Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  8. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  9. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  10. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  13. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  14. Irland: Messerangriff auf Messbesucherin
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

USA: Rücktrittsforderung nach Kommentar zu Spätabtreibungen

6. Februar 2019 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Gesetzesvorschlag will Spätabtreibungen im Bundesstaat Virginia einfacher machen. Kontroverse Aussage des Gouverneurs: Soll Infantizid legal werden?


Richmond (kath.net/jg)
Ralph Northam, Gouverneur des Bundesstaates Virginia, hat mit einer kontroversen Aussage zu Spätabtreibungen für Aufsehen gesorgt. Ben Sasse, Senator der Republikanischen Partei hat ihm vorgeworfen, für die Legalisierung von Infantizid einzutreten und ihn zum Rücktritt aufgefordert, falls er sich nicht für das Lebensrecht von Babys einsetze, die ihre Abtreibung überleben. Die Aussagen des Demokratischen Politikers seien „abscheulich“, sagte Sasse in einem Interview mit FOXNews wörtlich.

Northam hatte in einer Sendung eines lokalen Radiosenders zum „Repeal Act“ Stellung genommen, einem Gesetzesvorschlag, der von einer Abgeordneten der Demokratischen Partei in das House of Delegates des Bundesstaates Virginia eingebracht werden soll. Der Repeal Act will Einschränkungen bei Spätabtreibungen aufheben.


Kathy Tran, die den Gesetzesvorschlag einbringen will, hat bei einer Anhörung eingeräumt, dass der Repeal Act einer Frau, die gerade ein Kind auf die Welt bringt, unter bestimmten Voraussetzungen eine Abtreibung erlauben würde.

Northam, der selbst Kinderneurologe ist, nahm in der Radiosendung zu Trans Beispiel Stellung. Er fasste zunächst die Bedingungen für eine Spätabtreibung zusammen. Die Mutter und mehrere Ärzte müssten die Abtreibung gut heißen. Das Baby müsse schwere Fehlbildungen aufweisen oder nicht lebensfähig sein.

In diesem konkreten Beispiel würde das Baby auf die Welt gebracht werden, fuhr Northam fort. Wörtlich sagte er dann: „Das Kind würde versorgt. Das Kind würde wiederbelebt, wenn die Mutter und die Familie das wünschen, und dann würde es ein Gespräch der Ärzte mit der Mutter geben.“ Damit beendete Northam seinen Kommentar.

Lebensschützer übten sofort heftige Kritik an der Aussage des Gouverneurs. Northam reagierte mit einer Nachricht auf Twitter. Er habe sich sein Leben lang für Kinder eingesetzt. Jede Unterstellung, die etwas anderes behaupte sei beschämend und widerlich.

Der Repeal Act will die Zahl der Ärzte, die einer Spätabtreibung zustimmen müssen, von drei auf einen reduzieren. Er würde die Voraussetzung einer wesentlichen und unheilbaren Schädigung der Gesundheit der Mutter streichen. Unter dem Repeal Act würde es reichen, wenn der Arzt eine Schädigung der Gesundheit bestätigen würde.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Andrzej123 6. Februar 2019 
 

Sasse ist nicht weniger furchtbar als Northam

"Ben Sasse, Senator der Republikanischen Partei hat ihm vorgeworfen, für die Legalisierung von Infantizid einzutreten und ihn zum Rücktritt aufgefordert, falls er sich nicht für das Lebensrecht von Babys einsetze, die ihre Abtreibung überleben."
Die Begründung dieses Rücktritt Gesuchs ist abscheulich; denn sie bezieht sich nur auf den Fall, dass die Abtreibung überlebt wird... sprich, wenn das Kind vor der Abtreibung getötet wird (wie üblich) scheint der republikanische Senator die Verneinung des Lebensrechts irgendwie weniger problematisch zu finden.
Das ist der typische "konservative Kompromiss", der entsetzlich verlogen ist und nichts anderes als das volle Mittragen der Abtreibungspolitik darstellt.


3
 
 Andrzej123 6. Februar 2019 
 

218a

"Der Repeal Act will die Zahl der Ärzte, die einer Spätabtreibung zustimmen müssen, von drei auf einen reduzieren. Er würde die Voraussetzung einer wesentlichen und unheilbaren Schädigung der Gesundheit der Mutter streichen. Unter dem Repeal Act würde es reichen, wenn der Arzt eine Schädigung der Gesundheit bestätigen würde."
Das entspricht genau dem unter CDU geführter Regierung formulierten 218a in Deutschland.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  2. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  3. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  4. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  5. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  6. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  7. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  8. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  9. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  10. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  13. Irrtümer über den Jakobsweg
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz