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Kohlgraf fordert für Missbrauch Änderung im kirchlichen Strafrecht

1. Oktober 2018 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Mainzer Bischof kritisiert, dass die Sanktionen gegen Priester, die des Missbrauchs überführt worden waren, bisher „überraschend bis skandalös milde“ gewesen seien, oft folgte nur eine einfache Versetzung.


Mainz (kath.net) „Das sind Verbrechen“, sagte der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf der in Mainz erscheinenden „Allgemeinen Zeitung“ angesichts der Ergebnisse der DBK-Studie über sexuellen Missbrauch durch katholische Kleriker. Er kritisierte, dass die Sanktionen gegen Priester, die des Missbrauchs überführt worden waren, bisher „überraschend bis skandalös milde“ gewesen seien. Er wies weiter darauf hin, dass überführte Priester sogar oft nur einen anderen Dienstort zugewiesen bekommen hätten. Die Kirche müsse ihren Katalog der Kirchenstrafen überdenken. Außerdem forderte er, dass weitere katholische Einrichtunge, etwa Internate, Heime, Kitas, Ordensgemeinschaften und Chöre in den Blick genommen werden sollte. Diese waren in der DBK-Missbrauchsstudie nicht untersucht worden.


Archivfoto Bischof Kohlgraf


Achivfoto Bischof Kohlgraf (c) Bistum Mainz


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Lesermeinungen

  1. Oktober 2018 
 

Strengere Strafen.

Warum ist das Alles so kompliziert, wenn in der Öffentlichkeit ein Person sich an Jugendlichen vergangen hat oder irend eine


0
 
 rosenkranzbeter 1. Oktober 2018 
 

Sünden

@ Stefan Fleischer
"Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde" (Mk 9,42). Mit diesen ungeheuerlich drastischen Worten belegt Jesus im heutigen Evangelium diejenigen, die von oben herab und aus vermeintlicher intellektueller Überlegenheit die einfachen Gläubigen verunsichern.

Diese strengen Worte gelten aber nicht zuletzt auch denjenigen, die als Diener der Kirche gegenüber Schutzbefohlenen, ihre Autorität, ihre Macht und ihr Ansehen missbrauchend, sexuelle Gewalt ausüben; ganz abgesehen davon, dass es sich um ein schwer sündhaftes Verhalten handelt und um die Missachtung der Gebote und Lebensweisungen Gottes. Wenn Boten Gottes und Diener der Kirche Kinder und Jugendliche missbrauchen, ist dies besonders schlimm, weil zu den körperlichen und seelischen Qualen auch noch die religiöse Dimension hinzukommt und die Betroffenen oft ein Leben lang. (Brief Bischof Voderholzer)


5
 
 Stefan Fleischer 1. Oktober 2018 

Das sind Verbrechen

Schön und gut. Aber warum sagt niemand mehr: "Das sind Sünden, und wenn die übrigen Voraussetzungen gegeben sind, sogar Todsünden, mit welchen der Täter schlimmstenfalls sogar riskiert, sein ewige Heil zu verscherzen!"?


14
 

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