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Priester: Person wollte mit Eucharistie in der Hand „davonspazieren“

30. November 2018 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
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Eine Person wollte den Leib Christi erst später verzehren, weil sie während des Kommuniongangs ein Bonbon im Mund hatte.


Bonn-Berlin (kath.net) Eigentlich habe er erwartet, dass er bezüglich der Ahnungs- und Respektlosigkeit gegenüber dem Leib Christi schon alles erlebt habe. Das schilderte ein Priester gegenüber kath.net. Der Priester, dessen Namen kath.net vorsorglich nicht nennt, beschrieb, dass neulich während einer Kommunionspendung eine Person den Leib Christi in die Hand empfing, sich dann aber mit dem auf ihrer Hand liegenden Leib Christi umdrehte und davongehen wollte. Er tippte die Person auf der Schulter und bedeutete ihr, dass sie die Hostie verzehren sollte. Die Person antwortete flüsternd, dass das aktuell wegen eines Bonbons im Mund nicht gehe, sie die Hostie aber später verzehren wolle.


Glücklicherweise sei die Hand des Kommunionempfängers noch offen gewesen, schilderte der Priester weiter. Er konnte den Leib Christi ohne größeres Aufsehen wieder zurückholen. Nach der Messe habe er noch Ausschau nach der Person gehalten, um ihr den Vorgang in einer Notfallkatechese zu erklären. Doch sei die Person bereits verschwunden gewesen.

Symbolbild: Kommunionempfang


kath.net-Buchtipp
Glaubenswege II: Gott - strahlend gegenwärtig in der Hl. Eucharistie
Von Petra Lorleberg (Hrsg.)
Vorwort von Dominikus Schwaderlapp
Taschenbuch
134 Seiten
2015 Dip3 Bildungsservice Gmbh
ISBN 978-3-903028-38-8
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Lesermeinungen

 freya 7. Dezember 2018 
 

@Christopherus

Sie wollen jetzt aber Kommunionhelfer nicht mit dem Engel von Fatima vergleichen, oder?
Übrigens gab dieser den Kindern die Hl. Kommunion erst, nachdem diese sich auf die Erde niederwarfen und in tiefster Verbeugung das Gebet sprachen, das er ihnen zuvor gelehrt hatte - in kniender Haltung - in den Mund!
Leider ist in unserer Kirche vieles Usus geworden was nicht dem Willen Gottes entspricht! Dazu gehört auch die Hand- und Laienkommunion, die Papst Paul VI. übrigens im Ungehorsam abgerungen wurde.

Die Hl. Eucharistie ist das Herzstück der Kirche. Mit ihrer Behandlung steht und fällt alles. Der Niedergang der Kirche kommt nicht von ungefähr. Es ist ein grober Missstand, wenn Laien Aufgaben übernehmen, die allein dem Priester vorbehalten waren und sind, auch wenn sie scheinbar von "oben" abgesegnet wurden.

Aus dem Buch: Offenbarungen Jesu an die hl. Brigitta von Schweden.
Wenn Sie unter "Worte Jesu an die hl. Brigitta" in Zsh. mit Handkommunion googlen, werden Sie bestimmt fündig.


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 Christophorus. 7. Dezember 2018 

@Freya

Na ja wir leben aber in der katholischen Kirche. Ob jemand würdig ist die Kommunion auszuteilen ist schwer meßbar. Ob jemand zum Diakon oder Priester geweiht sein muß um die Kommunion auszuteilen - die Kirche (also meine kath. Kirche) sagt nein, nicht unbedingt. Interessanterweise wird wohl auch der Engel der den Kindern von Fatima die Kommunion spendete kein geweihter Priester gewesen sein und doch lehrt er uns eindrucksvoll die Ehrfurcht die diesem höchsten Sakrament der Liebe Gottes gebührt - und lebt sie den Kindern vor und das macht die Kinder fähig dieses heiligste Sakrament der Kirche zu empfangen und genau das müßte auch die Vorbereitung sein die man heute Erstkommunionkindern vorlebt (Das wäre ein wichtiger Punkt der Katechese der Neuevangelisierung !)
In welchem Buch haben Sie diesbezüglich gelesen ? (Birgitta von Schweden) würde mich sehr interessieren. Vielleicht einen Link online ??

Danke


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 SCHLEGL 6. Dezember 2018 
 

@Einsiedlerin

Achtung, es gibt KEINE "geweihte Hostie"!! Geweiht ist auch ein Adventkranz, oder ein Osterkuchen! Die eucharistischen Gaben sind "KONSEKRIERT".Also gewandelt in den Leib, beziehungsweise das Blut Christi!
Hier muss man in der Terminologie ABSOLUT genau sein.Msgr.Franz Schlegl


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 Lämmchen 6. Dezember 2018 
 

@Mystery

bei Mundkommunion habe ich dies noch nie erlebt, bei Handkommunion allerdings regelmäßig - die Hürde ist um ein vielfaches höher


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 Christophorus. 6. Dezember 2018 

Als Kommunionhelfer erlebt man schon einiges

Ich schaue ob jemand sofort kommuniziert. Wenn jemand sich umwendet und noch nicht kommuniziert hat höre ich auf die Kommunion auszuteilen und beobachte weiterhin aufmerksam. Die anderen Brüder und Schwestern dürfen ruhig merken warum ich grad nicht mehr austeile. Wenn die betreffende Person in der Bank immer noch nicht kommuniziert hat gehe ich dorthin mit dem Ziborium in der Hand und weise den betreffenden darauf hin. Glücklicherweise war das noch nicht nötig. Was aber nötig wäre und zwar dringenst, das ist eine konstante Katechese über dieses größte Geschenk das die Liebe Gottes den Menschen gemacht hat. Eigentlich ist es so wie zur Zeit Jesu - viele Menschen glaubten an Christus aufgrund der Zeichen und Wunder. So muß es auch erlaubt sein über die unglaublichen Wunder zu sprechen die im Zusammenhang mit der Eucharistie schon geschahen.


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 Einsiedlerin 5. Dezember 2018 
 

Was hilft

Katechese ist ganz sicher ein Gebot der Stunde. Es gibt sehr wohl Priester, die über die Eucharistie sprechen. Gott sei Dank! Die Gläubigen sind tatsächlich aufgerufen bei drohendem Eucharistiemissbrauch einzuschreiten. Mehr Sorgen als die unwissenden getauften Heiden machen mir die "Satanisten" (also ich meine alle, die ganz bewusst eine geweihte Hostie schänden wollen) wie @Lämmchen und @Athanasisus 1957 ebenfalls darauf hingewiesen haben.
Es ist so traurig, was dem Herrn angetan wird! Sühne, Sühne, Sühne!


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 in dubio 3. Dezember 2018 
 

@priska @Passero

Wie Stefan Fleischer richtig schreibt, kann so was auch bei Mundkommunion passiere. Haben wir doch sicher alle schon erlebt. Wir brauchen keine Verbote oder neue alte Regeln, allein fundierte Katechese hilft hier weiter.


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 Mystery 3. Dezember 2018 

Das hat nichts mit

der Handkommunion zu tun, denn wenn einer den Leib Christi schänden will, dann nimmt er beim Umdrehen gleich wieder die Hostie aus dem Mund!


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 Montfort 1. Dezember 2018 

@freya, lakota - Exkommunikation...

Auch ich musste schon miterleben, wie ein Mädchen bei einer Messe die konsekrierte Hostie mit ihrem Hund teilte, weil er ihr "bester Freund und Beschützer" war. Als ich sie nach der Messfeier zur Rede stellte, wurde ich vom zelebrierenden Priester "zurechtgewiesen", ich könne doch einer 14-Jährigen keine Vorwürfe machen...

Was ich mich frage: Sind Zeugen eines solchen Sakrilegs, die nichts dagegen tun (andere Gläubige, Priester, Bischöfe, ...) dann auch von der "Tatstrafe der Exkommunikation" betroffen?


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 Montfort 1. Dezember 2018 

@freya, lakota


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 lakota 1. Dezember 2018 
 

@Montfort

"Exkommunikation" -
aber wer weiß das noch??


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 MarinaH 30. November 2018 
 

Hostie an Kleinkind weitergegeben

Während einer Erstkommunionfeier habe ich mitgekriegt, das mein Nachbar, so gar keine Ahnung vom Abluaf der Liturgie hatte. Aber ein Kleinkind auf seinem Arm wollte auch unbedingt das haben, was da vorne ausgeteilt wird. Es ist dann tatsächlich zur Kommunion gegangen und hat dann das "Plätzchen" an das Kind weitergereicht, das daran rumgeknabbert hat.


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 Adamo 30. November 2018 
 

Hat jemand schon einmal davon gehört,

dass ein Priester in der letzten Zeit eine Predigt zu den Worten Jesu im Abendmahlssaal gehalten hat:

"DAS IST MEIN LEIB"? Ich nicht!

Kein Wunder über die schlimmen oben geschilderten Ehrfurchtslosigkeiten.


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 SCHLEGL 30. November 2018 
 

die Ehrfurcht

In meiner Messe im Stephansdom habe ich im Laufe der Jahre die Menschen immer wieder darauf hingewiesen, dass sie zuerst kommunizieren müssen, sich danach erst umdrehen und in die Bank zurückgehen können. Sowohl die Kommunionhelfer, als auch ich, haben immer geschaut, dass sofort kommuniziert wird. Hat sich jemand umgedreht, habe ich sofort "STOP" gesagt und die anderen Gläubigen versperrten dieser Person den Weg, bis sie kommuniziert hatte.
Bei Schulgottesdiensten habe ich auch schon Kaugummis im Mund erlebt, deswegen sagte ich immer vor Beginn der Messe: "Handy aus, Kaugummi raus!"
Es ist sicher empfehlenswert, wenn alle, die hier mitlesen, bei der Messe aufpassen, dass so etwas nicht geschieht! Nötigenfalls muss man die Zivilcourage haben, jemanden zu stoppen und zurechtzuweisen.Msgr. Franz Schlegl


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 freya 30. November 2018 
 

Das höchste war wohl eine Frau, die die hl. Hostie ihrem Hündchen fütterte...

...wie sie dann später selbst berichtete!


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 bernhard_k 30. November 2018 
 

Vor vielen Jahren im Wiener Stephansdom

Der Priester bemerkte, wie eine Frau die Hostie in die Manteltasche steckte und sich davon machte. Er brüllte(!) "Sofort essen!" Alle waren verdutzt und schauten. Die Frau griff in die Tasche und kommunizierte. Mir hat extrem imponiert, wie blitzschnell, LAUT und richtig dieser Priester reagiert hatte!


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 Montfort 30. November 2018 

Automatische Exkommunikation

CIC 1983 Can. 1367 — "Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder in sakrilegischer Absicht entwendet oder zurückbehält, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu; ein Kleriker kann außerdem mit einer weiteren Strafe belegt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen."

Und ab dann gilt natürlich:
Can. 1331 — § 1. "Dem Exkommunizierten ist untersagt:
1° jeglicher Dienst bei der Feier des eucharistischen Opfers oder bei irgendwelchen anderen gottesdienstlichen Feiern;
2° Sakramente oder Sakramentalien zu spenden und Sakramente zu empfangen;..."


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 Montfort 30. November 2018 

Das geschieht leider oft... und die Verantwortlichen sehen es nicht oder wollen es nicht sehen!

Wenn man Personen auffordert, die konsekrierte Hostie sofort zu kommunizieren, wird man angeschnauzt. Informiert man Priester davon, ist dieser oft ungehalten und entschuldigt diese Personen und meint, man sollte sich nicht einmischen. Ein Bischof meinte, das könne man "nicht verhindern".
Ein Pfarrer, der ein Mädchen in der Bank aufforderte, sofort zu kommunizieren, wurde nach der Hl. Messe vom Vater des Mädchens vor der Gemeinde "zurechtgewiesen".

So weit ist es.
Hilf, Herr, hilf!


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 athanasius1957 30. November 2018 
 

Nix Neues unter der Sonne

Seit die Handkommunion eingeführt worden ist, ist's für die Satanisten ein Einfaches an konsekrierte Hostien zu kommen. Schauen Sie auf Tauschbörsen, was dort angeboten wird.
Handkommunion weg, Michaelsgebet plus Kniebanke, Soutane....


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 Rosenzweig 30. November 2018 

ANBETUNG - und SÜHNE..

-
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich DIR mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
-
So können wir in solchen Momenten
mit ganzem Herzen, sühnend beten-
für die Sakrilegien/ Entweihungen u. auch Gleichgültig- u.Gedankenlosigkeit!

Im Letzteren auch ich mich manches Mal im nachherein reumütig wieder finde!
-
So sei immerdar:
Hochgelobt u. angebetet ohne End-
JESUS Christus im Allerheiligsten Altars Sakrament, Amen.
-
Und so demütig verbunden..


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 JuM+ 30. November 2018 
 

Handstand-Kommunion einer Kirche, die Kopf steht.

Dazu betet man in einer besonders modernen Pfarre:
"Herr ich bin würdig, dass Du eingehst unter mein Dach...."
Also nicht: "Herr ich bin NICHT würdig..."


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 Mariat 30. November 2018 

In Bezug auf die Handkommunion und die Frevel die mitunter dadurch geschehen ...

habe ich vor Jahren bereits unserem Bischof geschrieben, ohne Angaben der Pfarrei, um unseren Pfarrer zu schonen.Ich bat in diesem Brief darum, ein Rundschreiben an alle Priester zu senden, mit dem Hinweis, in den Pfarreien, in der Kirche über die Ehrfurcht beim Empfang der Hl. Kommunion zu sprechen, die nötig ist, um den Gläubigen bewusst zu machen, wen sie da empfangen und Schändungen aufzuschließen.
Der damalige Sekretär schrieb mir zurück( ich denke aus eigenem Ermessen): " das wollen wir doch Gott überlassen".


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 Rolando 30. November 2018 
 

Zum Nachdenken

Es sollte auch zu denken geben, was bewussten Hostienfrevel betrifft, das gibts bei den Protestanten und Freikirchen nicht, der Schwarze weiß wohl, wo er seine Handlanger hinschickt. Denn wo es nichts gibt, ist auch nichts zu holen, bzw. zu schänden.


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 dalet 30. November 2018 

Alltag

Was der Priester schildert, ist leider nichts Neues. Selbst im Vatikan stehen neben dem Kommunionspender jetzt "Wächter", die darauf achtgeben, dass der Leib Christi sofort konsumiert wird.


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 Stefan Fleischer 30. November 2018 

Und die Moral von der Geschicht'?

NEUEVANGELISATION!!! Und zwar von Grund auf, ohne Abstriche, Beschönigungen oder vagen Umschreibungen, wenn nicht gar (in)direkten Leugnung von Glaubenswahrheiten. "Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht, / die Kenntnis des Heiligen ist Einsicht." (Spr 9,10) Der üblen Masche Satans mit der "Drohbotschaft" dürfen wir nicht mehr länger auf den Leim gehen. Gott muss wieder ins Zentrum gerückt werden, und zwar als Gott, und nicht einfach als Aufhänger für eine moralistisch-therapeutische Weltverbesserungsideologie.
Apropos Hand- oder Mundkommunion. Schon zu meiner Jugendzeit, als noch niemand an eine Handkommunion für uns Laien dachte, gab es Fälle von "Hostienraub" durch Vortäuschung des Verzehrs. Für den gedankenlosen Umgang mit dem Leib Christi aber dürfte meist die ungenügende Verkündigung die Hauptverantwortung tragen.

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/Hand.html


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 Herbstlicht 30. November 2018 
 

habe auch einmal etwas ungehöriges erlebt

Im Frühjahr ging ich in einem Nachbardorf zur hl. Messe, jedoch nicht zur Kommunion.
Im allgemeinen schaue ich dann nicht auf die Leute, die kommunizieren.
Aber in einem bestimmten Moment hob ich doch den Kopf und sah, wie ein junges Mädchen ihre Hand der Kommunionhelferin hinhielt. Warum weiß ich nicht, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, es stimmt etwas nicht.
Die Kommunionhelferin schaute dem jungen Mädchen nach, während es zur Bank zurückging. Dort angekommen, hob es seinen Arm und zeigte allen triumphierend lächelnd ihre "Beute", zumindest habe ich es so empfunden.
Ich fand diese Geste unglaublich abstoßend.
Nach der Messe hielt ich intensiv Ausschau nach diesem jungen Mädchen, um mit ihm zu sprechen, konnte es aber nirgends mehr entdecken.
Danach informierte ich die besagte Kommunionhelferin und einen anderen Kommunionhelfer über dieses Vorkommnis. Besonders der Kommunionhelfer war sichtlich erschrocken.
Ob die beiden damals den Pfarrer wohl darüber informiert haben?


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 Rolando 30. November 2018 
 

bücherwurm

Ja, viele wissen gar nicht wen oder was sie empfangen, ich versuche bei solchen Fällen immer eine liebevolle (was ich erst lernen mußte) Kurzkatechese zu geben, um auch zum Nachdenken anzuregen. Der Herr weiß auch um deren Unwissenheit.


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 Lämmchen 30. November 2018 
 

@Bücherwurm

ich habe auch schon öfter aus der Kirchenbank heraus eingegriffen, allerdings waren das keine Jugendlichen und da sie sich mit der Liturgie nicht auskannten, und den leib des Herrn einstecken wollten, gehe ich von noch Schlimmerem aus.


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 Lämmchen 30. November 2018 
 

Erstaunlich und schön,

dass er Priester reagiert hat. Es gibt Bischofskirchen, da kommt es regelmäßig vor, dass Personen den Leib des Herrn in die Tasche stecken (Berichte anderer und auch selbst schon beobachtet und eingegriffen), um Gläubige handelt es sich da eher weniger (es existiert ja ein Schwarzmarkt im Internet). In einem Fall kann ich sagen, dass sich von den Verantwortlichen nicht wirklich jemand für den Vorfall interessiert hat. Insofern freut es mich, dass ein Priester so reagiert, ich nehme es - leider - heutzutage nicht mehr als selbstverständlich.


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 Passero 30. November 2018 
 

Handkommunion abschaffen!

Solche Vorfälle gibt es leider oft. Leider gab es in den vergangenen Jahrzehnten auch zahlreiche Fälle von groben Verunehrungen und Sakrilegien. Allein schon deswegen gehört die Handkommunion schon lange abgeschafft.


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 Mariat 30. November 2018 

Dies kann nur durch die Handkommunion geschehen

Deshalb sollte die Mundkommunion die Einzige Form des Empfanges vom Allerheiligsten Altarsakrament werden. Bei der Handkommunion bleiben u. U. auch kleinste Partikel auf der Hand - werden abgewischt etc. Auch fiel durch Unandächtigkeit so manches Mal der Leib Christi zu Boden.


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 priska 30. November 2018 
 

Bei der Mundkommunion kann so was nicht passieren!


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 Fides Mariae 30. November 2018 
 

Das spricht letztlich doch gegen die Handkommuion...

... ich war nie dafür, die Munkommunion vorzuschreiben (obwohl ich sie persönlich zu 100% bevorzuge), aber wenn man sich ansieht, was inzwischen mit dem religiösen Wissen passiert ist, so hatten die Mahner gegen die Handkommunion doch recht.


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 Sebi1983 30. November 2018 
 

Ganz einfach: Bei Mundkommunion wäre so etwas nicht passiert!


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 girsberg74 30. November 2018 
 

Ohne

Trotz allem noch ein Rest von Respekt.

Vielleicht, dass der Vorgang eine tiefere Besinnung bewirkt.


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 huegel76 30. November 2018 

Freut mich, dass es vereinzelt doch noch Priester gibt, die darauf achten. Den meisten ist das mittlerweile egal. Das Sakrament hat seine Heiligkeit in der kirchlichen Praxis längst verloren.


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 bücherwurm 30. November 2018 

@Rolando: ich habe auch schon zweimal eingegriffen,

als Privatmensch, der in seiner Kirchenbank saß. Es waren jüngere Jugendliche gewesen, die sich nichts dabei gedacht hatten.


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 Magdalena77 30. November 2018 

Für dieses vorbildliche Handeln kann man dem Priester nur von Herzen danken!


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 Rolando 30. November 2018 
 

Ich habe schon Personen zurechtgewiesen,

die die Hl. Kommunion mit in die Bank zurücknahmen, ich forderte sie zum sofortigen Verzehr auf und wies darauf hin, wen sie in der Hand haben, welche Verantwortung sie haben.


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