Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  4. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  5. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  11. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  12. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  13. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“

US-Bischöfe: Pro-Abtreibungs-Politiker bitte nicht zur Kommunion gehen

1. März 2019 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pro-Life-Verantwortlicher der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Naumann: „Unseren eucharistischen Herrn zu empfangen, während man sich in einem Zustand der Todsünde befindet, wird das ewige Schicksal unserer Seelen nur noch weiter gefährden.“


Kansas (kath.net/pl) „Wenn ein Katholik des öffentlichen Lebens auch nach ausführlichem Dialog in skandalösen Aktionen verharrt, halte ich es für notwendig, ihn dazu aufzufordern, dass er nicht darum bittet, die heilige Kommunion zu empfangen.“ Es gehe hier „um eigenen geistiges Wohl, ebenso um den Schutz vieler anderer vor moralischer Verwirrung“. Das schreibt der Pro-Life-Verantwortliche der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Joseph Naumann/Kansas, unter Bezug auf katholische Politiker, die sich für legale Formen der Abtreibung aussprechen. Die US-amerikanische Bischofskonferenz hat den zunächst bei „Catholic News Service“ erschienenen Beitrag eigens auf die USCCB-Homepage geholt.

Der US-Erzbischof sparte nicht mit deutlichen Worten: Die Bemühungen dieser Politiker, „eine solche Gesetzgebung zu unterstützen und sogar zu feiern, werden dazu führen, dass viele weitere ungeborene Kinder getötet und ihre Mütter und Väter geistig und seelisch verletzt werden. Die Befürwortung intrinsisch böser Handlungen wie der Abtreibung ist ein schwerwiegender unmoralischer Akt und zieht schwerwiegende Folgen nach sich.“ Es gehe um die Voraussetzungen zum Begehen einer Todsünde. „Wir können zwar gegen die Handlungen dieser Politiker Einspruch erheben, aber wir können ihre Seelen nicht beurteilen. Gleichzeitig wissen wir allerdings, dass es einen Gerichtstag geben wird. Bewusste und unbußfertige Todsünde gefährdet unsere ewigen Seelen und versetzt uns auf den Weg zur Hölle. Unseren eucharistischen Herrn zu empfangen, während man sich in einem Zustand der Todsünde befindet, wird das ewige Schicksal unserer Seelen nur noch weiter gefährden. Aufrichtige Reue, eine Bekehrung des Herzens und ein ehrlicher Versuch, den durch unsere Sünde verursachten Schaden wiedergutzumachen, sind unerlässlich, um Gottes Barmherzigkeit empfangen zu können.“


Er habe in seiner Rolle als Bischof „die ernste Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Personen, die meiner Seelsorge anvertraut sind, sich der moralischen Schwere und der geistlichen Konsequenzen ihrer Handlungen bewusst sind. Ich habe auch eine ernste Verantwortung, andere Mitglieder meiner Herde vor einer Irreführung durch eine scheinbare Toleranz gegenüber dem skandalösen Verhalten einiger Katholiken im öffentlichen Leben zu schützen.“

Der Erzbischof bat abschließend um das Gebet für jene Katholiken, die sich für legalen Zugang zur Abtreibung einsetzen.

Naumann – und damit die US-amerikanische Bischofskonferenz bezieht damit erneut klare Stellung in der Frage des legalen Zugangs zur Abtreibung. Erst vor kurzem war ein Gesetzentwurf gescheitert, der vorgesehen hatte, dass medizinisches Personal unter Androhung von Gefängnisstrafe dazu verpflichtet würde, lebend geborene Abtreibungsopfer medizinisch zu versorgen. Es stellte sich dann heraus, dass auch Mitglieder der katholischen Kirche unter jenen Stimmen waren, die den Gesetzentwurf zum Scheitern brachten.

Naumann – und damit die US-amerikanische Bischofskonferenz bezieht damit erneut klare Stellung in der Frage des legalen Zugangs zur Abtreibung. Erst vor kurzem war ein Gesetzentwurf gescheitert, der vorgesehen hatte, dass medizinisches Personal unter Androhung von Gefängnisstrafe dazu verpflichtet würde, lebend geborene Abtreibungsopfer medizinisch zu versorgen. Es stellte sich dann heraus, dass auch Mitglieder der katholischen Kirche unter jenen Stimmen waren, die den Gesetzentwurf zum Scheitern brachten. Die katholische Lebensschützerin Obianuju Ekeocha listete auf ihrem Twitterauftritt die Namen aller Politiker auf, die mit „Nein“ gestimmt hatten, darunter auch neun katholische Politiker. Ekeocha schrieb dazu: „Diese neun Katholiken votierten gegen medizinische Behandlung für Babys, die die Abtreibung überlebten. Ich weiß gar nicht mehr, was ich über Katholiken sagen soll, die nicht nur Abtreibung unterstützen, sondern sogar Kindsmord [„Infantizid“] an Abtreibungsüberlebenden. Das Herz der Kirche blutet.“

Link zur Stellungnahme auf der Homepage der US-amerikanischen Bischofskonferenz: Archbishop Naumann: A Concern for Catholics in Public Life



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  2. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  4. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  5. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  6. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  7. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  8. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  9. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  10. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen






Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  9. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  10. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  11. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  12. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  13. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  14. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz