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Marx verleugnet zum wiederholten Mal das Christentum

15. Jänner 2019 in Deutschland, 40 Lesermeinungen
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Afd-Kirchensprecher Münz kritisiert umstrittene Äußerung von Kardinal Marx: "Es ist traurig, dass ein christlicher Oberhirte zum wiederholten Male das Christentum verleugnet."


München (kath.net)
Volker Münz, der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, hat die umstrittenen Aussagen von Kardinal Marx, in dem dieser das „christlichen Abendland“ ablehnt, deutlich kritisiert. Marx meinte vergangene Woche, dass dieser Begriff ausgrenzend sei. Volker Münz, der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, meinte dazu: "Es ist traurig, dass ein christlicher Oberhirte zum wiederholten Male das Christentum verleugnet. Europa wird als christliches Abendland bezeichnet, weil es wesentlich durch das Christentum geprägt ist." Das Christentum seit laut Münz eine wesentliche Basis für unsere Werte und letztlich für unsere Rechtsordnung. "Die Wurzeln unserer christlich-abendländischen Kultur müssen wir lebendig halten. Hierfür sollten Kirchenvertreter eintreten." Der AfD-Sprecher betonte, dass das Bekenntnis zum Eigenen kein Angriff auf das Fremde sei. "In Anlehnung an Otto von Habsburg sage ich: Europa wird christlich bleiben oder es wird nicht mehr sein."



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Lesermeinungen

 glauholie7771 18. Jänner 2019 
 

Christliches Erbe verwalten 1

Lieber Martin K.,
hier noch ein später Versuch, auf Ihren Kommentar vom 17.1. einzugehen:

1.Ein Erbe zu verwalten setzt meiner Meinung nach voraus, dass man das, was man verwalten soll, schätzt.
Wenn es um das christliche Erbe in Form von Demokratie, Gebäuden, Bildung usw. geht, ist es bestimmt gut möglich, dass dieses Erbe auch von Nichtgläubigen geschätzt und dadurch gut verwaltet werden könnte.
Wenn es aber um das Erbe in Form von Glaubensleben, Glaubensüberzeugungen und Einstellungen/Werte geht, wird es u.a.dadurch schwierig, dass für viele Nichtgläubige so einige christliche, besonders die katholischen Ansichten als veraltet gelten und auch dadurch, dass das Christentum bzw. der Katholizismus von Nichtgläubigen leider oft auf solche Dinge wie Hexenverbrennungen und Kreuzzüge reduziert wird, von denen man sich verständlicherweise absetzt.
Wenn es also möglich wäre, das christliche Erbe gemeinsam verwalten zu können, dann bestimmt aber nur teilweise.


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 glauholie7771 18. Jänner 2019 
 

Christliches Erbe verwalten 3

b) Wenn es schwierig wird mit dem Miteinander: andere Kontakte bevorzugen oder

c) bei Angehörigen, von denen man sich nicht abwenden möchte, vielleicht auch notwendigerweise Friede, Freude, E.?

Soweit einige Gedanken zum Thema christliches Erbe verwalten.


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 glauholie7771 18. Jänner 2019 
 

Christliches Erbe verwalten 2

Wie könnte ein Miteinander im Sinne von Ps.133 gelingen?

Vielleicht braucht es dazu Dinge wie:
-Den Wunsch, miteinander und auch füreinandee zu leben
-Regeln, an denen man sich orientieren kann und die alle das gemeinsame Ziel haben, in Frieden und Freude miteinander zu leben
-Den anderen trotz anderer Auffassungen zu achten
-immer wieder zu versuchen, die Ziele umzusetzen

Ob die Regeln, an denen man sich orientieren kann, auf den 10 Geboten usw.oder bei Nichtgläubigen z.B.auf Kants Kategorischem Imperativ oder auf einem funktionierenden Gewissen beruhen, ist, glaube ich, erst einmal eher zweitrangig.

Trotzdem kann es schnell schwierig werden, wenn z.B.aus fehlender Gottesfurcht ethische/miralische Grenzen überschritten werden, die dann zu großen Konflikten führen können.

Hier könnte es dann vielleicht heißen:
a) Überzeugungsarbeit leisten, indem man lebt, was man glaubt. Vielleicht wird aus einem Atheisten dann ja wenigstens ein Agnostiker? ;)


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 lesa 17. Jänner 2019 

Lebenswirklichkeit im Neuheidentum

@Martin K.: Das Gute auch bei Andersdenkenden, u. Ungläubigen zu sehen in dieser säkularisierten multikulturellen Gesellschaft und das Miteinander suchen ist das Eine.
@Bernhard Joseph: Wo man dem Wirtschaftswachstum und der industriellen Produktion den Primat einräumt und Gott beiseite schiebt, wie es aktuell der Fall ist, zäumt man das Pferd am Schwanz auf. Turmbau zu Babel, Streit und Wirrsal, keine Kraft und kein Weg zur Einheit. Es gibt nur den Weg zurück zum Dekalog und zur Quelle, zum Licht, zur Mitte, zu Christus.
Es zeigt sich mehr und mehr: Noch so viele schöne (leere) Worte ändern nichts an der Tatsache, dass die Lebenswirklichkeit im sich ausbreitenden Neuheidentum zunehmend desaströs u. sogar lebensgefährlich ist. Nur die Methoden, einander die Köpfe einzuschlagen, haben sich gegenüber dem Heidentum geändert,
Den "christlichen Namen" verstecken wollen, heißt letztlich undankbar zu sein, für das lebensspendende Geschenk der Offenbarung bzw. an ihr zu zweifeln.


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 Montfort 17. Jänner 2019 

Danke, werte @Lucija,

davon bin ich ausgegangen, dass Ihre "Auslassung" nur ein Versehen war.

Gesegneten Gedenktag des hl. Mönchsvaters Antonius!


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 ottokar 17. Jänner 2019 
 

Vertiefung in die "Problematik"

Wenn ein Kardinal der katholischen Kirche behauptet oder der Meinung ist der Begriff "christliches Abendland" grenze anders als christlich denkende Menschen aus, dann darf der Kardinal auch das Glaubensbekenntnis unserer heiligen katholischen Kirche nicht mehr beten, wo es heisst: Ich glaube an die eine , heilige katholische und apostolische Kirche..Wenn ich nur an diese einzig wahre Kirche glaube, dann grenze ich damit selbstverständlich alle anderen, nicht katholischen Glaubensgemeinschaften bewusst und mit voller Überzeugung aus. Und das ist richtig so und soll hoffentlich auch so bleiben. Im Übrigen ist es vorallem die katholische Kirche mit ihren Orden und traditionellen Universitäten, Lehr-und Pflegeeinrichtungen, welche die Grundlage für das einst blühende christliche Abendland gelegt hat.


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 Lucija 17. Jänner 2019 
 

Lk 9,23

LIEBEN DANK @Montfort.
Ich bin ganz bei Ihnen !

Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.


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 Bernhard Joseph 17. Jänner 2019 
 

@glauholie7771 - eine interessante Frage

Unsere Lebenswirklichkeit wird immer stärker vom Primat der industriellen Produktion bestimmt, für die Feiertage lediglich einen Störfaktor darstellt. Wo also dieser Primat sich gesellschaftlich durchsetzt, löst sich am Ende Kultur im tieferen Sinne auf. Das Verbindende ist dann, wie im Sozialismus längst Realität geworden, die Produktivkraft. Fällt diese weg, wird der Mensch wertlos und so auch behandelt.

Stalin hat nicht aus einer bloßen Laune heraus an die 30 Millionen Kulaken ermorden lassen. Die Kulaken waren für eine auf Kolchosen basierende Landwirtschaft untauglich, weil Kleinbauern, die in entsprechenden Arbeitsabläufen dachten.

Für Stalin war es daher einfacher, die ganzen Kleinbauern zu ermorden, als sie im Sinne einer industriell ausgerichteten Landwirtschaft "umzuerziehen", was wohl auch nicht funktioniert hätte. Bei Mao und seiner Kulturrevolution war es exakt genauso. Millionen Kleinbauern wurden einfach ermordet. So sieht atheistische "Kulturleistung" aus!


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 Lucija 17. Jänner 2019 
 

Lk.9,23

Lieben Dank @ Montfort.
Ich bin ganz bei Ihnen !

Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach .


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 Bernhard Joseph 17. Jänner 2019 
 

@Martin K. / atheistischen Nachbarn

Nun, der Atheismus hat, was seine allgemein kulturelle Ausprägung seit der Französischen Revolution anbetrifft, mehr Schrecken verbreitet als zuvor überhaupt vorstellbar war. Angefangen von den Jakobinern über den Kommunismus bis hin zum Nationalsozialismus - allesamt Ausprägungen atheistischer Ideologie - haben weit über 100 Millionen Menschen auf Grund dieser atheistischen Ideologien ihr Leben gelassen.

Diesen Horror kann man in der Tat nicht dem "christlichen Abendland" als kulturprägend anlasten, sondern es handelt sich um eine Pervertierung der Kultur des christlichen Abendlandes, die mit einer säkularistischen Aufklärung einsetzte, die von ihrer Grundintention auf irrationalen Setzungen beruht und so den Weg in den Terror moderner Prägung eröffnete.

Es ist also die entscheidende Frage, ob der Atheimus überhaupt ein Interesse daran hat, das "Erbe der christlichen Tradition" zu bewahren, ich habe da begründete Zweifel.


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 glauholie7771 17. Jänner 2019 
 

@Martin K.

"Ich identifiziere mich nicht mit dem christlichen Abendland".
Was meinen Sie damit? Könnten Sie das genauer beschreiben?

"...und brauche auch keinen Staat, der mir zu Weihnachten oder Ostern frei gibt..."
Wenn Sie spirtuell etwas mit den christlichen Festen verbinden, dann wollen Sie diese doch auch begehen. Jedenfalls spirituell. Das wäre aber an einem normalen Arbeitstag nicht möglich, wenn das Fest nicht auf einen Sonntag fällt.
Und was wäre, wenn der Staat den Sonntag als normalen Arbeitstag einführen würde?


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 glauholie7771 17. Jänner 2019 
 

Ausgrenzung, das neue Schlagwort

Der Begriff "Ausgrenzung" ist ja auch in der Politik sehr in Mode gekommen. Sobald ich eine andere Meinung habe als die von der Politik gewünschte, oder besser: geforderte, bin ich ausgrenzend und intolerant. Und böse. Und womöglich eine Gefahr für die Gesellschaft.
Wenn ich mich aber zu etwas positioniere und vielleicht das Entgegengesetzte nicht gutheiße, bin ich automatisch ausgrenzend. Dann bin ich aber nicht zwangsläufig intolerant oder böse oder beides, sondern ich habe einfach eine eigene Meinung und einen Standpunkt.
Das ist doch selbstverständlich oder irre ich mich da?
Dieser neue Kampfbegriff wird von rot-rot-grüner Seite gut und gerne für politische Zwecke und "Reformen" missbraucht. Schade eigentlich.


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 Martin K. 17. Jänner 2019 
 

@labrador61 und glauholie7771

Danke, dass Sie meine Fragen, die mich wirklich bewegen, ernst genommen haben (und Danke an Montfort, dass Sie es nicht getan haben). Das Beispiel mit den christlichen Feiertagen ist ein guter Punkt. Ich identifiziere mich nicht mit dem christlichen Abendland und brauche auch keinen Staat, der mir zu Weihnachten oder Ostern frei gibt, um Weihnachten oder Ostern zu feiern, aber ich würde auf die christlichen Feiertage ungern verzichten. Dabei spielt sicher eine Rolle, dass ich mit diesen Feiertagen auch noch spirituell etwas verbinde. Aber kann ich in einer Demokratie meinem atheistischen Nachbarn mit diesem Argument kommen? Ich denke nicht. Ich muss nach dem Verbindenden jenseits meiner persönlichen Glaubenstradition suchen. Für mich ist die europäische christliche Tradition ein Erbe, das gläubige und nicht gläubige Menschen gemeinsam verwalten müssen. Nicht leicht, aber wenn es gelänge, wäre Europa vielleicht christlicher als je war. (Ps 133)


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 glauholie7771 16. Jänner 2019 
 

Christliches Abendland

@Martin K.
"Europa ist das 'christliche Abendland'. Die moralischen Werte, durch die Bibel transportiert, waren Grundlage für die Errichtung demokratischer Staaten.
Kardinal Reinhard Marx kritisiert nun diesen Begriff als 'ausgrenzend'. Hat er das auf dem Tempelberg gelernt?"
(Vorwort zum Artikel "'Christliches Abendland' schätzt Kardinal Marx nicht" bei "Tichys Einblick")

Lohnt sich zum besseren Verständnis, wie ich finde!


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 glauholie7771 16. Jänner 2019 
 

Lieber Martin K.,

für mich bedeutet der Begriff "Christliches Abendland" ganz selbstverständlich, dass Europa auf einer christlichen Kultur aufgebaut ist. Es hat meiner Meinung nach nichts mit einer heute nicht mehr mehrheitlich christlichen Gesellschaft zu tun.
Dass Europa auf christlichen Wurzeln basiert, zeigt sich z.B. in den Feiertagen, die im wesentlichen auf der christlichen Tradition beruhen.

Wenn ein Herr Kardinal, zudem noch der Oberste der DBK, diese christliche Tradition bzw. Kultur nicht schätzt, dann stimmt doch etwas nicht, oder?

Übrigens identifiziert selbst ein Diktator Erdogan Europa (= das Abendland) mit dem Christentum, indem er Europa als "Christenclub" bezeichnet(e).


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 labrador61 16. Jänner 2019 
 

Lieber Martin K. - Joe Kenrich könnte Sie da aufklären

Bei Dr. Google seinen Namen einwerfen und sich „How westerners became psychologically peculiar and ...“ anhören. Diese 48 Minuten könnten Ihr Unverständnis verringern. Wie man sieht, haben selbst Ereignisse die zwischen 800 und mehr als 1500 Jahren zurückliegen auch Heute noch Einfluß auf unser Verhalten.


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 Montfort 16. Jänner 2019 

@Lucija - Da Sie ein Wort Jesu in Lk 9,23 "unterschlagen" haben:

"Wenn einer hinter mir hergehen will, VERLEUGNE ER SICH SELBST, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach." lk 9,23

Genau da "hapert" es nämlich bei vielen Bischöfen (und Christen allgemein, mich eingeschlossen), besonders offensichtlich aber bei Kard. Marx. Bevor er SICH SELBST VERLEUGNET hätte, war er bereit, das Kreuz Christi abzulegen und IHN zu verleugnen - leider nicht nur einmal...

Kyrie, eleison!


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 Montfort 16. Jänner 2019 

@Martin K. - In der Tat erschließt es sich dem allgemeinen Verständnis kaum,

dass Sie Ihren Beitrag wieder einmal mit "Unverständnis" betiteln - aber immerhin ist es doch recht bezeichnend für den Inhalt.


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 Martin K. 16. Jänner 2019 
 

Unverständnis

Ich weiß nicht, was es bringen soll, auf dem Begriff "Christliches Abendland" als eine Bezeichnung für die europäische unsere Kulturlandschaft zu bestehen. Gewiss mag sich dieser Begriff für viele Christen heimatlich anfühlen. Aber kann man die Augen davor verschließen, dass es in den letzten 300 Jahren in Europa einen massiven Säkularisierungsprozess gegeben hat? Kann man Goethe, Schiller, Lessing, Bismarck oder Beethoven eindeutig der christlichen Kultur zuordnen? Und wie kann man beklagen, dass man sich als Christ in der heutigen Gesellschaft ausgegrenzt und in seiner Meinungsfreiheit bedroht sieht, aber andererseits fordern, dass diese Gesellschaft als "christliches Abendland" bezeichnet werden müsse? Für mich stimmt da etwas nicht.


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 Eliah 16. Jänner 2019 
 

Nicht Verdienst des Islam

@ in dubio: Es ist nicht Verdienst des Islam, dass er Europa nicht gnadenlos geprägt hat. Dafür haben, (Gott sei Dank) unter anderem Papst Pius V. (Lepanto), Prinz Eugen (Belgrad) und Johann III. Sobieski (Wien) mit himmlischem Beistand gesorgt. Sonst wäre" Reinhard Marx womöglich Imam. Er würde als solcher allerdings ganz sicher davor zurückschrecken, seine eigene Religion zu verunglimpfen, weil die Scharia ganz anders mit ihm umgehen würde als Rom das aktuell tut.


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 in dubio 16. Jänner 2019 
 

Einfluss des Islam

Ums vorwegzunehmen: ich habe nichts gegen den Begriff "christliches Abendland" einzuwenden. Allerdings stimmt es auch nicht, dass der Islam Europa nicht geprägt hätte.

@Herbert Klupp:
"Der Islam hat Europa ( bis ca 1960 ) so gut wie gar nicht geprägt"

Die iberische Halbinsel war jahrhunderte lang unter dem Einfluss des Islams. Averroës - einer der grössten Philosophen des Mittelalters - hat entscheidenden Einfluss ausgeübt auf die scholastische Theologie.

Lange Zeit verlief die Grenze zum osmanischen Reich 150km östlich von Wien.

Mit der Kolonialherrschaft der Europäer in Afrika gab es einen verstärkten Kontakt mit muslimischem Gedankengut. Verstärkt wurde dies durch die Wanderungsbewegung von ehemaligen Kolonien nach Europa (u.a. in Frankreich)

Selbstverständlich hat der Islam - und die Auseinandersetzung mit dem Islam - Europa geprägt.


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 lesa 15. Jänner 2019 

Licht des Glaubens

@Sebi 1983: Ja, das ist viel Halt und Orientierung. Schon jetzt erfassen viele dieses Geschenk und empfangen Licht (das nicht vergehen wird) und Stärkung.


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 siracides 15. Jänner 2019 
 

Was sagt der Papst dazu?

Ich würde so gerne wissen, was der Papst dazu sagen würden - bzw. nur denkt.
Lassen Sie mich raten:
"Der Kollege Marx hat doch Recht, er macht gute Arbeit"

Falls der Papst anders denken würde, würde er doch irgendwas unternehmen.. Das tut er aber allem Anschein nach nicht. Er schweigt und lässt die deutschen Bischöfe machen...

Es braucht eine ziemlich heftige Reinigung, oder ein Schisma - damit die "von unten" ihre eigene "Gemeinde" haben und sich dann bitte nicht mehr katholisch nennen- meinetwegen
"Marx-Katholiken", das würde ganz gut passen


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 Konrad Georg 15. Jänner 2019 
 

Ich bleibe dabei

@ Sebi1983
Auf Deutschland lastet der Geist Martin Luthers. Das Konzil wurde zur Fortsetzung der Revolution von 1517 mißbraucht und der Geist des Konzils übernahm die Regie.
Seltsam, daß dieser Geist bis Südamerika Wirkung zeigte.


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 Chris2 15. Jänner 2019 
 

Rücktritt jetzt

Ich fordere den Politiker Karl (sorry) Reinhard Marx zum sofortigen Rücktritt von seiner Nebentätigkeit als Bischof der Kirche Christi auf. In der hohen Politik fndet sich nach diverser "Wahlhilfe" senerseits sicher ein auskömmliches Pöstchen.


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 Sebi1983 15. Jänner 2019 
 

@lesa

Vielen Dank für die guten Worte und das Zitat von Sr. Vermehren.

Und der papa emeritus? Dessen Texte geben mir in diesen Tagen der Verwirrung viel Halt und Orientierung. Da weiß man, woran man ist und worauf man sich verlassen kann. Es wird noch die Zeit kommen, in der sein Wirken auch in der deutschen Kirche geschätzt werden wird. Aber ich fürchte darauf wird man noch warten müssen.


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 nada te turbe 15. Jänner 2019 
 

Verfassungsschutzbeobachtung des Kardinals ?!

- nicht der AfD.


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 lakota 15. Jänner 2019 
 

@siracides

Das Problem ist, daß die wirklich katholischen Gläubigen nur noch eine kleine Herde sind. Es wäre viel einfacher, wenn alle so wären, wie die kath.net Leser hier - dann könnte man geschlossen einem Gottesdienst mit K.Marx fernbleiben, um ein Zeichen zu setzen. In der Praxis wäre die Kirche trotzdem ziemlich voll, weil die Mehrheit sich gar keine Gedanken macht und womöglich noch stolz drauf ist, bei einem Kardinal in der Hl. Messe zu sein, egal wie der ist.


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 Herbert Klupp 15. Jänner 2019 
 

Und das Judentum ?

Ich bin ein ganz entschiedener Freund des Begriffes CHRISTLICHES ABENDLAND. Er ist auch besser als all die ( meist von Politikern ) ausgerufenen "jüdisch-christlichen Wurzeln Europas". Der Islam hat Europa ( bis ca 1960 ) so gut wie gar nicht geprägt ( höchstens negativ, wegen der Bedrohung mit Krieg usw ). uND das Judentum hat - als reines Judentum - ebenfalls kaum zur Genese unseres großartigen Europa beigetragen. Ich meine, daß das Christentum von allem Anfang an - bis heute - immer schon all das am Judentum in sich integriert hat, was wertvoll und göttlich ist. Ein klarer Beweis dieser These ist ja schon in unserer Heiligen Schrft zu sehen, wo das AT als echtes Wort Gottes integriert ist und hochverehrt wird. "Jüdisches" im Sinne von "nicht im Christentum enthalten oder adaptiert" hat nur in einem äußerst dürftigen Maße unsere Geschichte der letzteN tausend Jahre ( und mehr ) beeinflußt. Umso schändlicher werte ich ist die Distanzierung des Kardinals vom CHRISTLICHEN ABENDLAND !


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 lesa 15. Jänner 2019 

Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt (Mt)

@sebi 1983: Sie erleben, wie jetzt viele, eine Art Verlassenheit - weil die geistige Verwurzelung wahrscheinlich das tiefste Bedürfnis ist. Aber wir sind keineswegs allein und heimatlos: "Christus ist größer als die Kirche, was wir von ihm verstehen, wird durch sie vermittelt, durch sie garantiert, durch sie repräsentiert, geht aber über sie hinaus, ist in sich die größere Wirklichkeit. Daher kommt es, dass man die Kirche in ihrer Mittelmäßigkeit, Hinfälligkeit, Krisengeschütteltheit nur in Ihm bestehen kann, denn er bleibt ihr innerlicher als sie sich selbst. Sie bleibt, auch da, wo sie im Gewand des Elends erscheint, die von ihm geliebte Braut." (Sr. Isa Vermehren)

"Herr, lass uns in den Stunden des Dunkels erkennen, dass du dennoch da bist. Hilf uns, dass wir dich nicht allein lassen. Gib uns die Treue, die standhält in der Verwirrung, und die Liebe, die dich gerade in deiner äußersten Not umfängt." (B.XVI., Kreuzweg Karfr. 2005)
Und Gott schenkt die erquickenden Lichtoasen!


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 Hibiskus 15. Jänner 2019 
 

die falschen Propheten und die Mietlinge

Die Feinde erkennen ist heute die erste Pflicht. Sie stehen zumeist auf den Lohnlisten der Diözesen, jetzt teils schon an erster Stelle.
Sie immer wieder zu zitieren bringt nur Böses. Setzen wir an die erste Stelle doch immer und immer wieder die frommen, christlichen, hilfreichen Bischöfe. Ermuntern wir sie und forden wir die Stillen auf ihnen zu folgen und sich endlich zu bekennen. Dann trennt sich das Gute vom Bösen und wir haben eine Zukunft.
Hütet euch vor den falschen Propheten, die Kirchengewänder tragen, tatsächlich aber reißende Wölfe sind und alles zerstören.


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 dulcedo 15. Jänner 2019 
 

Leider

können wir die vielen, glaubensfernen Würdeträger und ihre Zerstörungswut nur bremsen, indem wir ihnen die Mittel für ihr zerstörerisches Tun entziehen...

(sonst machen wir uns mitschuldig an der bewussten Zerstörung des Christentums)

... und stattdessen gute, echte, katholische Hirten und Werke DIREKT unterstützen.


Gott sei Dank haben wir
- darüber hinaus - noch die stärkste aller Waffen:

Das Gebet!


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 Sebi1983 15. Jänner 2019 
 

@benedettino

Ja da haben Sie Recht! Davonlaufen bringt nichts. Dabeibleiben trotz allem! Danke auch für den Buchtipp!


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 Lucija 15. Jänner 2019 
 

WER MEIN JÜNGER SEIN WILL; NEHME TÄGLICH SEIN KREUZ AUF SICH UND FOLGE MIR NACH (Lk 9,23)

JESUS SPRICHT:
Ich bin der WEG und die WAHRHEIT und DAS LEBEN .
NIEMAND kommt zum Vater als nur DURCH MICH !!!
VOR DEN AUGEN DER GANZEN WELT :
MARX hat sein Kreuz abgelegt MEHR ZEICHEN braucht es NICHT !!!


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 siracides 15. Jänner 2019 
 

--

Schuld sind jene, die diese Bischöfe an der Macht halten. Sowas müsste sofort in den Laienzustand zurückversetzt werden - aber die normalen christlich-katholischen-Bürger haben doch anscheinend nichts mehr zu sagen.

Eine kleine Volksabstimmung würde genügen, um diesen Bischof von seinem Posten zu holen.

Es braucht eine große Reinigung


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 encense 15. Jänner 2019 

@Sebi1983

Ich stimme Ihnen zu!

Nun wird mir auch klar, warum in der Hl. Messe nicht mehr das Glaubensbekenntnis gebetet wird. Wahrscheinlich ist das auch ausgrenzend. Mit allen Kräften wird versucht unsere heilige katholische Kirche zu zerstören. Oh mein Gott stehe uns bei!


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 benedettino 15. Jänner 2019 
 

@sebi1983

Da kann ich Ihnen das Buch vom "verlorenen Hirten" nur empfehlen: Lawler, Philip F., Der verlorene Hirte, ISBN 9783956211355. Traurig aber wohl leider wahr. Aber wir laufen nicht davon. Wir bleiben. Jetzt erst recht.


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 Uwe Lay 15. Jänner 2019 
 

Die christliche Religion abgeschrieben

Für Kardinal Marx ist die christliche Religion ein Auslaufmodell. So setzt er darauf, daß die Katholische Kirche umgewandelt in eine links-humanitaristische NGO in einem Multikulti-Europa nur noch überleben kann.
Uwe C. Lay


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 JuM+ 15. Jänner 2019 
 

Haben Sie das verstanden, Kar(dina)l Marx?

"In Anlehnung an Otto von Habsburg sage ich: Europa wird christlich bleiben oder es wird nicht mehr sein."


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 Sebi1983 15. Jänner 2019 
 

Verstörend!

Ich finde Reden und Verhalten von immer mehr Bischöfen verstörend:
- Kardinal Marx legt das Kreuz ab, ist derjenige, der sich lautstark gegen Kreuze im öffentlichen Raum Bayerns einsetzt, der jetzt Probleme mit dem Begriff "christliches Abendland" hat
- der Bischof von Hildesheim, der die Grunddaten des Selbstverständnisses der Kirche nicht kennt.
- der Bischof von Essen, der das Weihesakrament, die Sexualmoral zur Disposition stellt und und und

Sind die die deutschen Bischöfe von allen guten Geistern verlassen? Von Rom und seinem obersten Hirten gar nicht zu reden.

Seit Jahrzehnten habe ich in der katholischen Kirche meine geistliche Heimat, trotz aller Häme von außen, die ich oft erlebt habe. Nun aber sind es die kopflosen Hirten, die ihre Herde in Stich lassen oder die Rolle des Wolfes übernehmen.

Zum Davonlaufen!


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