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Er pilgerte zu Fuß 4.500 Kilometer zum Marsch für das Leben21. Jänner 2019 in Prolife, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Seit vergangenen April war John Moore unterwegs zum March for Life in Washington D.C. Er sagt: Es braucht viel Glauben. Der Glaube muss größer sein als deine Ängste Wenn ich mitten im Nirgendwo unterwegs bin, bete ich den Rosenkranz
Washington D.C. (kath.net/pl) John Moore startete seine 4.500-Kilometer-Fußreise zum Marsch für das Leben in Washington D.C. vergangenen April (Foto). Am vergangenen Freitag nahm er am weltgrößten Pro-Life-Ereignis teil. Bereits einige Tage zuvor war er in Washington eingetroffen, nachdem er, beladen mit einem großen Kreuz, von San Francisco losmarschiert war. Das berichtete Catholic News Agency. Seine Tochter, die ihn die gesamte Zeit mit einem Auto begleitete und unterstützte, berichtete, dass ihr Vater vor allem in San Francisco offene, vulgäre Ablehnung ins Gesicht geschrien wurde. Er hatte dies durchaus erwartet, hielt seinen Mund und ging weiter. Bald besserte sich die Stimmung der Menschen. Es habe sie überrascht, so schilderte die Tochter, wie viele nichtreligiöse Menschen von dem, was er tut, fasziniert sind. Es gab Menschen, die anhielten, um mit uns zu reden, obwohl sie nichts vom March for Life wissen. Sie gaben meinem Vater Trinken, manche begleiteten ihn ein Stück und andere gaben ihm Geld. Viele sagten zu ihm, wie cool sie das finden. Das Geld, das John Moore gespendet erhielt, wird er an die Kolumbusritter spenden, zu denen er auch selbst gehört. Es wird in ein Projekt fließen, das Kliniken Ultraschallgeräte für die Schwangerschaftszentren zur Verfügung stellt. 
Moore, der ein Geschäft zur Wohnmobilvermietung hat, machte bereits mehrfach solche größeren Pilgerfahrten. Während der Pilgerreise erzählte er dem Columbia Magazine: Es braucht viel Glauben. Der Glaube muss größer sein als deine Ängste. Er gehe den Pilgerweg, um mich vor Gott zu demütigen, um ein Zeuge für Christus zu sein und für andere zu beten ... Es ist ein Weg des Glaubens. Wenn ich mitten im Nirgendwo unterwegs bin, bete ich den Rosenkranz. Es sei sehr gefährlich, eine solche Pilgerreise zu unternehmen, erläuterte er unter Anspielung auf rücksichtslose Auto- und Truckfahrer. Deshalb kann man unterwegs keine Musik hören. Man muss immer aufpassen und konzentriert bleiben. Dabei geht es nicht darum, dass ich erfolgreich bin. Es geht vielmehr darum, ein Versprechen zu halten ein Versprechen, das ich den Kolumbusrittern, den Teilnehmern am March for Life, den ungeborenen Kindern und Gott gegeben habe.
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Lesermeinungen| | girsberg74 22. Jänner 2019 | | | | Beeindruckend! Beeindruckend ist zunächst der Entschluss, sich auf ein solches – ich nenne es mal – Abenteuer einzulassen, dann das Wagnis zu bedenken und letztlich gegen alle Erschwernisse durchzustehen.
Für die Zuhausegebliebenen stellt sich die Frage. ob das Ziel erstrebenswert sei und ob die Anstrengungen vom Ziel her sinnvoll sind, wobei Ziel nicht bloß einen Ort meinen kann, sondern auch ein spirituelles Erleben; Letzteres sogar zuerst.
Wer etwa den Jakobsweg gegangen ist, – konnte ich nie, hätte ich gerne -, braucht nicht lange nachzudenken. Es gibt aber auch hier Gelegenheiten, solche Erfahrungen zu machen, die auch die meisten verkraften können.
Eine dieser Gelegenheiten ist etwa die jährliche Wallfahrt des Osnabrücker Landes nach Telgte, dauert zwei Tage, hin und zurück um die 85 km; habe diese selbst schon mehrfach erfahren, möchte diese Erfahrungen nicht missen. (Ist am ersten oder zweiten Wochenende nach Peter und Paul; googeln!) |  3
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