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Der Tod eines argentinischen 'Modells' und die katholische Kirche

25. Februar 2019 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen
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Argentinien: Natacha Jaitt wurde tot aufgefunden – Sie hatte den bekannten Politiker und Papst-Freund Gustavo Vera beschuldigt, in Menschenhandel verwickelt zu sein – Jaitt hatte vor einiger Zeit Selbstmord ausgeschlossen


Buenos Aires (kath.net)
Ein mutmaßlicher Selbstmord einer Nobelprostituierten sorgt derzeit in Argentinien für ein Medienecho. Vergangenen Samstag wurde die 41-jährige Natacha Jaitt tot in der argentinischen Stadt Villa La Ñata aufgefunden. Der Tod des "Modells" gilt als höchst brisant, da sie vor einigen Monaten Gustavo Vera in einer bekannten Talkshow öffentlich als Pädophilien bezeichnet hat und ihn beschuldigte, in Menschenhandel verwickelt zu sein. Dies ist aus kirchlicher Sicht deswegen relevant, weil der Politiker als ein enger Freund von Papst Franziskus gehandelt wird und damit auch Franziskus in Bedrängnis bringt. Vera steht übrigens selbst an der Spitze einer Organisation, die sich gegen Menschenhandel engagiert.


Jaitt hatte in der Fernsehsendung auch Papst Franziskus kritisiert, weil dieser den pädophilen Priester P. Grassi während seiner Zeit in Argentinien lange Zeit beschützt hat.

Unklar ist, welche Rolle die Argentinierin wirklich gespielt hat. Laut eigenen Angaben in der Fernsehsendung wurde sie von einem Geheimdienst bezahlt, einige Promis aus Argentinien zu beschatten. Jaitt soll dies bei Vera über ein Jahr lang gemacht haben. Die Polizei untersucht derzeit den Tod. Einen möglichen Selbstmord hatte Jait übrigens unmittelbar nach der Sendung via Twitter ausgeschlossen. In einem Tweet (siehe unten) schrieb sie damals an ihre Follower: "Bitte daran denken: Ich werde nicht Selbstmord begehen. [...] Falls dies daher passiert, habe ich das NICHT getan. Speichert diesen Tweet!"



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