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Bischof von Györ: Orban-Regierung verteidigt Europa und Ungarn

17. September 2018 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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Vorsitzender der Ungarischen Bischofskonferenz kritisiert EU-Verfahren gegen Budapest


Posen (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Ungarischen Bischofskonferenz, Andras Veres (Foto), hat die in der vergangenen Woche vom Europaparlament mit Mehrheit geforderte Einleitung des EU-Rechtsstaatsverfahrens gegen Ungarn kritisiert. "Es mag einige fragwürdige Punkte geben, aber die Regierung versucht, Europa und das Land selbst zu verteidigen", stellte sich der Bischof von Györ laut einem Bericht der italienischen katholischen Nachrichtenagentur SIR (Montag) bei der jüngsten Vollversammlung des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen im polnischen Posen hinter die Regierung von Premier Viktor Orban. "Wir denken, dass das Land wegen dieser Verteidigung verurteilt wurde", fügte Veres hinzu.

Die Ungarn fürchteten eine neue Verschiebung hin zum Islam, schilderte der Bischofskonferenz-Vorsitzende und begründete dies u.a. mit der historischen Erinnerung an die Eroberung durch die Osmanen im 16. Jahrhundert: "Ungarn hat bereits im 16. Jahrhundert einen großen Angriff des Islam erlitten, und wir haben sehr schlechte Erinnerungen, weil die Kirche völlig zerstört wurde."

Veres verwies laut SIR-Angaben auf die Unterstützung der ungarischen Bevölkerung für die Regierung. "Jetzt werden wir sehen, wie wir unsere Beziehungen zur EU wieder aufbauen und diese Situation lösen können." Die Entscheidung der Europaparlamentarier "trägt nicht zur Stärkung der Solidarität bei", so der Bischof von Györ.

"Wir sind nicht gegen Migranten", betonte Veres weiter. Die EU wolle aber ein anderes System als die ungarische Regierung, deren Ziel es sei, den Menschen vor Ort zu helfen.
Veres zitierte dazu aus entsprechenden Appellen von Kirchenführern des Nahen Ostens, die zur Hilfe für Christen in ihren Heimatländern aufrufen, damit diese nicht weggehen. "Wir haben versucht, genau das zu tun", sagte der Vorsitzende der Ungarischen Bischofskonferenz: "Diejenigen, die Flüchtlinge in ihren Ländern aufnehmen wollen, können das tun, aber diejenigen, die Probleme mit dieser Lösung haben, sollten respektiert werden. Alle Länder sind frei und sollten selbst entscheiden".

Der Bischof von Györ hob dabei hervor, es sei auch notwendig, von etwas zu sprechen, das "medial fast nie verbreitet" würde - "nämlich was die katholische Kirche und auch die Regierung in den letzten zwei, drei Jahren versucht haben, wo sie Solidarität gezeigt haben, durch den Bau einer Schule und eines Krankenhauses. Und wiederholte Male haben wir den Flüchtlingen in der Krisenregion Hilfe gesandt."

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto Bischof Veres (c) Ungarische Bischofskonferenz


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Lesermeinungen

 micha2 18. September 2018 
 

Ein Europa der Europäer

England nicht mehr dabei, wieso.
Wieso fragt das keiner der deutschen Medien. Wenn wir uns in Europa verstehen wollen, sollten wir wissen was die anderen denken.
Liebes deutsches Zwangsfernsehen (öfftl. rechtl.), sende uns doch endlich täglich mit Übersetzung die Hauptnachrichten unserer Nachbarländer zumindest auf einem der 20 öfftl. Kanäle zur besten Sendezeit. Dann würde die Bevölkerung auch einiges verstehen, statt nur aus der deutschen, liberalen Gender-Brille.
Die 70 % Zustimmung der deutschen Türken zu Erdogan hätten wir dann auch gesehen.
Wahrscheinlich wäre der Bau einiger der tausenden neuen Moscheen anders gesehen worden von der christlichen Bevölkerung.


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 Alpinyeti 18. September 2018 

Bravo @Siebenschläfer!

Sie haben es genau auf den Punkt gebracht. Daumen hoch für den sehr ausgeschlafenen Siebenschläfer!


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 J.g.Ratkaj 18. September 2018 
 

Eine sehr erfreuliche Wortmeldung

überhaupt da sie von einer kirchlichen Amtsperson einmal kommt, welche normalerweise den Vergemeinschaftsprozess inklusive der Berlin-Brüsseloktroyierten Masseneinwanderungsagenda meist wortgewaltig das Wort reden und gleichsam jeden Widerständigen bannen oder wie es zuletzt Bassetti getan hat, der tugendstolz wegen der Einwanderung Besorgten als als Opfer irgendwelcher diffusen Ängste abgekanzelt hat. In Kontinentaleuropa gibt es keinen anderen Staatslenker als Dr. Orbán, der das Thema der illegalen Migration gewiefter aus sämtlichen Perspektiven betrachtet und schließlich auch die erforderlichen Maßnahmen getroffen hat.


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 Herbstlicht 18. September 2018 
 

@siebenschlaefer

Der Bischof Györ setzt sich dankenswerterweise für Orban ein, weil er weiß, dass dieser die Interessen der Mehrzahl der Ungarn vertritt.

Einige unserer Bischöfe setzen sich auch für Frau Merkel ein, aber nicht aus Solidarität für die Bevölkerung, sondern aus Solidarität für die Kanzlerin. Berechtigte Interessen seitens der Bevölkerung müssen da halt zurückstehen.

Dass man darauf achten wird, einen linientreuen bzw. Merkel-Getreuen als den Nachfolger von Herrn Maaßen zu installieren, ist sonnenklar.
Denn eine Aussage Frau Merkels -auch wenn sie voreilig geäussert und nachweislich falsch war- zu kritisieren, kommt der Beleidigung einer Königin gleich und kann Entlassung zur Folge haben.
Das wird jeder Nachfolger also tunlichst unterlassen.

Ihr letzter Satz sagt mehr über die "Qualität" unserer Demokratie in Sachen Meinungs- und Redefreiheit aus, als lange Abhandlungen.


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 Kirchental 18. September 2018 

@siebenschlaefer

Mit dieser Angst sind Sie nicht allein!


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 Cosmas 18. September 2018 
 

Die Bischöfe im Osten sind eben nicht gehirngewaschen


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 siebenschlaefer 18. September 2018 
 

Die ehemaligen Ostblockstaaten Ungarn, Polen, Tschechien und Slowakei

lehnen die Agenda der neuen Weltordnung, die durch die von Freimaurern durchsetzten Organisationen EU und UNO allen nationalen Staaten oktroiert werden soll, grundweg ab. Denn sie haben kein Interesse an einem neuen Totalitarismus, wo sie gerade erst den Duft der Freiheit schätzen gelernt haben. Sie lehnen auch die Genderisierung, Homosexualisierung und den anderen Schwachsinn ab, der aus dem sogenannten Wertewesten importiert werden soll. Den deutschen Staatsmedien mißfällt diese Verweigerung sehr, deshalb gibt es zur besten Sendezeit regelmäßig Ungarn- und Polenbashing. Dass hier aber mit der bevorstehenden Entlassung von Hans Georg Maaßen der neue Totalitarismus, der Nonkonformismus nicht duldet und die uneingeschränkte Deutungshoheit beansprucht, seinen Lauf nimmt, wollen viele nicht sehen. Als Mitarbeiterin des öffentlichen Dienstes habe ich inzwischen große Angst, durch eine unvorsichtige Bemerkung aus meinem Amt entfernt zu werden. Das ist Deutschland 2018.


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 Eliah 18. September 2018 
 

Der Grund

Viktor Orban und seine Regierung werden von den EU-Anführern verunglimpft, weil man in Ungarn erkannt hat, daß ein bei Hunden zu beobachtendes Verhalten in der Politik nicht funktioniert. Ein Hund wirft sich auf den Rücken und entblößt seinen verwundbaren Bauch, wenn er einem stärkeren begegnet. Das hemmt dessen Aggressionsdrang. Wir erleben aber bereits den Beweis dafür, daß zum Beispiel Terroristen auf den Spuren Mohammeds keine Tötungshemmung kennen.


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