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Neues Papstdokument schreibt verpflichtende Synodenumfragen vor

18. September 2018 in Weltkirche, 34 Lesermeinungen
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Franziskus stärkt mit neuer Apostolischer Konstitution "Episcopalis communio" zur Struktur von Bischofssynoden Mitwirkung von Gläubigen bei Leitung der Kirche


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat am Dienstag eine neue Apostolische Konstitution mit großer Relevanz im Blick auf die Führung der katholischen Weltkirche veröffentlicht. Das Papstdokument mit dem Titel "Episcopalis communio" führt verpflichtende Synodenumfragen ein. Die Gläubigen seien Ausgangspunkt und Endpunkt der Reflexionen einer Synodenversammlung und müssten stärker gehört werden, fordert der Papst. Sein Dokument erscheint zwei Wochen vor Beginn der nächsten Bischofssynode, die ab 3. Oktober im Vatikan zusammentritt und über Jugend und Glauben debattieren wird.

Mit der neuen Konstitution "Episcopalis communio" (Die Bischöfliche Gemeinschaft) strukturiert Franziskus das Instrument der Bischofssynode flexibler. Zudem sollen jeweilige Experten und Betroffene stärker eingebunden werden. Sowohl bei der Vorbereitung einer Synode wie bei der Umsetzung ihrer Ergebnisse sollen Bischöfe stärker ihre Priester wie auch die Gläubigen einbeziehen.

Bei den Familiensynoden 2014 und 2015 sowie bei der anstehenden Jugendsynode gab es schon Umfragen oder lokale Gespräche; jetzt wurde die Vorbereitungsphase detailliert ausformuliert. So sind künftig auch sogenannte vorsynodale Versammlungen möglich, bei denen zum Thema einer angesetzten Synode Erfahrungen gesammelt und Einschätzungen ausgetauscht werden. Deren Ergebnisse fließen dann, wie bereits bei der Jugendsynode geschehen, ins Arbeitsdokument der Synode ein.


Die Bischofssynode müsse "immer stärker ein besonderes Mittel werden, auf das Volk Gottes zu hören", heißt es in der Konstitution. Umgekehrt sind nach einer Synode künftig entsprechende Verfahren geplant, die oft eher allgemein formulierten Ergebnisse vor Ort umzusetzen.

Die Synode sei - wie der Papst erinnert - Element der "authentischen kirchlichen Tradition" der bischöflichen Leitungsordnung. Diese Ordnung sei von Natur aus kollegial. So hätten die Bischöfe "gleichzeitig und untrennbar" die Verantwortung sowohl für ihre Diözese als auch Sorge für die Universalkirche. Als Lehrer und Schüler sei jeder Bischof gerufen, der Konsultationspflicht gegenüber dem Oberhaupt der katholischen Kirche zu antworten. Die Synode solle aber auch ein privilegiertes Instrument sein, um den Gläubigen zuzuhören.

Drei Arten von Synodenversammlungen

Franziskus legte dabei drei Arten von Synodenversammlungen fest: Ordentliche Versammlungen (in Bezug auf die Weltkirche; Artikel 3-2), Außerordentliche Versammlungen (in Bezug auf die universale Kirche bei dringenden Fragen) und Spezielle Versammlungen (für einen definierten Bereich). Aus ökumenischen Gründen könne aber eine Synode auch nach anderen Modalitäten als den im Dokument definierten einberufen werden.

Für die Zusammensetzung der Synodenversammlung greift die neue Verfassung die bestehenden Regeln auf, nämlich dass die Mitglieder überwiegend Bischöfe sind. Aber Artikel 2-2 der Konstitution fügt hinzu, dass Personen, die keine bischöfliche Weihe erhalten haben, berufen werden können. Ihre Rolle wird dann jedes Mal vom Papst festgelegt.

Diese Bestimmung erkennt die Tatsache an, dass Nicht-Bischöfe das Recht haben, während einer Synode abzustimmen. Während der letzten Bischofssynode im Jahr 2015 hatte der argentinische Papst erstmals das Votum eines nicht zum Priester geweihten Ordensmannes - es handelte such um den Generalprior der Kleinen Brüder Jesu Frere Herve Janson - zugelassen.

Schlussdokument als ordentliches Lehramt

Für die Erstellung des Synoden-Abschlussdokuments wird eine eigene Kommission eingerichtet. Sie besteht aus einem Vorsitzenden, gewählten Mitgliedern der Synode aus allen Regionen der Welt, aber auch aus Mitgliedern, die vom Papst selbst ernannt wurden (Art. 17).

Dieses Schlussdokument muss von den Mitgliedern genehmigt werden, wobei so weit wie möglich Einstimmigkeit angestrebt wird. Es wird dann an das Oberhaupt der katholischen Kirche übergeben, das entscheidet, ob es veröffentlicht wird oder nicht (Art. 18). Wenn es gültig ist, wird das Dokument dem Ordentlichen Lehramt des Papstes zugeordnet. Das Schlussdokument soll das einzige Dokument bleiben, das während der Versammlung - und zwar vor der Abschlussmesse - veröffentlicht wird.

Ökumenischer Akzent

Auffallend ist, dass der Papst der Einrichtung der Bischofssynode auch einen stark ökumenischen Akzent zu geben versucht. Die Synode solle "auf ihre Weise versuchen, zur Wiederherstellung der Einheit unter allen Christen beizutragen".

Dabei erinnert Franziskus ausdrücklich an eine Aufforderung des hl. Papstes Johannes Paul II. (1978-2005). Es müsse "eine Form der Ausübung des päpstlichen Primats gefunden werden, die zwar nicht auf das Wesentliche des Papstamtes verzichtet, sich aber doch für eine veränderte Lage öffnet", heißt es in dem neuen Dokument.

Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) hatte Papst Paul VI. das Instrument der Bischofssynode eingerichtet. Ähnliches hatte es bereits in der frühen Kirche gegeben. Die neue Konstitution "Episcopalis communio", die in Kürze in Kraft treten soll, ersetzt eine Regelung von Paul VI. von 1965 sowie ergänzende Bestimmungen Benedikts XVI. aus dem Jahr 2006.


Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Menschenfischer 21. September 2018 
 

DAS hört sich dann

in dem vorsynodalen Schreiben Instrumentum laboris z.B. wie folgt an: ´Demzufolge kann Kirche nur gemeinsam mit den Jugendlichen „gemacht“ werden, nämlich indem wir ihnen wirklich die Hauptrolle zugestehen und ihnen nicht mit einer „Das war schon immer so“-Haltung begegnen.´

Es reicht!!!


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 Uwe Lay 20. September 2018 
 

Die erste basisdemokratische Entscheidung

Wie gut ist es doch, wenn Recht basisdemokratisch entschieden wird: Jesus Christus war ja das erste Opfer einer basisdemokratischen Entscheidung unter Pontius Pilatus. Das Kalkül des Papstes: daß er so "demokratische" Mehrheiten für seine Deformagenda bekommt, von der Eucharistie für alle bis zur Abschaffung des Zölibates.
Uwe C. Lay Pro Theolblogspot


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 Geroni 19. September 2018 
 

Nicht diesen sondern Barnabam!

Zu diesem obigen Einwurf:
Alles, was der Papst nun tut, was er anfasst und reformiert, wird an der Lösung und der Beantwortung der angefallenen Probleme (Missbrauch und die dazugehörigen Fragen, Homolobby) gemessen werden.
Ihn allein als Opfer zu sehen, wird dem nicht gerecht. Er ist/bringt nicht mehr und nicht weniger ein "Opfer" als die anderen Päpste zuvor. Man denke an die Zeit des 1. und 2. Weltkrieges, des Kommunismus. Wurden die Päpste zum "Christusopfer" hochstilisiert? Im Gegenteil!
Das Obere gilt es jetzt zu lösen-das ist meiner Meinung nach seine Aufgabe-seine" Agenda. " Und soviel ich weiß, wurde es ihm auch von Papst Benedikt übertragen- die "dicke Akte" . Er wusste also, was anstand.


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 lakota 19. September 2018 
 

@st.michael

Sie haben völlig recht! Wir haben kürzlich eine neue Pastoralreferentin bekommen, sie wurde in der Hl.Messe vorgestellt und stand dann während der Hl.Messe schräg hinter dem Altar. Bei der Wandlung blieb sie auch kerzengerade stehen, nicht mal eine Kniebeuge und die beiden Ministranten (die bisher knieten) blieben dann auch stehen. Hatte noch keine Gelegenheit mit meinem Pfarrer zu sprechen, der das nicht sehen konnte, kann mir aber nicht vorstellen, daß er das gut findet. Ich frage mich immer wieder, was für einen Glauben hat jemand, der es nicht für nötig hält vor dem Sohn Gottes die Knie zu beugen.


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 Stephan M. 19. September 2018 
 

Nicht diesen sondern Barnabam!

rief damals das "gläubige Volk" ...


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  19. September 2018 
 

Mißbrauch der zum Himmel schreit - Die Laien müssen mitschreien

Mißbrauch ist derzeit ein viel gehörtes Wort.
Nun soll auch der Kirche Gewalt angetan werden.
Die Synodalen und die Jugendlichen werden zu Kaspern degradiert und dafür mißbraucht eine längst in den Hinterzimmern beschlossene `Agenda`
durchsetzen zu helfen.
Im Vorbereitungsdokument werden Begriffe des Homo-Milieus „LGBT“ verwendet und von `positiver Homosexualität` geredet alles verpackt in die neue Barmherzigkeit, die keine Sünde kennt. Das Abschlußdokument dürfte bereits zum Ausdrucken fix und fertig sein.

Der Skandal ist um so größer, daß Bergoglio-Leute wie Cupich, Maradiaga u.s.w. ganz ungeniert bei der Synode mit dabei sein werden.
Die Vertuscher der klerikalen Knabenschändung hoffen durch perfides Totschweigen und Schlüpfen in eine Opferrolle über die nächsten Monate zu kommen, dann ist auch die "Amazonassynode" Geschichte.

Diese apostolische Konstitution soll den amtierenden Papst endgültig zum maximo lider machen. Dies ist nichts anderes als Machtmißbrauch.


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 JuM+ 19. September 2018 
 

Homokratie im Sinne der St. Gallen Agenda

Das Handeln von PF lässt immer mehr die Agenda seiner Proteges erkennen und soll durch dieses Pontifikat geradezu zementiert werden. Politische Machtspiele statt Lehrmeisterin. RKK quo vadis?


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 Tonika 19. September 2018 
 

Meinungsumfrage, Mehrheit statt Wahrheit und Geist. Papst entspritualisiert Kirche für seine Agenda.


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 st.michael 18. September 2018 
 

Umfragen

Hat Christus Umfragen gemacht an seine jünger ?
Demokratie ist gut aber in der Kirche ein völliger Unsinn.
Gott ist kein Demokrat, er befiehlt und wir dürfen gehorchen, oder eben nicht.
Ich bin viel in Europa unterwegs, vor allem in sog. Katholischen Ländern.
Wissen Sie geneigte Leser was mir drastisch aufgefallen ist ?
Die Christen haben verlernt vor dem allerhöchsten zu Knien.
Das erklärt alles.
Auch diesen Papst.
Unfassbar.


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 Kurti 18. September 2018 
 

Dummes Zeug.

Wenn Jesus vorher eine Umfrage gemacht hätte, ob er ans Kreuz gehen solle, dann wäre die Mehrheit dagegen gewesen, auch die seiner zwölf Jünger. Geistliche Dinge lassen sich nicht durch Umfragen entscheiden und das weiß der Papst sehr, sehr genau. Er will die Lehre umkrempekn und dazu ist ihm jeder Weg recht, auch ein sog. demokratischer. Kokolores hoch zehn. Es wird Zeit, da0 wir einen anderen Papst bekommen, der jetzige hat der Kirche schon genug geschadet. Betet dafür.


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 Montfort 18. September 2018 

@jaeger - Eine ausgezeichnete zusammenfassende Analyse,

danke dafür.


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 griasdigott 18. September 2018 

die Gläubigen müssen stärker gehört werden

@Geroni
Sie spielen u.a. auf den Brief der Frauen an. Aktuell 46004 Unterzeichnerinnen

Wer hört - wer antwortet?

Nur hören hilft ja leider auch nichts.

Tun, den Willen Gottes tun!


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 jaeger 18. September 2018 
 

Demokratische Scheinlegitimität

Bisher war in der Kirche die Offenbarung Richtschnur jedes Handelns. Demzufolge war es die Pflicht der Bischöfe, diese Offenbarung unverfälscht zu bewahren und treu zu überliefern. Die Legitimation der kirchlichen Autorität erwuchs ihr aus dem Anspruch, Trägerin der überlieferten Offenbarung zu sein. Das Gegenteil hierzu ist eine Kirche, die sich dazu ermächtigt, über die Offenbarung zu verfügen, indem sie das Bewahrte ändert, aufhebt oder Neues hinzufügt. Diese Änderungen werden auch nicht dadurch legitimiert, dass vorher das Gottesvolk "befragt" wird. Schon aus demokratietheoretischer Sicht waren die bisherigen "Befragungen" völlig ungeeignet, um auf Fragen einer Synode eine konsistente Antwort des Gottesvolkes abzuleiten. Die Änderungen der Synodenordnung haben daher ersichtlich nur das Ziel, Widersprüchen zur überlieferten Lehre den Anschein einer demokratisch/geistgewirkten Legitimation zu verschaffen. Aber was Ihr den Hl. Geiste heißt, das ist der Herren eigner Geist...


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 Montfort 18. September 2018 

"Zudem sollen jeweilige Experten und Betroffene stärker eingebunden werden."

Bitte, ich bin wirklich "betroffen" über diese neue Synodenordnung - werde ich jetzt als "Betroffener" in jede Synode "eingebunden", oder ausgeschlossen? In letzterem Fall hätte ich wenigstens als "marginalisierter" Christ die Chance - wenn schon nicht auf Gerechtigkeit - auf Barmherzigkeit?

Maria, Du Mutter der Barmherzigkeit, erbitte für die Kirche Erbarmen und Gerechtigkeit in Wahrheit.


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 girsberg74 18. September 2018 
 

@Karl berberich „Warum wird jeder Impuls negativ behandelt?“

Das Problem ist nicht der Impuls, sei er so oder anders. Das Problem ist die Person, der man kaum noch abnimmt, dass es ehrlich gemeint ist. Es sind die bisherigen Erfahrungen, die argwöhnen lassen, dass der „Impuls“ nur der Vernebelung zur Durchsetzung schon längst getroffener Entscheidungen dient.


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 Einsiedlerin 18. September 2018 
 

Gut gemeint oder strategisch gut geplant

Die Gläubigen einbeziehen klingt schön, so basisdemokratisch, wie man es sich heutzutage auch von der Kirche wünscht. Wer beteiligt sich dann eifrig an solchen Umfragen in der Mehrzahl? Konservative Katholiken (im besten Sinn des Wortes) oder Modernisten, denen es nicht schnell genug gehen kann, alles umzukrempeln? Die Fragen werden wohl eher manipulativ gestellt sein.
Eigentlich sollte es so sein, nachdem die Bischöfe seit der letzten Synodenumfrage das erschreckende Ergebnis über die "Lebenswirklichkeit der Gläubigen" kennen, dass sie sofort Gegenmaßnahmen einleiten zur Verkündigung der unverkürzten Lehre Christi, ohne Auslassungen und ohne Hinzufügungen.

"Mit der neuen Konstitution "Episcopalis communio" (Die Bischöfliche Gemeinschaft) strukturiert Franziskus das Instrument der Bischofssynode flexibler. Zudem sollen jeweilige Experten und Betroffene stärker eingebunden werden."
---------------
Was soll das genau heißen? Wer sind die Experten? Die Bischöfe? Die Priester? Das Volk?


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 Geroni 18. September 2018 
 

"die Gläubigen müssen stärker gehört werden",

ach so ist das! Dann fange er - unser lieber Papst - gleich an auf die vielen verzweifelten Anfragen und Appelle der Frauen und Männer zu hören, die ihn um Aussagen und Aufklärung der Missbrauchfälle bitten.

Wieder ein Widerspruch!


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 Montfort 18. September 2018 

Und der große Soziologe Kardinal Marx

kriegt dann sicher ein eigenes "Dikasterium für das kirchliche Umfrage(un)wesen", Prof. Zulehner wird zum Vorsitzenden des Unterstützungskomitees ernannt, und Dario Viganò (nicht der Ex-Nuntius!) zu dessen PR-und Medienchef ernannt. Alles abgesegnet vom vatikanischen Staatssekretariat. ;-)


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 Karl berberich 18. September 2018 
 

Warum wird jeder Impuls negativ behandelt?

Es ist zwar nicht so schlimm, dass um den richtigen Weg gestritten wird. Petrus und Paulus haben das schon getan.
Denkt nach:
Es sind doch kaum noch Priester da!

Es müssen Laien eingebunden werden, bevor diese ganz verschwinden!

Die meisten Heiligen waren nicht prominente Vertreter der Amtskirche!
Sie arbeiteten meist demütig im Hintergrund und nicht im Hermelinpelz.

Nehmt ihr die Realitäten in einer Stadt noch war?

Ihr nehmt doch nur das Schlechte und Verdorbene dieser Welt zur Kenntnis.

So ist die Welt nicht, es gibt auch Vorbilder, die Sinne Jesus ohne Palaver und Aufsehen tätig sind, ob Flüchtlingshilfe, Altenhilfe ....

Es geht doch nicht um eine scheindemokratische Anpassung an die Welt, sondern der Welt zu zeigen: Wir nehmen euch auch ernst.

Es geht darum, denjenigen, die in der Welt nicht mehr klar kommen, Hilfestellungen zu ermöglichen.
Und ich bin sicher, die Lehre Jesu ermöglicht viele davon.

Ich danke dem Papst, dass er diese Impulse setzen will.


4

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 Gambrinus 18. September 2018 
 

Die Kirche lehrt nicht mehr....

...sondern sie wird belehrt.

Merkwürdige Idee. Auf diese Weise scheinen der Zeitgeist und die jeweils gerade vorherrschenden Meinungen und Ideologien zur obersten Norm der kirchlichen Lehre zu werden. Tradition und Schrift dürfen stattdessen getrost ad acta gelegt werden.


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 Stephaninus 18. September 2018 
 

@Gandalf

was heisst hier WIRD. Sie ist es bereits.


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 Kurti 18. September 2018 
 

Der Papst weiß doch ganz genau, daß diese Umfragen

das ergeben, was er sich wünscht, nämlich daß der Glaube verweltlicht werden soll. Mit solchen angeblich demokratischen Tricks regiert er auch, nur nicht bei der letzten Synode, da hat er einiges manipuliert. So wie er auch wie berichtet wird einmal einen Angestellten in seiner Diözese in Argentinien entlassen ließ, weil er in nicht leiden konnte. Als der Mann dann zu ihm ging und sich beklagte, hat Bergoglio so getan als ob er von nichts wüsste, sodass es so schien, daß andere den Mann entlassen hatten. Am Ende hat er dem Entlassenen dann ein neues Auto geschenkt, um bei ihm gut dazustehen. Ein durchtriebener und hinterhältiger Mann, was auch die letzte Synode belegt. Bergoglio hätte nicht einmal Bischof werden dürfen wegen seines schlechten Charakters geschweige denn Papst.


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 Ad Verbum Tuum 18. September 2018 

Die Umfrage zur Familiensynode

hatte doch schon gezeigt, dass dieses Instrument nur dazu taugt, festzustellen, wie wenig die Wahrheit der Kirche bei den Menschen verkündet und geglaubt wird. Es zeigte deutlichst die Unterlassungen der Bischöfe auf.
Ab ein Mea Culpa ist unangenehm und hätte Arbeit und Umkehr zur Folge ... dann machet man es sich lieber leicht, und behauptet Unglauben zu Glauben.
Schon in der Stellungnahme die damals unser PGR in Richtung Bistum sandte, oder in der der DBK fand ich mich nicht vertreten.
Ich könnte nur noch schreien, in meiner Hilflosigkeit gegenüber der Zerstörung der Kirche durch den Stellvertreter Christi.


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 wedlerg 18. September 2018 
 

AL bleibt uns dann erspart

Offenbar gibt es nach der Synode kein Lehrschreiben mehr - sprich der Papst muss sich nicht die Mühe machen, nochmal ein Schreiben in Auftrag zu geben bzw. zu lesen. Denn das Abschlussdoklument zur Synode ist das einzige Dokument das zum "Lehramt genommen wird."

Das ganz schaut nach Murx aus und wird Murx werden.


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 scheinfrager 18. September 2018 
 

Da in AL und verwandter Literatur

regelmäßig gesagt wird, dass man doch aufgrund der Ungewissheit hinsichtlich der inneren Haltung und ähnliches nicht von außen wissen kann, ob nun eine schwerwiegende Handlung auch in Freiheit begangen wurde (womit es dann eine Todsünde wäre und demsntentsprechend Kommunion ohne Beichte und Unterlassungsabsicht nicht möglich wäre),

wie genau erkennen eigentlich die Bischöfe von Außen, wer "DIE" Gläubigen sind, die man doch einbeziehen muss?

So wie man von außen nicht erkennen kann, wie es um das Herz des möglichen Sünders bestellt ist, kann man ja auch schlecht von außen erkennen, wie es um seinen Glauben bestellt ist, folglich ob er einer zur anzuhörenden Gruppe "DER" Gläubigen gehört.


Aber so ist das nunmal bei vielen Texten von und über Papst Franziskus.

Einerseits kann man doch Leuten gar nicht in die Herzen schauen und weiß deshalb gar nicht, inwieweit sie wirklich sündigen; andererseits weiß man aber genau, wer nun "DIE" Gläubigen sind.

Unlogisch und widersprüchlich.


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 Kurti 18. September 2018 
 

Der Past


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 Montfort 18. September 2018 

Unterstellungen als Volksmeinung kaschiert

"Die Bischofssynode müsse "immer stärker ein besonderes Mittel werden, auf das Volk Gottes zu hören", heißt es in der Konstitution."

Dem naiven "Volk" kann man dann in den Mund legen, was man beschließen oder heimlich durchschleusen will.

Ich plädiere dafür, ab jetzt jedes Schlussdokument ausschließlich aus Fußnoten zu erstellen - darüber genügt viel Raum für "Allgemeinplätze" und "Leerzeilen"!


19

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 Sureno 18. September 2018 

@Gandalf

Populistisch wird die Kirche dadurch nicht, es handelt sich aber um ein Instrument, den Glauben und die Lehre der Kirche zu zerstören!


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 Sureno 18. September 2018 

Ist es Zeit, eine Arche zu bauen...

... bevor alles überschwemmt wird von sündhafter NWO-Ideologie, die pseudodemokratisch die Lehre der Kirche abschaffen will?
Wenn das "Volk Gottes", das in D sicher zu 90% wesentliche Glaubensinhalte ablehnt, "mitreden" darf, dann Gnade uns Gott!
Sollten sich die verbliebenen Gläubigen treffen und vernetzen (real nicht virtuell), um sich im kommenden Unheil gegenseitig vor dem Untergang zu retten?
Mt 24 "21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.
22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden."
Ist es so weit?


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 Aegidius 18. September 2018 
 

Zeit ist halt größer als Raum.

"Die Gläubigen seien Ausgangspunkt und Endpunkt der Reflexionen einer Synodenversammlung und müssten stärker gehört werden, fordert der Papst."

Die Kirche gründet sich auf Tradition und Schrift, sofern in Einklang mit Pseudoumfragen und "Lebenswirklichkeit". Cool.

Ich dachte, bei der Kirche ginge es um Gott und das Heil. Und dieses pseudodemokratische populistische Getue - wobei dann doch dafür gesorgt wird, daß nur die Meinung des Papstes veröffentlicht und als "ordentliches Lehramt" bezeichnet wird.


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 Josef Menke 18. September 2018 
 

In der Konstition sollte stehen, dass sich alles an Gottes Wort zu richten hat und nichts anderes!

Die Bischofssynode müsse "immer stärker ein besonderes Mittel werden, auf das Volk Gottes zu hören", heißt es in der Konstitution.
Nein, lieber Franziskus, muss sie nicht. Sie muss auf auf das Wort Gottes hören. Und sonst auf niemanden. Denn das entscheidende auch auf einer Bischofsynode darf niemals das Wort des Volkes, sondern muss unbedingt das Wort Gottes sein. Alle Richtlinien, Entscheidungen und Beschlüsse haben sich daran zu richten. Aber ich bin der Überzeugung, dass euch auch auf dieser Synode hierzu die Kraft fehlt und wiederum Gottes Wort und Gebote aussen vor bleiben. Erbärmlich, einfach nur erbärmlich. Wie kann man nur so verlogen sein. Denkt daran, das auch ihr einmal vor dem Richter stehen werdet. Wobei ich mich oftmals frage, ob ihr überhaupt daran glaubt.


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 Mysterium Ineffabile 18. September 2018 

Nein!!

Das Dokument ist eine Katastrophe, der Supergau der (ehemals) katholischen Kirche.


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 Gandalf 18. September 2018 

Wird die kath. Kirche jetzt populistisch?


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 Montfort 18. September 2018 

Umfragen sind immer gut,

um die Meinung "des Volkes" im Vorhinein manipulativ zu lenken und zu instrumentalisieren, um die eigene Meinung als "Anfragen" an die Bischöfe/Kirche zu verkleiden.

Und "ökumenische" Synoden sind sowieso beliebig gestaltbar...

Willkommen in der Kirche der NWO!

Himmel, hilf!


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