Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  13. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  14. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  15. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

Papst: Wer bei Menschenhandel wegschaut, macht sich schuldig

8. Februar 2019 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus fordert in Videobotschaft mehr Engagement im Kampf gegen Menschenhandel - Mit VIDEO


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Mehr Engagement im Kampf gegen Menschenhandel hat Papst Franziskus gefordert. Wer angesichts des Problems seine Hände in Unschuld wasche, sei "Komplize dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit", sagt er in einer am Donnerstag im Vatikan vorgestellten Videobotschaft. Auch heute gebe es noch Sklaverei auf der Welt, "so viel oder vielleicht sogar mehr als früher". Das Gebetsanliegen des Papstes für den Monat Februar widmet sich dem Thema Menschenhandel. Am Freitag begeht die katholische Kirche ihren Weltgebetstag gegen Menschenhandel.

In dem knapp einminütigen Video sind überfüllte Flüchtlingsboote und Kindersklaven zu sehen. Dazu verliest der Papst sein Gebetsanliegen: "Beten wir darum, dass alle, die dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution zum Opfer gefallen sind, mit offenen Armen in unserer Gesellschaft aufgenommen werden."


Der Staat müsse die Menschen vor Sklaverei schützen, forderte der Jesuit Michael Czerny von der Vatikanbehörde für Migration und Flüchtlinge bei einer Pressekonferenz im Vatikan. Bisher gebe es keine große Anstrengungen zur Strafverfolgung. "Wir können etwas tun und wir müssen etwas tun", so die Ordensschwester Gabriella Bottani. Sie rief dazu auf, gemeinsam mit dem Papst für ein Ende des Menschenhandels zu beten. Die Comboni-Missionarin ist Koordinatorin der Organisation Talitha Kum, einem internationalen Netzwerk von Ordensfrauen gegen Menschenhandel, das den Welttag zu dem Thema koordiniert.

Papst Franziskus hatte 2015 einen internationalen Gebetstag gegen Menschenhandel ausgerufen, der jährlich am 8. Februar weltweit von Katholiken begangen werden soll. Damit will die Kirche gegen die global wachsenden Verbrechen der modernen Sklaverei mobilisieren.

Der 8. Februar ist der Gedenktag der heiligen Josephine Bakhita (ca. 1869-1947). Die Sudanesin wurde als Mädchen in die Sklaverei verschleppt und später befreit. Nach ihrer Bekehrung zum Christentum schloss sie sich dem Orden der Canossa-Schwestern an und wirkte bis zu ihrem Tod am 8. Februar in Italien.

Das internationale Netzwerk der Ordensfrauen gegen Menschenhandel, Talitha Kum, wurde 2009 gegründet. Es ist laut eigenen Angaben in 77 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Dem Netzwerk gehören mehr als 2000 Mitglieder an, die meisten sind Ordensfrauen.

Gebetsanliegen des Papstes Februar 2019: Für die Opfer des Menschenhandels


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  9. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  14. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  15. Gott schütze Venezuela!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz