die Hoffnung des Evangeliums zu unseren Mitmenschen bringen. Eine gesegnete Fastenzeit euch allen!




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Lesermeinungen

 kurz 6. März 2019 
 

Röm 8,14 Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.

Denn alle, die vom Fleisch bestimmt sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht, alle, die vom Geist bestimmt sind, nach dem, was dem Geist entspricht.
Geistliches Leben führt zum Reich Gottes, den dieses gehört den Söhnen Gottes. Fleischlich Leben bedeutet in Sünde zu leben und Spaß daran zu haben. Geistlich zu leben bedeutet der Sünde zu wiederstehen und gerecht zu leben und zu leiden in dieser Welt. Der Herr Jesus Christus, war absolut gerecht und lebte nach dem Gesetz Gottes. Doch fleischlich gesinnte Menschen schlugen ihn ohne Schuld an das Kreuz. Hier zeigt sich, welche Früchte und Irrtümer Menschen unterliegen, die nach dem Fleisch leben. Auch zeigt sich, dass die geistlichen Menschen mitleiden mit Christus, denn gleich wie ihr Herr, werden sie auch wegen ihrer Gerechtigkeit von den fleischlichen Menschen bedroht, gefoltert, verspottet, getötet usw. Wer aber bis zum Ende durchhält, wer ist auch Erbe und Miterbe des Christus!


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 Montfort 6. März 2019 

Werter @Stefan Fleischer, da stimme ich Ihnen zu...

außerdem kommen mir zumindest zwei Worte Jesu in den Sinn, die Papst Franziskus mitbedenken könnte:

"Als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es! oder: Dort ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch." (Lk 17,20-21)

"Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Königtum von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königtum nicht von hier." (Joh 18,36)


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 Stefan Fleischer 6. März 2019 

Warum

kommt mir immer in den Sinn, wenn ich solche und ähnliche Aussagen höre:
"Auf die Frage, warum Gottes Reich sich so langsam … "
was der Paulus sagt: 1.Kor 15,19
"Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen."?


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