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Wer anklopft, dem wird geöffnet!

9. Jänner 2019 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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Franziskus: der Segen des Gebets, das immer verändert und Antwort erhält. Jesus ist vor allem ein Betender. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Darum sage ich euch: Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder welcher Vater unter euch, den der Sohn um einen Fisch bittet, gibt ihm statt eines Fisches eine Schlange oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten“ (Lk 11,9-13).

Papst Franziskus setzte seine Katechesenreihe zum Vaterunser fort. Die vierte Katechese stand unter dem Thema: „Wer anklopft, dem wird geöffnet“.

Die Katechese nahm Bezug auf das Lukasevangelium, in dem die für das Leben Jesu charakteristische Atmosphäre des Gebets in besonderer Weise spürbar werde. Jesus sei vor allem ein Betender. Alle seine wichtigen Lebensstationen, wie seine Taufe oder die Verklärung, seien von seinem persönlichen Gebet begleitet.

Jesus bete für Petrus, für seine Jünger wie für seine Peiniger. Folglich frage ihn auch einer seiner Jünger: „Herr lehre uns beten“. Daraufhin erkläre Jesus, mit welchen Worten und in welcher Einstellung seine Jünger beten sollten.

Die Haltung solle die eines Glaubenden sein, der sich inständig an Gott wende. Jesus gebe zu verstehen, dass Gott immer antworte, dass kein Gebet ungehört verhalle, auch wenn es uns manchmal so scheinen mag. Für diesen Fall empfehle Jesus, im Gebet auszuharren und nicht aufzugeben. Das Gebet verändere immer die Wirklichkeit: „wenn es vielleicht auch nicht die äußeren Umstände verändert, so verwandelt es doch zumindest uns selbst“.

Der Heilige Geist sei allen verheißen, die beteten. Wir könnten sicher sein, dass Gott antworte, selbst dann, wenn wir es nicht gleich erkennen könnten. „Was für ein Tag des Herrlichkeit und der Auferstehung wird es sein!“, so Franziskus. Beten sei jetzt der Sieg über Einsamkeit und Verzweiflung. Es sei, als sähe man jedes Fragment der Schöpfung, das sich in einer Geschichte bewege, die wir manchmal nicht verstehen könnten.

„Eines ist sicher“, so der Papst: „am Ende eines jeden Lebensweges steht der himmlische Vater, der alle mit offenen Armen empfängt“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Von Herzen grüße ich die Pilger deutscher Sprache. Ich wünsche euch für euren Glaubensweg die rechte innere Haltung, die aus dem Gebet kommt und immer neu ins Gebet hineinführt. Wenn wir ihn aufrichtig bitten, schenkt uns der himmlische Vater all das, was unser Leben wirklich erfüllt. Gott segne euch!




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Lesermeinungen

 Kurti 9. Jänner 2019 
 

Jeder jst auch Gotteskind lt. Papst.

Paulus aber sieht das anders. Wer nicht anklopft, dem wird auch nicht aufgetan, um mal den bekannten Bibelspruch umzukehren. Ein Papst, der am laufenden Band derart Widersprüche produziert gehört nochmals in eine guten Theologenschule, statt daß man ihn auf andere löslässt. Seine Widersprüche können ´ja schon Heranwachsende erkennen, wenigstens wenn sie bekehrt sind. Sich immer nur der Welt anbiedern, das gibt in dem Falle das Papstamt der Lächerlichkeit preis. Wozu verlangt Jesus die Mission, wenn doch alle schon Gotteskinder sind, auch die Mafiosen? Absurd, absurd, absurd und so wird er weitermachen. Im Vatikan selber halten gute Theologen schon lange nicht mehr viel vom Papst.


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 Herbstlicht 9. Jänner 2019 
 

@horologius

Auch wenn Luther den Jakobusbrief abfällig bewertete, was sagt das schon?
Er hat sich ja ebenso äusserst abfällig über die hl. Messe, den Papst, die Juden usw. geäussert.


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 horologius 9. Jänner 2019 
 

@Herbstlicht

Deswegen hat Luther den Jakobusbrief als "Stroh-Epistel" abgetan und verworfen.


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 MSM 9. Jänner 2019 
 

@Cosmas

Den hat er ihnen in aller Barmherzigkeit um die Ohren gehauen! Und das sogar durch die geschlossene Tür...


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 Nazarene 9. Jänner 2019 
 

Hochgefährlich

finde ich den Satz „Eines ist sicher“, so der Papst: „am Ende eines JEDEN Lebensweges steht der himmlische Vater, der ALLE mit offenen Armen empfängt“!!!Also keine Hölle (für die, die IHN ablehnen) - und kein Fegefeuer als Reinigungsort für uns Sünder? Ist das die Lehre der katholischen Kirche? Ich fass es nicht!


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 Herbstlicht 9. Jänner 2019 
 

eine gute Predigt, allerdings mit einer Einschränkung

Die Ausführungen von Franziskus finde ich diesmal wirklich gut und anerkennenswert.
Nur bei seinem Schlußsatz habe ich kurz gestutzt:
„Eines ist sicher“, so der Papst: „am Ende eines jeden Lebensweges steht der himmlische Vater, der alle mit offenen Armen empfängt“.

Dass Gott dies tun will, darauf vertraue ich voll und hege daran keinerlei Zweifel.
Aber dass es auch an uns liegt, das dürfte wohl unstrittig sein.

Im Jakobusbrief heißt es ausdrücklich:
"Ihr seht also, daß der Mensch aus Werken gerecht wird und nicht aus dem Glauben allein."
Denn wie der Leib ohne Seele tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot." (Jak 2,24,26)
Der protestantischen Lehre der Rechtfertigung allein aus dem Glauben fehlt m.E. Entscheidendes.
Aber sonst, wie gesagt, finde ich die Worte von Franziskus gut.


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 Montfort 9. Jänner 2019 

Welcher Papst verschließt Gläubige, bis hin zu Kardinälen, die Türen

- obgleich er wunderbar (oder "wunderlich"?) über die "stets offenen Türen" predigen kann - und schickt bissige "Schlangen" los auf jene, die um Transparenz und Klarheit und gute geistliche Nahrung bitten?! Was sind die Worte des Papstes wert?

Auf Jesu Wort aber dürfen wir vertrauen: "Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten." (Lk 9,13)


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 Cosmas 9. Jänner 2019 
 

Den bittenden und anklopfenden Dubia-Kardinälen hat Vater Bergoglio leider keinen Fisch gegeben


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