Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  3. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  4. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  5. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  11. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  12. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  13. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  14. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

Bring Licht in diese Welt!

12. September 2018 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aber Gott lässt nicht locker. Er kennt mich nur zu gut. Er weiß, von wem ich die Wahrheit hören muss, um sie zu glauben - Die Jugendkolumne von kath.net - Diese Woche ein Beitrag von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net)
Heute habe ich erfahren, dass jemand, von dem ich gedacht habe, er würde mich geringschätzen und ablehnen, etwas sehr Wertschätzendes über mich gesagt hat. Eine Person, die mir persönlich gar nicht so nahe steht, aber dessen Worte trotzdem einen enormen Einfluss auf mich haben. Ich habe es nicht einmal selbst gehört und nur erzählt bekommen, und dennoch.. diese wenigen Worte hallen in meinem Herzen wieder. Sie haben etwas in mir freigesetzt. Sie haben mich ein Stück weit freigesetzt!

Ich war der Meinung, diese Person würde aus diversen Gründen denken, dass ich schwach bin, nicht zu gebrauchen und mich sehr für meine Fehler verachten würde, stattdessen war da ein „Sie ist eine starke Kämpferin“.

Kennt ihr das, wenn da ein kleines Glimmen in euch ist, ein Gedanke über euch selbst, über eure Identität, aber er traut sich nicht so recht Feuer zu fangen und sichtbar zu werden? Kennt ihr das, wenn dann einer kommt und euch genau das, was da kaum merklich vor sich hin glüht, anspricht und genau dieses winzige, zarte Licht zum Leuchten bringt.. Heute ist es hell in mir geworden.


Wenige Worte genügen und ich hab die Kraft, einen Schritt weiterzugehen, nicht zurückzuschauen, voller Elan und Entschlossenheit dranzubleiben, durchzuhalten, Altes hinter mir zu lassen..

Ein paar Worte und ich habe neue Kraft, zu glauben. Ein Satz und aus Dunkelheit wird Licht, aus Zerrissenheit wird Frieden, aus Fluch wird Segen.

Es war, als würde ein Vater sagen „Ich sehe dich.“. Kein „Ich sehe, was du tust.“, sondern ein „Ich sehe wer du bist und ich mag, wie du bist.“

Ich bin Gott so dankbar für dieses beiläufige Gespräch heute Morgen, weil es so viel in mir gelöst hat.
Gleichzeitig bringt es mich zum Nachdenken, wie viel Macht die Worte eines einzelnen Menschen über mich haben. Was dieser Mensch denkt und sagt oder auf eine andere Art und Weise kommuniziert, prägt mich so tief. Ja, ich sollte mir nicht so viel daraus machen, was Menschen denken, sondern mich fragen, was Gott über mich sagt und denkt. Aber das ist nicht so leicht. Oft sind Gottes Gedanken über mich so unendlich fern oder eben nur ein flaches Glimmen in mir. Ich höre sie nicht. Ich glaube sie nicht. Aber Gott lässt nicht locker. Er kennt mich nur zu gut. Er weiß, von wem ich die Wahrheit hören muss, um sie zu glauben. Heute war es eine wunderbare Freundin und Gottes Geist in ihren Worten, der die Wahrheit in mein Herz hat fallen lassen. Es ist erstaunlich. Gott hat uns Menschen mit der Gabe des Sprechens so viel Macht geschenkt.

So viel Macht und Verantwortung. Mir wird ein bisschen schlecht bei dem Gedanken, was er uns da zutraut.. „Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge“ (Spr 18,21) Wie oft habe ich diese Macht schon missbraucht oder das Talent des Herrn aus Angst vergraben?! Da möchte ich umkehren. Da möchte ich ansetzen.

Ich habe heute ein Geschenk erhalten. Ich bin gesegnet worden. Und ich habe einmal mehr dadurch erkannt, dass Gott mir die Macht der Worte geschenkt hat, um selbst ein Segen zu sein. Ich bete, dass Gott mir die Gnade schenkt, zu lernen dieses so kostbare Talent gut zu verwalten und zu vermehren. Ich bete „Komm Hl. Geist, sprich durch mich. Bring Licht in diese Welt!“ AMEN


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  2. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  3. Brennt dein Herz noch für Gott?
  4. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  5. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  6. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  7. Gnade in jedem Augenblick
  8. Die Sehnsucht Christi nach dir
  9. Gerufen, das Blut Christi zu lieben
  10. Große Veränderung beginnt von kleinen Fortschritten






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Vom Elend der Fürbitten
  5. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  6. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  7. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  8. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  9. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  10. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  11. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  12. Der entschärfte Gott
  13. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz