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Schock: Vertrauen in Papst sank in nur einem Jahr um 20 Prozent

8. Jänner 2019 in Deutschland, 55 Lesermeinungen
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Forsa-Umfrage: Nur noch 18 Prozent der Deutschen vertrauen der Katholischen Kirche, 9 Prozent weniger als noch im Vorjahr.


Berlin (kath.net) Um unglaubliche 20 Prozent in nur einem Jahr ist das Vertrauen der Bürger in Deutschland in Papst Franziskus gesunken. Das ergab eine Forsa-Umfrage, die im Auftrag von RTL und NTV erstellt worden war. Aktuell gaben nur noch 34 Prozent der repräsentativ Befragten an, dass sie Papst Franziskus vertrauen. Damit liegt der Papst hinter der Evangelischen Kirche (38 Prozent), hinter den Gewerkschaften (46 Prozent) und sogar hinter der Presse (41 Prozent – die Presse legte gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent zu). Die katholische Kirche muss sich mit einem 9-prozentigen Verlust abfinden und steht mit ihren nur 18 Prozent gleichauf mit den Versicherungen und den Banken, findet aber noch doppelt soviel Vertrauen wie der Zentralrat der Muslime mit 9 Prozent. Der Islam stößt bei 7 Prozent der Bevölkerung auf Vertrauen.


Einzig der Papst hat nach Angaben dieser Forsa-Umfrage einen derart eklatanten Vertrauensverlust erlitten. Zwar neigen derzeit die Deutschen dazu, gesellschaftlichen Institutionen insgesamt eher weniger zu vertrauen, doch im zweitstelligen Bereich ist im Spitzenbereich der Vertrauensverlust nur bei der Evangelischen Kirche, den Schulen (minus 10 Prozent) und der Bundeswehr (minus 13 Prozent) nachweisbar.

Link zum RTL/NTV-Trendbarometer: Polizei weiter auf Platz eins - Vertrauensverlust auf breiter Front

Archivfoto Papst Franziskus



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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 14. Jänner 2019 
 

Nichts Neues

Dieser "plötzliche" Vertrauensverlust der Deutschen ggb. PFranziskus ist trotz der reißerischen Meldung weder einzigartig noch neu.
Im Gegenteil, er ist eher spät (als solch auch ein Beweis für das breite Desinteresse der deutschen Bevölkerung an religiösen Themen) und ein Folgephänomen.
Schon 2015 wurde festgestellt wie rasant die Anzahl der Besucher bei den Päpstl. Audienzen bei PF im Vergleich zu P. Benedikt XVI zurückging; und dies, obwohl PF immer in Rom blieb und der Platz in Castelgandolfo nur 4000 Menschen faßt.
2017 veröffentlichte das Päpstl. Haus diese Ziffern, was jetzt subakut zu seiner Aufhebung führen wird.
Das Volk hat einen guten Riecher.
Und es merkt jetzt, was P. Kolvenbach SJ + schon vor 30 Jahre feststellte.
@Rolando: Ihre Gleichstellung von "Papst" mit "Kirche" finde ich sehr gewagt (fand übrigens der Hl. Basilius der Große ebenfalls)


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 Der Nürnberger 10. Jänner 2019 

Der Papst und die Beliebtheit

Ach ne, wo sind denn seine Claqueure geblieben? Kaum sagt er etwas ganz katholisches, sind sie fast alle weg.


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 girsberg74 10. Jänner 2019 
 

Schock?

Nein!
Nur Konsequenz aus verschiedenen Taten und Nicht-Tun.


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 Montfort 9. Jänner 2019 

@benedetto05 - Danke, an diesen mächtigen Segensgestus

des hl. Papstes Johannes Pauls II. habe ich mich heute auch schon erinnert.

Past Franziskus dagegen wirkt in der Liturgie oft mürrisch, am 1. Januar beim Segen sogar fast unbeholfen.

Mir fiel eine kurze Geschichte ein über ein Huhn, das versucht, wie ein Adler, den es sieht, zu fliegen. Beim Adler fiel mir JPII. ein: Der "alte Adler" hatte selbst "mit lahmen Schwingen" eine geistliche Kraft und Liebe in sich, die ihm "Flügel verlieh". Beim flügelschlagenden Huhn fiel mir "jemand anderer" ein, der versuchte, geistliche Autorität für die ganze Welt auszustrahlen. Warum die Menschen am Petersplatz ganz zögerlich, manche gar nicht applaudierten, weiß ich jetzt.


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 lakota 9. Jänner 2019 
 

@benedetto05

"Look at the difference!"
Ja, nicht nur bei der Art des Segens -
auch Johannes Paul II und Franziskus.
Denke ich an diesen letzten Segen von Papst Johannes Paul II tut mir jetzt noch das Herz weh.


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 benedetto05 9. Jänner 2019 
 

Look at the difference!

@ Montfort, @Bernhard Josef, @Freya, @ Kirchental
Hier ein Ausschnitt aus FAZ Online vom 28.03.2005. Es war Oster-
sonntag und das letzte Mal, dass Papst Johannes Paul II sich den
Gläubigen auf dem Petersplatz zuwenden konnte. Das kam mir bei Ihrer
Unterhaltung über den Aaronssegen im Vatikan am Hochfest der Heiligen Gottesmutter 2019 spontan in den Sinn. Warum? Na, lesen Sie selbst.

"Der kurze Auftritt von Papst Johannes Paul II. am Ostersonntag hat die Sorge um den schwer kranken 84jährigen verstärkt. Von seinem Fenster über dem Petersplatz aus wollte der Papst den Segen „Urbi et Orbi“ sprechen, er brachte jedoch kein Wort heraus. Johannes Paul II. beschränkte sich schließlich darauf, die wartende Menge mit dem Kreuzzeichnen zu segnen. Einige Gläubige brachen in Tränen aus."


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 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 9. Jänner 2019 
 

Im Internet zu finden:

Der freimaurerische Plan zur Zerstörung der Katholischen Kirche bzw freimaurerisches Edikt von 1962

und dessen Überarbeitung im Oktober 1993 "als fortschreitender Plan für das Endstadium"


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 Montfort 9. Jänner 2019 

Zudem...

waren die Kardinäle Bergoglio und Marx ja schon lange durch ihre Rotary-Mitgliedschaft "verbrüdert" - und leider Gottes nicht nur sie!

Das erklärt wohl auch ihre "Nähe" zu den chinesischen "Brüdern" - womit nicht Kardinal Zen und die "Brüder und Schwestern" der chinesischen Untergrundkirche gemeint sind.

"Wer ist es, die da erscheint wie das Morgenrot, wie der Mond so schön, strahlend rein wie die Sonne, Furcht erregend wie Heerscharen?"

Heilige Maria, Muttergottes, bitte für uns!


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 freya 9. Jänner 2019 
 

Was den päpstlichen Segen betrifft,

ist mir auch aufgefallen, dass er meist nur eine sehr flapsige Handbewegung damit verbindet - die sehr schwer als Segensgeste zu erkennen ist.
Die Freimaurer-Gestik dagegen, beherrscht PF einwandfrei!


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 Montfort 9. Jänner 2019 

Immerhin steigt Papst Franziskus um Ansehen

der "Freimaurer der ganzen Welt", wie die Großloge von Spanien verkündet, die über die Weihnachtsansprache des Papstes von der Loggia des Vatikans jubelt!

Jubel der Loge über die weltweite "Brüderlichkeits-Ansprache" auf der vatikanischen Loggia! Und das ist seit Bergoglios Rotary-Mitgliedschaft 1999 nicht der erste freimaurische Lobgesang auf ihn - und wohl auch nicht der letzte.

Hinweis eines Bekannten im verlinkten Artikel (italienisch).

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf...!
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns!
Heiliger Josef, bitte für uns!

www.aldomariavalli.it/2019/01/09/grazie-francesco-da-todos-los-masones-del-mundo/


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 Bernhard Joseph 9. Jänner 2019 
 

Werter @Montfort, Gott möge das verhüten!

Seit dieser "Aktion" des Kard. Marx frage ich mich natürlich schon, ob in Rom der Glaube noch in seiner Tiefe, also Wahrheit und der daraus resultierenden Konsequenzen erfasst wird. Zuweilen dünkt mich das Agieren selbst von Papst Franziskus eher dahin zu tendieren, sich für den christlichen Glauben entschuldigen zu müssen, was dann einem Kleinmut gleichkäme, der zumindest bei einigen Kardinälen längst durch Taten belegt ist.

Wo sich jedoch schon ein Kardinal seines Glaubens öffentlich(!) schämt und dieser weiterhin zum engsten Beraterstab des Papstes gehört, da kommt man ins Grübeln, keine Frage!

Wie war doch Papst Benedikt so anders!

Klar in der Verkündigung, tief menschlich und immer von großer Freundlichkeit und Milde erfüllt. Niemals zurückweichend vor den Lügen des Zeitgeistes und sich der Anfeindung des Säkularismus mutig stellend ohne es je an theologischer Sachlichkeit und Gründlichkeit fehlen zu lassen.

Wie anders ist das heute!


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 Kirchental 9. Jänner 2019 

Verantwortung seines Amtes

Diese Formulierung rief mir die Begegnung der Kinder mit BXVI ins Gedächtnis. Er ging durch ein Spalier von Kindern und segnete jedes einzelne. Obwohl die Kirche voller Kinder war, war es sehr leise. Und wie die Kinder anschließend strahlten, wenn sie sagten: der Papst hat mich gesegnet.

Ich würde deshalb weiter gehen und sagen, es ist die Aufgabe seines Amtes, zu segnen!


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 Kirchental 9. Jänner 2019 

@Montfort

Danke für den Link!

Ich empfinde den Nicht-Segen als direkt gruselig! Er enthält den Menschen das wichtigste vor.

Jede Mutter segnet ihre Kinder, bevor sie das Haus verlassen - und der Papst entlässt die Menschen einfach so.

Was geht in diesem Mann vor? Ich versteh das einfach nicht!


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 lakota 9. Jänner 2019 
 

@Rolando

Können Sie mir bitte mal Ihren Begriff "herablassender Kritiker" erläutern? Was ist der Unterschied zu einem "einfachen"-"normalen" Kritiker?


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 Montfort 9. Jänner 2019 

Werter @Bernhard Joseph, meinen Sie,

dass möglicherweise Papst Franziskus bald sein "weißes Gewand" und sein eisernes Kreuz ablegen könnte, um nicht durch möglicherweise als "Selbstdarstellung" zu interpretierende Auftritte in seiner "Rolle" als Papst die Weltöffentlichkeit oder gar einzelne Gruppierungen (andere Religionen, A-theismus-Gläubige, Handwerker oder hohe Meister etc.) "unnötig" zu provozieren?

Wozu dient ein Papst, der die Verantwortung seines Amtes nicht wahrnehmen will, um nicht zu segnen.

Hat Jesus Christus je das Segnen und das angemesse Reden oder Schweigen unterlassen, "um nicht zu provozieren"?

Komm, Heiliger Geist, der die Schwätzer verstummen lässt und die mutlos oder feige Stummen reden macht!


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 Bernhard Joseph 9. Jänner 2019 
 

Werter @Montfort,

war es nicht ein Kardinal aus dem engsten Beraterkreis des Papstes, dem K9-Rat, der am Tempelberg das Kreuz ablegte, um nicht zu "provozieren"?!

Möglicherweise hatte ja Papst Franziskus ähnliches im Sinn bei seiner Unterlassung.


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 Bernhard Joseph 9. Jänner 2019 
 

@Rolando

Offensichtlich ist Ihnen die Tragweite des sexuellen Missbrauchs in der Kirche nicht bewusst oder sie blenden Sie bewusst aus.

"Mutter Teresa achtete jeden Priester allein aufgrund seiner Weihe."

Mutter Teresa konnte nicht ahnen, dass sich dereinst Typen wie McCarrick in der Kirche tummeln!

Gäbe es die von Ihnen stereotyp immer wieder behauptete Deckungsgleichheit von Amt und Person, dann hätte der Hildesheimer Bischof recht mit seiner Behauptung, der Missbrauch stecke in der DNA der Kirche!

Der Vertrauensverlust schreitet voran, nicht weil hier angeblich herablassende Kritik gegen Bergolio als Person geäußert würde, sondern weil die Person Bergolio in durchaus fragwürdiger Weise das Amt des Papstes ausfüllt und dabei auf höchst bedenkliche Weise die Einheit des Katholizismus aufs Spiel setzt.

Wer das Amt in seiner Heiligkeit bewahren will, darf es eben nicht als Willkürinstrument des jeweiligen Amtsträgers sehen.


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 Montfort 9. Jänner 2019 

Zum päpstlichen alttestamentlichen "Segen ohne zu segnen" auch hier:

katholisches.info/2019/01/07/paepstlicher-segen-ohne-zu-segnen/


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 MSM 9. Jänner 2019 
 

Werter @Rolando,

das "Gutmenschentum", das unbedingt das zu verteidigen sucht, was nicht zu verteidigen und zu rechtfertigen ist, ist auch nicht der Idealweg, sondern ebenso eine List des Widersachers.
Es geht hier in den Kommentaren nicht um banales Herummosern oder Ehrabschneidung an einer oder mehrerer Personen. Die Fakten, was "Rom" betrifft, sind dermaßen erdrückend, dass nur ein Blinder dies nicht sehen kann!
Auf dem Stuhl Petri sitzt zur Zeit kein Hirte, sondern ein Zerstörer, Verwirrer - wie auch immer man es nennen will! Fakt ist, dass dieser nicht aufbaut, sondern niederreißt! Und das auszusprechen und anzuprangern ersehe ich nicht als herablassende Kritik! Im Gegenteil! Es ist nicht nur die Pflicht der Hirten,aufzustehen, sondern auch die jedes einzelnen kath. Christen, um den Herrn und SEINE Kirche zu verteidigen!


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 Montfort 9. Jänner 2019 

WARUM denn hat Papst Franziskus eigentlich

am Neujahrstag beim Angelusgebet NUR die Hände über die Menge erhoben und den AARONSSEGEN rezitiert, aber KEINEN Segen mit trinitarischer Segenformel "der Vater und der Sohn und der Heilige Geist" erteilt und kein Segens-Kreuzzeichen gemacht?

Ist er denn der "neue Eine-Welt-Allerwelts-Hohepriester" oder der Papst in der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche?

Kyrie, eleison! Christe, eleison! Kyrie, eleison!


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 Rolando 9. Jänner 2019 
 

Interessant ist,

wie die Papstkritiker sich verteidigen, den Papst aber ändern wollen, hat nicht auch er das Recht, sich gegen Kritik zu stelllen? Das sind alles menschliche Züge, beim Papst und bei seinen Kritikern. Ich meine jetzt nicht brüderlich Zurechtweisung, sondern die herablassende Kritik, gegen seine Person. Wer kann den Papst ändern, wer kann ihn erleuchten? Wer kann den herablassenden Kritiker ändern? Mutter Teresa achtete jeden Priester allein aufgrund seiner Weihe. Die Muttergottes wies in Medjugorije den Seher Jakov bei seinen Beschwerden über den Priester zurecht. Man sieht doch, wie der Vertrauenverlust voranschreitet, ebenbürtig den Konservativen. Der Teufel weiß wie man das macht.


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 Stephan M. 8. Jänner 2019 
 

Da ist noch Luft nach unten!

Ein Mann, der seine Wahl einer verbotenen Absprache zu verdanken hat, der Umgang mit den Orden, unbeantwortete Dubia, die willkürlichen Abschüsse in den Reihen der Tradition, Vigano, McC., die Verwaltungs- und Abbruchmentalität im deutschen Episkopat mit seiner unseligen Zeitgeistverhaftung, Kreuzverleugner im Purpur, ... Wenn ich an die Prophezeihungen der sel. Anna Katharina Emmerick denke, werden wir noch manche Überraschung erleben.


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 Zeitzeuge 8. Jänner 2019 
 

Falls Papst Franziskus alle Dubia, es sind inzwischen mehr

als die fünf moraltheologischen Grundsatzfragen der bek. Kardinäle, eindeutig im Sinne der kath. Lehrdoktrin,
wie sie in der hl. Schrift und der katholischen
Lehrtradition enthalten ist, beantworten würde und ausserdem endlich
fromme, seeleneifrige, gelehrte Bischöfe ernennen würde, wäre das sicher nicht nur für mich ein Grund,
ihm wieder mehr Vertrauen entgegen zu bringen!

Der Vertrauensverlust bei den echten
konservativen Katholiken hat natürlich
so gut wie nichts mit irgendwelchen Umfragewerten zu tun, deren Ergebnisse
werden von den Medien beeinflußt mit den bekannten "Reithemen", ich bin davon überzeugt, daß die meisten Menschen eigentlich Wesen und Bedeutung unserer
hl. kath. Kirche nicht erfaßt haben, sondern diese wie eine Art NGO, also
rein innerweltlich betrachten.


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 lakota 8. Jänner 2019 
 

@wedlerg

Um zu sehen, daß das Vertrauen in Papst Franziskus tief gesunken ist, brauche ich kein FORSA-Institut. Ich brauche mir nur die Kommentare der Poster hier
ansehen, die genau wie ich immer 100% papsttreu waren - und jetzt? Ich kann ihm gar nicht mehr vertrauen. Mir geht genau wie @Aegidius.


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 Aegidius 8. Jänner 2019 
 

Mich schockiert an dieser Erkenntnis allein, daß es nur 20% sein sollen. Bei mir selbst sehe ich innerhalb des letzten Jahres einen Vertrauensschwund von der bereits seit 2013 sehr geschrumpften Basis um 100% auf jetzt Null. Ja: Null. F. hat bei mir so fertig, daß ich jedesmal zusammenzucke, wenn er im Hochgebet genannt wird. Das gereicht mir nicht zur Ehre, und ich muß mich zusammenreißen, beten, hoffen und warten. Aber ich fürchte, daß es auch noch anderen Gläubigen so ergeht. Father Z. rät dazu, (mind.) 90% der Nachrichten aus Rom gar nicht mehr zu lesen, um keinen Schaden an der eigenen Seele zu nehmen, indem man unguten Leidenschaften frönt. Ich versuche, mich daran zu halten.


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 beertje 8. Jänner 2019 
 

wenn's mal stimmt ...

man sollte mal eine Umfrage machen, wie es um das Vertrauen in die mediale Berichterstattung bestellt ist ... es stecken immer Absichten dahinter bei dem, WAS und WIE geschrieben wird.


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 wedlerg 8. Jänner 2019 
 

Ich würde FORSA nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken

Dass das SPD-Institut FORSA zu solchen Zahlen kommt, darf niemand wundern. Dass hier die ev. Kirche besser abschneidet als die kath. Kirche ist das Produkt vieler Faktoren, Z.B. des latenten Antikatholizismus, den wir in vielen Gegenden in D haben, aber natürlich auch der SPD-Affinität der Autoren.

Dass PF relativ so stark eingebüßt hat, liegt sicher primär an seiner Position zur Migration. Dass PF unter Katholiken in USA noch viel mehr eingebüßt hat, hat andere Gründe - und da sind die Zahlen wesentlich interessanter als bei FORSA.


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 Kirchental 8. Jänner 2019 

Liebe @Herbstlicht!

Mit ihrer Diagnose haben Sie vermutlich recht. An diesem enormen Vertrauensverlust dürfte die kleine Herde traditionalistischer Katholiken nur einen geringen Anteil tragen.

Das Gros liegt vermutlich bei denen, die nach dem Medienhype erwarteten, morgen würde der Zölibat abgeschafft, das Frauenpriestertum eingeführt und Sexualität völlig freigegeben. Diese sehen sich nun vom ehemaligen Medienliebling Pflege getäuscht und sind deshalb enttäuscht.

Das belegt, wie gefährlich der Schlingerkurs von PF tatsächlich ist. Er verwirrt alle - statt Halt und Stütze zu geben!


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 serafina 8. Jänner 2019 
 

Das Schisma wird kommen

und muß kommen
und das hoffentlich bald!


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 Kirchental 8. Jänner 2019 

@Rolando

Bitte seien Sie in Ihrem Bedürfnis, den Papst zu schützen, nicht päpstlicher als Ihr Schützling.

Das Kürzel F oder PF wird hier zur Einsparung von Zeichen verwendet - ebenso wie JPII und BXVI. Da alle Nutzer hier dem Altpapst BXVI höchste Ehrerbietung entgegen bringen, können Sie aus der Verwendung des Kürzel keine Missachtung dem amtierenden Pontifex gegenüber herauslesen.

Auch die Verwendung des Nachnamen ist durchaus üblich : der Roncallipapst oder der Lucianipapst ist ein gängiger Ausdruck.

Bitte bleiben Sie sachlich - das würde der Diskussion gut tun.


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 Stefan Fleischer 8. Jänner 2019 

@ Stephaninus; @ Ronaldo

Ich habe mich bemüht mich möglichst sachlich auszudrücken. Man kann natürlich alles missverstehen. Ich habe auch ganz bewusst darauf hingewiesen, dass unser Heiliger Vater längst nicht der Einzige ist, der dieser Schriftstelle nicht die gebührende Beachtung zu schenken scheint.
Damit kommen wir zur Frage der Berechtigung der Papstkritik generell. Wenn wir auf die Probleme in der Verkündigung von Papst Franziskus hinweisen, so ist das immer auch, mehr oder weniger bewusst sicher; eine brüderliche Zurechtweisung all jener, welche in die gleichen Fehler fallen oder sich gar von Papst Franziskus "anstecken" lassen. Die grosse Gefahr jeder unsauberen und einseitigen Verkündigung aber ist es, dass damit dem Relativismus Vorschub geleistet, oder dass dadurch dem "Moralistisch-Therapeutischen Deismus" Tür und Tor geöffnet wird. "Um Menschen zu Christus zu führen braucht es mehr als nur Worte des irdischen Lebens." wollte mein Kommentar hier in Erinnerung rufen.


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 MSM 8. Jänner 2019 
 

@stephanius

Was ist an dem, was Herr Fleischer geschrieben hat, gewagt oder gar dreist??
Allerhöchstens ist es noch milde ausgedrückt.
Man muss schon blind sein, um nicht zu sehen, wessen Geist im Vatikan und in den Herzen unzähliger "Hirten" die Oberhand gewonnen hat.


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 Herbstlicht 8. Jänner 2019 
 

Der Papst soll Fels sein - im Geröll der Zeit!

Ist es nicht oft so, dass das Herz bestimmte Dinge schon erkannt hat, aber der Verstand noch etwas Zeit braucht, das Erkannte auch vor sich selbst zuzugeben?
Daher vielleicht das eifrige Verteidigen der bisherigen Meinungen, die man nicht aufgeben möchte, denn Erwachen kann sehr weh tun.

Einem treugläubigen Katholiken schmerzt es im Innersten, einen Papst aufgrund seiner Entscheidungen, seiner Worte und Taten kritisieren zu müssen, denn er wünscht sich doch einen Menschen im Papstamt, dem er voll vertrauen kann.

Ein Papst darf Fehler haben, auch Fehler machen; soll er wahrscheinlich auch, da dies zur Demut führt. Vor allem, wenn er seine Fehler zugibt.
Aber bei allen Fehlern, die wir ja alle haben und machen - er soll fest sein und nicht unbestimmt. Er soll Orientierung geben, soll ein Fels sein.


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 Sebi1983 8. Jänner 2019 
 

Mich wundert der Rückgang beim Papst nicht!

Es war doch zu erwarten, dass es mit den irrational gepuschten Image des Papstes auf Dauer so nicht weiter gehen konnte. Irgendwann lässt sich die Realität auch durch die beste PR-Arbeit nicht mehr beschönigen. Da wirkt die Einstellung von Tornelli durch den Vatikan fast schon wie eine Verzweiflungstag.


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 lesa 8. Jänner 2019 

Der Antichrist spricht wie die Welt spricht

@MSM: "Entscheidung zwischen Evangelium und Anti-Evangelium."
Z.B. die (gemessen am geoffenbarten Gottes-und Menschenbild) gottwidrige Verdrehung in der Verkündigungssprache und Vorkommnisse im künstlerischen Bereich sind erschreckende Belege für ihre Aussage.

Aus der gestrigen Tageslesung 1 Joh 3: "Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen. ... der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt
Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie."


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 Herbstlicht 8. Jänner 2019 
 

Kritik von zwei Seiten

Dass bei der Umfrage der Missbrauchsskandal und der Umgang mit ihm eine große Rolle spielt, dürfte unstrittig sein.
Darüberhinaus erkläre ich mir den Vertrauensverlust in den Papst auf zweierlei Weise:
Die Progressiven einerseits sehen (noch) nicht alle Veränderungswünsche erfüllt, die sie sich durch seine Person erhofft hatten.
Die Konservativen hingegen -genauer ausgedrückt die Treugläubigen- haben den Eindruck, unter Franziskus werde schwammig und unbestimmt, was die Lehre betrifft.
Er wird m.E. also von zwei Seiten beurteilt, das verdoppelt natürlich zwangsläufig die Anzahl jener, die Franziskus das Vertrauen entzogen haben.

Die Einheit ist ein grundlegendes Merkmal der katholischen Kirche.
Doch kann man heute noch von Einheit sprechen, wo doch verlangt wird, die Kirche habe sich den Menschen und der Zeit anzupassen.
Genauer gesagt: GOTT habe sich den Menschen anzupassen.
Armer, lieber Gott!


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 hape 8. Jänner 2019 

Werter @Rolando

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie sich, in ihrem an sich ehrenwerten Eifer für Papst Franziskus zu kämpfen, inzwischen etwas vergaloppiert haben. Sie unterstellen denjenigen, die Franziskus kritisieren, einen pauschalen Mangel an Opferbereitschaft, einen Mangel an Gebet und Fasten. Aber das Sie können doch garnicht wissen. Wahrscheinlicher ist das Gegenteil, weil nämlich für die Kritiker von Franziskus das Beten und Fasten noch zum katholischen Selbstverständnis gehört.

Darüber hinaus könnte man Sie so verstehen, das der Vertrauensverlust gegenüber Franziskus überhaupt erst von der Kritik an ihm verursacht wurde. Das unterschlägt aber, dass gerade die innerkatholischen Kritiker von Franziskus àpriori papstfreundlich gesinnt sind. Sie verwechseln offenbar Ursache und Wirkung. Die Kritik ist doch eine historische Folge der verstörenden Amtsführung von Franziskus. Nicht umgekehrt. Also gründet auch der Vertrauensverlust eher in der Amtsführung als in der Kritik.


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 Stephaninus 8. Jänner 2019 
 

@Stefan Fleischer

Sie sagen, der Hl. Vater erinnere sich so wenig an die Antwort des Simon Petrus. Ich finde, gelinde gesagt, diese Ihre Einschätzung des päpstlichen Erinnerungsvermögens ziemlich gewagt...um nicht zu sagen dreist.


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 Bernhard Joseph 8. Jänner 2019 
 

@Rolando - Offenbar wollen Sie es nicht verstehen

Luther hat sich nicht gegen den Missbrauch des Amtes durch einen einzelnen Amtsträger gewandt, sondern gegen das Amt an sich, das er als des Teufels ansah.

Geschuldet war diese Sicht einer absurden Überhöhung der Person mit dem Amt, so dass die menschliche Verfehlung zum scheinbaren Ausdruck des Papstamtes selbst wurde. Sie unterliegen demselben Irrtum.

Wer dieser Gefahr des Zusammenfalls des Unvermögens eines einzelnen Amtsträgers mit dem Amt vorzubeugen sucht, der muss deutlich unterscheiden.

Leider kam die Kritik vieler Heiliger an der Amoralität der Renaissance-Päpste zu spät, man hatte da scheinbar geglaubt, Beten alleine reiche, und die Konsequenz war der Protestantismus.

Niemand im Forum will zum Abfall bewegen, im Gegenteil, zur Einsicht anregen, dass Bergolio, also Papst Franziskus, so nicht weitermachen darf.

Dem Teufel spielt Heuchelei in die Hand, also eine Haltung, die so tut, als sei alles in Ordnung, wo doch offensichtlich schon der Rauch Satans zu vernehmen ist.


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 MSM 8. Jänner 2019 
 

@rolando

"Herablassende Kritik spielt dem Teufel in die Hände."
Genauso aber auch das Verschließen der Augen vor der Realität und Nicht-wahrhaben-wollen aus einer falsch verstandenen Loyalität heraus.
Fasten und beten sie weiter! Doch ich empfehle Ihnen, Ihre Gebete zuerst jenen Hirten zukommen zu lassen, die gerufen und willens sind, sich der Anti-Kirche und ihrer falschen Lehre zu widersetzen, um die Wahrheit zu unserem Heil (!!!) zu verteidigen!


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 antony 8. Jänner 2019 

Was will uns dieser Artikel sagen? Welche Rolle spielen Meinungsumfragen für die Kirche?

Sind wir eine Partei, die auf Umfragen schaut, um bei den nächsten Wahlen möglichst viele Stimmen zu gewinnen?


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 MSM 8. Jänner 2019 
 

@rolando (Teil 2)

...vollends begriffen hat. Wir stehen heute vor dem Endkampf zwischen der Kirche und der Anti-Kirche, zwischen dem Evangelium und dem Anti-Evangelium." (!!)


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 Rolando 8. Jänner 2019 
 

Bernhard Joseph

Luther schadete mit seiner Papstkritik der Kirche mehr, als wie Sie meinen, die, die auf dem Stuhl Petri saßen. Eben, weil Luther kritisierte, von sachlicher in persönliche Kritik und Verurteilung überging machte er mehr Schaden als Nutzen. Hätte Luther vertrauensvoll gebetet, die Vergebungsbitte von Papst Hadrian VI angenommen, wäre der Welt viel Unheil erspart geblieben. Der Teufel versucht Kritikpunkte hochzukochen um zum Abfall zu bewegen. Wie Heilsam ist z. B. der Ablass, richtig angewendet. Doch durch Hochkochen derer, die ihn mißbräuchlich verwendeten, wanden sich viele ab und können die Früchte nicht mehr bekommen, allein wegen einer Lüge des Teufels. Auch wenn der Papst Fehler macht, persönliche, herablassende Kritik spielt dem Teufel in die Hände. Wieso nennen einige den Papst, „Bergoglio“ oder „F“? das hat doch mit den Dingen, die er tut oder nicht tut nichts zu tun. Und es macht ein negatives Bild über ihn, was ja eigentlich nicht gewollt ist, oder doch??


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 MSM 8. Jänner 2019 
 

@rolando (Teil 1)

"Die Pforten der Unterwelt werden auch diesen Stuhl nicht besetzen."

Das dies nicht geschieht, hat der nie gesagt. Er sagte, dass die Mächte der Unterwelt SEINE Kirche nicht überwältigen werden. Sie bleibt bestehen, bis der Herr wiederkommt.
Doch was wir wissen ist, dass der Widersacher am Ende der Zeiten mit einer nie dagewesenen Dreistigkeit versuchen wird, die Rolle des Herrn zu spielen und alle Menschen zu überzeugen sucht, er sei der Erlöser. Er wird "sich sogar in den Tempel Gottes setzen und sich als Gott ausgeben" (2 Thes 2,4). Die Rede ist also vom Erscheinen des Antichrist, der eine falsche Kirche errichten wird! Doch was braucht eine falsche Kirche an ihrer Spitze, solange ihr "Herr" noch nicht zu ihr gekommen ist, um sie in persona selbst zu "führen"?

Man kann nur immer wieder unseren Heiligen Vater Johannes Paul II. zitieren, der sagte: "Wir stehen vor der größten Schlacht, die die Menschheit je gesehen hat. Ich denke nicht, dass die Gemeinschaft der Christen dies


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 Bernhard Joseph 8. Jänner 2019 
 

@Pilgrim_Pilger

"...eine Institution die unaufhörlich neue Reformen produziert, gibt keine verlässliche Orientierung. Niemand kann sein Vertrauen auf unverbindliche Verwirrung gründen"

Wirklich verbindlich kann nur die Wahrheit sein. Der mittlerweile in die Kirche eingedrungene alles zersetzende Relativismus hat sich längst vom letztgültigen Wahrheitsanspruch verabschiedet und löst den christlichen Glaube zunehmend in ein Happening auf (siehe http://www.kath.net/news/66473).

Wo an die Stelle des Heiligen Geistes die Whisky-Benebelung tritt, da gerät Verkündigung in der Tat zum Trinkgelage.
Solche Exzesse des Relativismus zeigen überdeutlich, dass denen, die eigentlich Verkündigen sollten, der Gegenstand der Verkündigung - der Glaube - abhanden gekommen ist. Wo nichts mehr ist, kann eben nur noch das bloße Beisammensein zelebriert werden. Im derzeitigen Pontifikat ist eine Besserung oder gar Umkehr nicht in Sicht. Im Gegenteil, in Rom wird noch befördert , was eigentlich umgehend korrigiert gehört.


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 Sureno 8. Jänner 2019 

Warum ist das ein Schock, dass das Vertrauen in Papst Franziskus um 20 Prozent gesunken ist?


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 Diadochus 8. Jänner 2019 
 

Anpassung

Bei der Umfrage handelt es sich um eine allgemeine repräsentative Umfrage. Das gilt es zu beachten. Es wurden also auch die Kirchenfernen befragt. Dennoch, wenn man den Umstand berücksichtigt, lässt der Rückgang der Zustimmungswerte aufhorchen. Trotz der versuchten Anpassung -in der Kirchensprache Aggiornamento- gehen die Werte zurück. Da können wir uns nicht mehr selbstzufrieden und schüchtern zurücklehnen. Da ist jeder gefragt, da wo jeder steht, um für Jesus Christus Zeugnis abzulegen. @Stefan Fleischer, ich bleibe natürlich. Niemand sonst hat Worte des ewigen Lebens, als Jesus Christus.


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 Bernhard Joseph 8. Jänner 2019 
 

@Rolando - Ihre Kritik ist in sich widersprüchlich

In der Renaissance-Zeit war das Papstamt ziemlich weit heruntergekommen. Es wurde für allerlei weltliche Machtinteressen missbraucht und nicht wenige Amtsinhaber waren moralisch derart verkommen, dass man es eine Schande nennen muss. Die Renaissance-Zeit war geprägt von einem moralischen Laissez-faire, der tolerierte, was nicht zu tolerieren ist. Man berief sich auch damals auf Mt 16,18 und alles schien in bester Ordnung.

Und dann kam der große Knall, die Reformation.

Luther konnte nur so wüten, weil auf dem Stuhle Petri Menschen saßen, die moralisch dem Amt nicht entsprachen und so auf die Dauer das Amt selbst massiven Schaden im Ansehen erlitt.

Beten ist sicher eine wichtige Sache, aber das Ansprechen des Ungenügens auch, sonst gerät man schnell in den Verdacht, heuchlerisch zu sein.

Der Vertrauensverlust bezieht sich konkret auf die Person Bergolio, die das Papstamt in einer Weise bekleidet, die dem Amt massiven Schaden zufügt.

Möge dies Papst Franziskus bald erkennen!


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 horologius 8. Jänner 2019 
 

Kein Wunder

Der augenscheinlich laxe Umgang mit Beteiligten des Mißbrauchskandals und der Umgang mit kritischen Stimmen tut sein übriges.


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 Pilgrim_Pilger 8. Jänner 2019 
 

Eine ehrliche Besatndsaufnahme ist nötig

Es sind einfach nur tragisch und traurig wie tief sich die katholische Kirche seit dem Konzil in die Krise reformiert hat.

Es ist an der Zeit zu überprüfen ob die Reform der Kirche noch dem Auftrag ihres Gründers oder den Wünschen der Welt und den Menschen dient.

Eine Bedingung für Vertrauen ist eine klare Orientierung eine Institution die unaufhörlich neue Reformen produziert, gibt keine verlässliche Orientierung. Niemand kann sein Vertrauen auf unverbindliche Verwirrung gründen.


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 Rolando 8. Jänner 2019 
 

Mt 16, 18

„Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen„. Die Mächte der Unterwelt greifen den Papst an, sie sind erfolgreicher, wenn er herablassend kritisiert wird, anstatt für ihn zu beten und zu fasten, was ja entgegen des kritisierns mit Opfer verbunden ist. Da man selbst in konservativen Foren den Papst als nicht rechtmäßig ansieht, oder seine Aussagen auf die Goldwaage legt, um ihn herablassend zu kritisieren, ist es nicht verwunderlich. Auf Papst Benedikt wollte man nicht hören, ihn verwarfen die die eine modern Kirche wollten. Mittlerweile sind diese von Papst Franziskus enttäuscht, weil er ihre Forderungen nicht umsetzt. Die Ideologie des Protestantismus ist weit hinaufgestiegen, wird aber nicht die Oberhand gewinnen. Die Pforten der Unterwelt werden auch diesen Stuhl nicht besetzen. Inwieweit die herablassende Papstkritik dem Unterweltler in die Hände spielt möge jeder selbst beurteilen.


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 SpatzInDerHand 8. Jänner 2019 

Mein Vertrauen in Franziskus ist ebenfalls erschüttert - dabei liebe ich das Papsttum!

Und auch mein Vertrauen in die Kirche hierzulande bröckelt... :(

Mich wundert nur, dass die evangelische Kirche derart mehr Vertrauen genießt als die katholische. Die Austrittszahlen sprechen eigentlich eine andere Sprache, da verlieren die evangelischen Landeskirche mehr Mitglieder als wir.


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 Martyria 8. Jänner 2019 

DIe alte Lüge

Der Mensch kommt nur zu sich durch sich selbst; aus Theologie wird Anthropologie; aus Transzendenz wird reine Immanenz.

Klingt doch verlockend. Aber schon Feuerbach ist damit zu kurz gesprungen und als Bettvorleger gelandet. Will sich PF dazugesellen?


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 Eliah 8. Jänner 2019 
 

Demo-Version

Werter Herr Fleischer,
in Diskussionen habe ich manchmal die Meinung gehört, dass der Kirche die Leute in Scharen weggelaufen wären, wenn sie bei der Festigkeit der Verkündigung, die sie einst hatte, gebliebenn wäre.Ich antworte dann immer, dass viele tatsächlich "weggelaufen" sind, aber dass vele von denen, die geblieben sind, sich innerlich auch längst verabschiedet haben.Gestern habe ich in einer Jugendmesse auf Radio Maria einen Vergleich gehört, der nicht meinem Sprachduktus entspricht, der aber trotzdem nicht von der Hand zu weisen ist: "Viele Menschen sind heute mit der Demo-Version von Jesus Christus zufrieden, die gratis zu haben ist.Die Vollversion des Programms mit lebenslangen Updates wollen sie nicht bezahlen". Immer wieder erlebe ich, dass Priester, die Seelenhirten sein sollten, sich mit der Verkündung der Demoversion zufrieden geben, die die wirklich wichtigen Features nicht enthält.


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 Stefan Fleischer 8. Jänner 2019 

Warum?

Warum erinnert sich unser Heiliger Vater, aber auch alle anderen, welche mit der Verkündigung beauftragt sind, so wenig an die Antwort von Simon Petrus als Christus fragte: "Wollt auch ihr gehen?": "Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens." (Joh 6,68) Dann würden er und sie wieder viel mehr von diesem ewigen Leben als letztes und alles entscheidende Ziel unseres Lebens sprechen und viel weniger von einem besseren Leben hier und jetzt. Dann würden sich auch alle Menschen guten Willens wieder um ihn / sie scharen und in Glaube, Hoffnung und Liebe eine grosse Gemeinschaft bilden. Dann würde uns "alles andere dazu gegeben". (vgl. Mt 6,33)


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