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Irland: Bericht stellt Kreuze in katholischen Krankenhäusern in Frage

5. März 2019 in Chronik, 14 Lesermeinungen
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Die Autoren werfen auch die Frage auf, ob Krankenhäuser, die keine Abtreibungen und Sterilisationen durchführen, weiterhin öffentlich gefördert werden sollten.


Dublin (kath.net/LSN/jg)
Ein Bericht, der im Auftrag des Gesundheitsministeriums der Republik Irland erstellt worden ist, schlägt vor, dass katholische Krankenhäuser bei sichtbaren religiösen Symbolen auf die „persönlichen Präferenzen“ der Patienten Rücksicht nehmen sollten.

Der Bericht wurde Ende Februar veröffentlicht. Eine unabhängige Prüfungsgruppe unter Führung von Catherine Day, der ehemaligen Generalsekretärin der EU-Kommission, hat das Verhältnis zwischen dem irischen Staat und Freiwilligenorganisationen untersucht. Darunter waren auch Krankenhäuser, die von der katholischen Kirche betrieben werden. Derzeit gibt es zwölf dieser Spitäler. Alle von ihnen werden von der Republik Irland finanziell unterstützt. Insgesamt erhalten die katholischen Krankenhäuser € 1,34 Milliarden pro Jahr. Sie stellen 26 Prozent der öffentlich finanzierten Patientenbetten bereit.


Der Bericht stellte fest, dass eine „Anzahl von Personen“, die im Rahmen der Untersuchung befragt worden waren, angemerkt hätten, dass das religiöse Ethos einer Organisation in der Ausstattung erkennbar sei, etwa durch Kapellen, religiöse Bilder, Zeichen und Plakate. Auch wenn dies nicht direkt mit den von der Organisation zur Verfügung gestellten Dienstleistungen zu tun habe, empfiehlt der Bericht, dass die Organisationen sich der Wirkung der Ausstattung auf die Patienten beziehungsweise Kunden bewusst sein sollten. Die Organisationen sollten danach trachten, deren „persönlichen Präferenzen“ in diesen Belangen so weit wie möglich entgegen zu kommen, schreiben die Autoren.

Irlands Premierminister Leo Varadkar sagte gegenüber NewsTalkFM, die Regierung plane kein Verbot religiöser Symbole in den öffentlichen Bereichen katholischer Krankenhäuser. Der Bericht sei jedoch als Botschaft an Organisationen, die Schulen und Krankenhäuser betreiben, zu verstehen. Sie sollten diese Dinge berücksichtigen. Im 21. Jahrhundert sei im Vergleich zu früher vieles anders geworden, insbesondere hinsichtlich der religiösen Bindung der Menschen. Einrichtungen die von der öffentlichen Hand unterstützt würden, sollten daher auch der Öffentlichkeit entsprechen und nicht nur einem Teil, sagte der Politiker.

Der Bericht warf die Frage auf, ob die irische Regierung weiterhin Krankenhäuser finanziell unterstützen sollte, die sich weigern, Abtreibung und Sterilisationen durchzuführen und keine Verhütungsmittel verschreiben. Es sei rechtlich möglich, Krankenhäusern im Besitz religiöser Organisationen die Finanzierung zu entziehen. Dies würde jedoch eine „ernsthafte und dauernde Störung“ der Krankenversorgung zur Folge haben. Die Entscheidung sei in erster Linie politischer Natur, stellte der Bericht fest.



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Lesermeinungen

 Kleine Maus 6. März 2019 
 

Man nimmt den Patienten das, woran sie sich in ihren Ängsten klammern könnten

Es ist wirklich traurig. Ich erinnere mich, als ich vor vielen Jahren im Krankenhaus war und es mir seelisch schlecht ging, habe ich den Blick immer nur an das Kreuz an der Wand geheftet.


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 Diadochus 6. März 2019 
 

@Thalelaios

Ja, hinter vielen Angriffen gegen die katholische Kirche im Gesamten und gegen einzelne kirchliche Personen steht die Freimaurerei dahinter. Diese sehen sich jetzt am Ziel. Das tritt jetzt offen zutage.


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 Thalelaios 5. März 2019 
 

Die hier geführte Diskussion um Irlands Premier zeigt ganz deutlich: alle

authentischen Christen müssen endlich wahrnehmen, dass gerade das Christentum den freimaurerischen Plänen der Einebnung kultureller Identität, ja jeglicher personaler Identität am meisten im Wege steht und deshalb am meisten bekämpft wird. Nur das Christentum schenkt dem einzelnen Menschen seine Einzigartigkeit vor Gott, nur der christliche Glaube sieht Gott und sein Individuum in Würde. Dem entgegen steht der Totalitarismus des Islam, aber eben auch und ganz besonders das totalitäre Grundgerüst der freimaurerischen Eine-Welt-Religion, die als "Tempel der Humanität" verbrämt und den irregeleiteten Menschen als Selbsterlösungsphantasie untergejubelt wird. Dafür sind alle Mittel gerade recht, die der Herr der Finsternis bereithält, wie z.B. den Genderwahnsinn, der aus Individuen eine leicht händelbare hedonistische Masse formen soll, die für Gottes Stimme nicht mehr empfänglich ist.


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 wedlerg 5. März 2019 
 

@Stephaninus: Weniger polical correctness, mehr Lesen!

Machen Sie sich frei von politisch korrekten Argumenten. Ich habe nicht behauptet, dass der Premier deswegen ein Problem ist, weil er Ausländer ist, sondern deswegen, weil er unter der konservativen Flagge segelt und alles andere als konservativ ist.

Er ist auch kein Secundo, sondern ein Multi-Kulti-Vertreter.

Er ist kein Ire (und kein Inder), obwohl er so tut, als wäre ihm Irland am Herzen.
Er ist kein Katholik, obwohl er unter dieser Flagge segelt, um (Gender-)Ideologie zu betreiben.

Frau Merkel ist auch nicht konservativ oder christlich geprägt; sie segelt aber unter der christlichen Fahne als protestantisch-sozialistisch-säkulare Kraft. Sie hat keinerlei Liebe zur Heimat, ist in D nicht verwurzelt und hat auch sonst keine Heimat-Verwurzelung.

Man muss sich nicht als Ire oder Deutscher fühlen. Aber wenn man diese Länder lenkt, scheint mir das eine unablässige Voraussetzung zu sein.

Ergo: Wer sich als "Weltbürger" fühlt, ist meist Neo-Proletarier oder Neo-Jakobiner!


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 Herbstlicht 5. März 2019 
 

o, welche Rücksichtnahme!

Aber das genau sollte doch so sein dürfen:
Nämlich, "dass das religiöse Ethos einer Organisation in der Ausstattung erkennbar sei, etwa durch Kapellen, religiöse Bilder, Zeichen und Plakate."

Darf von Patienten oder Besuchern heutzutage nicht mehr bemerkt werden, ob er sich in einem weltlich oder kirchlich geführten Krankenhaus befindet?
Er muss im letzteren Fall -als Patient- ja deswegen nicht gläubig werden.

Falls solche Zeichen also beim Betreten oder evtl. der Einlieferung wahrgenommen werden - die Gedanken der meisten Menschen werden in diesem Moment sowieso ganz woanders sein.


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 Bernhard Joseph 5. März 2019 
 

@Stephaninus

Nun, den meisten Anteil haben die Jesuiten am Niedergang des katholischen Glaubens in Irland.

Wie man an Papst Franziskus sieht, ist bei Jesuiten ein extrem autoritäres und teilweise auch nicht nachvollziehbares Handeln üblich.

Auch die Verkündigung ist bei den Jesuiten schon lange nicht mehr lehramtstreu. Nicht selten mangelt es an der inneren Logik dessen, was da gepredigt wird.

Es ist aber unendlich traurig, dass dieses ehemals so fest katholische Land nun so vom Glauben abfällt. Hoffentlich ist das kein böses Omen für die Auswirkungen des derzeitigen Pontifikates, in dem ja die selben Mängel zutage treten, wie in der Verkündigung in Irland über Jahrzehnte hinweg.


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 Stephaninus 5. März 2019 
 

@Wedlerg

Da bin ich ganz anderer Meinung. In meinem Bekanntenkreis gibt es z.b. viele sogenante Secondos oder andere Menschen mit teilweisem Migrationshintergrund, welche die überkommenen Werte meines Landes weit besser leben als viele, die keinen solchen Hintergrund haben. Der Vater des Premiers ist bereits seit 1973 in Irland ansässig, die Mutter ist Irin von Herkunft. Da den Premier irgendwie als halben Iren zu taxieren, scheint mir abwertend und auch nicht zielführend für die Diskussion hier (wie gesagt, ich heisse die Politik des Premiers überhaupt nicht gut!). Das Böse kam nicht durch Ausländer nach Irland sondern durch den Abfall der Iren selber. Und und vor allem: Das epochale moralische Versagen der römischen Kirche in Irland über Jahrzehnte hinweg wirkte wie ein Brandbeschleuniger.


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 wedlerg 5. März 2019 
 

@Stephanius: verstehe ich nicht

Was ist daran grenzwertig die Herkunft des Herren Varadkar zu hinterfragen?

Herr Varadkar ist ein typischer Vertreter ohne klare kulturelle Verwurzelung. Dafür kann er nichts. Aber seine politische Ideologie lässt sich dadurch sehr gut verstehen.

Es ist immer schwierig, wenn verschiedene Kulturen aufeinanderprallen und oft kommt heute etwas Ent-Wurzeltes heraus. Denn Kulturelles wird heute einfach eingeebnet zugunsten der Ideologie.

Die Christlichen Missionare des 5.-7. Jh. hatten schon große Probleme mit den Germanen: Es dauerte - trotz christlicher Sozialisisierung - Jahrhunderte, bis die Germanen langsam ihre kriegerische Herangehensweisen an Probleme änderten. Und oft sind es germanische Untugenden, z.B. Gottesurteile, die man der Kirche zu unrecht vorhielt. Aberglauben wächst sich erst langsam aus.

Der generelle Aberglauben der Gegenwart ist soziologosch-globalistisch und Varadkar ein Kind dieser Welle.

Wenn die kath. Iren ihn für einen Katholiken halten, ist das fatal.


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 Stephaninus 5. März 2019 
 

@Bernhard Joseph @Kirchental @Welberg

@Bernhard Joseph: Sie haben vollkommen recht. Allerdings sollten wir auch nicht vergessen, dass die irischen Kirche wesentlichen Anteil Schuld an der Errosion des Katholischen hat, durch ihre unsägliche Missbrauchsvergangenheit und ihre arrogante Gängelei der Gesellschaft. Das entschuldigt nicht, macht aber einiges verständlich.
@Kirchental: Ihr Vorschlag ist köstlich. Einer Büttenrede wert (zum Karnevalsende). Danke!
@Wedler: Teile mit Ihnen die Kritik am irischen Premier. Allerdings finde ich Ihr Wording, namentlich bzgl. Halbinder und damit kein echter Ire grenzwertig. Sorry.


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 Tisserant 5. März 2019 

Die Welt ist wahnsinnig geworden!


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 wedlerg 5. März 2019 
 

Der irische Premierminister ist ein Trojaner

Irlands Premierminister Leo Varadkar ist Homosexueller, Gender-Aktivist und kein Ire, auch kein Katholik, sondern Halb-Inder.

Der Mann tritt für die Konservativen an, ist aber eigentlich Marionette von G.Soros. Das ist der Hintergrund des Verfalls der Kultur in Irland.


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 Nussknacker 5. März 2019 
 

"...empfiehlt der Bericht,

dass die Organisationen sich der Wirkung der Ausstattung (Kapellen, religiöse Bilder, Zeichen und Plakate) auf die Patienten beziehungsweise Kunden bewusst sein sollten."

Sehr schön, ich hoffe und glaube die Organisationen sind sich dessen bewußt und sollten deshalb nicht aufhöhren, all die Zeichen, Bilder, Kapellen usw, die auf die Wahrheit hindeuten, weiterhin zur Geltung zu bringen.


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 Kirchental 5. März 2019 

Warnhinweise

Ich plädiere für Warnhinweise an katholischen Krankenhäusern, wie auf Zigarettenschachteln.

Vorsicht! Hier werden Sie mit katholischem Gedankengut konfrontiert! Dies könnte Ihr Weltbild ins Wanken bringen und ungeahnte Auswirkungen auf Ihre Seele haben!

Ironie off.


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 Bernhard Joseph 5. März 2019 
 

Atemberaubend,

wie die Gender-Ideologie im Verbund mit einem extremistischen Feminismus und der logistischen Unterstützung der Homo-Lobby auch in Irland das Fundament des christlichen Glaubens zu schleifen sucht. Die Iren werden erst merken, was sie verloren haben, wenn sie vor dem Trümmerfeld der Entsittlichung stehen werden.


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