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„Einige junge Leute sind mit Lehre der Kirche nicht einverstanden“

17. Oktober 2018 in Jugend, 46 Lesermeinungen
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Kurienkardinal Sarah erläutert der Bischofssynode: Aber „Jesus hat die Anforderungen seines Rufes nicht abgesenkt“ und die Kirche sollte es auch nicht tun.


Vatikan (kath.net/pl) „Jesus hat die Anforderungen seines Rufes nicht abgesenkt“ und die Kirche sollte es auch nicht tun, auch nicht im Bereich der Sexualität, erläuterte Kardinal Robert Sarah vor der Bischofssynode. Das berichtete der britische „Catholic Herald“. In seinem Redebeitrag am Dienstag vor dem Plenum sagte der Präfekt der Gottesdienstkongregation: Die Kirche und ihre Hirten sollen „mutig das der katholischen Morallehre entsprechende christliche Ideal vorschlagen, anstatt es zu verwässern und die Wahrheit zu verstecken, um junge Menschen in den Schoß der Kirche zu locken“. Junge Menschen seien idealistisch und wollen Klarheit. Es sei ein schwerer Fehler und ein Zeichen mangelnden Respekts, „den gesunden Idealismus der Jugend zu unterschätzen“. Dies würde auch „den echten Prozess des Wachstums, der Reifung und der Heiligkeit“ verhindern.


Kardinal Sarah wies darauf hin, dass einige Jugendliche in Vorbereitung auf die Synode die Kirche darum gebeten hatten, die kirchlichen Lehren zu „einigen Fragen, die ihnen besonders am Herzen liegen“. deutlich zu machen und nicht nur über sexuelle Beziehungen, Nichtdiskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, Gleichheit zwischen Männern und Frauen außerhalb und in der Kirche zu sprechen. Aber andere Jugendliche „fordern nicht nur eine offene und unvoreingenommene Diskussion, sondern auch eine radikale Veränderung, eine vollständige Wende der Kirche in ihrer Lehre zu diesen Themen.“ Die Lehre der Kirche könne nicht von allen geteilt werden, aber niemand könne ernsthaft vertreten, dass die Lehre nicht klar ist. Allerdings könne es „bei der Erklärung der Lehre einen Mangel an Klarheit seitens einiger Hirten“ geben, dies mache „eine gründliche Gewissensprüfung“ notwendig. Der Kurienkardinal verwies auf Jesu Erzählung vom reichen Jüngling hin. Dieser fragte Jesus, was er tun müsse, um das ewige Leben zu erlangen. Jesus sagte ihm, er solle alles verkaufen und ihm folgen. Jesus habe hier „die Anforderungen seines Rufes nicht gesenkt“.

Kurienkardinal Robert Sarah



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Lesermeinungen

 lesa 19. Oktober 2018 

Offenbarungsverständnis

@Bernhard Joseph: Ja, am Offenbarungsverständnis und am Gehorsam entscheidet sich der Glaube. Fast 2000 Jahre wurde dies in der Katholischen Kirche bewahrt. Ohne dieses zerbröckelt alles. Wie recht haben Sie mit der Argumentation bezüglich der Behauptungen von Ansgar Wucherpfennig.
Eine solche Kirche ist dann irgendein Sondergrüppchen wie es Tausende gibt mit x unterschiedlichen "Auffassungen" und "Meinungen" von allem und jedem.

Aber die Wahrheit vergeht nicht, wenn es auch ein kleiner Rest sein wird, der sie bewahrt, sich aufs Neue an diesem kostbaren Geschenk freut und es weitergibt.


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 Bernhard Joseph 19. Oktober 2018 
 

@lesa / offen für die Wahrheit

Die Frage der Glaubwürdigkeit der Kirche entscheidet sich am Offenbarungsverständnis, das zu nehmend eine Erosion in der Kirche erfährt. Statt am Wort Gottes festzuhalten, wie es in Schrift und Tradition der Kirche verkündet wird, werden die Glaubensinhalte im Sinne eines steten Wandels aufgelöst und durch gänzlich andere Inhalte ersetzt, die keinen wirklichen Rückbezug zur Schrift als letztverbindliche Grundlage mehr erlaubt.

So kann dann ein Ansgar Wucherpfenning sagen, Paulus Aussagen zur Sündhaftigkeit gelebter Homosexualität seien lediglich zeitbedingt und heute hinfällig, wobei den wenigsten auffällt, dass damit der ganze Glaube an eine Schopfungsordnung hinfällig würde.

@Msgr.Franz Schlegl
Wo bitte hat denn heute noch ein Priester die Möglichkeit im Religionsunterricht jungen Menschen Glaubensfragen näher zu erläutern? Hierzulande keine!

Ferner wird der Jugend medial permanent eingeimpft, sie wüsste übers Leben besser Bescheid als die Alten. Das ist ein kapitaler Trugschluss!


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 lesa 19. Oktober 2018 

Zeitfenster für bewusstes Erfassen der Wahrheit

@Monsignore Schlegl: Danke für diesen "Erfahrungsbericht"! Enorm wichtig!Den Jugendlichen kommt in ihrem Entwicklungsstand das "Anders" als die Autorität, wie es viele Medien propagieren entgegen. Andererseits sind sie aber noch ehrlich und offen für die Wahrheit, ja haben ein Bedürfnis nach ihr. Wenn die Lebensgestaltung schon "eingefahren" ist, ist Letztees immer weniger der Fall. Aus Angst vor Veränderung bzw. Bekehrung verteidigt man dann oft den Lebensentwurf als gerechtfertigt, "als Wahrheit, den man gerade selber praktiziert. Es ist enorm wichtig, jungen Menschen früh genug den Weg nahe zu bringen und KLAR zu machen, den Gott gewiesen hat. Die anarchischen und sozial inzwischen sehr schwierigen Gegebenheiten bis hin zu wachsender Verarmung und Gewaltbereitschaft beweisen es doch!


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 SCHLEGL 18. Oktober 2018 
 

Kardinal Sarah hat es vorsichtig ausgedrückt, es sind nicht einige, sondern viele Jugendliche,die mit der Lehre der Kirche nicht einverstanden sind.
Natürlich habe ich das in fast 40 Jahren als Mittelschullehrer genauso erlebt, wie als Jugendseelsorger!
Der entscheidende Fehler,der aber dann gemacht wird, besteht darin die kirchliche Position zu relativieren, oder aufzugeben!
Vielmehr muss man sich als Seelsorger/Religionslehrer geduldig hinsetzen und Jugendlichen infrage stellen,mit ihnen die Konsequenzen ihrer Ansichten besprechen.Auf einmal kommen sie selber drauf,dass das gar nicht so dumm ist,was die Lehre der Kirche aussagen will.Dass es letztlich darum geht die Freiheit und Würde der Person zu beachten und zu schützen.
Ich habe das oft erlebt (bei Maturatreffen),dass die Jugendlichen, inzwischen erwachsen geworden,honoriert haben,dass man in der Sache nicht zurückgewichen ist,sondern klare Positionen vertreten hat,sodass sich die jungen Menschen auskannten.Msgr.Franz Schlegl


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 Bernhard Joseph 18. Oktober 2018 
 

Da ist wohl ein Teil des Kommentars verloren gegangen

"...in Erscheinung, der freileich erst im Laufe der Zeit seine volle Deutlichkeit gewonnen hat und heute immer mehr den christlich geformten Typus verdrängt. Danach erscheint Recht als reine Setzung des Menschen. Von seiner Einsicht in die zweckmäßigste Gestaltung des menschlichen Zusammenseins her entwirft er, was als Recht gelten soll...Die Idee der Grundrechte folgt entweder aus dem Schöpfungsglauben oder aber aus der Vorstellung von der Machbarkeit der Welt und ihrer Funktionalität auf die menschliche Vernunft hin...Das Sakrament...gehört ...nicht zur institutionellen Manövriermasse der Kirche, sondern setzt ihrer Selbstverfügung die Grenze, in der ihr grundlegender Auftrag die Treue zum Übergebenen sein muss." (Joseph Ratzinger GS BD 12 "Zur Theologie des Weihesakramentes")

Es geht also um Treue zum Wort Gottes und nicht um rein menschlichen Erfindungsgeist, der viel beschworenen Kreativität freier Ausdeutung von Glaubenswahrheiten, die dann genau ihren Wahrheitsgehalt verlieren.


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 Bernhard Joseph 18. Oktober 2018 
 

"... niemand könne ernsthaft vertreten, dass die Lehre nicht klar ist"

"Denn nur die Schöpfung kann Ansprüche begründen, die jeder geschichtlichen Institution vorausliegen und sie im Voraus binden. Grundrechte sind also zunächst einmal jene Ansprüche des menschlichen Wesens, die aus seiner Herkunft von der Schöpfung folgen: Grundrechte sind Schöpfungsrechte, eben daraus folgt ihre unbedingte Gleichheit und ihr strikter Anspruchscharakter für alles, was Menschenantlitz trägt. Mit der Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution tritt demgegenüber ein neuer Typus von >>Menschenrechten


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  18. Oktober 2018 
 

„bei der Erklärung der Lehre einen Mangel an Klarheit seitens einiger Hirten“

Das ist der springende Punkt. Und das fängt ganz oben an und zieht sich bis in den kleinsten Winkel der Kirche. Keiner hat mehr den Mut klar und offen zu reden.


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 phillip 18. Oktober 2018 
 

Ich bin davon überzeugt, dass Sex in der Hölle eine ständige Pflichtübung sein wird“.

Dieser Auffassung vermag ich nur dann beizutreten, wenn sie dahingehend reduziert wird, dass bloß (homo)erotische Vorstellungen erzeugt werden, ein Ziel jedoch nicht erreicht wird, denn gerade darin liegt das höllische Dasein; stets werden bloß Bedürfnisse geweckt, nie führt es hingegen zu einer Realisierung, sondern zum Gaudium des Teufels mangels einer Möglichkeit zur Zielerreichung (zum Glücklichsein) nur zu Frustrationen.


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 Eliah 18. Oktober 2018 
 

Sexualität

Einige Beiträge haben hier einen Begriff verwendet, der die gottgewollte Sexualität zu „Sex“ verkürzt. Das ist sicherlich nicht in unlauterer Absicht geschehen, doch ich finde, daß es die Sprache des Feindes übernimmt. Das ist aber der erste Schritt auf dem Weg, dem Feind den Sieg zu überlassen. Thomas Simpson, ein englischer Mathematiker, hat den Zusammenhang erkannt, als er diesen Satz prägte: „Ich bin davon überzeugt, dass Sex in der Hölle eine ständige Pflichtübung sein wird“.


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 Josef Menke 18. Oktober 2018 
 

Es geht nicht darum, was die Jugendlichen wollen, sondern darum, was der Wille Gottes ist!

Es darf doch nicht darum gehen, was der Wille junger Menschen oder irgendwelcher Interessengruppen ist. Die Diskussion kann doch nur darum gehen, was ist der Wille Gottes!! Und um diesen Willen Gottes zu erkennen ist es erforderlich, jeden Tag, jede Minute, jeden Augenblick um den Geist Gottes zu beten. Dieser wird dann den Willen Gottes kundtun.
Die Einleitung „einige junge Leute sind mit Lehre der Kirche nicht einverstanden“ mag zwar eine Feststellung sein, aber darf nach meinem Verständnis nie und nimmer dahinführen die Glaubenswahrheiten aus der heiligen Schrift – und damit auch die Worte vom Sohne Gottes – zu verwässern und wieder einmal dem Zeitgeist anzupassen.
Die Jugendlichen müssen sich den Worten der heiligen Schrift beugen und nicht umgekehrt. Genau das meint Kardinal Sarah wenn er sagt: „Jesus hat die Anforderungen seines Rufes nicht abgesenkt“.


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 priska 18. Oktober 2018 
 

Die Jungen Menschen wollen die Wahrheit wissen,nur mit der Wahrheit können wir die jungen Menschen im Glauben überzeugen.


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 FJansen 17. Oktober 2018 
 

@ Fides Mariae: Klarstellung

Mein Beitrag zielte nicht darauf ab, voreheliche Verhältnisse zu legitimieren oder zu verharmlosen. Ich habe nur geschrieben, dass Paare, die offen für das werdende Leben sind und über den erforderlichen Bindungswillen verfügen, auch dann noch auf einem guten Weg sind, wenn sie bereits in ein intimes Verhältnis hineingeschlittert sind. Hinzuzufügen wäre aber auch, dass die Schließung einer sakramentalen Ehe mit vorheriger Beichte dann ohne schuldhaftes Zögern stattfinden sollte. Im Übrigen volle Zustimmung zu Ihren Ausführungen.


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 Rolando 17. Oktober 2018 
 

Zu Sex vor der Ehe

Sex mit dem eigenen Mann oder der eigenen Frau vor der Ehe ist Sünde, da er oder sie vor der Ehe noch nicht eigener Mann oder Frau ist. Da ließen sich einige täuschen, die noch nie einen anderen Partner hatten.


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 Selene 17. Oktober 2018 
 

@Tisserand

Ich stimme Ihnen voll zu.


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 Fides Mariae 17. Oktober 2018 
 

@FJansen: Da irren Sie sich aber

"Wohlmeinend" vorehelichen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, bringt nichts, wenn man sich auf dem Weg zur Ehe dann doch noch trennt und sich de facto an jemanden verschenkt hat, der nicht der lebenslange Partner ist. Auf einem drei - oder vierjährigen Weg zur Ehe passieren Dinge, die man am Anfang, wohlmeinend wie man ist, nicht voraussieht. Und was taugt die Offenheit für das Leben, wenn man dem Leben nicht den Schutzraum bieten will, nach dem sich jedes Kind sehnt - eine Familie für immer, durch dick und dünn. Sex vor der Ehe ist mit Recht schwere Sünde - dieses Gebot schützt nur das heiligste Innerste des Menschen - und manch einer, der es besser zu wissen meinte als die Kirche, ist später ernüchtert aufgewacht.


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 ThomasR 17. Oktober 2018 
 

s. BDKJ

trotzdem die Amtskirche hat sich enstchieden einen Vertreter von BDKJ auf die Synode mitzunehmen und nich einen Vertreter von z.B, (es sind nur Beispiele!) Gebetshaus Augsburg, CE, Gemeinschaft Emmanuel, v.. Katholischen Pfadfindern, von Schönstatt Bewegung aus dem Kreis der Jugendlichen, die im altem Ritus beheimatet sind.
Leider erfolgte die Auswahl des deutschen katholischen Jugendvertretung über Ernennung.


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 Eliah 17. Oktober 2018 
 

@MmH

Danke, daß Sie dieses Geschenk mit mir teilen. Sie haben recht. Ich sage mir das manchmal auch, ohne daß ich es in diese Worte hätte fassen können, weil ich die Stelle nicht kannte. Aber manchmal überkommt mich einfach im Sturm auf hoher See die Sehnsucht nach dem heimatlichen Hafen. Gott wird uns zur rechten Zeit dorthin holen, wenn wir treu bleiben.


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 Christa 17. Oktober 2018 

Danke Herr Kardinal für die klaren Worte!

Ich würde mir Sie als Papst wünschen.


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 FJansen 17. Oktober 2018 
 

Reden ist leicht

Der Kardinal hat Recht, aber dann sollte die Kirche auch mit einer Stimme reden und Angebote liefern, damit zumindest die wohlmeinenden jungen Leute auch die Möglichkeit bekommen, Gleichgesinnte kennen zu lernen. Trotz der hohen Etats hält es kein Bistum für nötig, etwa eine kostenlose katholische Singlebörse anzubieten. Spätestens nach der Firmung müsste es auch attraktive Angebote für die reiferen Jugendlichen geben, und wenn es pro Gemeinde erst mal nur 4, 5 junge Leute sind, die daran teilnehmen. Nur von oben herab als Rufer in der Wüste aufzutreten, ist zu wenig. Und man sollte auch darüber nachdenken, dass man nicht jeden außerehelichen Verkehr gleich schwer verurteilt. Wer in Offenheit für das werdende Leben eine dauerhaft gewollte Beziehung eingeht, ist doch schon auf einem guten Weg...


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 Kirchental 17. Oktober 2018 

@Kostadinov - stimme voll zu

Ich gehöre auch zu der Generation, die mit NGL und Klampfe spielenden Kaplänen aufgewachsen ist - und sich später mühsam erarbeiten musste, worum es in der Heiligen Messe geht und welchen Schatz die Liturgie bietet.

Die Anhänger der Happy-clappy kommen eben nur noch, wenn der Gottesdienst zum Event wird, und grauhaarige Omas im den Bänken zu Rockklängen junkeln. Die Frage heißt dann immer : was bringt mir der Gottesdienst?

Sorry - diese Generation ist verdorben für die ordentliche Liturgie - ausser jemand schafft den Absprung


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 Fides Mariae 17. Oktober 2018 
 

Kardinal Sarah for pope....

... das war auch mein Gedanke. @SpatzInDerHand ist mir dabei zuvorgekommen. Ganz ernsthaft: Dieser Mann hat eine spirituelle Tiefe, die ich mir von einem Papst erwarte. Siehe sein Buch "Gott oder nichts". Außerdem hat er als junger Bischof sein Leben riskiert in der Diktatur.
Aber ich weiß nicht, ob er lang genug lebt.


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 lesa 17. Oktober 2018 

Sämannsarbeit

@Diadochus: Menschlich betrachtet haben Sie vermutlich recht. Aber da ist Jes 55, 10 u. 11: "das Wort, das ich ausgesandt habe, kehrt nicht leer zu mir zurück.Es bewirkt, wozu ich es ausgesandt habe."


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 Mmh 17. Oktober 2018 
 

@Eliah

Ich verstehe Ihren Gedanken. Vor einigen Tagen hatte Gott mir aber dieses Wort geschenkt:

Am 5,18 Weh denen, die den Tag des Herrn herbeisehnen. / Was nützt euch denn der Tag des Herrn? / Finsternis ist er, nicht Licht.
Am 5,19 Es ist, wie wenn jemand einem Löwen entflieht / und ihn dann ein Bär überfällt; kommt er nach Hause / und stützt sich mit der Hand auf die Mauer, / dann beißt ihn eine Schlange.
Am 5,20 Ja, Finsternis ist der Tag des Herrn, nicht Licht, / ohne Helligkeit ist er und dunkel.


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 Diadochus 17. Oktober 2018 
 

Ausnahmeerscheinung

Kardinal Sarah ist eine wohltuende Ausnahmeerscheinung, schon beinahe ein Einzelgänger, eine Nadel im Heuhaufen. Die Fehler sind leider schon im Vorfeld der Synode begangen worden. Mit diesen Worten erreicht er damit leider niemanden. Der Vatikan ist gegen solche Worte beinahe immun geworden. Die Homos übertünchen alles.


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 lesa 17. Oktober 2018 

Andesrum

@Benno Faessler-Good: Das Evangelium richtet sich an jeden Einzelnen von uns. Es ist kein "Befreiungstheologisches Zeigefinger - Evangelium." Wenn das Herz des Einzelnen sich von Christus befreien lässt in der Nachfolge, dann hat der liebend Gott die Macht, und die setzt sich dann durch. Andersrum wird das nichts.


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 Kostadinov 17. Oktober 2018 

@Benno Faessler-Good - sehe ich anders

die Sachen, die sie da so loben, sind für mich der Grund, warum ich nur noch zur TLM gehe. Ich bin Jahrgang 1972 und der Meinung, diese happy-clappy-Messen sind schuld, dass keiner mehr kommt. Da tut's auch ein Kindergeburtstag odr Lagerfeuer mit Gitarre. Wie twitterte doch kürzlich der Weihbischof von Sydney, Richard Umber: Ein Priester sollte die pastoralen Bedürfnisse der Gemeinde berücksichtigen, wenn er zwischen verschiedenen Optionen für die Messe wählt:
Unter 30-Jährige: Missale von 1962
Über 50-Jährige: Jugendmesse
Über 70-Jährige und einem anwesenden Kind: Kinderliturgie


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 Benno Faessler-Good 17. Oktober 2018 
 

Das von Kardinal Sarah erwähnte Evangelium hörte ich am letzten Sonntag

Der Tag, als Erzbischof Romero Heilig gesprochen wurde.

Romero verliess die Reichen, die gemäss Magnigicat "leer ausgehen werden" und wendete sich der Niedrigkeit der Mägde und Knecht zu!

Leider wurden in diesem Land die Mächtigen zu spät von den Thronen gestürzt.


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 mirjamvonabelin 17. Oktober 2018 
 

Danke, danke lieber Kardinal Sarah

sie geben uns Hoffnung, an ihnen ist sichtbar das uns unser Herr Jesus Christus nicht verlassen hat.

Danke für ihre Treue und Hingabe an Jesus, durch sie kann Jesus unmittelbar wirken.


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 Benno Faessler-Good 17. Oktober 2018 
 

Und warum sieht man nach der Erstkommunion die Kinder nicht mehr in den Kirchen?

Als ich noch jung war gab es regelmässige Schulgottesdienste für die katholische Primarschule gleich neben der Kirche.

Aufsicht über den jungen Haufen, aufgewühlten hielten die Lehrer und mahnten zur Ordnung.

Sogar im Einmal Wöchentlichen Gesang (EWG), auf dem Lehrplan standen Kirchenlieder, wurden uns afrikanisch tönende Lieder, inkl. viel Bewegung und Freude, beigebracht.

Der Custos oder der Präses der Jungwächter griffen zur Gitarre, die Orgel musste schweigen.

An solchen Gottesdiensten hatten wir Freude!

Weniger Freude herrschte, wenn der von Rom hoch gewürdigte alte Stadtpfarrer seine seltenen Predigten hielt. Voller Ungeduld warteten wir auf das Amen nach dem Schluss-Segen um mit leerem Magen nach Hause zum Braten zu eilen.


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 Lucija 17. Oktober 2018 
 

"In Ihm verwurzelt und auf Ihn gegründet,fest im Glauben.(vgl.Kol.2,7)

UNSER Heiliger Vater Papst Benedikt XVI sagt über die Kirche :
"Sie ist mein Zuhause,meine große Familie,und insofern bin ich ihr in Liebe verbunden,wie man einer Familie verbunden ist.
So spricht UNSER Heiliger Vater Papst Benedikt XVI im Vorwort zu "YOUCAT" ,Sonderausgabe des Katechismus der Katholischen Kirche für die Jugend , im Hinblick auf den WJT 2011 in Madrid.
ISBN-978-3-945148-15-0


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 JohannBaptist 17. Oktober 2018 
 

@Tisserant

Exzellente Darstellung!


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 Philipp Neri 17. Oktober 2018 

Mt 5, 48

Die Jugend sucht Vorbilder in Heiligkeit!
Nur das ist im Glauben anziehend!


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 Tisserant 17. Oktober 2018 

Der Wellness Katholizismus ist eine Totgeburt.
Lesen die Jugendlichen und die Bischöfe, welche alles auf den Kopf stellen wollen überhaupt die Bibel?
Wenn alles beliebig ist, man alles dufte findet und moderner und noch weiter links sein möchte als der Zeitgeist, dann ist unser Herr am Kreuz umsonst gestorben.
Dann wird letztendlich alles zur Disposition gestellt und man fröhnt einem hedonistischen Ateismus mit agnostischen Ansätzen.
Niemand der aus vollem Herzen glaubt, benötigt solch eune Kirche, welche von Georg Soros für diese Entwicklung gelobt wird. Vielleicht ist sie ja schon längst von seinen Stiftungen unterwandert.
Jeder hat seinen Preis, wenn die Standhaftigkeit im Glauben verloren ist.


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 Eliah 17. Oktober 2018 
 

Die schwätzende Klasse

@ Montfort:Vergelt´s Gott für das mutige Zeugnis von Ulrich Zasius!!! Auch für mich ist Wahnsinn, was er Wahnsinn nannte. Und ebenso Wahnsinn sind für mich die Versuche der schwätzenden Klasse in der Kirche, uns glauben zu machen, der Herr habe uns nun noch mehr Jahrhunderte hindurch getäuscht, um uns jetzt endlich den Weg zum Heil zu weisen. Beten wir dafür, daß der Heilige Geist die Jugendsynode erleuchtet!


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 gebsy 17. Oktober 2018 

Vergelt's Gott, Eminenz!

"Es sei ein schwerer Fehler und ein Zeichen mangelnden Respekts, „den gesunden Idealismus der Jugend zu unterschätzen“."
Ist da der Begriff "Menschenrechtsverletzung" zulässig, wenn dem Menschen die GEISTIGE KOMPETENZ abgesprochen wird?
http://www.gebsy.at


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 Montfort 17. Oktober 2018 

das "Evangelium nach eigenem Gutdünken" oder "nichts Neues"

Immer wieder schön, so ein Zeugnis wie das von Kardinal Sarah. Danke!

Der berühmte Freiburger Jurist Ulrich Zasius sprach "zeitlos Zeitgemäßes" gegen die "Erneuer der Lehre" aus - in einem Brief an Thomas Blamer vom 21. Dezember 1521:

„Ich bleibe bei den Lehren und Entscheidungen der Kirche, sollte auch das ganze Heer des Himmels mir das Gegenteil gebieten...
Die Schmach will ich dem Herrn der Wahrheit durchaus nicht antun, dass ich glauben könnte, er habe uns so viele Jahre, so viele Jahrhunderte hindurch getäuscht...
Schon mehr als tausend Jahre lehrt uns die Kirche auf der ganzen Welt durch die Stimme ihrer Lehrer, die sich einmütig auf die Heilige Schrift stützen. Ihr aber biegt das Evangelium nach eurem eigenen Gutdünken.
Soll der eine Luther aller Autorität und allen Lehrern der Vergangenheit zusammen vorgezogen werden? Unsere Vorfahren, die auch weise Männer waren, würden eine solche Forderung Wahnsinn genannt haben.“


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 SpatzInDerHand 17. Oktober 2018 

Kardinal Sarah for president - äh, for pope!!! :)


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 JuM+ 17. Oktober 2018 
 

Ein Weckruf an die Hirten der Anbiederung...

Die Kirche und ihre Hirten sollen „mutig das der katholischen Morallehre entsprechende christliche Ideal vorschlagen, anstatt es zu verwässern und die Wahrheit zu verstecken, um junge Menschen in den Schoß der Kirche zu locken“.


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 Gandalf 17. Oktober 2018 

Kardinal Sarah hat es verstanden...

... andere (deutschsprachige) Kardinäle/Bischöfe offensichtlich nicht..


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 Philipp Neri 17. Oktober 2018 

Gebet um den Heiligen Geist wichtig!

Wir sollten um den Heiligen Geist im Gebet bitten, dass er alle Synodenteilnehmer erleuchten möge!


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 lesa 17. Oktober 2018 

Gesundes Brot das stark und froh macht

Danke, Kardinal Sarah für das gesunde Brot. Christus schenkt den Heiligen Geist und die Kraft denen, die nicht nur Herr, Herr sagen, sondern seinen Willen tun wollen. Erfüllung, Freude und Friede ist nur DORT zu finden. "Lerne, wo Freide und Freude ist" heißt es in der Bibel. Nicht bei den verwässernden ver (w) irrten falschen Propheten, die übertünchen, das Wort Gottes verfälschen und die Menschen in den Sumpf manövirieren. Der Beitrag von Cupich gestern liegt noch im Magen. Gott aber lässt uns nicht im Stich.


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 Rolando 17. Oktober 2018 
 

Beten wir,

damit die Herzen offen werden für die Lehre der Kirche, damit viele Jugendliche die mediale Verführung erkennen, die nicht glücklich machen kann.


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 horologius 17. Oktober 2018 
 

Das ist das erste Vernünftige,

was ich von dieser Synode höre.


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 Eliah 17. Oktober 2018 
 

Das letzte Wort hat Gott

Eine Sendung von Radio Maria Österreich aus der Reihe Glaubensforum heute um 9 Uhr gewinnt angesichts der glaubensfeindlichen Kräfte bei der Jugendsynode eine ganz eigene Bedeutung: Das letzte Wort hat Gott - Apokalypse als Frohbotschaft


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 hauch 17. Oktober 2018 
 

Es gibt aber nicht mehr viele Hirten die so hinter unserem Dreieinen Gott, dem Evangelium und der Lehre der Kirche stehen. Ich bete dass das Wort von Kardinal Sarah gehör findet.
So mancher treuer Hirte wird mental gesteinigt und so mancher treuer Christ wird mental gesteinigt....ist muss das gerade miterleben....einladend an Menschen (egal ob jung oder weniger jung) die ein klares Zeugnis sich erhoffen ist dies nicht....
Beten! Beten! Beten! Umkehren immer wieder neu und treu bleiben egal was passiert!


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 Stefan Fleischer 17. Oktober 2018 

Hoffentlich

Haben noch viele Teilnehmer den Mut, so zu sprechen. Wir Christen - und ganz besonders die jungen - wollen von unserem Glauben gefordert werden, nicht verhätschelt. Denn, "was nichts kostet ist nichts wert!" Das gilt auch im religiösen Bereich.


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