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Bistum Münster schaltet Staatsanwaltschaft ein

13. Dezember 2018 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
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Pfarrer von Bedburg-Hau wurde freigestellt – Sofort eingesetzter Pfarrverweser: Es handle sich „nicht um einen Missbrauch Minderjähriger“


Münster (kath.net) Gegen den bisherigen Leitenden Pfarrer der katholischen Großgemeinde Johannes d.T. in Bedburg-Hau hat das Bistum Münster ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet. Das berichtete die „Rheinische Post“ und zitierte die Bischöfliche Pressestelle: „Der nun freigestellte Pfarrer wird Bedburg-Hau unmittelbar verlassen und darf bis auf Weiteres sein priesterliches Amt in der Öffentlichkeit nicht mehr ausüben, also zum Beispiel keine Gottesdienste feiern oder Sakramente spenden.“ Die Gemeinde wurde vom sofort als Pfarrverweser eingesetzten Pfarrer Theo Kröll informiert, dass es sich „nicht um einen Missbrauch Minderjähriger“. Weder er noch das Bistum erläuterten genauer, um welche Vorwürfe es konkret geht.


Die „Westfälischen Nachrichten“ berichteten, dass der freigestellte Pfarrer die Liturgie „konservativ“ feierte und teils „anachronistisch“ aufgetreten sei, er habe damit teils Zuneigung, teils Ablehnung erfahren.


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Lesermeinungen

 Selene 18. Dezember 2018 
 

Näheres zu diesem Fall findet man heute auf katholisch.de

demnach handelt es sich eindeutig um sexuelle Verfehlungen homosexueller Natur.


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 rosenkranzbeter 15. Dezember 2018 
 

Pfarrer Terlinden trägt mitunter Soutane

Ist das anachronistisch? Ansonsten ist er ein volksnaher Pastor, der zudem nach dem Gottesdienst gerne ein "Schwätzechen" mit den Kirchbesuchern hält. Handfest und volksnah. Ich weiß nicht, was man ihm genau vorwirft, aber dieses Nebulöse des Bistums schadet ihm. Die Tatsachen an sich könnten doch ohne Nennung von Betroffenen publiziert werden. Mal sehen, ob die Staatsanwaltschaft überhaupt Klage erheben wird. Das prüft sie z. Zt. noch.


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 Hausfrau und Mutter 14. Dezember 2018 
 

Zweifel von H. Stefan Fleischer

seit gestern habe ich sehr viel an diesem Fall gedacht, und ich teile die Zweifel von H. Fleischer.

Mittlerweile habe ich erfahren, dass in dieser Gemeinde seit Oktober die Name der Zelebranten im Voraus bekannt gemacht wird. Hier ein Hinweis: https://hl-johannes.de/author/u_terlinden/. Der Satz "Auch weil unser Bischof es wünscht, haben wir uns dennoch zu diesem Schritt entschieden" gibt der Hinweis, dass sich Gemeindemitglieder beim Bischof gemeldet/beklagt haben...

Diese Gemeinde scheint mir sehr gespalten.

Ich hoffe, dass das Ganze nicht das Ergebnis von Verwirrungen ist und bete weiter für den Pfarrer

H&M


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 je suis 14. Dezember 2018 

UNVERGESSEN....

...die Worte unseres (glücklichen?) Felix:
Konservative Priesteramtskandidaten weihe ich auf keinen Fall!
Interpretation: ...dulde ich auf keinen Fall in meiner Diözese!


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 Stefan Fleischer 14. Dezember 2018 

@ queenbix

Ich will sicher nichts behaupten. Ich frage mich nur, ob es nicht vielleicht genügt hat, dass der Priester dem Klagenden die Aussagen des KKK zu Homosexualität zu erklären versucht hat. Gerade hier gilt doch: "Wer nicht verstehen (glauben) will, kann nicht verstehen (glauben) und fühlt sich dann sofort persönlich angegriffen und beleidigt.


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 queenbix 14. Dezember 2018 

Kommunikation mit Jugendlichen

Vor einigen Jahren traf ich einen Priester, der ebenfalls drakonische Maßnahmen zu spüren bekam, weil er die neuen sozialen Medien nutzte, um den Kindern und Jugendlichen Gebete, Impulse etc. aufs Handy zu schicken.

Man kann auch angezeigt werden, wenn man einfach nur "Frommes" versendet und irgendein Elternteil oder sonst jemand das nicht billigt.

Ich kenne den aktuellen Fall nicht - was ich beschrieb, war der mir bekannte "alte" Fall.


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 in dubio 13. Dezember 2018 
 

@Herbert Klupp: Nein, es ist nicht so ...

... und solche Bemerkungen finde ich wenig hilfreich. Das Bistum Münster wird kaum die Staatsanwaltschaft einschalten, weil ein Priester "ad orientem" zelebriert.

Um Beschuldigten und Opfer zu schützen werden keine Details genannt. Das sollte aber nicht den Spekulationen Tür und Tor öffnen und Verschwörungstheorien befeuern.


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 Doris 13. Dezember 2018 
 

In dubio pro reo

Ich kenne Pfr. Terlinden aus seiner Zeit in Kevelaer und ich schätze ihn als Priester und Mensch sehr. Ich finde es etwas unklug, dass in der Pressemitteilung keinerlei Grund für die sofortige Entpflichtung als leitender Priester genannt wird; natürlich denke viele sofort an Missbrauch, gerade weil es heißt, dass die Staatsanwaltschaft eingeschaltet ist. Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein; die PM nährt nun alle möglichen Gerüchte und ruiniert den Ruf. Es soll, so eine andere Quelle, um unangemessenes Kommunikationsverhalten gehen. Am Ende hat er sich ein falsches Wort gegen den Papst oder Bischof erlaubt und ist deshalb seines guten Rufes ruiniert... Es hätte sicher anders laufen können, dass man vorerst prüft, ob etwas strafrechtlich Relevantes vorgefallen ist. Auch wenn jetzt nichts Schlimmes raus kommt, so tut es mir leid für den Priester; sein Leben wird nie mehr so weitergehen können wie zuvor. Bis wirklich etwas Schlimmes bewiesen wäre, halte ich ihn für unschuldig.


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 Herbert Klupp 13. Dezember 2018 
 

Ist es mittlerweile so

daß von den Bischöfen jede Abweichung von unserer Lehre geduldet und "verziehen" wird, jedes Vergehen ( bspw sexueller Art ) immer noch mit Glacehandschuhen angefaßt, aber eine traditionsbewußte Amtsführung bestraft und mit sofortiger Amtsenthebung gemaßregelt wird ? Unbarmherzig und voreilig und den Niedergang der Kirche befördernd ?


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 in dubio 13. Dezember 2018 
 

keine einfachen Antworten

Aus diesem Beitrag erfährt man - zum Glück - nichts Genaues. Transparenz ist wichtig, kann aber auch von Nachteil sein. Was, wenn alle Verdächtigungen unhaltbar sind? Klar gilt die Unschuldsvermutung, und doch bleibt etwas haften ...

Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin froh, dass jedem Verdacht nachgegangen wird. Konsequentes Handeln ist wichtig - nur muss es gleich in der Zeitung stehen?

In dem Fall gibt es wohl keine einfachen Antworten.


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 JuM+ 13. Dezember 2018 
 

Die anachronistischen Umgangsformen dürften sich auf den Klerus selbst beziehen...


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 Stefan Fleischer 13. Dezember 2018 

Der Fall ist für mich äusserst schleierhaft.

Ein Vorwurf allerdings kann man den Verantwortlichen sicher nicht ersparen: Diese Art der Kommunikation bzw. Nicht-Kommunikation öffnet der Spekulation Tür und Tor.
Allen Beteiligten aber kann man - zum Trost und/oder zur Mahnung sicher auch in Erinnerung rufen: Gott ist der gerechte Richter der Lebenden und der Toten. Er wird jedem vergelten, wie es seinen Taten entspricht. (vgl. Ps 62,13)


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 Hausfrau und Mutter 13. Dezember 2018 
 

Ergänzend zu Aegidius

es soll sich um Beleidigung per Mail oder SMS handeln und unklar sein, ob überhaupt Ermittlungen folgen.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Senden/3582055-Pfarrer-Ulrich-Terlinden-Kein-Missbrauchsvorwurf-Justiz-prueft-ob-Ermittlungen-folgen

Man geht von einer Extreme (Vertuschung) zu einer anderen Extreme.

Ich werde für diesen Pfarrer heute beten

H&M


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 Quirinusdecem 13. Dezember 2018 
 

Ich kenne

Ich kenne Pfarrer Terlinden noch aus seiner Zeit in Kevelaer und muss sagen ich bin sehr überrascht und gespannt was den jetzt wirklich geschehen ist...


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 Aegidius 13. Dezember 2018 
 

Wie bei Bischof Mixa?

Bin gespannt, ob man da noch einmal etwas hört. Durch ein wenig googeln kann man folgendes herausfinden:
Pfarrer Terlinden war bekannt für "konservative Liturgie" (und liturgische Gewänder) und "anachronistische Umgangsformen", bei den einen beliebt, die anderen hielten Abstand. Vom "Seelsorgeteam" im Pfarrbrief des Pfarrverbands ist er der einzige Aktive, der fürs Photo Priesterkragen und nicht zivil oder T-Shirt trägt. Bei dem Vergehen handelt es sich offenbar um eine "unangemessene Kommunikation" mit einem 19-Jährigen per Email oder SMS, und es steht eine Anzeige wegen Beleidigung im Raum, wobei noch nicht sicher ist, ob überhaupt ermittelt werden wird.

Wenn sich mein Verdacht bestätigt (wenn wir das überhaupt je erfahren werden), hat sich der Bischof eines nichtigen Anlasses, nämlich einer ungeprüften Anzeige eines angeblich unangemessen elektronisch ankommunizierten 19-Jährigen, bedient, um einen beliebten konservativen Priester zu beseitigen. Die neue Barmherzigkeit.


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 wedlerg 13. Dezember 2018 
 

Klarer Fall: da stört ein konservativer und die Machtelite handelt


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 Eichendorff 13. Dezember 2018 
 

Diese Intransparenz

ist auch eine Art "Vertuschung". Was soll das?


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