Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Der grosse Betrug
  4. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  5. Papst Franziskus in Geldnot!
  6. Corona-Ausbruch in Frankfurter Baptistengemeinde
  7. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  8. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  9. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  10. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor

Italienische Regierung für Kreuze und Krippen in Klassenzimmern

5. Dezember 2018 in Chronik, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kruzifixe und Weihnachtskrippen seien nicht nur religiöse Zeichen, sondern Teil der Geschichte, Kultur und Tradition des Landes, betonen Politiker der italienischen Regierungsparteien.


Rom (kath.net/LSN/jg)
Mitglieder der italienischen Regierung haben sich für Kreuze und Weihnachtskrippen in den Klassenzimmern ausgesprochen.

„Das Kruzifix ist für mich ein Symbol unserer Geschichte, unserer Kultur, unserer Traditionen“, sagte Bildungsminister Marco Bussetti bei einer Ansprache vor dem Verband der Katholischen Schulen in Rom. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Probleme in unseren Klassenzimmern macht, im Gegenteil, es kann den Kindern helfen, über unser Geschichte nachzudenken“, sagte er wörtlich.

Als eine Schule in Terni aus Respekt vor Kindern aus anderen Kulturen ihr traditionelles Krippenspiel abgesagt hatte, bezeichnete Innenminister Matteo Salvini diesen Schritt als „Idiotie“. „Es geht nicht nur um Religion, sondern um Geschichte, Wurzeln, Kultur. Ich werde nicht aufgeben“, schrieb er auf Facebook.

Valeria Alessandrini, eine Vertreterin der Lega Nord, brachte die Entscheidung der Schule in Terni an die Öffentlichkeit. Sie wies auf die Bedeutung der eigenen Kultur für eine freie Gesellschaft hin. Nur wenn Italien seine eigenen Traditionen respektiere, könne es anderen verständlich machen, dass jeder seinen Glauben praktizieren könne. Gleichzeitig werde erwartet, dass Geschichte und Kultur des Landes in dem man lebe, respektiert würden, schrieb sie.

Sie hoffe, dass die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit bekommen würden, Weihnachten in seiner Schönheit und Bedeutung mit ihren Freunden und Familien zu erleben. Seit Jahren seien Kräfte am Werk, welche die Entfernung aller christlichen Symbole aus den Schulen Italiens verlangen würden, um andere Kulturen zu respektieren, kritisierte sie.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 6. Dezember 2018 
 

@antnoius25 Gratuliere zum Tiefschlaf!

Die konservative Erhebungsbewegung in breiten Bevölkerungsschichten in Norditalien floriert schon seit fast 30 Jahren und ist verwurzelt und verbunden in katholischen Gedankengut.
(Präkonziliär, was danach kam war häufig marxistisches Décocte in infantiler Verpackung).
Das gab es schon immer: sofort fällt mir der "Boerenkrijg" in Flandern 1795-1799 ein, der Exterminationskrieg in der Vendée(1794-1799) und die Carlisten in Spanien 1935-1939; bei dem heutigen Linksflirten des übergrößten Teils des spanischen Klerus bahnt sich dort Ähnliches an.
Es ist ganz einfach die Realisierung von "fides quaerens intellectum", wobei da homo-orientierte Episkopat und der Wirrsinn im domus Sta Marta nicht begeisternd wirken und bei Insuffizienz der "Commanding Authority" das Volk seine kraftvolle Stimme zeigt (demos/kratia)
Die Lega Lombarda folge ich schon seit gut 20 Jahren und antireligiös ist sie sicher nicht.


1

0
 
 Laus Deo 6. Dezember 2018 

Es ist Zeit das alle Katholiken wieder Rechts wählen

Den die Entchristanisierung kommt vom Linken Lager, von Getauften Heiden, welche den Relativismus predigen. Das Wort Gottes ist Fleisch geworden, und hat uns die Wahrheit geoffenbart, darum ist es unsere Heilige Pflicht diese Wahrheit zu bekennen und verkünden. Nein nicht alle Religion sind gleich, eine die katholische ist wahr, alle anderen sind falsch.


4

0
 
 girsberg74 5. Dezember 2018 
 

Manchmal,

bedarf es nur eines guten Anregung, etwa aus Bayern.


5

0
 
 nazareth 5. Dezember 2018 
 

Toleranz bedingt Wertschätzung des eigenen

Mir gefällt besonders dieser Satz...:"Nur wenn Italien seine eigenen Traditionen respektiert, könne es anderen verständlich machen, dass jeder seinen Glauben praktizieren könne!"Das stellt für mich die Frage, ob ein Agnostiker,Atheist,fähig ist,zu religiöser Toleranz,da ihm das nötige Gefühl und die Wertschätzung in der Erfahrung des eigenen Glaubens fehlt...interessanter Gedanke finde ich. Deshalb bekämpft man am besten alles was mit Religion zu tun hat...Außer Esoterik,Strömungen aus dem asiatischen Raum...Wir wissen Bescheid. Und immer wieder kommt einem zum Bewusstsein was es bedeutet, dass Glaube ein Geschenk ist, eine Gnade. Denn für einen Gläubigen erscheint ein Nichtgläubiger so unlogisch... alle wissen, dass man nicht alles erklären kann und Leid nicht ausrotten kann und Vergebung als Mensch nicht funktioniert. Letztlich, dass es den Tod gibt und die Frage die lebensentscheidende ist..was dann? Und dennoch will man weitertapsen in dem Dunkel und selber entscheiden.


4

0
 
 antonius25 5. Dezember 2018 
 

Der Avvenire hat schon protestiert

@alle, die nach einer Reaktion des Vatikan gefragt haben.

Die katholische Wende der Lega und ihr darauf folgende wachsender Wählerzuspruch ist eine freudige Entwicklung, die so vor zwei Jahren noch nicht absehbar war.


12

0
 
 supernussbi 5. Dezember 2018 

Gratulation an diese Regierungsmitglieder!

Endlich gibt es Politiker, die für die christliche Kultur und Jesus selber sich einsetzen, was ja auch heisst für eine Art des Zusammenlebens, die am besten gelingen kann, weil das Christentum keine menschlich erfundene Wahrheit und Religion bringt, sondern Gottes Offenbarung selber!


17

0
 
 M.Schn-Fl 5. Dezember 2018 
 

Wird auch hier Kardinal Ravasi auf die Barrikaden gehen?


8

0
 
 Eliah 5. Dezember 2018 
 

@ carolus romanus

Er kann ja die Kruzifixe im Vatikam zum Ausgleich entfernen lassen...


4

0
 
 carolus romanus 5. Dezember 2018 

Na, na, na

da wird Kardinal Ravasi im Vatikan aber wieder toben, sollten Kreuze aufgehängt werden.


9

0
 
 Kirchental 5. Dezember 2018 

@ginsterbusch

Ja ich hoffe doch sehr auf eine geharnischte Protestnote aus dem Vatikan.

Weihnachten für Geschichte, Kultur und Tradition zu vereinnahmen und instrumentalisieren, das geht ja wirklich nicht!

;-)

Zur Sicherheit : Ironie off


10

0
 
 Ginsterbusch 5. Dezember 2018 

Ups

Wie das wohl die Herren im Vatikan verkraften?
Da kommt bestimmt noch katholischer Widerstand.
;-)


14

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Italien

  1. Italiens Katholikentag findet größtenteils online statt
  2. Kirchliche Gästehäuser in Italien bleiben zur Hälfte geschlossen
  3. Streit über Wiederzulassung von Messfeiern in Italien beigelegt
  4. Ab Ende Mai auch in Italien wieder öffentliche Gottesdienste
  5. Blutwunder in Neapel macht Italien Hoffnung in Corona-Krise
  6. Italiens Regierung bringt Bischöfe gegen sich auf
  7. Streit über Wiederaufnahme von Gottesdiensten in Italien
  8. Polizei stoppte Gottesdienst mit Gläubigen in norditalienischer Kirche
  9. Gespräche über Gottesdienst-Wiederaufnahme in Italien dauern an
  10. Anwalt erwägt Klage gegen Corona-Strafen für Priester in Italien








Top-10

meist-gelesen

  1. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  2. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Papst Franziskus in Geldnot!
  5. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  6. Vom Lehramt längst beantwortet
  7. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  8. Der grosse Betrug
  9. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  10. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz