Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  4. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  5. Liegt ein Schisma in der Luft?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  13. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Twitter-Fakenews meldeten den Tod von Papst em. Benedikt XVI.

28. Dezember 2018 in Schweiz, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein zu Unrecht auf den Namen des Basler Bischofs Felix Gmür lautendes Twitterkonto meldete am Donnerstag, dass der emeritierte Papst Benedikt XVI. tot sei - Sogar ein Schweizer Politiker fiel darauf rein


Basel (kath.net) Ein zu Unrecht auf den Namen des Basler Bischofs Felix Gmür lautendes Twitterkonto meldete am Donnerstag, dass der emeritierte Papst Benedikt XVI. tot sei. Der fälschliche Basler Bischof informierte dann auf englisch weiter, dass er von Benedikts Bruder Georg Ratzinger am Telefon darüber informiert worden sei. Sogar ein Schweizer Politiker fiel auf die Falschmeldung herein, wie „Blick.CH“ berichtete: Der Solothurner FDP-Regierungsrat Remo Ankli ärgere sich, dass er den Tweet verbreitet habe und sage inzwischen selbst darüber: „Ich selber lerne daraus, künftig noch genauer hinzuschauen und den jeweiligen Wahrheitsgehalt besser zu prüfen.“ Beim Sprecher des Bistums Basel, Hansruedi Huber, kam es zu mehreren telefonischen Nachfragen von Medien des In- und Auslands. Huber reagierte nach Angaben des „Blick“ verärgert und sagte: „Das ist verantwortungslos, dass man einen Menschen für tot erklärt“. Der Fakeaccount meldete nach kurzer Zeit selbst, dass die Nachricht vom Tod Benedikts ein Hoax (also eine bewusste Falschmeldung) des italienischen Journalisten Tommasso Debenedetti gewesen sei.


Allerdings war der Fakeaccount auch bei nur kurzer Nachprüfung klar zu erkennen gewesen. Erstens lautet der Name des Twitterauftritts „Felix Gmür@BaselFake“, zweitens steht dabei „Bischof von Basel. Parody account“ und drittens ist er nicht mit dem blauen Haken als verifizierter Account gekennzeichnet.

Trotzdem folgen dem Account des Fakebischofs nicht nur viele Journalisten (vermutlich aus beruflichen Gründen), sondern auch Twitterauftritte wie der des Bistums Essen, des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart Gebhard Fürst, die Twitter-Accounts des Lehrstuhls für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU München und der Katholischen Landjugendbewegung Bayern, sowie die privaten Accounts einer Persönlichen Referentin des Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und eines Sprechers der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Außerdem folgen „BaselFake“ auch selbst wieder Fakeauftritte, etwa der Kanal „Pseudo-Francis“ und ein (im wirklichen Leben nicht existierender) Kardinal JaBroni.

Parodie-Kanäle, die so wie hier gut als solche gekennzeichnet sind, können durchaus belustigend wirken, sofern sie nicht ausgerechnet Lebende für tot erklären.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Internet

  1. Papst an Mathematiker: Digitalen Raum menschlich gestalten
  2. Soros‘ Open Society Stiftungen unterstützen linke britische Internet-Wachorganisation
  3. USA: Keine Visa für Verantwortliche von Internet-Zensur
  4. Katholischer Podcast auf Platz 1 bei Apple Podcasts
  5. ‚Trusted Flagger’ – Meldestelle für fragwürdige Inhalte oder Zensur im Internet?
  6. Britische Behörden gehen rigoros gegen ‚Hassverbrechen’ in sozialen Medien vor
  7. Gesetz gegen ‚Hassrede’ in Irland könnte weltweite Internetzensur zur Folge haben
  8. 63 Prozent der Suchergebnisse auf Google News sind linkslastig
  9. Benutzerfreundliche Version der ‚Summa Theologiae’ im Internet verfügbar
  10. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. MAGNIFICA HUMANITAS
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Liegt ein Schisma in der Luft?
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz