Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

New Yorker Abtreibungsgesetz könnte Lebensschutz kriminalisieren

17. Jänner 2019 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das neue Abtreibungsgesetz des Bundesstaates New York will Abtreibung zu einem ‚grundlegenden Menschenrecht’ erklären. Lebensschützer wollen sich weiter für eine Kultur des Lebens einsetzen.


Albany (kath.net/jg)
Lebensschützer befürchten, dass das neue Abtreibungsgesetz des Bundesstaates New York ihre Arbeit kriminalisieren könnte. Der „Reproductive Health Act“ wurde letzte Woche in den Kongress des Bundesstaates eingebracht. kath.net hat hier berichtet: New York: Demokraten planen Liberalisierung der Abtreibung

Dennis Poust, der Kommunikationsdirektor der New York State Catholic Conference, rechnet damit, dass der RHA beschlossen werden wird, da in beiden Kammern des Kongresses von New York die Demokraten die Mehrheit haben, berichtet der Catholic Herald. >. Die New York State Catholic Conference ist eine Plattform der acht katholischen Diözesen New Yorks.


Der RHA will Abtreibung zu einem „grundlegenden Menschenrecht“ („fundamental human right“) erklären. Diese Formulierung macht den Lebensschützern die größte Sorge. Sie befürchten, dass ihre Arbeit kriminalisiert würde und es Ärzten und dem medizinischem Personal nicht mehr möglich sein könnte, die Mitwirkung an Abtreibungen aus Gewissensgründen abzulehnen.

Ein „grundlegendes Menschenrecht“ könnte alles andere verdrängen, sogar das Recht auf Gewissens- und Religionsfreiheit, sagt Renee Morgiewicz von „Respect Life“, der Lebensschutzgruppe des Bistums Albany.

Die Lebensschützer wollen ihren Schwerpunkt auf die Information der Öffentlichkeit über die Anliegen des Lebensschutzes und auf Hilfe für Frauen in Schwangerschaftskonflikten legen. Vielen Menschen sei gar nicht bewusst, welche Hilfsangebote für schwangere Frauen bereits verfügbar seien.

Ähnlich wie bei Zigaretten könne etwas Schädliches legal sein. Doch je besser die Menschen informiert seien, desto weniger würden sie sich für die schädliche Option entscheiden, sagt Morgiewicz.

Kathleen Gallagher, die Direktorin für Lebensschutz der New York State Catholic Conference, sieht ihre Aufgabe ähnlich. Noch wichtiger als die Politik sei die Förderung einer Kultur des Lebens. Ein Zeichen für einen Kulturwandel seien die sinkenden Abtreibungszahlen im Staat New York und in den USA. Sie empfiehlt den Menschen, die sich für den Lebensschutz einsetzen wollen, bei ihren täglichen Begegnungen beim Friseur oder auf dem Sportplatz für das Leben Stellung zu beziehen. Das ändere langfristig die Einstellung.

„Abtreibung ist in den seltensten Fällen die erste Wahl, normalerweise ist sie ein letzter Ausweg“, sagt Dennis Poust. Die Kirche solle Frauen und Mädchen dabei helfen, eine gut fundierte Entscheidung zu treffen und sie mit allen nötigen Ressourcen unterstützen, damit sie sich für das Baby entscheiden können, betont er.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  8. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  9. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  10. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  4. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  5. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  6. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  7. „Du trägst Gottes Bild“
  8. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  9. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  10. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  13. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  14. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  15. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz