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Abtreibung ist wie ein Auftragsmord!

10. Oktober 2018 in Aktuelles, 60 Lesermeinungen
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Franziskus: hinter der Gewalt und der Ablehnung des Lebens steht im Grunde die Angst, sich selbst zu verlieren. Das einzige authentische Maß des Lebens ist die Liebe, die Liebe, mit der Gott es liebt. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast; denn hättest du etwas gehasst, so hättest du es nicht geschaffen. Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben, oder wie könnte etwas erhalten bleiben, das nicht von dir ins Dasein gerufen wäre? Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist, Herr, du Freund des Lebens“ (Weisheit 11,24-26)

Papst Franziskus setzte bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz seine Katechesenreihe zu den Zehn Geboten fort. In der zehnten Katechese beschäftigte sich der Papst mit dem fünften Gebot: „Du sollst nicht töten“, ein "Schutzwall" vor dem Grundwert des Lebens.

Man könne sagen, so der Papst, dass all das Böse, das in der Welt geschehe, in der Verachtung des Lebens gründe. Dazu gehörten Kriege, Ausbeutung, Systeme, die alles dem Profit unterordneten und auch vor der Würde des menschlichen Lebens nicht Halt machten.


Bereits im Mutterleib sei unschuldiges menschliches Leben in Gefahr. Der Papst verurteilte scharf die Abtreibung als "Mittel der Problemlösung". Es sei so, als engagiere man einen Killer, um ein Problem aus der Welt zu schaffen. "Schwangerschafts-abbruch" sei das falsche Wort. Vielmehr gehe es darum, dass auf diese Weise ein Mensch eliminiert wird.

Hinter der Gewalt und der Ablehnung des Lebens stehe im Grunde die Angst, sich selbst zu verlieren. Aber „das kranke, behinderte Kind, der alte Mensch, der Hilfe braucht, die vielen Armen, die alleine nicht zurechtkommen – sie alle sind ein Geschenk Gottes, das mich aus der selbstbezogenen Existenz herausziehen und mich in der Liebe wachsen lassen kann“.

„Was führt den Menschen dazu, das Leben abzulehnen?“, so Franziskus: „es sind die Götzen dieser Welt: Geld, Macht, Erfolg. Dies sind falsche Parameter, um das Leben zu bewerten. Das einzige authentische Maß des Lebens ist die Liebe, die Liebe, mit der Gott es liebt!“.

In jedem kranken Kind, in jedem schwachen alten Menschen, in jedem verzweifelten Migranten, in jedem zerbrechlichen und bedrohten Leben suche Christus uns (vgl. Mt 25,34-46), er suche unser Herz, um uns die Freude der Liebe zu eröffnen.

Gott liebe uns so sehr, „dass er seinen eigenen Sohn für uns hingegeben hat“ (Joh 3,16). Gott liebe „alles, was ist, wie wir es vorhin im Buch der Weisheit gehört haben (11,24). Was Gott geliebt hat, dürfen wir nicht verachten!“.

Wir müssten den Männern und Frauen der Welt sagen: „Verachtet das Leben nicht! Das Leben anderer, aber auch dein eigenes, denn das Gebot gilt auch für dein Leben: Töte nicht!“. Vielen jungen Menschen müsse gesagt werden: „Verachte deine Existenz nicht! Höre auf, Gottes Werk abzulehnen! Du bist ein Werk Gottes!“.

Niemand dürfe das Leben nach den Täuschungen dieser Welt bemessen, jeder solle sich selbst und andere im Namen des Vaters annehmen, der uns erschaffen habe. Er sei „ein Freund des Lebens“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Von Herzen grüße ich die Pilger deutscher Sprache, insbesondere die zahlreichen Jugendlichen, die Schulgruppen des Gauß-Gymnasiums Gelsenkirchen, des Collegium Gaesdonck und der Liebfrauenschule Ratingen sowie die Teilnehmer an der Informationswoche der Päpstlichen Schweizer Garde. Der Herr segne euch und begleite euch auf eurem Weg.



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Lesermeinungen

 Montfort 13. Oktober 2018 

quia_absurdum - Klare Ansage: NEIN, vermisst hatte ich Sie

überhaupt nicht.


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 quia_absurdum 12. Oktober 2018 
 

@Montfort: klare Ansage

Süß, daß Sie mich schon vermissen, lieber @Montfort.

Ich stimme dem Heiligen Vater ohne Abstriche zu und bin froh über seine klare Ausdrucksweise.

Weshalb habe ich das nicht früher getan? Ich melde mich vornehmlich in den Diskussionen zu Wort, wo ich den Eindruck habe, daß ich einen andern Aspekt einbringen kann. Aber wenn Sie mich so ausdrücklich bitten, kann ich hier gerne mit voller Überzeugung in das allgemeine Lob über die Aussage des Papstes einstimmen.


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 Menschenfischer 12. Oktober 2018 
 

@Rosenzweig @lesa

vergelt' Gott allen, die uns im Gebet unterstützen!!!
Auch heute mussten wieder ca. 15-20 Kinderchen am wahrscheinlich dunkelsten Ort Europas (Tatort: Spätabtreibungsklinik Heemstede) sterben, weil ....
Die Gründe erspare ich uns allen hier, denn es ist alles so unfassbar traurig und erschreckend.

Die spüren ihre Babys auch schon im Bauch bei der Hinfahrt, wie sie oft erzählen, bei der Heimfahrt ist dann nicht nur der Bauch leer, sondern auch das Mutterherz. Und damit beginnt das Drama 2. Teil...

Hl. Mutter Teresa: "eine Abtreibung hat immer zwei Opfer: das Kind und die Mutter!" Bitte für uns, hl. Mutter Teresa und auch IHR, alle Freunde des Lebens! Habt Dank!


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 Rosenzweig 12. Oktober 2018 

"Wir stehen wie Maria und Johannes auf dem *Golgotha der Moderne*

-
Diese haben auch niemanden verurteilt!"
-
Ihnen-sehr geschätzter @Menschenfischer-
HIER noch einmal von Herzen DANK- für Ihren nochmaligen wertvollen u. aufrüttelnden Beitrag u.Schilderung Ihres dortigen Bemühens- im wahrsten Sinne des Wortes!
im LEBEN- u.SEELEN-rettenden persönl. Einsatzes- am erschreckenden "TATORT(!)Spätabtreibung".
-
Ich möchte Ihnen in gr. Wertschätzung nochmals nur DANKEN u. mit Ihrer Sicht auf Golgatha- auch im größten Schmerz, NICHT Verurteilen..-
mich Ihnen ganz "EINS" machen!
-
Und so Sie an "vorderst. FRONT"- heute u. weiterhin mit unserm Gebet u.Tun in Mitverantwortung dankbar begleiten u. stärken...!


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 lesa 12. Oktober 2018 

Die Menschen sind wahrheitsfähig

@[email protected]: Es ist in allen Belangen der Moral bzw. Pastoral so: In der offiziellen Verkündigung muss der Tatbestand klar benannt werden, (Ja, das Ja ist, Nein das Nein ist)ansonsten wächst die Katastrophe unter den Menschen Nicht-mehr-zu-Bewältigende. Das sieht man ja, wie weit die Gesellschaft schon in Not gekommen ist! Es hat besonders auch Relevanz hinsichtlich der Homothematik. Wenn die Kirche nicht hilft, Gut und Böse zu unterscheiden, versagt sie in ihrem Hirtendienst. WIE man dem einzelnen Menschen die Wahrheit nahe bringt, ist allerdings eine Frage der Angemessenheit in der jeweiligen Situation, wenn auch nichts beschönigt werden darf.


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 Menschenfischer 12. Oktober 2018 
 

@FJansen

Sie haben schon recht, nur werde ich damit vor den Tötungsstätten kein einziges Kind retten! Wenn ich in dieser Gesinnung auf eine Betroffene oder deren Begleitung zugehe, wird sich kein einziges Herz wandeln.
Ich muss das Mutterherz treffen, indem ich dieses anspeche und nicht das versteinerte, verhärtete Herz, das dann komplett zu macht und erst recht abtreibt.
Das sind Erfahrungswerte und darüber hinaus bräuchte ich dann auch jene nach der Abtreibung auch nicht mehr ansprechen, was ich aber tue, weil es mir um die Rettung der Seelen geht, nicht nur um das Leben des unschuldigen Kindes! Wir stehen wie Maria und Johannes auf dem "Golgotha der Moderne"! Diese haben auch niemanden verurteilt!

...und hättet Ihr der Liebe nicht....sagt Paulus dazu im 1.Kor Brief!


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 FJansen 11. Oktober 2018 
 

an: Menschenfischer

Ich bin schockiert über das, was Sie über Heemstede/ Holland berichten und kann Ihrem Bericht entnehmen, wie sehr Sie sich vor Ort für das ungeborene Leben einsetzen. Dennoch sollten Sie die Akteure natürlich nicht als Menschen veurteilen, aber auch nicht beschönigend behaupten, dass Sie die beteiligzen Personen nicht "als MöderInnen einschätzen". Man sollte die objektiven Fakten schon noch benennen dürfen, wie es nunmehr jüngstens dankenswerterweise auch der Papst getan hat.


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 lesa 11. Oktober 2018 

Dank und Gebetsversprechen

@Menschenfischer: Haben Sie Dank!
Sie sollen "Munition" bekommen. Sie kommen auf die "Munitionsliste ..."
Heute ist das Fest der Mutterschaft Mariens …


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  11. Oktober 2018 
 

Papst Franziskus,

Ihre Kunde höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. An Ihren Taten werden wir Sie messen!


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 Rosenzweig 11. Oktober 2018 

"-sondern weil wir sie lieben u.wir nicht wollen,dass sie ihrem Kind u. sich selbst so etwas antunun

DANKE, werter @Menschenfischer für diesen ganz aktuellen Bericht aus Holland!–

Sie kommen gerad von dort- einem Einsatz
“FÜR das LEBEN” in persönl. Begegnungen + Gesprächen zurück–
haben- viell. in Minuten-Schnelle Entscheidungen über LEBEN oder TOD eines Menschkindes ganz hautnah betend helfend oder: scheinbar hilflos- MIT!erlebt! -

DANKE– Sprechen/ Schreiben ja Rufen Sie –wo immer nur möglich- den stummen SCHREI dieser Ungeborenen Kinderseelen hinaus!
DANKE u. Bitte schweigen Sie nicht u. niemals!

Und werter @Menschenfischer-(wunderb. Ihrem"Namen"entsprechd.)-
Wir HÖREN auch IHREN Hilferuf:
“Betet für uns- denn wir stehen an der Front!”

JA- Das tue ich mitverantwrtl.schon immer, jeden Abd.- bevor zur Ruhe gehe
und
bitte auch für die Mütter + Väter um Vergebung Ihrer Tat-
viell. diese auch aus großer seel. NOT + ohne helfend. Beistand geschah?

GOTT alleine weiß es! ER möge diesem Töten SEINER gewollten Kinder bitte Einhalt gebieten!

So Ihnen dankb.+betend verbunden..


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 ottokar 11. Oktober 2018 
 

Warum wieder zweifeln?

Die Aussage bzw. Analyse unseres Papstes ist so eindeutig klar, dass sich jeglicher Zweifel an seiner Wahrhaftigkeit verbietet.Zu dieser Aussage gehört nicht nur Überzeugung, sondern auch Mut. Bereits fällt die Presse, Grüne ,Rote,me-too Grupierungen, ja selbst bestimmte katholische Vereine über den Papst her und es wird noch ein wüstes Beschimpfen, wohl auch unter der Gürtellinie gegen das Oberhaupt unserer Kirche geben. Auch wir alle, die wir hier immer so frei unsere Meinung äussern dürfen , werden privat oder öffentlich jetzt gefordert sein, unsere Überzeugung klar und eindeutig zu äussern.Jetzt ist Mut und Überzeugungskraft erforderlich! Der Heilige Geist helfe unserem Papst und uns.


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 felsbrandung 11. Oktober 2018 

Kardinal Meissner

hat ähnliche Worte gefunden. Leider weilt er nicht mehr unter uns.


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 ottokar 11. Oktober 2018 
 

Überzeugung und Mut


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 Menschenfischer 11. Oktober 2018 
 

Tatort: Spätabtreibungszentrum Holland

Gerade komme ich von einem Einsatz von der Spätabtreibungsanstalt in Heemstede (Holland).Dort werden Kinder bis zur 22. Woche eleminiert. Gerade vorher wurde eine 18jährige Nachhause geschickt, weil sie in der 23. SSW ist. Gestern konnte der junge Freund einer Deutschen sein Baby nicht retten (und wir auch nicht), weil seine Freundin dagegen war.Er war total zerstört, ich konnte ihn wenigstens zur hl. Beichte schicken (weil er als Katholik ja als Begleitperson ebenso wie die Mutter nun exkommuniziert ist), usw. Ich könnte hier grausame Thriller erzählen.

Sie kommen aus ganz Europa und wir beten für sie und sprechen sie an. Aber nicht, weil wir sie als MöderInnen einschätzen, sondern weil wir sie lieben und wir nicht wollen, dass sie ihrem Kind und sich selbst so etwas Schreckliches antun.

Bitte helft uns!!! Betet für uns, denn wir stehen an der Front und brauchen "Munition"...vergelt's Gott ewiglich!


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 michael1500 11. Oktober 2018 
 

Das Leben gehört geschützt!

In den Geboten heißt es:

Du sollst nicht morden!

Das bedeutet, dass man nicht außerhalb des Gesetzes des Moses töten darf. Es geht noch auf Moses zurück, wo bei manchen Schandtaten, es erlaubt war, den Menschen umzubringen.

Wir halten uns aber an das Gebot des Herrn: Du sollst deinen nächsten Lieben wie dich selbst!
Die Liebe zum eigenen Kind verbittet es, dass man eine Abtreibung durchführt.
Ich kann daher nur bestätigen, dass keine Christin eine Abtreibung durchführen lassen darf. Aber auch für Frauen die dies fälschlicherweise getan besteht Hoffnung in der Gnade des Herrn Jesus Christus und dem Bekenntnis dies Nie mehr zu tun.

Viele Parteien wollten die Abtreibung in ein staatliches Gesetz gissen und sie so zu genehmigen. Wählt solche falschen Parteien (vor allem SPD u. SPÖ) nicht sondern hört auf das Gebot des Herrn Jesus Christus, der Gottes Sohn ist: Du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst.


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 hape 11. Oktober 2018 

Jetzt müssen Taten folgen!

Auf der einen Seite ist es erfreulich, von Papst Franziskus überhaupt eine eindeutige Stellungnahme in einer so wichtigen Frage zu haben.

Auf der anderen Seite müssen jetzt aber auch Taten folgen. Jetzt muss ein Ruck durch die Kirche gehen. Wir brauchen jetzt eine Debatte darüber, was die Kirche konkret tun kann, damit es garnicht erst zu Schwangerschaftsabbrüchen kommt.

Dazu gehört auf geistlicher Ebene eine Verkündigungsoffensive mit dem Schwerpunkt auf der Theologie des Leibes, sowie die Rehabilitierung solider Werte wie Keuschheit, Reinheit und Enthaltsamkeit.

Auf materieller Ebene kam mir die Idee, ob die Kirche nicht Patenschaften anbieten könnte, welche die betroffenen Eltern, bzw, die Alleinerziehenden finanziell und pädagogisch langfristig absichert.

Insgesamt würde die Kirche auf diese Weise zeigen, dass sie selbst die zehn Gebote ernst nimmt und dass sie deshalb sowohl das ungeborene Leben, als auch die Bedrängnisse der Eltern, v.a. der Mütter, ernst nimmt.


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 JuM+ 11. Oktober 2018 
 

Danke Papa Francesco

Das ist ein Meilenstein und weitere Aussagen sowie Handlungen werden sich daran messen und zeigen, ob der gepflanzte Baum des PF Früchte trägt.


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 Stefan Fleischer 11. Oktober 2018 

Unsere Tageszeitung

brachte einen sehr sachlichen Bericht über die Äusserungen von Papst Franziskus mit ausführlichen Zitaten. Ich habe ihr soeben ein Dankesmail geschickt.


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 MSM 11. Oktober 2018 
 

@rolando

Ja, "der Herr schloss Judas, seinen Verräter, nicht aus dem Apostelkollegium aus", obwohl er wusste, was dieser tun würde.
Gestern wie heute...


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 Rolando 11. Oktober 2018 
 

Tonika

Der Papst ist der Stellvertreter Christi, er versucht zu handelt wie er, hat jedoch menschliche Schwächen und Fehler und ist nicht letztendlich der Richter über die Menschen. Was er Verkündet hört auch Emma Bonino und U2. Ihm geht es erst mal darum, die Sünder zu Christus zu führen, sie mit ihm bekannt zu machen, das geht erstmal nicht mit dem moralischen Zeigefinger. Wie war bei Jesus der Umgang mit der Ehebrecherin, oder mit dem Zöllner? Schloss er Judas, seinen Veräter aus dem Apostelkollegium aus? Jesus achtet die Freiheit des Menschen, deswegen gab er ja selbst sein Leben, nahm die Sündenstrafen auf sich, da er uns Menschen kennt. Letztendlich richtet er uns. Wissen wir, ob Mißbrauchstäter nicht auch bereuten, einen Neuanfang bekamen, und doch wieder gefallen sind, oder auch solche, die böswillig täuschten, um verdeckt weiterzumachen, das weiß der Papst erstmal nicht. Wie war Jesus zu Judas, obwohl er wusste was er tat, diese Sicht hat der Papst nicht.


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 Rosenzweig 11. Oktober 2018 

" Gott hat mir dadurch gezeigt, wir setzen viel zu viel auf uns...

-
DANKE- werte(r)Laus Deo für den Link zur Novene: Ganzhingabe!

Der heilgmßg Don Donlino ist mir schon bekannt - darum Dank für diesen,
scheinbar "zufälligen" Hinweis für mich!
-
Ich habe mir/uns die Novene ausgedruckt - ist wie ein Wink für mich in d.Zt. persl. besd. Anliegen- wie auch immer in unseren bedrückenden Anliegen in Kirche u. Welt.
-
So wieder in mehr Gottvertrauen- dankb. verbunden..


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 Ad Verbum Tuum 10. Oktober 2018 

Vertrauen ..

ich muss gestehen, dass ich das Vertrauen in PF verloren habe ... Diese Predigt kann ich zwar aus ganzem Herzen unterstützen. Zum jetzigen Zeitpunkt hinterlässt sie bei mir dennoch den schalen Beigeschmack der Ablenkung. Die Aufregung der Medien war schließlich zu 100% voraussehbar - d.h. 2-3 Tage, oder länger, ist der Missbrauch aus den Schlagzeilen. Vielleicht kann @kath.net mal prüfen ob die anderen Anti-Abtreibungsaussagen auch in kritischem Umfeld erfolgten...
Was mich allerdings freute, ist, dass doch überraschend viele Kommentare z.B. in WELT Abtreibung als Kindstötung anerkannten ... Vielleicht dämmert doch langsam was.


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 st.michael 10. Oktober 2018 
 

@Tonika - 100 % richtig

Ich hoer die Worte wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Der Papst redet mal so mal so und wie handelt er ?


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 Stephaninus 10. Oktober 2018 
 

@Montfort

dann freue ich mich auch.

Keine Sorge, geschätzter Montfort, ich bleibe bei meiner klaren Ansicht zu Abtreibung. Es ja auch die naturwissenschaftlich einzig wirklich vertretbare (wobei ich kein Naturwissenschaftler bin). Ich habe die Verharmlosung und Relativierung der Abtreibung seit je nie verstehen können. Mir ist es auch völlig unverständlich, wie sich die Kirche in meiner Heimat um das Thema rumdrückt - anders kann ich es nicht sagen (wobei es auch löbliche Ausnahmen gibt). In dem Sinne bin ich sehr froh, ich denke, der Papst stopft da ein paar Schlupflöcher für Ausreden ganz deutlich.


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 Tonika 10. Oktober 2018 
 

Klasse Predigt vom Papst, die seine Amica, eine 10.000- fache Henkerin von ihm hören sollte.

Franziskus hat eine katholische Predigt nach einer gefühlten Ewigkeit gehalten. Klasse. Seine Null-Toleranz- Predigt gegen Missbrauch war auch toll, weil er klar Missbrauchstäter als schlimme Verräter an Christus bezeichnet hatte.

Wo es aber beim Papst gewaltig hackt ist die Kongruenz zwischen Worte und Taten. Seine klare Predigt gegen Abtreibung und seine Taten klaffen erheblich auseinander.

Wenn Abtreibung Mord, genauer gesagt grausames Menschenopfer ist. Warum liebt es Franziskus dann sich mit militante Auftragskillern und Fürsprechern des Auftragsmordes als Menschenrecht, abzugeben und ehrt sie noch? Ist das nicht schizophren?

Er sollte einen Bono-Vox von U2, der sich massiv für Abtreibung in Irland einsetzte und Emma Bonino, eine Massen- Auftragskillerin aus Überzeugung, die er eine Freundin und eine "ganz Große" nannte, diese Anti-Abtreibung Predigt ins Gesicht sagen.

Der Papst sollte der Abtreibungslobby den Krieg erklären und keine Plattform im Vatikan bieten.


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 siebenschlaefer 10. Oktober 2018 
 

An die (berechtigt) Besorgten in Sachen Nebelkerzen von PF:

Für meine Person kann ich hier nur @Gandalf zustimmen: An dieser Aussage von PF gibt es nicht nur nichts zu kritisieren, sie ist in Ihrer Vehemenz und Deutlichkeit wie ein Donnerschlag für die Hedonisten! Mir ist es letzten Endes egal, warum PF diese Aussage gemacht hat, vielleicht hat er sich zur Abwechslung doch mal von den guten Kräften leiten lassen, aber die Aussage ist IN DER WELT, und das ist hervorragend für alle Lebensschützer!
Dass ansonsten das Pontifikat ein Drama ist und der RKK schweren Schaden zufügt, von dieser Erkenntnis rücke ich doch deshalb nicht ab, wenn ich diesen Donnerschlag als wirksam und heilsam und nützlich betrachte.


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 Sureno 10. Oktober 2018 

Wenn abtreibende Ärzte Auftragsmörder sind, sind die Mütter auch nicht besser!

§26 STGB: Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat.
(Sonst wäre ein Obermafioso, der die Drecksarbeit deligiert, minder schuldig).
Franziskus vertritt, man muss sagen ausnahmsweise, die katholische Lehre, und das ist Grund zum jubeln? Und er vertritt sie schlecht! Laut KKK ist Abtreibung "moralisch verwerflich", ein "schweres Vergehen", genauso wie die Mitwirkung an einer Abtreibung, sie führt zur Exkommunikation. Dass Abtreibung Mord ist, steht nicht in meinem Katechismus. Diese Aussage ist nur ein Aufreger, sei es um die Konservativen zu beschwichtigen oder die Medien von sonst was abzulenken.
Vor kurzem hat Franziskus doch in Frankreich zu Jugendlichen gesagt, Sex sei das höchste auf der Welt. Wer derartige hedonistische Aussagen macht, der ist doch jenseits von gut und böse.


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 Montfort 10. Oktober 2018 

Ja, das freut mich durchaus, @Stephaninus und @maska,

dass Sie dem Papst darin zustimmen, dass Abtreibung Mord an einem wehrlosen kleinen Menschen ist - gar "Auftragsmord".

Nun hoffe ich nur, dass er und Sie bei dieser Überzeugung und Erkenntnis bleiben.


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 Paddel 10. Oktober 2018 

Dem Leib nach lebend, in der Seele tot

das sind die mißbrauchten Kinder. Das eine darf nicht gegen das andere ausgespielt werden, denn bei einer Abtreibung stirbt nicht nur eine Seele sondern auch ein Stück weit die Seele der Mutter, des Vaters, der Menschen die dazu beitragen. Trotzdem kann man nicht Mißbrauchstäter mit hohen Ämter bekleiden. Warum nicht auch Abtreibungsärzte mit Orden schmücken?
Wäre das nicht analog dazu das Selbe?


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 Vermeer 10. Oktober 2018 

Das war nötig

und in seiner Schärfe absolut zutreffend. Der mainstream fällt aus allen Wolken. Großartig Papst Franziskus!!!


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 MSM 10. Oktober 2018 
 

Macht die Augen auf!

Wie ernst man diese Aussage wirklich nehmen kann, ergibt sich aus seinem früheren Ausspruch, als er die italienische Abtreibungslobbyistin Emma Bonino "eine der ganz Großen Italiens" genannt hat.
Die jetzige Aussage, die dem Worte nach Richtiges sagt, ist nicht mehr als ein strategischer Appetithappen für die Konservativen, um möglichst viele für sich zu vereinnahmen.


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 phillip 10. Oktober 2018 
 

ganz klare und tolle Aussage von Papst Franziskus,

Da gebe ich Ihnen, gandalf, insofern Sie sich auf den Predigtinhalt beziehen, recht: da gibt es nichts zu kritisieren. Allerdings weiß ich mich mit jenen eines Sinnes, die die Glaubwürdigkeit des Papstes deswegen in Zweifel ziehen, weil er einer glühenden, aggressiven und radikalen Abtreibungsbeführworterin den päpstlichen Gregoriusorden verliehen, diese Frau als "Große" bezeichnet und ihr damit einen gesellschaftlichen Glorienschein verschafft hat. Diese Handlung des Papstes steht im diametralen Gegensatz zum heutigen Predigtinhalt, an dem es per se natürlich nichts auszusetzen gibt.


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 Stephaninus 10. Oktober 2018 
 

@Montfort: ich bin auch hier :-)

Wegen meiner Arbeit und jetzt wegen meiner Ferien mit Wanderungen kann ich halt nicht so oft kommentieren, wie ich vielleicht wollte. Sie und andere sind wohl nicht unglücklich darüber ;-)
Im Übrigen habe ich mich ja durchaus auch schon kritisch zu Handlungen und Aussagen des Papstes geäussert.

Also, nun zur Sache: Ich bin Papst Franziskus sehr dankbar, dass er Klartext redet. Abtreibung ist für mich ein Grundübel unserer Gesellschaft - aus dem viele weiteren, so glaube ich, sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten entwickelt haben.

Vielleicht, lieber Montfort, sind wir in vielen Bereichen gar nicht so weit auseinader, auch wenn wir den Papst oft unterschiedlich . Das kann uns ja auch mal freuen.


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 maska 10. Oktober 2018 
 

Hier bin ich :)

@montfort
"Und die üblichen "Papst-Getreuen"?
Die halten jetzt ganz still, weil sie PF hier doch nicht zustimmen wollen!"

Auch hier stimme ich dem hl.Vater zu. Hier und bei der Frage der Todesstrafe.


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 Gandalf 10. Oktober 2018 

Liebe Leute!

Das hier ist eine ganz klare und tolle Aussage von Papst Franziskus, da gibts nicht zum Kritisieren. PUNKT. AUS. Wer hier was Negatives rauslesen möchte, der hat wirklich ein kleines Problem. Es gibt genügend andere Sachen, wo man den Papst sachlich begründet kritisieren darf, aber hier ist es einfach nicht angebracht.


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 Montfort 10. Oktober 2018 

@Sureno - "Ich soll im Ernst glauben, dass er das so meint?"

Ob er das so meint oder nicht, ist nicht einmal entscheidend.

Aber wenn Sie nicht glauben (= erkennen!), dass es so IST, könnte es ernste Folgen für Sie haben, denn das sind nicht bloß "Sünden gegen die Umwelt" oder "Verbrechen an Tieren", sondern es ist vorsatzliche Tötung (Mord) von Menschen.

Oder waren Sie selbst im Bauch Ihrer Mutter bis zum 3. Monat (oder gar später) kein Mensch?


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 Montfort 10. Oktober 2018 

Und die üblichen "Papst-Getreuen"?

Die halten jetzt ganz still, weil sie PF hier doch nicht zustimmen wollen!

Wo sind denn nun @Stephaninus, quia_absurdum und die anderen "Gesellen", die sonst einen überzogenen und nicht-katholischen "Papstgehorsam" einfordern?

P. Spadaro SJ zweifelt vielleicht auch gerade an seinen üblichen Rechenkünsten (2+2=?).

Und das Gros der Foristen freut sich über eine Pause des Aufatmens, weil der Papst einmal wieder etwas eindeutig der katholischen Lehre Entsprechendes gesagt hat.

Ob die Gebete zum Heiligen Erzengel Michael und um den Schutz Marias schon so schnell erhört wurden?

Weiterbeten wird notwendig sein!


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 Vögeli 10. Oktober 2018 

Danke Papst Franziskus

für diese klaren Worte. Habe soeben bei SRF News den Artikel dazu gelesen, und für einmal sind sie sehr sachlich geblieben. Die Kommentare dazu sind allerdings haarsträubend. Purer Hass und unverständnis. Wie konnte es so weit kommen?


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 MSM 10. Oktober 2018 
 

Merkt ihr denn nicht,

dass dies nur eine Nebelkerze ist, um woanders mit der Abrissbirne umso heftiger zuzuschlagen??
Diese Worte gegen die Abtreibung sind aus seinem Mund genauso viel Wert wie sein damaliges Versprechen, mit einer Null-Toleranz gegen sexueller Missbrauch vorgehen zu wollen!


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 Sureno 10. Oktober 2018 

Abtreibung ist Mord, sagt der Papst also

Das heißt die gut 100000 Abtreiberinnen in D sind Mörderinnen. Naja. Ich soll im Ernst glauben, dass er das so meint?


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 Laus Deo 10. Oktober 2018 

@alle Kritiker zu denen ich auch teils gehöre

Oft vergessen wir wirklich, dass es die Kirche unseres Herrn Jesus Christus ist, dass er sie durch den Hl. Geist leitet. Viele gefällt mir an Papst Franziskus nicht, bei vielem kann ich nicht zustimmen, aber zur Zeit tönt es so als die Kirche zu Grunde geht. NEIN. Kein Mensch, kein Macht kann die Kirche zerstören, dass sagt Jesus klipp und klar. Jede Krise in der Kirche ist auch Fügung Gottes, um aus Übel Gutes zu machen. An dieser Krise sehen wir wer noch katholisch denkt. An dieser Krise sehen wir wer an der Wahrheit oder wer am Ruhm festhält. Nach jeder Krise ist die Kirche aufgeblüht und hat grosse Heilige hervorgebracht. Ich empfehle JEDEM DIE NOVENE zu machen.http://www.nachfolgejesu.com/gebet/PDF/Ganzhingabe%20an%20Jesus%20-%20Novene.pdf Gott hat mir dadurch gezeigt, wir setzen viel zu viel auf uns.


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 huegel76 10. Oktober 2018 

Die Reaktionen sind schon erstaunlich.

Man kann über Papst Franziskus sagen und denken was man will, aber zum Thema Abtreibung hat er sich schon oft/immer sehr deutlich in dieser Art geäußert. Und das will bei diesem oft im Ausdruck so unklaren und mehrdeutigen Papst was heißen.
Leider wird das immer überhört, von seinen Befürwortern wie von seinen Kritikern. Und wenn er sich dann wiederholt klar gegen Abtreibung äußert, sind alle wieder von neuem überrascht.
Ich finde das schade - und erstaunlich, eben weil das einer der ganz wenigen Punkte ist, zu denen Franziskus ganz klar, deutlich und unmissverständlich spricht.


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 Selene 10. Oktober 2018 
 

Ich trau ihm nicht

Ich lese gerade das Buch "Der Diktatorpapst" deswegen traue ich ihm nicht, auch wenn seine Predigt zur Abtreibung natürlich richtig ist.

Ich warte erst mal die weitere Entwicklung ab.

Sollte ich mich täuschen, umso besser.


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 lakota 10. Oktober 2018 
 

Ehrlich gesagt, habe ich fast den Atem angehalten,

bei dieser Predigt von P.Franziskus. DAS ist eine Predigt von einem PAPST!
Ich bin ihm dafür sehr dankbar und hoffe, daß er auch zu anderen Themen so klar spricht.
Ich bin auch froh, daß hier viele sind, die wie dieser Thread beweist, nicht kritisieren um der Kritik willen, sondern sachlich unterscheiden.
Es gibt natürlich auch andere:
"Gute Worte, in nichts abweichend von dem was auch sonst sein Lehren ist."


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 Joy 10. Oktober 2018 
 

Für diese Klarheit innigen Dank, Heiliger Vater!


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 leibniz 10. Oktober 2018 
 

Oh je, was werden seine Fans jetzt sagen? Pater Mertens, Prof. Zulehner??
Wenn es Ernst gemeint ist, wäre diese Predigt ein gutes Zeichen. Ich warte es ab...


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 lesa 10. Oktober 2018 

Großartiger Hirtendienst des Heiligen Vaters

@Bernhard Joseph: Danke für Ihre Verdeutlichung der Gender-Ideologie!
Schön, dass die user angesichts einer derartig bedeutungsvollen Predigt von Papst Franziskus sofort ihren Dank zum Ausdruck bringen. Das beweist wieder, dass es ihnen im Fall von Kritik nicht um Papst-bashing geht, sondern um "die Sache".
Wie dankenswert ist diese Predigt! Wer gebeichtet hat, dem ist verziehen. Aber das fällt dann denen oft so schwer, es zutiefst anzunehmen. Ich erinnere mich an die Äußerungen einer gut bekannten betroffenen, Frau, die jetzt sehr viel für Menschen am Rande tut. "Ich bete und flehe für alle Mädchen und Frauen: Bewahre sie vor diesem Weg!"
Dazu hat de Heilige Vater heute mit dieser Stellungnahme sicher viel beigetragen!
@maska: Es ist wohl Ihr "subjektiver Eindruck, dass @gandalf "triumphiert". ich denke, dass es ihm um sehr viel anderes geht … (Einen solchen Job würde man sonst nicht durchhalten).


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 Josef Menke 10. Oktober 2018 
 

Noch traue ich dem "Braten" nicht, aber es könnte ja sein, dass es mehr ist als nur ein Traum.

„Ich frage Euch: ist es gerecht, jemanden umzubringen, um ein Problem zu lösen? Das kann man nicht machen, es ist nicht gerecht, einen Menschen umzubringen, auch wenn er klein ist. Es ist, wie einen Auftragsmörder zu mieten, um ein Problem zu lösen.“
Lieber P. Franziskus, ich bin baff! Es ist so, als wenn der Docht einer glimmenden Kerze die Dunkelheit vertreibt und so etwas wie einen kleinen Hoffnungsschimmer erkennen lässt.
Sollten etwa die vielen Gebete tatsächlich Wirkung zeigen? Hat Gott die Hilferufe der ratlosen Katholiken erhört?
Es könnte so etwas wie ein Aufbruch sein. Aber nur, wenn es mehr ist als ein Strohfeuer und in Zukunft weitere Aussagen beispielsweise bezüglich der Interkommunion, der Zulassung der wiederverheirateten zur Kommunion, der Sterbehilfe, das Frauenpriestertum, des Zölibats, usw.; folgen.


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 Sureno 10. Oktober 2018 

Wenn...

... der Papst jetz noch sagen würde, dass Politiker, die Abtreibungen vereinfachen wollen (alle Linken) für Christen nicht wählbar sind
... interationale Organisationen, die Abtreibung für ein Menschenrecht halten (wie die UNO) ein Werk des Teufels sind

DANN würde ich ihm Glauben, und denken ich bin aus einem Alptraum aufgewacht.
DANN würde ich nicht denken, er sagt halt mal etwas Katholisches, damit die Konservativen nicht aufschreien, wenn er die Sodomie als o.k. verkaufen will


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 maska 10. Oktober 2018 
 

Dank

Gute Worte, in nichts abweichend von dem was auch sonst sein Lehren ist.
@gandalf "Respekt!
Großes Lob für diese klaren Ansagen, die Medien toben, das ist ein gutes Zeichen"
Ich kann mich nur wundern. Der hl. Vater spricht über das von Gott gegebene Leben, seinen Wert, die Liebe Gottes angesichts des von ihm geschaffenen Lebens! Und das ist Ihr ganzer Kommentar? Wenn wir Zeichen des Widerspruch des sind, dann doch um Himmels willen nicht um des Widerspruchs willen, sondern um Zeuge Gottes Liebe zu sein. So sollte hier nicht Triumph spürbar werden, sondern Betroffenheit und Staunen....


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 Quirinusdecem 10. Oktober 2018 
 

@Gandalf

...ich könnte mir vorstellen, dass nicht nur die Medien toben.....


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 chriseeb74 10. Oktober 2018 
 

Ich kann mich den Aussagen der Vorredner...

nur anschließen, bis auf ein kleines Detail: Die Mutter wird nur in den wenigsten Fällen "Auftragsmörderin" sein. Zumindest die Frauen, die ich kenne, waren dies nicht.


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 Sebi1983 10. Oktober 2018 
 

Klare, unmissverständliche Worte! Vielen Dank!!!


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 Gandalf 10. Oktober 2018 

Respekt!

Großes Lob für diese klaren Ansagen, die Medien toben, das ist ein gutes Zeichen..


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 siebenschlaefer 10. Oktober 2018 
 

Seit sehr langer Zeit einmal eine Gelegenheit, Franziskus Respekt zu zollen!

Seiner Aussage stimme ich 100% zu! Ich denke, den meisten anderen Foristen wird es genauso gehen. Das zeigt, dass auf diesem Forum kein Bashing gegen irgendwen betrieben wird, sondern es den allermeisten um die katholische Sache geht.


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 Herbstlicht 10. Oktober 2018 
 

DLF-Nachrichten

Die Aussage von Franziskus über die Abtreibung hat es soeben sogar in die 12 Uhr-Nachrichten des Deutschlandfunks geschafft.
Ihm allerdings wird sie vermutlich keinen Applaus von politisch-korrekter Seite einbringen.
Ich wünsche Franziskus den Mut, dann dieser eventuell einsetzenden Kritik standzuhalten.


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 Rolando 10. Oktober 2018 
 

Wunderbare Predigt

Ebenso klar sollte er die SÜNDE, (nicht die irrtümliche Veranlagung) der Homosexualität benennen.


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 Dottrina 10. Oktober 2018 
 

Titelt die "Bild":

"Bizarre Aussage, Papst vergleicht Abtreibung mit Auftragsmord". Was ist daran bizarr? Ärzte, die sich zu Abtreibungen hinreißen lassen und sie gewerbsmäßig betreiben, handeln doch sozusagen als "Auftragsmörder". Oder etwa nicht? Endlich mal eine Predigt von Papst Franziskus, der ich vorbehaltlos zustimmen kann.


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 Herbstlicht 10. Oktober 2018 
 

Gott sei Dank!

Sehr eindringliche und klare Worte von Franziskus!
Danke dafür!
Wie gut sie tun und sie lassen uns dankbar werden.
Gerne mehr Predigten dieser Art!


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 Bernhard Joseph 10. Oktober 2018 
 

Seit langem eine Predigt des Papstes, die mich anrührt

Ja, es gibt sie noch, die Predigten des Papstes, die darauf hoffen lassen, dass die den Glauben zersetzenden Gruppen in der Kirche letztlich nicht die Oberhand behalten.

Das Leben steht in einer göttlichen Ordnung und diese Ordnung will Satan zerstören, wie wir gerade in heutige Zeit so eindringlich überall sehen. Ist ersteinmal diese göttliche Ordnung relativiert, lässt sie sich leicht ganz auflösen, wie die Gender-Ideologie deutlich macht, die Leben auf eine neutrale Erscheinungsform der Materie reduziert, in der alles bis hin zum Geschlecht reiner Zufall ist und daher willkürlich verändert oder definiert werden darf.


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