Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  7. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  11. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  12. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  13. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  14. Das Porträt Leos XIV. wird nun in Mosaik-Galerie der Päpste aufgenommen
  15. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!

690 US-Kleriker unter Verdacht – Kirche hatte kleinere Zahl genannt

20. Dezember 2018 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaates Illinois veröffentlicht Zahlen für glaubhafte Verdachtsfälle unter Priestern und Diakonen - Das wären mehr als 500 potenzielle Täter mehr als die sechs Diözesen des Bundesstaates zuvor angegeben hatten.


Springfield (kath.net) Gegen rund 690 katholische Priester und Diakone der sechs Diözesen des Bundesstaates Illinous liegen glaubhafte Vorwürfe zu sexuellem Missbrauch vor. Diese Zahl veröffentlichte die zuständige Generalstaatsanwältin Lisa Madigan. Darüber berichtete die ARD. Die betroffenen Bistümer hatten zuvor nur von 185 glaubhaft beschuldigten katholischen Klerikern gesprochen. Nach Angaben der Generalstaatanwältin haben sich im Laufe der Ermittlungen seit August 2018 weitere mutmaßliche Opfer gemeldet. Madigan kritisierte mangelnden Aufklärungswillen der Kirche. Zahlreiche Verdachtsfälle seien gar nicht bei den Behörden angezeigt worden. Als Gründe dafür seien seitens der kirchlichen Verantwortlichen u.a. genannt worden, dass Verdächtige bereits gestorben seien oder ihr Amt nicht mehr ausübten.
Die Bistümer wiesen Madigans Vorwürfe zurück.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Konrad Georg 21. Dezember 2018 
 

Mich würde schon sehr interessieren,

wieviele verurteilte Sextäter aus dem eigenen Personalstamm von der New Yorck Times öffentlich an den Pranger gestellt worden sind?

Das dürften in zB 70 Jahren doch auch
e i n i g e sein.


3
 
 Zeitzeuge 20. Dezember 2018 
 

Werter Rolando, Nachtrag:

Der große, kritische Kommentar von Dr. Manfred Lütz wurde auch von kath.net veröffentlicht, Nr. 65281

Leider spektakulär misslungen

Erst wenn die Meldungen aus den USA
analog kritisch geprüft und bewertet
werden, läßt sich überhaupt etwas
dazu sagen,nur auf die heutige Meldung sich zu beziehen halte ich
für voreilig!


3
 
 Zeitzeuge 20. Dezember 2018 
 

Richtig, Rolando!

Bzgl. Deutschland vewrweise ich auf den kritischen Kommentar von Dr. Manfred Lütz
in die-Tagespost.de vom 25.9.2018

Missbrauchsstudie mangelhaft und kontraproduktiv

kann man so googeln.

Mehr möchte ich nicht sagen zu diesem Thema um nicht wieder als "Relativierer" beleidigt zu werden.


3
 
 Rolando 20. Dezember 2018 
 

Verdacht ist unschuldig, bis Schuld bewiesen ist!


2
 
 Hausfrau und Mutter 20. Dezember 2018 
 

@elmar69

https://www.nytimes.com/2018/08/14/us/catholic-church-sex-abuse-pennsylvania.html?action=click&module=inline&pgtype=Homepage

es geht um einen Zeitraum von 70 Jahren und nicht um einen Priestern (wie vorhin falsch übersetzt)

H&M


0
 
 elmar69 20. Dezember 2018 
 

@Hausfrau und Mutter

Bei den "Meldungen", was alles passiert sein soll, sollte man sehr vorsichtig sein, woher die Nachricht tatsächlich stammt und ob die Glaubwürdigkeit irgendwie bestätigt werden kann.

Dass auf www.kath.net (http://www.kath.net/news/66321/) von Priestern, die 1000 Minderjährige missbraucht haben sollen geschrieben wird, ist in diesem Fall z.B. keine glaubwürdige Quelle.


1
 
 Herbert Klupp 20. Dezember 2018 
 

Hysterie schüren

Einige Medien ( oder leider sogar viele ) sind Meister darin, reißerische Anklagen zu formulieren, auch wenn diese unberechtigt sind. Gerade ist beim SPIEGEL einer aufgeflogen, der regelrecht "phantasiert" hat. Aber eben so gut, daß die Kollegen das jahrelang für real gehalten haben. So auch hier. Können diese Medien nicht mal die in Verdacht stehenden Übergriffe kath Prister usw aus - sagen wir den letzten 5 Jahren bringen ? Und dann überhaupt mal EINEN Fall, der nicht ordnungsgemäß behandelt oder gesühnt wurde ? Nein, stattdessen gehen sie Jahrzehnte ( demnächst vielleicht bis ins Mittelalter ? ) zurück um aus dieser unbeweisbaren Gemengelage ( ja, sie haben Akten, wonach BEHAUPTET wurde, dieser oder jener hätte damals ... aber vielleicht hat man damals schon die Nichtigkeit der Anklage erkannt ) aus all diesem "Mist" vor vielen Jahrzehnten mit nicht mehr rekonstruierbaren Vorgängen wird dann eine massenmediale riesige Anklage geschmiedet. Pfui !


3
 
 elmar69 20. Dezember 2018 
 

Wie viele

neue Verdächtige sind denn jetzt nun tatsächlich aufgetaucht, leider geht das aus dem Bericht nicht klar hervor.

Dass diejenigen, die bereits wegen Ihrer Vergehen rausgeworfen wurden nicht erneut aufgeführt werden ist akzeptabel, da sind die Verfahren sicherlich bereits abgeschlossen - einschließlich eventueller staatlicher Strafverfahren.

Die Personen von der Verdächtigen-Liste zu streichen, bei denen eine strafrechtliche Verfolgung nicht mehr möglich ist, ist ebenfalls naheliegend.

Gegen wie viele im Amt befindliche Kleriker ermittelt die Staatsanwaltschaft denn nun wirklich, wenn man die Toten und die bereits verurteilten herausrechnet?


2
 
 Hausfrau und Mutter 20. Dezember 2018 
 

@Stepahninus

ich las heute morgen in der Amerikanischen Presse, dass absolute Fassungslosigkeit vorhanden ist.

Einige Priester werden als "predator priests", wobei in einem Fall soll ein gelähmte Mann angegriffen worden sein.

es ist nicht alles: Es kommen ständig Meldungen... so soll zudem ein Priester geben, der über 1.000 Minderjährige in Pennsylvania missbraucht haben soll.

H&M


3
 
 Stephaninus 20. Dezember 2018 
 

690 glaubhaft Verdächtige

Habe die Diözesen überhaupt noch Personen, die nicht unter Verdacht stehen!!?? Man höre daher auf immer noch von Einzelfällen zu reden....


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  2. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  3. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  4. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  5. Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
  6. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  7. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  8. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
  9. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
  10. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  3. ADIOS!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  9. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  12. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  13. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung
  14. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  15. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz