Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

US-Bischöfe: Pro-Abtreibungs-Politiker bitte nicht zur Kommunion gehen

1. März 2019 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pro-Life-Verantwortlicher der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Naumann: „Unseren eucharistischen Herrn zu empfangen, während man sich in einem Zustand der Todsünde befindet, wird das ewige Schicksal unserer Seelen nur noch weiter gefährden.“


Kansas (kath.net/pl) „Wenn ein Katholik des öffentlichen Lebens auch nach ausführlichem Dialog in skandalösen Aktionen verharrt, halte ich es für notwendig, ihn dazu aufzufordern, dass er nicht darum bittet, die heilige Kommunion zu empfangen.“ Es gehe hier „um eigenen geistiges Wohl, ebenso um den Schutz vieler anderer vor moralischer Verwirrung“. Das schreibt der Pro-Life-Verantwortliche der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Joseph Naumann/Kansas, unter Bezug auf katholische Politiker, die sich für legale Formen der Abtreibung aussprechen. Die US-amerikanische Bischofskonferenz hat den zunächst bei „Catholic News Service“ erschienenen Beitrag eigens auf die USCCB-Homepage geholt.

Der US-Erzbischof sparte nicht mit deutlichen Worten: Die Bemühungen dieser Politiker, „eine solche Gesetzgebung zu unterstützen und sogar zu feiern, werden dazu führen, dass viele weitere ungeborene Kinder getötet und ihre Mütter und Väter geistig und seelisch verletzt werden. Die Befürwortung intrinsisch böser Handlungen wie der Abtreibung ist ein schwerwiegender unmoralischer Akt und zieht schwerwiegende Folgen nach sich.“ Es gehe um die Voraussetzungen zum Begehen einer Todsünde. „Wir können zwar gegen die Handlungen dieser Politiker Einspruch erheben, aber wir können ihre Seelen nicht beurteilen. Gleichzeitig wissen wir allerdings, dass es einen Gerichtstag geben wird. Bewusste und unbußfertige Todsünde gefährdet unsere ewigen Seelen und versetzt uns auf den Weg zur Hölle. Unseren eucharistischen Herrn zu empfangen, während man sich in einem Zustand der Todsünde befindet, wird das ewige Schicksal unserer Seelen nur noch weiter gefährden. Aufrichtige Reue, eine Bekehrung des Herzens und ein ehrlicher Versuch, den durch unsere Sünde verursachten Schaden wiedergutzumachen, sind unerlässlich, um Gottes Barmherzigkeit empfangen zu können.“


Er habe in seiner Rolle als Bischof „die ernste Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Personen, die meiner Seelsorge anvertraut sind, sich der moralischen Schwere und der geistlichen Konsequenzen ihrer Handlungen bewusst sind. Ich habe auch eine ernste Verantwortung, andere Mitglieder meiner Herde vor einer Irreführung durch eine scheinbare Toleranz gegenüber dem skandalösen Verhalten einiger Katholiken im öffentlichen Leben zu schützen.“

Der Erzbischof bat abschließend um das Gebet für jene Katholiken, die sich für legalen Zugang zur Abtreibung einsetzen.

Naumann – und damit die US-amerikanische Bischofskonferenz bezieht damit erneut klare Stellung in der Frage des legalen Zugangs zur Abtreibung. Erst vor kurzem war ein Gesetzentwurf gescheitert, der vorgesehen hatte, dass medizinisches Personal unter Androhung von Gefängnisstrafe dazu verpflichtet würde, lebend geborene Abtreibungsopfer medizinisch zu versorgen. Es stellte sich dann heraus, dass auch Mitglieder der katholischen Kirche unter jenen Stimmen waren, die den Gesetzentwurf zum Scheitern brachten.

Naumann – und damit die US-amerikanische Bischofskonferenz bezieht damit erneut klare Stellung in der Frage des legalen Zugangs zur Abtreibung. Erst vor kurzem war ein Gesetzentwurf gescheitert, der vorgesehen hatte, dass medizinisches Personal unter Androhung von Gefängnisstrafe dazu verpflichtet würde, lebend geborene Abtreibungsopfer medizinisch zu versorgen. Es stellte sich dann heraus, dass auch Mitglieder der katholischen Kirche unter jenen Stimmen waren, die den Gesetzentwurf zum Scheitern brachten. Die katholische Lebensschützerin Obianuju Ekeocha listete auf ihrem Twitterauftritt die Namen aller Politiker auf, die mit „Nein“ gestimmt hatten, darunter auch neun katholische Politiker. Ekeocha schrieb dazu: „Diese neun Katholiken votierten gegen medizinische Behandlung für Babys, die die Abtreibung überlebten. Ich weiß gar nicht mehr, was ich über Katholiken sagen soll, die nicht nur Abtreibung unterstützen, sondern sogar Kindsmord [„Infantizid“] an Abtreibungsüberlebenden. Das Herz der Kirche blutet.“

Link zur Stellungnahme auf der Homepage der US-amerikanischen Bischofskonferenz: Archbishop Naumann: A Concern for Catholics in Public Life



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  2. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  3. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  4. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  5. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  6. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  7. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  8. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  9. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  10. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Kirche im Verfall
  8. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz