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Kardinal Schönborn weiter für klassisches Eheverständnis

6. Jänner 2019 in Österreich, 11 Lesermeinungen
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Vorsitzender der Bischofskonferenz: Streben gleichgeschlechtlich lebender Paare nach Verheiratung zeigt, dass "Ehe etwas sehr Kostbares" ist.


Bregenz (kath.net/ KAP)
Christoph Kardinal Schönborn hat sich erneut für das klassische Eheverständnis ausgesprochen und damit seine Ablehnung der "Ehe für alle" erneuert: "Ich persönlich bleibe dabei, dass die Ehe einfach eine dauerhafte Beziehung von einem Mann und einer Frau ist, die offen ist für neues Leben", so Schönborn am Freitag im Interview mit ORF-Vorarlberg. Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz verwies dabei auf die prinzipielle Möglichkeit der Fortpflanzung eines Paares. So hätten alle Menschen Eltern. "Das wichtigste ist die Generationenfolge. Es gibt keine Generationen ohne Eltern und ohne Familie und ohne Ehe."


Das Streben gleichgeschlechtlicher Paare nach der Ehe könne aber auch positiv gedeutet werden, führte der Wiener Erzbischof weiter aus. Angesichts der Tatsache, dass so viele Menschen einfach ohne Trauschein zusammenlebten, sei es erstaunlich, dass "gleichgeschlechtlich lebende Paare sich unbedingt wünschen, dass ihre Partnerschaft als Ehe bezeichnet wird. Ich würde sagen, auch wenn ich mit dieser Entwicklung nicht einverstanden bin, ist es doch irgendwo ein starkes Zeichen dafür, dass die Ehe eben doch etwas sehr Kostbares ist."

Seit 1. Jänner können aufgrund einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zwei Personen gleichen Geschlechts neben der Eingetragenen Partnerschaft auch die zivilrechtliche Ehe schließen. Gleichzeitig wurde die Eingetragene Partnerschaft auch für heterosexuelle Paare geöffnet. Die erste Ehe eines homosexuellen Paares wurde bereits am Neujahrstag kurz nach Mitternacht in Kärnten geschlossen. Im Casino Velden haben sich die beiden Steirerinnen Nicole Kopaunik und Daniela Paier das Ja-Wort gegeben, ließen sie via Aussendung wissen.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Einsiedlerin 9. Jänner 2019 
 

Ein Fähnchen im Wind

Ich kann Kard. Schönborn gar nicht mehr anhören, wenn er sich bei Interviews dreht und windet und keinen klaren geraden Satz herausbringt, voll Überzeugung und Standhaftigkeit. Nein, so geht das nicht. Wenn man es allen recht machen will, verleugnet man den Herrn. Ein Trauerspiel.


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 momima 8. Jänner 2019 
 

Die große Verwirrung...

Könnte es sein, dass ich "umdenken" muss?
Die Diktatur des Zeitgeistes und die Diktatur des Relativismus machen auch vor den Pforten der Kirche nicht halt. Wer sich dagegen stellt und anders redet, wird gnadenlos angegriffen.
Kinder und Jugendliche sind diesen schlammigen Strömungen ausgesetzt. Unsere Zeit braucht Heilige des Hl.Geistes, deren Lehrer einzig Christus ist. Wie kann es geschehen, dass wir als Getaufte und Gefirmte den "Lehrer Christus" zu Wort kommen lassen???ER ist unser aller Retter und Er wird in dieser dunklen Zeit nicht von Seiner Herde weichen.


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 Montfort 7. Jänner 2019 

@MSM - Sehr gut beobachtet!

"Angesichts der Tatsache, dass so viele Menschen einfach ohne Trauschein zusammenlebten, sei es erstaunlich, dass 'gleichgeschlechtlich lebende Paare sich unbedingt wünschen, dass ihre Partnerschaft als Ehe bezeichnet wird. Ich würde sagen, auch wenn ich mit dieser Entwicklung nicht einverstanden bin, ist es doch irgendwo ein starkes Zeichen dafür, dass die Ehe eben doch etwas sehr Kostbares ist.'"

Ob der Herr Kardinal je Kinder beobachtet hat, die unbedingt das einem anderen Kind geschenkte Spielzeug zu ihrer Benutzung oder Verfügung fordern, um es dann kaputt zu machen, damit dieses Kind sich nur ja nicht an dem Geschenk erfreuen kann, das sie selbst nicht bekommen können?!

Von Jesus heißt es: "...denn er wußte, was im Menschen war" (Joh 2,25), auch die Heiligen wußten es - ob es der Herr Kardinal weiß und als Hirt und Seelsorger der ihm anvertrauten Seelen auch noch damit umzugehen und sie zur Umkehr zu führen weiß?


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 MSM 7. Jänner 2019 
 

Die völlige Pervertierung der Ehe und des Ehebegriffs!!

Unfassbar, wie viel Scheinheiligkeit und Kalkül in den Äußerungen dieses "Kardinals" stecken!
Möchte er uns allen Ernstes weismachen, praktizierende Homosexuelle - also Menschen, die willentlich in schwerster Sünde leben, von denen übrigens nachweislich der bei weitem größte Teil keinerlei Interesse an einer offiziell dauerhaften Verbindung mit nur einem Partner hat - die Heiligkeit der vor Gott geschlossenen Ehe erkannt haben und aufgrund dieser Erkenntnis für sich (Mann+Mann/Frau+Frau) ersehnen???
Merkt man was....?


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 MSM 7. Jänner 2019 
 

Hier auf kath.net

hieß es in einer Beitragsüberschrift einmal, dass man in manch einer Diözese wahrlich ein ganz besonders Gras zu rauchen scheint...
Was Wien betrifft, muss es stimmen.


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 Eliah 7. Jänner 2019 
 

Ein Blick ins Gesetz...

Es ist doch mitnichten erstaunlich, daß Homusexuelle sich "Rechte" erkämpfen wollen, die sie nicht haben. Ob sie die auch wahrnehmen wollen, steht auf einem anderen Blatt. Auf die Idee, daß die Pervertierung des Ehebegriffs eine Wertschätzung der Ehe darstellt, muß man erst einmal kommen.Ganz abgesehen davon, dass auch das Zusammenleben eines Mannes und einer Frau ohne vor Gott geschlossene, sakramentale Ehe eine schwere Sünde ist. Ich möchte dem Kardinal die alte Juristenweisheit zurufen: Ein Blick ins Gesetz (in diesem Fall in den Kathechismus) erspart viel Geschwätz.


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 Montfort 6. Jänner 2019 

"Ich persönlich bleibe dabei, dass..."?!

Mich interessiert tatsächlich nicht die persönliche Meinung irgendeines hohen Kirchenfunktionärs, sondern die Verkündigung des Glaubens und der daraus sich notwendig ergebenden Moral der katholischen Kirche durch einen Bischof und Kardinal.

Da gab es doch einmal einen Sekretär für die Redaktion des Katechismus der Katholischen Kirche...!? Hat er mit Beendigung dieser Aufgabe die festgeschriebenen Überzeugungen weiter beibehalten? ;-)

"Ich als Bischof und Kardinal der katholischen Kirche kann nur dabei bleiben...", wäre doch ein echt wünschenswerter (Neu-)Anfang, Herr Kardinal!


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 Joy 6. Jänner 2019 
 

Aber warum holt Schönborn dann die Homo-Lobby

in den Wiener Stephansdom und nimmt an deren Veranstaltungen teil, während er das z.B. beim Marsch für's Leben nicht tut?
Oder warum kam dann die obenzitierte Wortmeldung nicht in der heißen Phase, wo es um "Ehe für alleW ging?


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 lesa 6. Jänner 2019 

Das Wort des Herrn bleibt auf ewig

Herr, dein Wort bleibt auf ewig, es steht fest wie der Himmel. (Ps 119, 89)


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 Stefan Fleischer 6. Jänner 2019 

Ich persönlich bleibe dabei

fehlt für meinen Geschmack einfach noch der Hinweis, dass auch unsere eine, heilige, katholische und apostolische Kirche dabei bleibt und bleiben wird.


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 girsberg74 6. Jänner 2019 
 

Da haben wir aber Glück!

War doch schon zu befürchten,dass er das womöglich modernisiert; er ist ja sonst nicht altväterlich.


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