Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“

Wieder katholischer Priester in Kamerun ermordet

24. November 2018 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ordensmann laut Medienberichten vor Eingang zu seiner Kirche von vorbeifahrenden Soldaten erschossen.


Rom-Yaounde (kath.net/ KAP)
In Kamerun ist erneut ein katholischer Priester ermordet worden. Wie lokale Quellen und die Gemeinschaft der "Mill Hill Missionaries" nach Angaben von "Vatican News" (Donnerstag) melden, wurde der junge Ordensmann Cosmas Omboto Ondari am Mittwoch in Kembong im Südwesten Kameruns erschossen. Er sei am Eingang zu seiner Kirche gestanden, als einige Soldaten in Militärfahrzeugen bei hoher Geschwindigkeit vorbeigefahren und zweimal auf ihn geschossen hätten. In der Region tobt ein blutiger Konflikt zwischen bewaffneten Separatisten und Sicherheitskräften.


Der aus Kenia stammende 30-jährige Geistliche war erst im vergangenen Jahr zum Priester geweiht worden. Er habe sich besonders um durch den Konflikt aus ihren Heimatdörfern vertriebene Gläubige gekümmert, zitierte die Nachrichtenagentur AFP einen Kirchenvertreter aus der Region.

In Kamerun kommt es immer wieder zu Gewalt gegen Geistliche. Erst im vergangenen Juli war ein Priester in Bomaka in der Diözese Buea getötet worden, Anfang November wurde ein amerikanisch-katholischer Missionar im Nordwesten ermordet. Auch der Tod des Bischofs von Bafia, Jean Marie Benoit Balla, ist noch immer nicht aufgeklärt. Die katholische Kirche hatte die offizielle Version der Behörden, nach der es sich um Selbstmord handele, nie akzeptiert. Der Leichnam des Bischofs war im Juni 2017 im Fluss Banga aufgefunden worden.

Aus den jüngsten Protesten in den englischsprachigen Regionen Kameruns gegen die Auferlegung von Französisch als Sprache an Schulen und Gerichten hat sich in eine ernste politische Krise entwickelt, nachdem einige Bürgerbewegungen die Abspaltung der beiden Regionen unter dem Namen Ambazonia ausgerufen hatten. Laut dem vatikanischen Missionpressedienst "Fides", der sich auf NGOs beruft, die im Konflikt zwischen der Armee und den bewaffneten sezessionistischen Gruppen zu helfen versuchen, kamen bisher mehr als 200 Soldaten und 500 Zivilisten ums Leben. Mehr als 400.000 Einwohner mussten aus den von den Auseinandersetzungen betroffenen Gebieten fliehen.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“







Top-15

meist-gelesen

  1. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz