Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

„Die Kirche darf keine Angst vor der Wahrheit haben“

25. Oktober 2018 in Weltkirche, 30 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Afrikanischer Synodenvater Nkea Fuanya kritisiert die Medienscheu westlicher Bischöfe und kündigt an, dass afrikanische Bischöfe keinem Schlussdokument zustimmen werden, in dem ein Akronym der Homosexuellenlobby zu finden sei.


Rom (kath.net)
Bischof Andrew Nkea Fuanya, ein Synodenvater aus Kamerun, hat in einem Interview mit dem „National Catholic Register“ einige Bischöfe der Synode davor gewarnt, eine zweideutige Sprache zu verwenden. „Dadurch wird die Jugend verwirrt und geht verloren“. Fuanya forderte seine Mitbrüder auch dazu auf, keine Angst vor der Wahrheit zu haben. Dann stellte er klar: Er und auch seine afrikanischen Mitbrüder werden keinesfalls einem Schlussdokument zustimmen, in dem mit LGBT ein Akronym der Homosexuellenlobby zu finden sei. „In meiner Gruppe haben wir festgestellt: Wenn ihr über Homosexualität reden wollt, dann verweist dazu auf die entsprechenden Nummern des Katechismus.“


Der Bischof zeigt sich auch irritiert über die Medienscheu von westlichen Bischöfen. Diese seien so abhängig von der öffentlichen Meinung und so bedacht darüber, was Medien über sie sagen. „Und daher wollen sie sich keine Feinde machen, bevor sie nach Hause fahren.“ Doch dürfe die Kirche keine Angst vor der Wahrheit“ haben. Es sei auch nicht relevant, ob dies jetzt der Jugend oder Journalisten gefalle.

Fuanya erläuterte, er könne es auch nicht nachvollziehen, dass die Weltkirche die Probleme der EU und der USA mit ihrer Jugend lösen müsse. „Die Probleme, welche ich in Afrika habe, ist, dass ich überlege, wo die Jugend hingeht, sobald die Kirche geschlossen ist, Sie haben keine Arbeit. Sie haben keine Wohnung, sie haben keine gute Ausbildung. Diejenigen, die krank sind, haben keine medizinische Versorgung. Und aufgrund dieser Dinge wollen sie auswandern. Das sind die Probleme, die ich habe. Mein Problem ist nicht, dass die Kirchen leer sind.“ Der Bischof betonte nochmals, dass die afrikanischen Bischöfe garantiert keinen Passagen zustimmen werden, die konträr zum Evangelium seien.

Kritik übt Fuanya auch daran, dass in Europa die Kirchen beim Thema „Islam“ schlafen. Er sprach von einer „Islamischen Invasion“ und sagte: „In den Zeiten der Geschichte, in denen die Kirche schlief, wurde sie zerstreut [und entfernte sich] vom Evangelium, dann nutzte der Islam den Vorteil und kam herein. Genau dieses sehen wir aktuell in Europa: Die Kirche schläft und der Islam kommt herein. Bald werden dort einige Bistümer nur noch Titularbistümer sein und sie werden an Weihbischöfe verliehen. Sie haben einmal existiert und jetzt sind sie verschwunden. Europa wird islamisiert werden und dies hat Auswirkungen auch auf Afrika.“

Bischof Andrew Nkea Fuanya neben Kardinal Reinhard Marx im Pressesaal des Vatikans


Foto (c) CNA


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  2. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  3. Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
  4. Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
  5. Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
  6. Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
  7. ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
  8. Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
  9. Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
  10. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz