Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Benehmen mit Majestäten
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  9. Ein Moment zum Schämen
  10. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  12. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  13. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  14. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  15. Ein Akt der Demut?

Endlich in Worte fassen

20. Februar 2019 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Fassen wir den Mut und sparen nicht an guten Worten an unsere Mitmenschen. So werden wir auch zu einem Beispiel, wie einfach es ist, Liebe auszuteilen" - Die Jugendkolumne von kath.net - Diese Woche ein Beitrag von Viktoria Samp


Linz (kath.net)
In einem Gespräch mit einer Freundin, mit der ich über zwei Monate zusammenlebte, haben wir uns darüber ausgetauscht, was wir in der gemeinsamen Zeit voneinander gelernt haben. Dem Tag eine Struktur zu geben, früh aufzustehen, häufiger die Initiative zu ergreifen, weniger zu jammern oder problemlos durch den Alltag zu schreiten – das sind nur einige Beispiele dessen, was wir voneinander lernen durften. Es war scheinbar nur ein kurzer Abschnitt unseres Lebens, den wir gemeinsam verbracht haben, aber trotzdem haben wir uns positiv beeinflussen können.

Ich glaube, es ist schön, sich bewusst zu machen, wie sehr uns Menschen bereichern, wie sehr sie in unserem Alltag zu Lehrern und auch Lehrlingen werden können. Wir beobachten und werden beobachtet. Ich denke, daraus folgt auch eine Verantwortung für die Menschen in unserer Umgebung. Ich denke aber auch, dass es wichtig und richtig ist, miteinander zu sprechen, sich zu sagen, was man von dem Anderen lernen durfte und wofür man dankbar ist. Anstatt sich zu beschweren, zu selten gelobt zu werden, ist es doch an der Zeit, dem Anderen zu sagen, wie sehr er uns in unserem Leben bereichert hat. So geben wir nicht nur etwas zurück, sondern erkennen auch unsere Schwächen und unser Potential. Je mehr wir uns dessen bewusst werden, desto weniger lechzen wir nach Anerkennung und werden freier und unabhängiger.


Bei uns waren es nur zwei Monate. Wie viel nehmen wir erst von Menschen mit, die uns über Jahre hinweg begleiten, mit denen wir zahlreiche Erfahrungen teilen? Von Eltern, Großeltern oder Freunden? Nicht nur Mutter-, Vater-, Oma- oder Opatag sind dazu geeignet, diese Dankbarkeit auszudrücken, sondern jeder Montag, Dienstag und sogar Mittwoch kann dazu die perfekte Gelegenheit bieten.

Das Wort besitzt eine großartige Macht und kann den Menschen aufbauen, wie Paulus im Brief an die Epheser schreibt:
„Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, auferbaut und denen, die es hören, Nutzen bringt!“ (Eph 4,29)

Fassen wir den Mut und sparen nicht an guten Worten an unsere Mitmenschen. So werden wir auch zu einem Beispiel, wie einfach es ist, Liebe auszuteilen.

Ich möchte mir in der nächsten Zeit Gedanken machen, was konkret ich durch andere lernen durfte und sie es wissen lassen. Und ich möchte auch Dich dazu ermuntern, Deinen Mitmenschen mit dankbaren Worten zu umgeben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Koper 20. Februar 2019 
 

Gute Worte an unsere Mitmenschen

Dieser sehr viel Zuversicht ausstrahlende Beitrag hat mich sehr berührt.Ich hoffe, daß ich den Gedanken wenigstens gelegentlich umsetzen kann.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  2. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  3. Brennt dein Herz noch für Gott?
  4. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  5. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  6. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  7. Gnade in jedem Augenblick
  8. Die Sehnsucht Christi nach dir
  9. Gerufen, das Blut Christi zu lieben
  10. Große Veränderung beginnt von kleinen Fortschritten






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  5. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  8. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  11. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  12. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  13. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  14. Völliger Realitätsverlust bei deutscher Ministerin
  15. Ein Moment zum Schämen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz