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Ein Meilenstein des Dialogs der katholischen Kirche mit dem Islam

5. Februar 2019 in Aktuelles, 51 Lesermeinungen
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Papst Franziskus beendet seinen historischen Arabienbesuch mit einer Messe - Die gemeinsame Erklärung war für arabische Verhältnisse so brisant, dass ihre Veröffentlichung im Vorfeld nicht angekündigt wurde - Korrespondentenbericht von Roland Juchem


Abu Dhabi(kath.net/KAP) 120.000 Teilnehmer aus 100 Nationen, darunter 4.000 Muslime: Die Messe, die Papst Franziskus am Dienstagmorgen im Stadion von Abu Dhabi feierte, ist die praktische Seite dessen, was er am Vorabend gemeinsam mit dem Großimam der Kairoer Al-Azhar-Moschee, Ahmad al-Tayyeb, in einem wegweisenden Dokument über "Menschliche Brüderlichkeit" erklärte und gelobte: Geschwisterlichkeit, Pluralität und gelebter Glaube in friedlichen Miteinander der Kinder des einen Schöpfers.

Dieses religiöse Dokument hat insbesondere in diesem Teil der Welt enorme politische Bedeutung. So klar, wie der Großimam und der Papst für Religionsfreiheit, Frauenrechte und Nachhaltigkeit werben, so deutlich, wie sie jegliche Gewalt und Extremismus im Namen Gottes, aber auch religionsfeindlichen Säkularismus und amoralischen Individualismus verurteilen, will das nicht jeder Machthaber oder traditionalistische Prediger hören, schon gar nicht, aber auch nicht nur im Nahen Osten.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) geben sich als Förderer und Schützer von Toleranz und Dialog - auch in Abgrenzung zum großen Nachbarn Saudi-Arabien. So haben die Emirate nicht nur kostenlos das Zayed-Sportstadion für die Papstmesse zur Verfügung gestellt. Auch für die zweitägige interreligiöse Konferenz über "Human Fraternity" scheute man weder Kosten noch Mühen und rührte kräftig die Werbetrommel für das, wie es hieß, "historische Treffen der beiden wichtigsten religiösen Führer der Welt".


"Bruder und guter Freund" - so nennen sich Franziskus und al-Tayyeb gegenseitig. Der Ägypter weicht in den zwei Tagen kaum von der Seite des Papstes. Es ist ihre insgesamt fünfte Begegnung. In seiner Rede fordert al-Tayyeb, Christen müssten in der Region volle Bürgerrechte haben. Dafür erhält er ebenso Applaus wie für seine Kritik an westlichen Zerrbildern von Muslimen.

Der Papst kritisiert in seiner anschließenden Rede scharf Krieg und Wettrüsten in der Region, lobt aber die Emirate für die Gewährung von Kultusfreiheit. Dennoch, so Franziskus: Wahre Religionsfreiheit beschränke sich "nicht nur auf die freie Ausübung der Religion, sondern sieht im anderen wirklich einen Bruder und eine Schwester ... derselben Menschheit, denen Gott Freiheit gewährt."

Am Abend des ersten Tages bekommen beide den "Human Fraternity Award" überreicht, gestiftet von Abu Dhabis Herrscherfamilie, der Zayed-Dynastie. Während sanfte Musik und Weihrauchduft die kleine Arena vor dem Denkmal des Staatsgründers durchziehen und Papierschnipsel herabregnen, unterzeichnen das Oberhaupt der katholischen Kirche und der Vorsteher der wichtigsten Lehrautorität des sunnitischen Islam ihr gemeinsame Erklärung.

Die ist so brisant - zumindest in dieser Region -, dass ihre Veröffentlichung im Vorfeld nicht angekündigt wurde. Ihre Unterzeichnung sollte keinesfalls durch irgendeine politische Einflussnahme gefährdet werden. Gemeinsam wie auch jeweils in ihren Glaubensgemeinschaften wollen Papst und Großimam Frieden, Dialog, Toleranz und echte Frömmigkeit fördern, jeder Instrumentalisierung von Religion für Hass und Gewalt entgegenwirken und für gleiche Rechte für alle eintreten.

"Eine Gerechtigkeit, die nur für Familienmitglieder, Landsleute und Gläubige desselben Glaubens gilt, ist eine hinkende Gerechtigkeit; sie ist verschleierte Ungerechtigkeit", so hatte der Papst in seiner Rede am Montagabend gewarnt. Selbst in den toleranten Emiraten genießen Nichtmuslime zwar Kultus-, aber keine Religionsfreiheit. Jeder Gläubige darf seine Religion ausüben, viele in offiziellen Kirchen und Tempeln, andere - mangels Platz - in angemieteten Hotelkonferenzräumen.

Mission und Seelsorge unter den "Anderen" sind verboten. Für Muslime, die ihrer Religion den Rücken kehren, gilt offiziell noch die Todesstrafe. "Sie haben viel Lobenswertes erreicht - aber das alles lässt sich noch verbessern", so ließe sich die die höfliche, aber bestimmte Bilanz des hohen Gastes resümieren.

Ging es am Montag um den interreligiösen Dialog, so galt der Dienstagvormittag den Christen im Nahen Osten. Bei der Messe mit Zehntausenden Menschen im Stadion und weiteren Zehntausenden davor spendete Franziskus den Christen in Arabien Trost, die aus mehr als 100 verschiedenen Volksgruppen und Ländern kommend fern ihrer Heimat leben. Er machte ihnen Mut und dankte, dass sie ihren Glauben so leben, wie es in dem am Vorabend unterzeichneten Dokument beschrieben ist.

Dies entspreche auch dem Geist der Bergpredigt, so der Papst in seiner Predigt - anders als es die Maßstäbe dieser Welt vorgäben, nach denen die Reichen, Mächtigen, Erfolgreichen selig seien und von den Massen bejubelt würden. Er fordert dazu auf, zu "dienen statt bedient zu werden". Für die Zehntausenden Fremden, die in Arabien als Arbeiter und Bedienstete schaffen und überall mit den großformatigen Bildern der örtlichen Emire konfrontiert sind, hört sich das noch einmal anders an.

Mit dem bislang größten christlichen Gottesdienst auf arabischem Boden wurden die Christen in der islamischen Welt ins Licht der Weltöffentlichkeit gerückt. Mit der von Franziskus und al-Tayyeb unterzeichneten Erklärung haben die katholische Kirche und die höchste Lehrautorität des sunnitischen Islam einen Meilenstein gesetzt, hinter den Christen und Muslime nicht mehr so leicht zurückkönnen.

Video der Messe in Abu Dhabi


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Mmh 9. Februar 2019 
 

War das nicht auch sein Sprüchlein nach AL?

Sinngemäß: Ich hatte Bedenken bei einem Satz, aber ein großer Theologe hat mir erklärt, das steht wörtlich so in den Dokumenten des zweiten Vatikanums.


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 lesa 6. Februar 2019 

@Fatima: "Deutsche Sprache - schwere Sprache" ...


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 Fatima 1713 6. Februar 2019 
 

@lesa

Ja, man weiß nicht genau, welchen Satz er meint, man kann es nur vermuten. Wie so oft, drückt er sich etwas kryptisch aus. Es wäre besser, wenn er klarer und deutlicher sprechen würde.


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 Bonifaz2010 6. Februar 2019 
 

Wieso hat Gott eigentlich den Kult um das "Goldene Kalb" bestraft, wenn er die Vielfalt der Religionen will?


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 lesa 6. Februar 2019 

Auf wen hört er?

@Fatima: Danke für die Information. Wir wissen zwar nicht hundertprozentig, ob es sich um diesen Satz (Vielfalt der Geschlechter) handelt. Aber die Befürchtung wird genährt, dass der Papst von falschen Belehrungen geblendet wird.


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 Fatima 1713 6. Februar 2019 
 

Ich korrigiere mich

Papst Franziskus sagt, er habe den Text lesen LASSEN. Bei einer Passage kamen ihm Zweifel; er wusste also was drin steht.


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 griasdigott 6. Februar 2019 

@Kirchental

Liebe @Kirchental,
danke für Ihren Hinweis. Ich hatte tatsächlich überlesen, dass da auch Vielfalt der Geschlechter steht. Natürlich stimme ich Ihnen da voll zu!

Wäre auch sehr interessant, wie die muslimische Welt zu der Erklärung steht.
Weiss jemand da etwas?

Interssant fand ich, dass auf verschiedenen katholischen Internetforen neue Kommentoren aufgetaucht sind, die diese Erklärung vehement zu verteidigen suchten.

Im Flugzeuginterview bestätigte selbst Papst Franziskus, dass er bei einem Satz Zweifel angemeldet hatte und sich belehren lassen musste. Musste?

Wäre jetzt interessant, wer das war. Auch Theologen kommen ja zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

Aber, wie ich weiter unten schon schrieb, ich bleibe bei dem, was ich gelernt habe.
Bibel, KKK.


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 lesa 6. Februar 2019 

Saubere Begrifflichkeit weil nur die Wahrheit Freundschaft stiftet

@Nazareth: Zustimmung. Aber "Kirche in Not" ist Gott sei Dank immer begrifflich sauber. Gerade darin liegt vielleicht seine große Wirksamkeit, bzw. deren Grundlage.


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 Wunderer 6. Februar 2019 
 

Nur die Wahrheit macht frei

Der Allmächtige hat nach seinem Ebenbild Mann und Frau geschaffen. Das ist keine VIELFALT der "Geschlechter". Das hat mit Vielfalt nicht zu tun, sondern mit "Einfalt" in Zwei; so wie Gott selber Eins ist in Drei und Drei in Eins- und das ist ein Geheimnis.
Tiere und Pflanzen und Sterne sind in Vielfalt geschaffen, aber nicht der Mensch.

Auch gab es ursprünglich EINE gemeinsame Sprache, eine "Rasse" und ein gemeinsames Verstehen, was durch den Turmbau zu Babel aber alles zunichte gemacht worden war. Beim Pfingstereignis ist das aber grundsätzlich vom Allmächtigen revidiert worden. Jetzt können alle wieder Eine gemeinsame Sprache reden, wenn sie an Jesus Christus glauben- und dieser Glaube ist die allein selig- und heilmachende "Religion".

Auch die Moslems lehnen diese Erklärung aus ihrer Glaubenssicht vollkommen ab. Das Ganze ist PR, wenn`s nicht so traurig verführerisch falsch wäre.
Und: eine solche Erklärung würde zudem kein jüdischer Rabbi oder Gelehrter offiziell unterschreiben.


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 nazareth 6. Februar 2019 
 

Pfarrer James Channan "Kirche in Not" Pakistan

sprach er über die Auswirkungen der Blasphemiegesetze. Kirche in Not zeigt uns was Sinn macht vor Ort: "Wir wollen zeigen, dass die verschiedenen Religionen keine Angst voreinander zu haben brauchen. Im Friedenzentrum in Lahore sind viele muslimische Geistliche, darunter der Großimam der zweitgrößten Moschee Pakistans, fester Bestandteil unseres Programms und enge Freunde. Ich bin überzeugt, dass eine gute und friedliche Zukunft im Dialog zwischen Christen und Muslimen begründet liegt." Das ist ein Bericht eines Priesters aus Pakistan der für unsere christlichen Geschwister in Pakistan kämpft. Weiten wir unseren Horizont auf die rechte Weise ohne Angst und unterstützen wir die gnadenvolle Ausbreitung des Reiches Gottes auf jede Art.Die Unterstützung von KIRCHE IN NOT trägt immens dazu bei, dass die Kirche in Pakistan den Glauben verkünden und den Dialog fortsetzen kann


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 nazareth 6. Februar 2019 
 

Begegnung ist wichtig

Ich glaube nicht,dass wir Angst haben müssen,wenn wir mit andren Religionen reden und Verständigung suchen. Wenn wir dabei das Kreuz nicht ablegen.Denn Menschen guten Willens und des Friedens gibt es überall und die will der Herr einen und sammeln,das ist auch ein Auftrag.Begegnung und Gespräch ist per se keine Anbiederung sondern Gottes Wille.Das hat auch der hl. Franziskus so gesehen.Bekehrt werden Menschen durch Gnade, den Weg dorthin bahnt Gott nach individueller Kenntnis des Menschen,der offenen Herzenstüren. Das kann ein Mensch,ein Wort-oder Gottesdienst,ein Buch,ein Film,ein Naturerlebnis,oder auch eine Krankheit oder weiß(eben)Gott was sein."Ich habe Dich unter dem Feigenbaum gesehen"sagt er zu Nathanael.Das,was er intimst zu Gott gesprochen hatte,unter dem Feigenbaum, davon hatte Jesus Kenntnis. Das überzeugte den geradlinigen Nathanael,er war tief getroffen. Pseudoökumene wie geschehen in Mailand, wo man man mit einer Pastorin Messe feiert ist abzulehnen,weil kontraproduktiv.


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 lesa 6. Februar 2019 

Nicht offenbaraungsgemäß

"The pluralism and the diversity of religions, colour, sex, race and language are willed by God in His wisdom, through which He created human beings. This divine wisdom is the source from which the right to freedom of belief and the freedom to be different derives. Therefore, the fact that people are forced to adhere to a certain religion or culture must be rejected, as too the imposition of a cultural way of life that others do not accept".
Dieser Text (ideologisches Allerweltrasenmähergeschwurbel) dürfte nicht aus der Feder von Papst Franziskus stammen. Hätte er ihn doch vorher durchgelesen!
Der Papst hat die Gendertheorie schließlich als dämonisch bezeichnet und würde nie das gottlose Geschwafel von der "Vielfalt der Geschlechter" bedienen.


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 hape 6. Februar 2019 

Katzenfrühstück

Wollen wir spielen, fragte die Maus die Katze. Gerne, sagte die Katze. Denn sie hatte noch nicht gefrühstückt.

Gestern hörte ich auf Radio Horeb einen Christen, der in den VAE lebt. Begeistert erzählte er, wir dürfen sogar taufen. Dann schränkt er ein: nur Hindus, Buddhisten, Juden und Atheisten. Muslime zu taufen, sei streng verboten.

Ein Dogma des interreligiösen Dialoges lautet: wir haben alle den glei­chen Gott. – Das stimmt. Verschwiegen wird aber, dass es sehr ver­schie­den ist, was sich jeder dar­un­ter vor­stellt. Was sich Muslime darunter vorstellen, steht auf der Stirn­seite der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem: „Gott hat kei­nen Sohn.“ Solange das da steht, kann der Dialog zwischen Muslimen und Christen lediglich eine Waffenruhe herbeiführen. Immerhin. Jedoch bleibt der Auftrag Mohammeds zum Dschihad trotzdem bestehen.


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 Steve Acker 6. Februar 2019 
 

Dungauer - Sie haben recht

Islam ist nicht reformierbar.

einer der zahlreichen Drohbriefe die Seyran Ates, Gründerin der liberalen Moschee in Berlin erhielt, enthielt folgenden Satz, der im Grunde sehr gut, das Selbstverständnis der Moslems ausdrückt.
"Der Islam ist nicht reformierbar, denn er ist perfekt",.


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 siebenschlaefer 5. Februar 2019 
 

Zählen die Worte Christi eigentlich gar nichts mehr???

"KEINER GELANGT ZUM VATER AUSSER DURCH MICH."

Ich jedenfalls glaube das ganz fest, und deshalb ist "F." bei mir so etwas von unten durch, mehr geht es gar nicht. Was ist das eigentlich für ein Mensch, der die Beliebigkeit zu seinem Regierungsprogramm gemacht hat?


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 wedlerg 5. Februar 2019 
 

Dürfte der Tiefpunkt sein

Der Papst hat auf dem Rückflug bestätigt, dass die Erklärung nach Meinung seiner Theologen im Vatikan vom 2.Vatikanum gedeckt sei und er sich von niemandem instrumentalisieren lasse.

D.h. er hat den Satz gelesen oder lesen lassen und ihn für gut befunden oder befinden lassen. IN Nostra aetate steht natürlich weder zum gottgewollten Pluralismus der Religionen etwas noch zum Pluralismus der Geschlechter.

Man stelle sich vor, Gott habe die nationaldeutsche Kirche im dritten Reich gewollt oder den wahabitischen Islam des IS. Wer solch einen Unsinn unterschreibt, beleidigt Opfer und Gott gleichermaßen.


Für ein bisserl Applaus der Presse den Glauben verleugnen, ist schon ein markanter Tiefpunkt dieses Pontifikats.

Ich denke, der Satz war nicht nötig. Aber er war gewollt. Die Absicht dahinter zählt.


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 Tonika 5. Februar 2019 
 

Gott wollte also Baalskulte, Opferkult der Azteken, Kastensystem im Hinduismus

Franziskus behauptet, dass Gott in seiner Weisheit Pluralismus, Vielfalt der Religionen will.

Im Umkehrschluss wollte Gott auch, dass die Kanaaniter an Baal glaubten und ihm Kinder als Opfer darboten.

Damit sagt der Papst, dass die Religion der Azteken, die verlangt, dass Menschen lebendig das Herz herausgerissen werden musst um die Götter zu befriedigen, gottgewollt ist.

Im Hinduismus gibt es keine Gleichheit der Menschen, sondern Kastensysteme wo es eine ganze Gruppe, Millionen von Menschen als Unberührbare gelten.
Im Hinduismus wird Karma gelehrt und ein Mensch der leidet darf nicht geholfen werden, da er sein Karma abtragen muss.

Franziskus kann nicht sagen, Gott will nichtchristliche Religionen um dann den anderen Religionen einen christlichen Anstrich zu geben. Er kann nicht selbst bestimmen, was diese Religionen über Gewalt oder Gleichheit der Menschen zu denken und zu lehren haben.Wenn der Papst sagt Gott will Hinduismus, dann will Gott Karma statt Nächstenliebe.


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 lakota 5. Februar 2019 
 

@BetenderBeter

Der Papst soll aber seine Brüder stärken, er soll der Fels sein für die Gläubigen, der Garant für die unverfälschte Lehre. Und P.Franziskus stiftet nur Verwirrung. Ist Ihnen das egal?


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 Tonika 5. Februar 2019 
 

Jesus und die Bibel widersprechen den Papst. Evangelium statt religiöser Pluralismus.

Gott tolerierte die vielen Religionen, Kulte ABER HAT SIE NIE GEWOLLT.
Apg. 17, 16 34...dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.... Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht...Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er richten will den Erdkreis mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat...
und Jesus sagt in Mark 16,15:
Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. 16 Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.


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 laudeturJC 5. Februar 2019 

@Stefan Fleischer

„3. Das wesentliche Ziel des Lebens ist es, glücklich und mit sich selbst im Reinen zu sein.
Irre ich mich, oder gehen die Aussagen unseres Heiligen Vater irgendwie in diese Richtung?“

Dies sind in etwa seine Aussagen, aber nicht die des christlichen=katholischen Glaubens. Das Ziel des Lebens ist es, Gott zu lieben und einmal in sein Reich zu gelangen. „glücklich“ oder „im Reinen“ etc. sind dazu nur relativ zu sehen...


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 Zeitzeuge 5. Februar 2019 
 

"Pluralismus der Religionen, von Gott gewollt" Quellensichtung

Falls die Aussage so stimmt, wäre sie absolut unvereinbar mit dem kath. Glauben!

Bei Recherchen stieß ich auf

Pater Jacques Dupuis SJ(1923-2004), ein belgischer
Jesuit, der in Rom lehrte.

Ein Buch von ihm lautete:

Auf dem Weg zu einer christlichen Theologie des religiösen Pluralismus

Darin soll er den Pluralismus der Religionen als "gottgewollt" bezeichnent
haben.
Quelle: S. Leimgruber: Unser Gott-Euer
Gott, S. 58


Am 24.01.2001 erliess Kardinal Ratzinger
v.d. Glaubenskongeration eine sog. Notification mit Approbation Papst Joh.-Paul II., eine Warnung vor Irrtümern
dieses Buches, die bei Neuauflagen hinzugefügt werden sollte. Der Jesuit wurde aber leider nicht weiter diszipliniert, wie so oft seit 50 Jahren!

Wichtig für die unannehmbare Textpassage
ist der amtl. Text, hier wiegt jedes Wort, der mir nicht bekannt ist, wäre er
traurigerweise authentisch, könnte P. Dupuis posthum mit dafür Pate gestanden haben.

Allein den Betern kann es noch gelingen!


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 Thalelaios 5. Februar 2019 
 

Hier präsentiere ich aus dem skandalösen Originaldokument die entscheidende Passage,

es soll sich jeder selbst ein Bild machen - für mich als gläubigen Katholiken jedenfalls ist es reine Häresie, in dieser Weise von "Gottes Willen" zu sprechen, die Hl. Schrift, die Kirchenväter und die Tradition der Kirche lehren das exakte Gegenteil:

"The pluralism and the diversity of religions, colour, sex, race and language are willed by God in His wisdom, through which He created human beings. This divine wisdom is the source from which the right to freedom of belief and the freedom to be different derives. Therefore, the fact that people are forced to adhere to a certain religion or culture must be rejected, as too the imposition of a cultural way of life that others do not accept".


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 Dungauer 5. Februar 2019 
 

Der Islam ist nicht reformierbar

Der Papst hat sich wohl vergeblich um den Islam bemueht, auch das Treffen in Assisi damals hat nichts zum besseren Verhaeltnis der Religionen beitragen koennen. Im Koran steht, die Muslime seien von Allah zur Weltherrschaft berufen und daran wird weltweit gearbei-tet. Gewalt gegen Unglaeubige gilt als von Allah gewollt, die Trennung von Politik und Religion wird strikt abge-lehnt, auch die Menschenrechte werden als "westlich" verworfen. Angestrebt wird ein Kalifat, der Kalif ist in Person oberster Herrscher und Geist-licher. Man koennte noch lange fortfah-ren, mit der Sklaverei,Kinderehen, Zwangsheiraten und Ehrenmorden.
Also auch ein Papst wird an diesem tota-litaeren System nichts aendern koennen.
Man sollte viel staerker auf die Christenverfolgungen in allen muslimischen Laendern hinweisen. In Westeuropa wird der Islam in ein paar Generationen dominant sein.
Was da oben ueber Freimaurerei zu lesen
steht, entbehrt jeder Grundlage.
Schon seltsam.


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  5. Februar 2019 
 

Unterwerfung

Ganz ehrlich, mich gruselt es bei diesen Bildern und solchen Texten ... Natürlich muss man in dieser Welt versuchen, friedlich zusammen (besser: nebeneinander) zu leben, aber diese Art wirkt auf mich sehr anbiederisch, um nicht zu sagen devot.Hat der Papst schon mal etwas von "taqqia" gehört? Vor allem aber sollte er das Evangelium kennen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!" sagt der Herr. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Paulus oder Petrus (ist nicht der Papst sein Nachfolger?)vor anderen Religionen so gekuscht hätten!


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 BetenderBeter 5. Februar 2019 
 

@lakota: Ich bin kein Theologe und ehrlich gesagt ist es für mein persönliches Katholischsein auch gar nicht so wichtig, wie diese Stelle jene oder jene oder der Papst deuten. Ich habe auch nicht das Gefühl, im Himmel einen Bonus zu bekommen, wenn ich mir darüber den Kopf zerbreche. Eine guten Katholiken zeichnet aus, Gott zu ehren, zu beten, die Hl. Messe zu besuchen, zu beichten und ein guter, ehrlicher und gewissenhafter Mensch zu sein. Alles andere überlasse ich den Gelehrten, weil mich das Kopfzerbrechen darüber, das Ärgern und auch das Schlechtreden über andere nicht näher zu Gott bringt. Oder meinen Sie, dass, wenn manche hier den Papst als Freimaurer bezeichnen, dies der Ehre Gottes dient? Dass es sie in ihrem Glauben stärkt?


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 Wynfried 5. Februar 2019 

Das ist nicht mehr katholisch!

"Wenn (all) das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe."
Lk 21, 28


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 Gesualdo 5. Februar 2019 
 

Mal ganz ernstgemeint:

Ich würde mir wünschen, wenn sich hier einige der hochbegabten Rechtgläubigen zusammentun und eine "gemeinsame Erklärung" sowie einen Text für eine Papstmesse verfassen, wie Sie nach Ihrer Meinung angemessen gewesen wären.
Ich bin wirklich gespannt!


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 Nazarene 5. Februar 2019 
 

BeternderBeter

Haben Sie noch nicht gehört, dass der Vatikan seit einigen Jahren von Freimaurern unterwandert ist? Es ist leider nicht mehr alles wo katholisch drauf steht auch katholisch.


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 Stefan Fleischer 5. Februar 2019 

Korrigenda

Es muss natürlich
MORALISTISCH-therapeutischer Deiusmus
heissen


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 jaeger 5. Februar 2019 
 

Brüderlichkeit

Zunächst ist es von bemerkenswerter Ironie, dass die gleichen Medien, die uns heute ständig zu angeblich geschlechtergerechter Sprache anhalten, ausgerechnet eine Erklärung der "Brüderlichkeit" bejubeln, also das ethische Leitbild eines elitistischen Männerbundes, der sich nach einem Beruf benennt, für den ich noch keine Forderungen nach Frauenquote vernommen habe. Richtig ist, dass diese „Brüderlichkeit“ nichts anderes meint als eine Aufhebung der Religionen in einen weltumspannenden Ethos der Unterschiedslosigkeit. Doch damit wird von denen, die sonst stets die Unterscheidung einfordern, zugleich der Anspruch aufgegeben, um die Wahrheit zu ringen, ja die Frage nach der Wahrheit wird selbst zum blasphemischen Tabu, denn wer es wagt, sie zu beantworten, würde ja damit zugleich dem Bruder die Wahrheit absprechen. Ohne Wahrheit ist aber alles nichts. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Erklärung offensichtlich um ein maurerisch inspiriertes Manifest. Die Zeichen verdichten sich…


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 Stefan Fleischer 5. Februar 2019 

Moralisch-therapeutische Deismus?

Der moralisch-therapeutische Deismus lehrt:
1. Es gibt einen Gott, der die Welt geschaffen hat und in Ordnung hält und über das menschliche Leben auf der Erde wacht.
2. Gott will, dass die Leute gut sind und nett und fair miteinander umgehen, wie es die Bibel und die meisten Weltreligionen lehren.
3. Das wesentliche Ziel des Lebens ist es, glücklich und mit sich selbst im Reinen zu sein.
Irre ich mich, oder gehen die Aussagen unseres Heiligen Vater irgendwie in diese Richtung?


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 BetenderBeter 5. Februar 2019 
 

Papst und Bibel

@lakota: Meinen Sie wirklich, dass der Papst die Bibel nicht kennt oder sie falsch auslegt? Jetzt nehmen Sie sich aber wirklich etwas zu wichtig.


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 Nazarene 5. Februar 2019 
 

@BetenderBeter

SIE müssen ja niemanden kritisieren, aber gestehen Sie doch anderen zu, sich Gedanken zu machen. Dass Gott in (auch noch) Seiner Weisheit eine Vielfalt von Religionen gewollt hat, paßt eben einfach nicht zu dem was in der Bibel steht, wie lakota auch schreibt.

Wie oft hat dann Gott im Alten Testament sein geliebtes Volk bestraft, nachdem sie fremden Göttern gehuldigt haben? Hat ER nicht gesagt, du sollst neben mir keine anderen Götter haben? Andere Religionen haben doch fremde Götter.


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 Diadochus 5. Februar 2019 
 

@BetenderBeter

Über die "Vielfalt der Religionen" möchte ich jetzt nicht mit Ihnen streiten. Eines möchte ich hier aber bedenken. Es wird immer schwieriger, die Geister zu unterscheiden. Wir stolpern im guten Glauben immer mehr über Sätze, die nicht eindeutig sind, die wir nicht mit dem erlernten Glauben in Verbindung bringen können. Wir können uns auf die Vorgaben von Theologen nicht mehr vorbehaltlos verlassen, so auch hier - selbst auf Verlautbarungen, die aus dem Vatikan kommen. Ich sehe es wie @griasdigott, es ist freimaurerisches Gedankengut. Seien wir wachsam gegenüber allem, was da aufgetischt wird.


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 Gesualdo 5. Februar 2019 
 

Gab es da nicht mal einen Papst...

...der den Koran küsste, und heute als Heiliger verehrt wird?
(zu Recht!, freilich nicht wegen dieser Geste.)


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 Kirchental 5. Februar 2019 

Vielfalt

Wenn ich mich einklinken darf,
liebe @griasdigott und @lakota,

Da ich mich dieses Jahr in einer Fortbildung belehren lassen durfte, die Existenz von über 4000 (!) Geschlechtern sei wissenschaftlich bewiesen und unbestritten,

störe ich mich an der gottgewollten Vielfalt (!) der Geschlechter ebenso wie an der Vielfalt der Religionen.

In diesem Fall wundere ich mich sogar, dass dieser Blödsinn von islamischer Seite unterzeichnet wurde?


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 Herbstlicht 5. Februar 2019 
 

Daß bei all den Zerwürfnissen unserer Welt Franziskus Völkerverbindendes gesagt hat, ist schon wichtig und finde dies daher völlig in Ordnung.

Allerdings, die Berichterstattung (z.B. im DLF) war so umfassend und bejubelnd, dass ich vermute, Franziskus wurde in der Öffentlichkeit mehr als Politiker denn als Papst wahrgenommen.
Denn man kann ja wirklich nicht behaupten, dass die Kirche üblicherweise viel Raum in der Berichterstattung einnimmt.
Höchstens dann, wenn wieder Negatives über sie zu vermelden ist oder acht öffentliche Personen, die alle als Theologen bezeichnet werden, einen Brief an Kardinal Marx senden.


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 BetenderBeter 5. Februar 2019 
 

Der Glaube hilft

@lakota und @griasdigott: Ich weiß nicht, ob Sie Recht haben. Für Sie mag das alles logisch klingen, wenngleich Glaube und Logik zwei paar Stiefel sind. Ich jedenfalls käme jetzt nicht auf die Idee, mich vor Papst Franziskus oder Papst Johannes Paul II. aufzubauen und ihn zu belehren, was rechtgläubig ist und was nicht. Wer bin ich denn? Da nehme ich mich gern zurück und vertraue darauf, dass beide mit der Kraft des Heiligen Geistes in ihr Amt gerufen wurden, ebenso Benedikt XVI.
Abgesehen davon ist es auch für meinen persönlichen Glauben gar nicht wichtig, ob andere Leute was anderes glauben. Ich bin von meinem Glauben überzeugt, dass er wahr ist – und diesen Glauben lasse ich mir nicht nehmen. Ganz im Gegenteil: Ich erzähle anderen davon. Wenn es sie interessiert, prima, wenn nicht, auch nicht so tragisch.
Anstatt dem Papst Belehrungen zukommen zu lassen, halte ich es lieber mit dem persönlichen Gebet. Das ist viel effektiver, glauben Sie mir.


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 Zeitzeuge 5. Februar 2019 
 

Bzgl. der Lage der Christen, besonders der getauften

Muslime habe ich hier bereits auf

Opendoors.de

aufmerksam gemacht, dort wird die alltägliche Realität beschrieben- jenseits aller Wunschvor-
stellungen!

Lt. opendoors.de vom 23.0.16

hat der "Bruder und gute Freund" des Hl. Vaters gefordert, wer den Islam verläßt, hat die Todesstrafe verdient!

Vielleicht hat er ja seine Meinung geändert?

Bzgl. der "pluralistischen Religionstheologie", die hoffentlich nicht vom Papst vertreten wird, das
Zitat müsste genau verifiziert werden,
verw. ich auf

Dominus Jesus über die Einzigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi und der Kirche v, 6.8.2000

Buch z. Thema:

Ivo Höllhuber: Auferstehung der Wahrheit aus dem Nebel des modernen
Agnostizismus

Lehramtstreu u. genau:

Prof.Dr. Joseph Schumacher:

Ausserhalb der Kirche kein Heil?

so online abrufbar!

Es wäre blasphemisch,Religionen, die Irrtümer enthalten und die Kirche Jesu Christi, des einzigen
Heilsmittlers, verfolgen, als im Willen Gottes verankert zu bezeichnen!


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 griasdigott 5. Februar 2019 

@Betender Beter: Jesus Christus nachfolgen

Als gläubige einfache röm-katholische Christin bleibe ich bei dem, was ich gelernt habe. Die heilige Schrift und der KKK sind Leitschnur, Wegweisung. Der Heilige Geist ist bei jedem Gefirmten, der Ihn gläubig anruft. Jesus Christus ist der einzige Weg zum Vater. Macht alle Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie und lehrt sie meine Gebote halten - so spricht unser Herr und Gott, Jesus, der Messias. Ein anderes Evangelium werde ich nicht annehmen und käme es von Engeln, so spricht auch Paulus.

Übrigens war auch Papst Benedikt wegen dem gemeinsamen Gebet in Assisi voll Sorge, dass die Menschen das als Gleichmacherei verstehen könnten. Alles gleich gültig? Dann auch gleichgültig!

@wedlberg, Sie haben schon recht, Ziel der Freimaurer ist wohl eher die One-World-Religion. Ich hatte noch den Satz im Kopf: Unser Nachname ist Freimaurer, unsere Vornamen sind Katholisch, Evangelisch, Islam usw. So ungefähr hieß das, nur aus dem Gedächtnis.


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 Nazarene 5. Februar 2019 
 

@wedlberg

Nein, die Freimaurer wollen keine Religionen, deswegen ist ihr Plan ja auch die "Einheitsreligion" - die natürlich keine mehr ist.


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 Nazarene 5. Februar 2019 
 

Vielfalt der Religionen von Gott gewollt

@BetenderBeter - Sorry, aber da wir ja glauben, dass wir alleine durch den Glauben an Jesus und seine Erlösung zum Heil gelangen, ist für mich die Aussage, dass die Vielfalt der Religionen von Gott gewollt ist, Häresie - auch wenn ich nicht der Papst bin!!


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 wedlerg 5. Februar 2019 
 

Lächerlich in der PR und inhaltsleer im Text

Das ganze als Meilenstein des Dialogs der katholischen Kirche mit dem Islam zu feiern, ist absolut lächerlich.

Die Emirate dürften das einzige islamische Land sein, das an einem Dialog (in geringen Maßen) bereit ist. Natürlich ist die politische Agenda von PF so gestrickt, dass er sich als Völker- und Glaubens-verbindenden Staatsmann feiern lässt. In diesem Kontext auch das diplomatische Geschwurbel mit der angeblichen Weisheit Gottes, "die Vielfalt der Religionen" zu wollen.

Über so viel Inhaltsleere muss man nicht groß debattieren. Ob das freimaurerisch ist, weiß ich auch nicht - denn die Freimauerer sind eher gegen die vielen Religionen.

In jedem Fall steht im Evangelium etwas ganz anderes:
" Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast." (Joh, 17, 20ff)


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 H.v.KK 5. Februar 2019 
 

H.v.KK

Hat der Heilige Vater den Herrn Groß-Imam vielleicht auch gefragt,wie die Koran-Sure 8 (12) zu verstehen ist???


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 BetenderBeter 5. Februar 2019 
 

Vielfalt der Religionen

@griasdigott
Ich verstehe Sie nicht, was Ihnen an dieser Formulierung missfällt. Sind Sie Priester oder gar Bischof oder Kardinal, oder was legitimiert Sie, einen Satz von Papst Franziskus, der sicher theologisch begründet ist, zu kritisieren?
Ich nehme mal an, dass Sie nicht die unterschiedlichen Geschlechter und Hautfarben und Rassen stören, sondern nur die Religionen. Nur: Warum sollte diese Vielfalt nicht gottgewollt sein? Man könnte das ja auch als einen Auftrag Gottes an uns verstehen. Selbst der Heilige Papst Johannes Paul II., der nun wahrlich nicht im Ruf steht, häretische Schriften verfasst zu haben, hat seinerzeit die gottgewollte Vielfalt der Religionen beim gemeinsamen Gebet in Assisi zum Ausdruck gebracht. Oder wollen Sie ihn dafür auch kritisieren? Anders gefragt: Sind Sie der Papst?


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 Wunderer 5. Februar 2019 
 

@griasdigott

Das habe ich auch gelesen, nämlich daß das Dokument besagt, mit der Zustimmung von Papst Franziskus, daß "der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen...von Gott in Seiner Weisheit gewollt sind".
Und weiter: "Die Göttliche Weisheit ist die Quelle von welcher sich das Recht auf Glaubensfreiheit wie der Freiheit verschieden zu sein, ableitet bzw. ergibt".
Das ist nicht katholisch- sondern häretisch?


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 griasdigott 5. Februar 2019 

Auf vatican news

Jetzt habe ich den Text selber gefunden. Er steht in deutsch auf vatican news.

Und es steht da wirklich:

" Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, Hautfarben , Geschlechter, Rassen und Sprachen sind von Gott in Seiner Weisheit gewollt. "

Noch Fragen?! Das ist Freimaurerei!


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 Mysterium Ineffabile 5. Februar 2019 

@griasdigott

"The pluralism and the diversity of religions, colour, sex, race and language are willed by God in His wisdom, through which He created human beings. This divine wisdom is the source from which the right to freedom of belief and the freedom to be different derives. Therefore, the fact that people are forced to adhere to a certain religion or culture must be rejected, as too the imposition of a cultural way of life that others do not accept."

Hier der ganze Text der "Deklaration":
https://gulfnews.com/uae/government/pope-in-uae-oppose-war-with-sweet-prayer-abu-dhabi-declaration-signed-1.1549298647331


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 Nazarene 5. Februar 2019 
 

"Vielfalt von Religionen von Gott gewollt"

@griasdigott
Auf der Seite von Vatican-News steht es leider so: "Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, Hautfarben, Geschlechter, Rassen und Sprachen sind von Gott in Seiner Weisheit gewollt.“ !????


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 priska 5. Februar 2019 
 

Danke Papst Franziskus, das Du unseren Brüdern und Schwestern im Glauben Mut und Trost zu gesprochen hast.


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 griasdigott 5. Februar 2019 

ganzer Text der Erklärung?

Kann man irgendwo die Erklärung auf deutsch oder englisch ganz lesen?

Ich habe nämlich andernorts gelesen, dass angeblich darin stünde:
Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, Hautfarben, Geschlechter, Rassen und Sprachen sind von Gott in Seiner Weisheit gewollt.

Hier interessiert mich natürlich vorallem die angebliche gottgewollte Vielfalt der Religionen.


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