Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

‚Synode war versäumte Gelegenheit, Opfer um Entschuldigung zu bitten’

31. Oktober 2018 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Jugendsynode wäre eine Gelegenheit gewesen, die Opfer klerikalen Missbrauchs um Entschuldigung zu bitten, sagte Erzbischof Chaput. Auch die Ehevorbereitung sei zu kurz gekommen.


Vatikan (kath.net/jg)
Die Jugendsynode sei eine versäumte Gelegenheit für die Kirche gewesen, die Missbrauchskrise zu behandeln und die Opfer um Entschuldigung zu bitten. Das sagte Charles Chaput, der Erzbischof von Philadelphia laut einem Bericht des Catholic Herald. Die Opfer waren großteils Jugendliche, junge Erwachsene und Kinder.

Chaput war einer der Teilnehmer, die von der US-Bischofskonferenz zur Synode entsandt worden sind. Der Widerstand einiger Bischöfe habe dazu geführt, dass das Thema Missbrauchskrise nicht auf die Tagesordnung gelangt sei, sagte er gegenüber dem Catholic News Service. Einige seien der Ansicht gewesen, dies sei ein Thema der westlichen Welt. Er sei hingegen der Meinung, es sei ein Thema der menschlichen Natur. Deshalb sei es für die Kirche wichtig, darüber zu sprechen, sagte der Erzbischof.


Die Diskussion über die menschliche Sexualität sei ebenfalls zu kurz gekommen, merkte Chaput an. Jeder der im Beichtstuhl sitze, wisse um die Bedeutung dieses Themas gerade für junge Menschen. Sie müssten heute lernen, wie man als Mensch und Christ in einer Welt lebe, die ein falsches Verständnis der menschlichen Sexualität vermittle, sagte Chaput.

Die Ehevorbereitung hätte nach Ansicht des Erzbischofs ebenfalls mehr Gewicht bekommen sollen. Sie sei ein Thema, das für junge Erwachsene in allen Ländern relevant sei.

In seiner eigenen Stellungnahme bei der Synode hatte Chaput verlangt, Menschen nicht mit ihrer sexuellen Orientierung zu identifizieren, wie es etwa mit dem Begriff „LGBTQ-Katholiken“ geschehe. Es mache ihn traurig, wenn Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen über sich selbst nur oder hauptsächlich in Bezug auf ihre sexuelle Orientierung sprechen würden. Jeder Mensch sei viel mehr als seine sexuelle Orientierung. In erster Linie sei er ein von Gott geliebtes Wesen. Er würde daher niemanden auf diese Weise ansprechen und könne sich auch nicht vorstellen, dass Gott dies tun würde, sagte Chaput.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 st.michael 31. Oktober 2018 
 

Leider

Der Karren ist zu tief im Dreck,mit samthandschuhen geht da nicht mehr viel.
Allein der wucherpfennig Skandal,sofort entpflichten und das Seminar in Frankfurt, was ausser irrlehren nichts mehr verbreitet , verweltlichen.
Aber wer soll das tun ?


5
 
 girsberg74 31. Oktober 2018 
 

Übrigens, meine Zustimmung!

st.michael - „Sorry aber ...“

Sie sind ja richtig rabiat!


3
 
 st.michael 31. Oktober 2018 
 

Sorry aber....

Die Kirche sollte nicht die Mechanismen der Welt uebernehmen.
Das diese Handlungen schaendlich sind, versteht sich von selbst.
Wer hat etwas davon, wenn sich heute irgendjemand fuer etwas entschuldigt was ein anderer vormals begangen hat.
Entweder man entschaedigt die Opfer, was sicherlich geschehen wird und man tut endlich etwas.
Praktizierte Sexualität und Priesteramt lässt sich nun einmal nicht vereinigen.
Die Kirche hat alle Möglichkeiten zum Wiederanfang.
Wie wäre es mit der Neudefinition als Glaubensgemeinschaft?
Weg von KIST und weltlichen Verflechtungen, Theologische Fakultäten reduzieren und streng kontrollieren ob dort auch das Richtige gelehrt wird.
Irrlehrer sofort und ohne lange Verfahren die Missio entziehen.
Durch die überlieferte Liturgie wieder zu Christus finden und den Menschen endlich wieder sagen wie es zum Himmelreich geht und nicht ein Paradies auf Erden herbeibeten.
Ja es gäbe viel zu tun, mit Synoden der Selbstdarstellung ist nichts erreicht.


11
 
  31. Oktober 2018 
 

Danke Erzbischof Chaput,

doch der Papst hat eine andere Agenda die er abzuarbeiten hat. Da fällt das Mitgefühl für die Opfer nicht unter den Begriff der Barmherzigkeit.


11
 
 nazareth 31. Oktober 2018 
 

Danke Erzbischof Chaput

Ganz Ihrer Meinung hätten Probleme der Jugend aus allen Himmelsrichtungen ehrlich angesprochen gehört. Und eine Vergebungsbitte wäre sehr angebracht gewesen. Aber ich vermute die starke Mentalität der Unterdrückung von Tjemen die die Kirche in schlechtem Licht zeigen und diese "Solidarität unter Klerikern"die wohl letztlich über Leichen (mit Sicherheit seelische Leichen) geht,ist noch so tief verwurzelt dass einige noch immer glauben einen Sturm im Wasserglas abzusitzen. Dann wäre die Aufregung vorbei. Wie unfair gegenüber jenen tausenden Priestern,Bischöfen,Mönchen die getreu ihren Weg im Dienste des Herrn und des Nächsten gehen...sie leiden unter diesem angepatzten Image neben uns Gläubigen am meisten. Ich bin auch der Meinung dass nicht genug darauf hingewiesen werden kann dass sexuelle Orientierungen kein erfüllender Lebensinhalt,kein Beruf,keine Berufung,kein Lebensprogramm... sind. Keiner stellt sich irgendwo so vor:"Guten Tag!Gestatten Frau Maier,hetero.."


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  2. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  3. Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
  4. Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
  5. Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
  6. Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
  7. ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
  8. Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
  9. Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
  10. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz