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Köln: Keine Strafe für Plakat mit NS-Bezug in Marienbuchhandlung

9. November 2018 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
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Die Staatsanwaltschaft Köln hat am Donnerstag entschieden, dass es sich beim Spruch "Abtreiben macht frei", der bei einer Kölner Marienbuchhandlung angebracht wurde, um eine freie Meinungsäußerung handle.


Köln (kath.net)
Die Staatsanwaltschaft Köln hat am Donnerstag entschieden, dass es sich beim Spruch "Abtreiben macht frei", der bei einer Kölner Marienbuchhandlung angebracht wurde, sich um eine freie Meinungsäußerung handle und die Verbrechen des Nationalsozialismus weder verharmlost, gebilligt oder geleugnet würden. Dies berichtet die "Kölner Rundschau". Zuvor hatte der Kölner Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann gegen den Inhaber der Buchhandlung Strafanzeige gestellt. Der Spruch sollte ein Slogan gegen Abtreibung sein und erinnert an den Schriftzug "Arbeit macht frei", der über dem Eingangstor des Konzentrationslagers Ausschwitz angebracht wurde.


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Lesermeinungen

 freya 9. November 2018 
 

Den Spruch kann man nur allzu leicht missverstehen

Bei Leuten, die etwas einfacher gestrickt sind, kann der Schuss auch nach hinten losgehen, weil sie den Slogan womöglich wortwörtlich nehmen und sich dadurch in ihrer Toetungs-Absicht bestätigt fühlen.
Wäre mehr als fatal, wenn damit genau das Gegenteil von Pro-Life bewirkt werden würde!


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 Martinus Theophilus 9. November 2018 
 

@Johannes Evangelista

Mir als Kölner ist diese sog. "Marienbuchhandlung" bisher nicht bekannt. Es scheint sich um einen relativ neuen Laden zu handeln, der mit dieser zweifelhaften Aktion offenbar auf sich aufmerksam machen möchte. Ein wie auch immer geartetes christliches Selbstverständnis der Inhaber ist möglich; um eine allgemein bekannte und gut etablierte "kirchliche" Buchhandlung handelt es sich jedenfalls nicht.


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 Chris2 9. November 2018 
 

Angemessen?

An sich behagt es mir auch nicht. Denke ich allerdings an die Millionen toter Kinder der letzten Jahrzehnte und daran, wie Linke täglich den Nationalsozialismus verharmlosen, indem sie Andersdenkende direkt oder indirekt als "Nazis" bezeichnen: Ja, es ist angemessen.


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 Diadochus 9. November 2018 
 

Moralapostel

Die Strafanzeige hat der Kölner Grünen-Bundestagsabgeornete Sven Lehmann gestellt. Die Grünen geben gerne den Moralapostel und zeigen mit dem Finger auf andere. Das Totschlagargument Nazikeule zieht hier nicht. Dafür ist die Abtreibung zu grausam und zu massenhaft. Dagegen haben die Grünen nichts? Was für eine degenerierte entartete Moral ist das. Ohne Provokation kommt das Thema Abtreibung in keine Zeitung mehr rein.


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  9. November 2018 
 

Grünlackierte Sozialist ignorant über den Ursprung des nationalsozialistischen Spruchs

Ausgerechnet ein Angehöriger einer Partei, die in ihrem antichristlichen Habitus dem der braunen Sozialisten in Nichts nachsteht zeigt sich besorgt. Vielleicht könnte doch die eigene Kultur des Todes in Verruf geraten.
Wer die Hetzkampagne gegen den US Richter verfolgt hat, konnte von den satanischen Feministinnen sehr wohl derartige Parolen hören.

Wir Christen glauben, daß die WAHRHEIT FREI MACHT und die ist unser Herr Jesus Christus.


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 Veritatis Splendor 9. November 2018 

Die Frage ist, was wird denn heute immer relativiert?

Durch den Vergleich der Abtreibung mit dem Holocausts wird dieser keineswegs in seiner Schrecklichkeit relativiert, im Gegenteil:

Die verborgene Grausamkeit der Abtreibung hingegen wird doch stets und ständig relativiert und mittlerweile sogar gefeiert (Irland) und dafür geworben. Das ist der eigentliche, himmelschreiende Skandal unserer Zeit.


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 Michael F. 9. November 2018 
 

Ich finds gut

natürlich das Urteil, aber auch den Spruch. Irregeleitetes Sexualverhalten führt in die Sklaverei, Abtreibung wird als Weg in die Freiheit versprochen, obwohl er zum Tod führt. Jeder Vergleich hinkt, aber unpassend finde ich ihn also nicht. Mancher könnte dadurch zum Nachdenken kommen.


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 Gandalf 9. November 2018 

Ob es Sinn macht?

Ich frage mich schon auch, ob so eine Provokation wirklich sinnvoll ist... Als Lebensschützer hat man andere Optionen..


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 Johannes Evangelista 9. November 2018 
 

Trotzdem darf man fragen ...

... ob der Spruch sinnhaft ist, sowohl in Bezug auf die Abtreibung als auch auf die NS-geprägte Sprache. Ein solches Plakat in einer kirchlichen Buchhandlung führt vermutlich zu Missverständnissen.


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