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Jugendsynode: Jesuitengeneral Sosa, Multikulti, sexuelle Orientierung

16. Oktober 2018 in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
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Jesuitengeneral Sosa und Jugendvertreterin aus Chile sorgen für Diskussion bei Pressekonferenz – EWTN-Chef Arroyo: Synode hört also (einheitlichen) Meinungen von 'nicht-christlichen Jugendlichen', um darüber nachzudenken, Lehre und Praxis anzupassen


Rom (kath.net)
"Die Kirche solle das 'multikulturelle Gesicht' von Gott zeigen, der sich in Nazareth geoffenbart hat, und eine universelle Nationalität promoten, die den Reichtum, der durch kulturelle Diversität entsteht, anerkennt und daher eine multikulturelle Welt aufbaut." Mit diesen verwirrenden Aussagen im Rahmen einer Pressekonferenz der Jugendsynode sorgte gestern der Jesuitengeneral Arturo Sosa Abascal für Diskussionen in sozialen Netzwerken.

Sosa hatte in letzter Zeit immer wieder für merkwürdige Aussagen gesorgt. So vertrat er 2017, dass man in der Kirche symbolische Gestalten wie den Teufel geschaffen habe, um das Böse auszudrücken. Im selben Jahr relativierte der Jesuitengeneral auch die biblischen Worte von Jesus über die Scheidung. In einem Interview mit Giuseppe Rusconi im Blog Rossoporpora meinte der Pater, dass man diese Worte "unterscheiden" müsse, gemäß dem "Gewissen" jedes Einzelnen.


Auch eine weitere Teilnehmerin der Jugendsynode sorgte gestern für Diskussionen. So gab die Synodenleitung Silvia Teresa Retamales Morales, einer jungen katholischen (?) Teilnehmerin aus Chile, ein Podium. Diese behauptete, dass viele Nicht-Katholiken eine "offenere Kirche" möchten. Diese sollte ihrer Meinung nach "multikulturell" sein, nicht urteilend und nicht diskriminierend gegenüber Minderheiten oder Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung.

Auf Twitter erläuterte Raymond Arroyo, der Programmchef von EWTN, dazu: "Lasst mich das verstehen: Die Synode hört also der (einheitlichen) Meinungen von 'nicht-christlichen Jugendlichen' zu, damit katholische Leiter dann darüber nachdenken, die Lehre und die Praxis anzupassen? Welche anderen Religionsgemeinschaften versuchen so etwas? Werden jetzt die Muslime auch die Bischöfe einladen, um ihre Lehren umzuschreiben?"




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