Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  2. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  3. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  4. Vatikan besorgt über Einbrüche im weltweiten Tourismus
  5. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  6. Kontroverse um die "Tagespost"
  7. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  8. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  9. Corona: Ethikerin appelliert zu mehr Spielraum für Pflegeheime
  10. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  11. Ich glaube an … Engel?
  12. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  13. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  14. Papst fordert Abschaffung der Atomwaffen
  15. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!

Ismail Tipi deckt auf und die Pfeile der Warnung treffen

7. Dezember 2018 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hessischer CDU-Integrationsexperte: Salafisten haben Angst ihre lukrative Geldquelle zu verlieren, das Finanzamt im Nacken zu haben und die Jugendlichen nicht mehr radikalisieren zu können


Wiesbaden (kath.net/pm) Nicht zum ersten Mal wurde der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi von Facebook gesperrt. Und nicht zum ersten Mal ist der Grund dafür ein Bild von Hassprediger Pierre Vogel in einem Kapuzenpulli mit IS-Symbolen. Für Tipi ist das ein gezielter Angriff der Salafisten, um ihn mundtot zu machen.

„Das Foto war schon älter. Die Salafisten müssen es gezielt genutzt haben, um mich wieder bei Facebook sperren zu lassen. Das heißt für mich: Ich bin auf dem richtigen Weg und die Pfeile treffen. Immer wieder berichte ich über die Machenschaften von Hassprediger wie Pierre Vogel und Abul Baraa. Immer wieder warne ich vor ihrer Hass- und Hetzpropaganda. Zuletzt habe ich mehrfach über ihre sogenannten Pilgerreisen berichtet und die Sicherheitsbehörden aufgerufen, diese Reisen nicht nur strafrechtlich, sondern auch steuerrechtlich zu prüfen. Es scheint, als wenn das den Hasspredigern Angst machen würde“, vermutet Tipi.


„Die Salafisten sind nervös geworden. Sie selber werben mit diesen Pilgerreisen nach Mekka und Medina. Nach eigenen Angaben reisen sie zum Teil mit mehr als 200 Jugendlichen dorthin, um sie fernab von den Augen und Ohren der deutschen Sicherheitsbehörden zu rekrutieren und zu radikalisieren. Bei im Schnitt 2.500 Euro pro Person wären das bereits 500.000 Euro. Wenn sie mindestens 6 Mal im Jahr solche Pilgerreisen veranstalten, bedeutet das jährliche Einnahmen von durchschnittlich über 3 Millionen Euro. Damit verdienen sie also eine Menge Geld. Sie machen ein lukratives Geschäft und das auf Kosten der religiösen Gefühle von jungen Menschen“, so der CDU-Politiker.

„Jetzt stellt sich mir aber die Frage: Werden diese Gelder auch richtig angegeben und versteuert? Werden die Einnahmen, Honorare oder auch Beteiligungen der Salafisten kontrolliert? Hier sind die Behörden gefordert, dem steuerrechtlich nachzugehen. Und ich glaube genau davor haben diese Hetzer und Hassprediger Angst.“

Für Tipi ist das ein Zeichen, dass er auf dem richtigen Weg ist. Denn die Salafisten sind gerade nach dem Verbot der Lies-Aktionen auf solche Einnahmequellen und Möglichkeiten der Rekrutierung angewiesen. „Wahrscheinlich haben sie jetzt Angst und sind nervös geworden, dass sie diese Reisen nicht mehr durchführen und sie so keine weiteren Jugendlichen radikalisieren können. Auch die lukrativen Einnahmen würden ihnen dadurch verloren gehen, wenn sie Schwierigkeiten mit den Steuer- und Strafbehörden bekommen. Für mich könnte das der Grund sein, warum sie und ihre Handlager versuchen wollen, mich mundtot zu machen und vielleicht ganz aus Facebook zu verbannen. Wenn es um Geld und Steuern geht, werden auch Hassprediger, Salafisten und Dschihadisten nervös und verwundbar. Deshalb fordere ich abermals: Wir müssen die Geldhähne der Salafisten zu drehen und sie steuerrechtlich überprüfen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Aschermittwoch 7. Dezember 2018 
 

Busse

Der Bundestag hat Facebook die gesetzliche Handhabe für die Zensur gegeben. Er soll nun auch dafür sorgen, dass diese nicht missbraucht wird und dafür die Leitlinien geben. Bei Facebook arbeiten etliche Zensoren als "Genossen". Wenn Facebook für jede ungerechtfertigte Löschung mit 1000.-EUR gebüsst wird, so ändert dieses Verhalten rasant.


3

0
 
 Selene 7. Dezember 2018 
 

Wenn`s um Geld geht

dürfte auch die deutsche Bürokratie wach werden und sich in Bewegung setzen.

All die Toten, die auf das Konto der Islamisten gehen, haben das ja leider bisher nicht geschafft.


4

0
 
 Chris2 7. Dezember 2018 
 

Respekt, Herr Tipi,

für Ihre beharrliche und gefährliche Aufklärungsarbeit. Leider sieht es aber eher nicht so aus, als ob Ihre Partei endlich vernünftig werden würde. Die "Große Vorsitzende" sowieso nicht. Macht nichts. Hauptsache Macht.


4

0
 
 girsberg74 7. Dezember 2018 
 

Gut so!


7

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Viele Tote bei erneuten Angriffen auf Christen in Burkina Faso
  2. Offenbacher Islamisten wollten „möglichst viele Ungläubige“ töten
  3. Hohe Haftstrafen nach gescheitertem Attentat nahe Notre Dame/Paris
  4. Präsident Macron: Rastlos gegen die islamistische „Hydra“ vorgehen
  5. Ismail Tipi: „Tausende Menschen, die unsere Demokratie nicht achten“
  6. Muslim Mansour kritisiert MDR: „Das ist kein Journalismus“
  7. Fünf Frauen vor Gericht: Attentatsversuch nahe Notre Dame/Paris 2016
  8. Angeklagter Islamist voller Christenhass
  9. Islamische Radikalisierung der Justiz?
  10. Syrien-Rückkehrer an Kontakt zu anderen IS-Anhängern hindern








Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan: Veränderte Taufformeln sind ungültig!
  2. Sommerspende für kath.net - Eine Bitte an Ihre Großzügigkeit
  3. Kontroverse um die "Tagespost"
  4. Benedikt XVI. und Franziskus haben offenbar dasselbe Grab gewählt
  5. Pseudokatholik Joe Biden wählt Katholikenhasserin als Vize-Kandidatin
  6. "Wir brauchen eine Debatte über das jüngste Konzil"
  7. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  8. Unser Bischof hat sich nur einseitig informiert!
  9. „Penis-Brunnen“ vor katholischer Kirche
  10. Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt
  11. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“
  12. „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
  13. LEHRMÄSSIGE NOTE zur Abänderung der sakramentalen Formel der Taufe
  14. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  15. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz