Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  12. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

Erzbistum Köln stellt Strafanzeige gegen ehemaligen Priester

17. Dezember 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der emeritierte Bischof von Bertoua/Kamerun hatte trotz der Laisierung des Mannes ein Empfehlungsschreiben für ihn ausgestellt - Der Priester war wegen sexuellen Missbrauchs laisiert worden


Köln (kath.net/pek) Das Erzbistum Köln hat Strafanzeige wegen Betrugs gegen einen ehemaligen Priester aus Bertoua/Kamerun erstattet, der fremdsprachliche Seelsorgedienste übernommen hat, obwohl er wegen sexuellen Missbrauchs in seinem Heimatland seit 2013 aus dem Priesterstand entlassen und laisiert ist. Der laisierte Priester hatte falsche und ungültige Dokumente vorgelegt und damit Vertretungen etwa in der französischsprachigen Seelsorgestelle Köln-Bonn übernommen. Das Erzbistum informierte darüber alle französischsprachigen Gemeinden in seinem Bereich. Es geht auch kirchenrechtlich gegen den Mann vor und hat zudem die vatikanische Glaubens- sowie die Bischofskongregation informiert, dass der emeritierte Bischof von Bertoua/Kamerun trotz der Laisierung des Mannes Empfehlungsschreiben für ihn ausgestellt hat.


Den Hinweis auf die vorsätzliche Täuschung des Mannes gab der Apostolische Nuntius. Weitere Kenntnisse über die Hintergründe, die seinerzeit zur Entlassung aus dem Klerikerstand führten, liegen dem Erzbistum nicht vor. Ebenso wenig gibt es in diesem Zusammenhang Hinweise auf mögliche Missbrauchsfälle in Deutschland. Dennoch wurden den Gemeindemitgliedern vorsorglich die Kontaktdaten der externen Ansprechpersonen für entsprechende Mitteilungen weitergegeben.

„Wir wurden vorsätzlich getäuscht“, so Pfarrer Mike Kolb, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge-Personal. „Dieser Fall zeigt, dass es trotz klarer und transparenter Verfahrenswege eine Lücke gegeben hat. Dies spornt uns an, noch konsequenter vorzugehen. In diesem Fall haben wir bereits Maßnahmen ergriffen, die sicherstellen sollen, dass sich beim Einsatz von Priestern anderer Diözesen ein solcher Fall nicht wiederholen kann“, so Kolb weiter.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Aschermittwoch 17. Dezember 2018 
 

Vertrauensverlust

Auch in unserer Kirche kann scheinbar keiner mehr dem anderem vertrauen. Nun ist es soweit....
Vertrauensverlust ist für ein Unternehmen das Schlimmste.


8
 
 Hausfrau und Mutter 17. Dezember 2018 
 

bistum Osnabrück hat auch ein Skandalchen auf der Homepage

https://bistum-osnabrueck.de/bistum-osnabrueck-gibt-missbrauch-durch-priester-bekannt/

H&M


2
 
 winthir 17. Dezember 2018 

es waren mehrere Dokumente.

Laut obigem Bericht wurden mehrere falsche und ungültige Dokumente vorgelegt.


1
 
 SpatzInDerHand 17. Dezember 2018 

Mit Verlaub, aber das Empfehlungsschreiben eines EMERITIERTEN Bischofs war nicht ausreichend.

Wenn ein Bistum den Priester eines anderen Bistums in Dienst nimmt, muss das von der gültigen zuständigen Stelle des anderen Bistums erlaubt werden. Das Erzbistum Köln möchte mit Sicherheit im umgekehrten Fall ebenfalls ordnungsgemäß seine Zustimmung geben können.

Es liegt ein schwerer Fehler der Personalabteilung des Erzbistums Köln vor!


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum Köln

  1. Katholische Kirchgemeinde in Düsseldorf lädt zu Gottesdienst zum CSD ein
  2. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  3. Kita des Erzbistums Köln – Kritik an ‚geschütztem Raum’ für Masturbation
  4. Kölner Erzbistum streicht Dom aus dem Logo
  5. Angriffe auf Kardinal Woelki aus den eigenen Reihen
  6. Kardinal Woelki gewinnt erneut gegen BILD vor Gericht
  7. "Anbetung ist unser Dienst"
  8. Kölner Theologie-Hochschule weist FAZ-Behauptungen zurück!
  9. Deutsche Medien verbreiten nach Kleriker-Hetze Fake-News über Kardinal Woelki
  10. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Menschenrecht auf Abtreibung?
  12. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  13. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  14. Gott schütze Venezuela!
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz