Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. „Das Ende von Maria 2.0“
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Brasiliens neuer Außenminister: Klimawandel ‚marxistische Ideologie’

5. Dezember 2018 in Chronik, 73 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der von Menschen gemachte Klimawandel sei ein Thema um Angst zu erzeugen und mehr Macht für Regierung und internationale Organisationen zu gewinnen, sagt Ernesto Araujo.


Brasilia (kath.net/LSN/jg)
Ernesto Araujo, der zukünftige Außenminister Brasiliens, hat in einem Blogeintrag den (von Menschen verursachten) Klimawandel als „Ideologie“ bezeichnet. Er hat der Arbeiterpartei seines Landes darüber hinaus vorgeworfen, die Familie, Heterosexualität und die Aussage, dass ein Mensch als Mann oder Frau geboren wird, zu kriminalisieren.

Die Umweltschutzbewegung habe ihre Aufgabe ursprünglich in der Bewahrung der Natur und der verantwortungsvollen Nutzung der Ressourcen gesehen. Das Anliegen sei mittlerweile von der politischen Linken vereinnahmt worden, um Länder und ihre Bevölkerungen zu steuern.

Aufgrund dieses „Dogmas“ hätten die staatlichen Regulierungen über die Wirtschaft ebenso zugenommen wie der Einfluss internationaler Organisationen über die Nationalstaaten und deren Bevölkerungen. Dies habe unter anderem dazu geführt, dass das Wirtschaftswachstum in den demokratischen kapitalistischen Ländern behindert und jenes in China gefördert worden sei, schreibt Araujo.


Ein wichtiges Merkmal des „globalistischen Projektes“ sei die Verschiebung wirtschaftlicher Kapazität von westlichen Ländern nach China. Ein wichtiger Teil von Trumps Agenda sei die Unterbrechung dieses Prozesses, erläutert Araujo.

Das Thema Klimawandel sei Teil der globalistischen Agenda und werde dazu verwendet, um Angst zu erzeugen und weiteren Einfluss zu gewinne, fasst der Politiker seine Überlegungen zusammen.

In einem anderen Eintrag wirft er der Arbeiterpartei Brasiliens vor, alles zu kriminalisieren, was „gut, spontan, natürlich und rein“ sei. Sie wolle die Familie kriminalisieren, weil sie „patriarchale Gewalt“ fördere, sie wolle das Privateigentum kriminalisieren, sie wolle Sexualität und Fortpflanzung kriminalisieren, indem sie heterosexuelle Intimkontakte als Vergewaltigung und jedes Baby als Risiko für den Planeten bezeichne.

Der Sozialismus kriminalisiere den Glauben an Gott, Patriotismus und die Biologie, indem sie den Satz verbieten wolle, dass der Mensch als Mann oder Frau geboren werde. Wettbewerb werde kriminalisiert, schreibt Araujo weiter. Er erinnere sich, dass er von einem linken Kollegen den Satz gehört habe, dass Sport Faschismus sei. Der Sozialismus kriminalisiere die Klimaanlage wegen ihres CO2-Ausstosses, er kriminalisiere die Schönheit, er kriminalisiere alle westlichen Denker seit (dem griechischen Philosophen) Anaximander (gest. 546 v. Chr.) Er kriminalisiere die Geschichte und ihre Helden. Er kriminalisiere Disney Filme und die Liebe zu den Kinder und Vorfahren.

Ernesto Araujo (51) wird sein Amt als brasilianischer Außenminister im Januar 2019 antreten. Er gehört zur Regierung des neu gewählten Präsidenten Jair Bolsonaro.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Brasilien

  1. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  2. Brasilien: Eltern zu Haftstrafe verurteilt, weil sie ihre Töchter zu Hause unterrichteten
  3. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  4. Mahnende Worte von Rios Kardinal Tempesta nach blutiger Polizeiaktion
  5. Brasilien: Gericht verbietet Hausunterricht
  6. Einfluss auf Präsidentenwahl? Die ‚Twitter-Akten Brasilien’
  7. Umfrage zeigt: Brasilianer mehrheitlich gegen Abtreibung
  8. "Vielleicht wird Lula da Silva ausländische Missionare ausweisen"
  9. Brasilien: Wo der Hunger zum Himmel schreit
  10. Brasilien: Corona vergrößert Not und Hunger







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  3. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  4. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  5. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  6. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  7. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  8. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  13. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  14. „Das Ende von Maria 2.0“
  15. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz