01 Februar 2019, 11:00
Donald Trump unterstützt Bibelkompetenz-Unterrichtet in den Schulen
 
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US-Präsident Donald Trump hat durch seine Rückendeckung für Bibelkompetenz-Unterricht in öffentlichen Schulen für Aufsehen gesorgt.

Washington D.C. (kath.net/rn/mk)
US-Präsident Donald Trump hat am Montag durch seine Rückendeckung für Bibelkompetenz-Unterricht in öffentlichen Schulen für Aufsehen gesorgt. Gesellschaftspolitisch konservativen lobten seinen Vorschlag, säkularen Kritikern zeigten deutliche Ablehnung. Derzeit gäbe in zumindest sechs US-Bundesstaaten Gesetzgebungsvorschläge, um öffentliche Schulen zu fördern und Unterricht über die historische und literarische Bedeutung der Bibel als Wahlfach anzubieten. Die von mehreren zivilgesellschaftlichen Gruppierungen unterstützten Gesetzesentwürfe wollen anerkennen, dass die Bibel ein grundlegender Bestandteil der amerikanischen Gesellschaft ist und darum einen Platz im Klassenzimmer verdient.

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Es sei „großartig“, den Schülern „die Möglichkeit des Bibelstudiums“ anzubieten. Dies teilte Donald Trump am Montag per Twitter mit. Liberale meinten, Trump würde damit eine Politik unterstützen, die in gesetzwidriger Weise eine Glaubensrichtung gegenüber den anderen bevorzugen würde. Öffentliche Schulen seien Bildungseinrichtungen und dienten nicht der religiösen Indoktrination. In den meisten Fällen würden solche Bibelstunden dem Unterricht in Sonntagsschulen ähneln und damit das Recht der Schüler und Eltern nach dem Ersten Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung verletzen.

In Wahrheit untersagt dieser Zusatzartikel allerdings schlichtweg Gesetze, die eine Staatsreligion errichten oder die freie Religionsausübung verbieten wollen. Die religiöse Erziehung war in der Zeit der Gründerväter Ende des 18. Jahrhunderts weitverbreitet und wurde mit dem Argument vorangetrieben, dass Religion, Moral und Wissen für eine gute Herrschaft und das Glück der Menschheit notwendig seien. Unterstützer des angedachten Bibelunterrichts betonen allerdings dessen Freiwilligkeit und die Bedeutung biblischer Prinzipien für das Denken der Gründerväter, was für Schüler aller Glaubensrichtungen wichtig zu verstehen sei.

Artikel in Zusammenarbeit mit Michael Koder

Der 45. US-Präsident, Donald Trump, legte während seines Amtseides die Hand auf seine eigene Bibel und auf die Lincoln-Bibel


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