Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Beschließen ohne zu entscheiden?
  7. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  10. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  11. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  12. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  13. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  14. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausgespielen möchte
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Köln: Keine Strafe für Plakat mit NS-Bezug in Marienbuchhandlung

9. November 2018 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Staatsanwaltschaft Köln hat am Donnerstag entschieden, dass es sich beim Spruch "Abtreiben macht frei", der bei einer Kölner Marienbuchhandlung angebracht wurde, um eine freie Meinungsäußerung handle.


Köln (kath.net)
Die Staatsanwaltschaft Köln hat am Donnerstag entschieden, dass es sich beim Spruch "Abtreiben macht frei", der bei einer Kölner Marienbuchhandlung angebracht wurde, sich um eine freie Meinungsäußerung handle und die Verbrechen des Nationalsozialismus weder verharmlost, gebilligt oder geleugnet würden. Dies berichtet die "Kölner Rundschau". Zuvor hatte der Kölner Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann gegen den Inhaber der Buchhandlung Strafanzeige gestellt. Der Spruch sollte ein Slogan gegen Abtreibung sein und erinnert an den Schriftzug "Arbeit macht frei", der über dem Eingangstor des Konzentrationslagers Ausschwitz angebracht wurde.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  9. November 2018 
 

Den Spruch kann man nur allzu leicht missverstehen

Bei Leuten, die etwas einfacher gestrickt sind, kann der Schuss auch nach hinten losgehen, weil sie den Slogan womöglich wortwörtlich nehmen und sich dadurch in ihrer Toetungs-Absicht bestätigt fühlen.
Wäre mehr als fatal, wenn damit genau das Gegenteil von Pro-Life bewirkt werden würde!


2
 
 Martinus Theophilus 9. November 2018 
 

@Johannes Evangelista

Mir als Kölner ist diese sog. "Marienbuchhandlung" bisher nicht bekannt. Es scheint sich um einen relativ neuen Laden zu handeln, der mit dieser zweifelhaften Aktion offenbar auf sich aufmerksam machen möchte. Ein wie auch immer geartetes christliches Selbstverständnis der Inhaber ist möglich; um eine allgemein bekannte und gut etablierte "kirchliche" Buchhandlung handelt es sich jedenfalls nicht.


1
 
 Chris2 9. November 2018 
 

Angemessen?

An sich behagt es mir auch nicht. Denke ich allerdings an die Millionen toter Kinder der letzten Jahrzehnte und daran, wie Linke täglich den Nationalsozialismus verharmlosen, indem sie Andersdenkende direkt oder indirekt als "Nazis" bezeichnen: Ja, es ist angemessen.


2
 
 Diadochus 9. November 2018 
 

Moralapostel

Die Strafanzeige hat der Kölner Grünen-Bundestagsabgeornete Sven Lehmann gestellt. Die Grünen geben gerne den Moralapostel und zeigen mit dem Finger auf andere. Das Totschlagargument Nazikeule zieht hier nicht. Dafür ist die Abtreibung zu grausam und zu massenhaft. Dagegen haben die Grünen nichts? Was für eine degenerierte entartete Moral ist das. Ohne Provokation kommt das Thema Abtreibung in keine Zeitung mehr rein.


4
 
  9. November 2018 
 

Grünlackierte Sozialist ignorant über den Ursprung des nationalsozialistischen Spruchs

Ausgerechnet ein Angehöriger einer Partei, die in ihrem antichristlichen Habitus dem der braunen Sozialisten in Nichts nachsteht zeigt sich besorgt. Vielleicht könnte doch die eigene Kultur des Todes in Verruf geraten.
Wer die Hetzkampagne gegen den US Richter verfolgt hat, konnte von den satanischen Feministinnen sehr wohl derartige Parolen hören.

Wir Christen glauben, daß die WAHRHEIT FREI MACHT und die ist unser Herr Jesus Christus.


6
 
 Veritatis Splendor 9. November 2018 

Die Frage ist, was wird denn heute immer relativiert?

Durch den Vergleich der Abtreibung mit dem Holocausts wird dieser keineswegs in seiner Schrecklichkeit relativiert, im Gegenteil:

Die verborgene Grausamkeit der Abtreibung hingegen wird doch stets und ständig relativiert und mittlerweile sogar gefeiert (Irland) und dafür geworben. Das ist der eigentliche, himmelschreiende Skandal unserer Zeit.


5
 
  9. November 2018 
 

Ich finds gut

natürlich das Urteil, aber auch den Spruch. Irregeleitetes Sexualverhalten führt in die Sklaverei, Abtreibung wird als Weg in die Freiheit versprochen, obwohl er zum Tod führt. Jeder Vergleich hinkt, aber unpassend finde ich ihn also nicht. Mancher könnte dadurch zum Nachdenken kommen.


5
 
 Gandalf 9. November 2018 

Ob es Sinn macht?

Ich frage mich schon auch, ob so eine Provokation wirklich sinnvoll ist... Als Lebensschützer hat man andere Optionen..


6
 
 Johannes Evangelista 9. November 2018 
 

Trotzdem darf man fragen ...

... ob der Spruch sinnhaft ist, sowohl in Bezug auf die Abtreibung als auch auf die NS-geprägte Sprache. Ein solches Plakat in einer kirchlichen Buchhandlung führt vermutlich zu Missverständnissen.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  2. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  3. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  4. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  5. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  6. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  7. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  8. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  9. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  10. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  9. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. Beschließen ohne zu entscheiden?
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz